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Toller Saisonabschluss

Siebeneinhalb Stunden Basketball pur in der Sporthalle Stadtmitte: Beim Final Four der U14-Bezirksliga feierten Kinder, Trainer, Eltern und Geschwister das Saisonfinale.

Kurzversion im Teckboten

Das Team der Trainer Uli Tangl und Daniel Köppen hatte sich durchaus überraschend für dieses Final Four qualifiziert, als Zweite Mannschaft hatte man zu Saisonbeginn ganz andere Erwartungen. Doch nach dem Erreichen der Endrunde West durch die Meisterschaft in der Bezirksliga Nord (Tabelle) zog das Team dann auch durch, belegte punktgleich mit dem BV Villingen-Schwenningen den zweiten Platz (Tabelle) und bewarb sich um die Ausrichtung des Final Four.

Und da der VfL Kirchheim noch nie ein Final Four der Jugend veranstaltet hatte, kam Staffelleiter Uli Tangl nicht umhin, seinem eigenen Verein den Zuschlag für diesen Sonntag zu erteilen.

Da ging es dann im ersten Halbfinale gegen den haushohen Favoriten BBU Ulm 3, der sich gleich im ersten Viertel gegen beeindruckte Kirchheimer auf 22:3 absetzte. Danach war es ein Spiel fast auf Augenhöhe: Der VfL gewann das zweite Viertel sogar mit 8:6 und schaffte im Schlussabschnitt ein 12:12-Unentschieden. Ulm zog mit dem 56:30 ins Finale ein – wie auch Villingen-Schwenningen mit dem 53:45 gegen den TSB Ravensburg.

Im Spiel um Platz drei gab der VfL dann noch einmal alles. Nach gutem 9:2-Start (7.) wurde natürlich viel gewechselt und die Gäste kamen auf. Nach zwölf Minuten geriet Kirchheim sogar in Rückstand (13:15), doch Center Niklas Hamburg, im ersten Spiel gegen Ulm noch nahezu erfolglos, steuerte acht Punkte zum 23:19-Pausenstand vor. Vor allem die letzten beiden Körbe nach klassischem Pick’n-Roll mit Jonas Gölz ließen Trainer- und Zuschauerherzen höher schlagen.

Im dritten Viertel drehte dass TSB-Kapitän Rambosek auf. Bis dahin – nach 35 Punkten gegen Villingen-Schwenningen! –  von VfL-Anführer Joel Kempf trotz körperlicher Unterlegenheit gut in Schach gehalten, machte er nun fast alle Punkte um 27:32 aus Kirchheimer Sicht. Doch wieder war es Hamburg, der mit vier Punkten unter dem Korb sein Team zurückbrachte. Dann trafen er und Centerkollege Marco Schmid vier Freiwürfe in Serie – was bei der U14 sehr selten vorkommt, und Flo Pachl verwandelte mit der Pausensirene einen tollen Pass von Kempf zum 37:34 vor den letzten sieben Minuten.

Da zeigte der VfL gegen müde werdende Ravensburger (der TSB konnte nur acht Spieler aufbieten) eine sehr konzentrierte Abwehrleistung, ließ nur noch vier Punkte zu  und feierte mit der Schlusssirene den 43:38-Sieg und den dritten Platz.