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beim DBB

Deutsch-amerikanischer Freundschaftstag

Zu den Stuttgart Eagles, einem sportlichen Zusammenschluss der vier US-Kasernen im Stuttgarter Raum, pflegen die Kirchheimer Basketballer schon seit langem eine freundschaftliche Beziehung. Immer wieder nehmen amerikanische Kinder und Jugendliche an einem der Knights-Camps teil oder spielen sogar in einem VfL-Team wie derzeit Jack Lindstrom bei der U16, immer wieder gibt es auch Freundschaftsspiele. Da lag es nahe, sich einmal einen Tag lang zum sportlichen Wettstreit zu treffen und die Freundschaft zu vertiefen. Ursprünglich waren sogar fünf Spiele von der U10 bis zur U18 angedacht, doch die Jüngsten waren an diesem Tag schon anderweitig vergeben und die U12 hatte bereits zwei Begegnungen selbstständig organisiert (60:49 zu Hause, 39:59 in der Panzerkaserne in Böblingen).

So traten am Sonntag in der Sporthalle Stadtmitte die U14, U16 und U18 gegen die US-Auswahlen aus Panzerkaserne, Patch Barracks (Vaihingen), Kelley Barracks (Möhringen) und Robinson Barracks (Bad Cannstatt) an.

Schwer war es für die amerikanischen Coaches, weil ihre Schützlinge bis Anfang März nur Football und Fußball spielen und sie deshalb ihre Teams erst seit zwei Wochen zusammen haben. Das sah man auch auf dem Feld, denn den zum Teil hoch talentierten Jugendlichen fehlte noch die Team-Strategie und die Routine beim Abschluss. So gewann die U14 des VfL am Morgen 56:36, anschließend die U18 (nach 66:36, 28.) mit 77:65. Als stärkstes Team erwies sich die U16 der Eagles. Die Kirchheimer, von Shkelzen Bekteshi gecoacht, der wegen einer Fußverletzung den Regionalligatrip nach Crailsheim nicht mitmachen konnte, führten zum Ende des dritten Viertels (51:39, 28.), kassierten dann einen 2:33-Lauf und verloren 63:76.

Doch die Ergebnisse waren sowieso zweitrangig, was zählte, war der freundschaftliche Umgang der Jugendlichen und der vielen anwesenden Eltern miteinander –  was bei dem derzeitigen Stand der deutsch-amerikanischen Beziehungen ja noch einmal wertvoller erscheint. Dieser Freundschaftstag soll deshalb zur festen Institution im Frühjahr werden. ut

 

Stats

U14 - Eagles 56:36 (20:7; 15.11; 19:8; 2:10)

VfL: Bezler (2), Bauch, R.Hinitschew (13/1),  Krizsan (2), Kushev (1), Rauscher (3/1), Skielo, Fahrion (2), Edolind Paqarada (2), Edonis Paqarada (11/1), Thies (4), Tiknasak (4), Vladi (12).

U16 - Eagles 63:76 (17:8, 14:21, 20:18, 12:29)

VfL: R. Bakija, Cristofaro, Hinitschew (10/2), Lindstrom (27), Nabizada, Okcuoglu (2), Edonis Paqarada (9/1), Reinhardt (10/2), Schäfer (2), Vladi (3).

U18 - Eagles 77:65 (33:15, 14:17, 21:8, 9:25)

VfL: Broeders (2), Cal (19/5), Gere, M.Hinitschew (31/4), Karahan (4), Oppermann (8), Raichle (2), Sarcevic (11).

Bilder vom U18-Spiel

Jannis beim Jumpball

Max zieht los (auch im "Teckboten")

Toller Floater von Noah (leider daneben)

Trotz aller Freundschaft: Verbissene Duelle, hier Turan (beim Offense-Foul?)

Jannis und Isi kämpfen gegen drei US-Teenager um den Rebound


 

Kinder-Weihnachts-Basketball

Diesmal tummelten sich 38 Kinder (All-Time-Rekord!) in der Sporthalle Stadtmitte.

Sechs Teams spielten in Freundschaft um den Sieg, am Ende gewann das Team um Kapitän Richard mit Tekin, Anton, Jonas, Len und Nathalie das Endspiel gegen das Team um Edolind mit Nil, Mike, Yannick, Raphael und Romi mit 29:23 (16:12).

Ein Höhepunkt war natürlich wieder einmal das abschließende Eltern-Kind-Spiel, das die Kinder natürlich gewannen (gewinnen durften).

Und am Ende bekamen alle Kinder von Weihnachtsmann Martin und seinen Assistenten Momir und Bernd natürlich noch ein Geschenk mit nach Hause.


Sommerfest und U14-Showdown

Samstag, 23. Juli: SOMMERFEST in und vor der SHSM!

Ab 11.00 Uhr für U10/U12/U14 - mit abschließendem Eltern-Kind-Spiel

Ergebnis: 26:26 (16:7)

Ab 15.00 Uhr für U16/U18/Erwachsene (mit Grill etc.)

Ergebnisse:

A-B 13:29, A-C 11:13, B-C 11:8, B-A 16:23, C-A 23:18, C-B 25:15

Sieger: Team C mit Tim A., Chris R., Nic, Chris B., Aurelio, Maximilian


Abschluss der Mixed-Summer-League

Spielgemeinschaft VfL Kirchheim/TSJ Jesingen gewinnt alle vier Spiele! Tabelle

Weber, Nöfer, Galanderova, Zeller, Gebreyohannes, Eder, Langer, Höhne, Diez, Eckert, Geiger, Coach Strickland.


 

Erstes Kirchheimer Grundschul-Spiel!

Konrad-Widerholt-Schule (gelb) - Raunerschule (blau) 29:24

Die beiden Teams (mit Coach) auf dem Freiplatz der KW-Schule: Raffael, Daniel, Dimitri, Yannik, Philipp, Leon, Nil, Paul, Gabriele, Jan, Giovanni, Zümra, Noel.


Kinder-Weihnachtsfest-Turnier

25 Kinder und zehn Eltern sind nach anderthalb Stunden Basketball bester Laune


Individual-Training

Jetzt ist auch die Freitagsgruppe gestartet!

Annika (U14), Richard, Raphael, Axel (alle U12), Coach Nate, Chris (U18), Tizzi (U16)

Video


Individual-Training

Nach den Herbstferien immer Mittwoch (14.30) und Freitag (13.00) mit  Nate Gibbs.

Und an ausgewählten Samstagen mit Shkelzen Bekteshi. Der hat schon mal angefangen!

Masoud Nabizada, Edolind Paqarada, Arion Vladi, Simon Gölz, Pedro Treuer,
Mirsad Haziri, Tizzi Palmieri, Aurelius Wanzek, Coach Shke, Edonis Paqarada.

Video auf facebook: Hier


Sommerfest 2015: Höhepunkt Eltern-Kind-Spiel

Leider nur 17 Kinder und 19 Jugendliche/Erwachsene nahmen in diesem Jahr am Sommerfest-Turnier teil. Dafür schnürten erstmals zehn Eltern unter der Anleitung von Coach Walter Pfeiffer die Basketballschuhe. Onkel Walter hatte einige der Väter und Mütter in zwei Trainingseinheiten im Vorfeld auf das "große Spiel" vorbereitet, einige hatten aber auch schon reichlich Basketball-Erfahrung mitgebracht. Im Anschluss an das Kinderturnier der Acht- bis 13-Jährigen, beim dem Team C mit Annika, Arion, Aurelio, Rafael und Leon das entscheidende Spiel mit einem Buzzerbeater von Annika gegen Team A 21:19 gewann, wurde das historische erste Eltern-Kind-Spiel mit dem Jump durch Schiedsrichter Stefan Fortunat eröffnet. Durch die kreative Buchführung von Punktezähler Nic stand das Spiel eine Minute vor Schluss auf des Messers Schneide, als Kids-Coach Uli Tangl alle seine 17 Schützlinge auf einmal aufs Feld jagte. Coach Walter reagierte jedoch blitzschnell und leerte ebenfalls seine Bank, so dass in den letzten Sekunden mit 27 Akteuren auf 28x14 Metern zwar kein Korb mehr möglich war, das chaotische Durcheinander aber aufs Schönste die Ernsthaftigkeit des Spiels dokumentierte. Die blendende Stimmung hielt sich so nicht ganz überraschend bis zum offiziellen Teamfoto... (siehe oben!)

Kreatives Kampfgericht: Consti, Lorenz, Nic

Beim Nachmittags-Turnier für alle VfL-Baller von U16 bis scheintot gab es erneut drei Teams, die sich jeweils 2x10 Minuten beharkten. Sehenswert dabei die Dreier-Orgie vom deutschen U16-Meister Tim Auerbach, der logischerweise mit einem tollen Weitwurf das erste Spiel seines Team A (Tim, Andi, Karl, Felix, Kevin, Tobias) gegen Team B (Consti, Uli, Damian, Aurelius, Jonathan, Lorenz) entschied - 36:35. Auch das zweite Spiel war bis zum Ende eng, wieder gewann Team A (35:30) und stand damit bereits als (völlig bedeutungsloser, ha!) Sommerfest-Sieger fest. Verstärkt durch den viel zu spät eintreffenden Marco hatte Team B dann im Abschlussspiel wenig Mühe, um Team C (Mario, Max, Mirsad, Noah, Baris, Firat) mit 53:26 zu besiegen.

Beim anschließenden traditionellen Bierbank-Gelage zeigte sich die Jugend dann wenig gesellig, es dauert wohl noch, bis auch sie die segensbringenden Wirkungen von kollektivem Bier/Steak/Würschtl/Salat/usw.-Konsum verinnerlichen.   

Weitere Sommerfest-Impressionen

(vielen Dank an Thomas Gere!)

Baris schützt den Ball, Tim will ihn haben, Andi staunt...

Zweikampf der Grauen: Damian gegen Mirsad

Jung gegen Alt: Max versucht, an Karl vorbei zu kommen

Younger than ever: Uli

Geballte Kompetenz (oder doch nur Alter?) auf der Tribüne: Uli, Walter, Rainer


1. Basketball-Grundschulcamp

VfL-FSJler Desmond Strickland hatte eingeladen, und über 30 Kinder kamen zum allerersten Kirchheimer Basketball-Grundschul-Camp "Next Level".

Die Reaktion der vielen zuschauenden Eltern und der Kinder nach fünfeinhalb Stunden Basketball:

"Super, toll organisiert, hat riesig Spaß gemacht!"


 

Der neue Abteilungs-Ausschuss

(von links) Momir Todorovic (Festwart), Chris Reza (Beisitzer), Peter Bormann (Kassenprüfer), Walter Pfeiffer (Catering-Beauftragter), Uli Tangl (Geschäftsführer, Jugendleiter, Pressewart), Bernd Mauch (2. Abteilungsleiter), Henning Wolter (Kassier), Uli Reichmuth (Beisitzer/Catering), Heidi Sigel (Kassiererin), Martin Beyerlein (Beisitzer/Sponsoring), Heidi Hübl (Catering-Beauftragte), Simon Schmid (Schiedsrichterwart, Schriftführer), Siegfried Gölz (Beisitzer/Sponsoring), Felix Glaser (Beisitzer), Dominik Eberle (Abteilungsleiter).


5. MHGT: Ludwigsburg gewinnt, VfL wird Dritter

Das 5. Milot-Haziri-Gedächtnis-Turnier der Basketball-Abteilung des VfL Kirchheim war ein voller Erfolg – vor allem für die Basketball-Kids. Acht U12-Teams tummelten sich am Sonntag in der Sporthalle Stadtmitte, viele Eltern unterstützen ihre Sprösslinge. Am Ende hatte jedes Team fünf Spiele absolviert, und das klar beste konnte den großen Siegerpokal mit nach Hause nehmen: Die BSG Ludwigsburg. Die hatte nur im Gruppenspiel gegen den VfL Kirchheim echte Probleme, blieb aber auch da mit 26:23 siegreich. Das Finale gewann die BSG gegen die Stuttgart Eagles von der Army Base in Vaihingen klar 49:21, das Spiel um Platz drei der VfL hauchdünn mit 24:23 nach Verlängerung gegen den SV 03 Tübingen.  

Pokale für alle acht Teilnehmer

Siegerehrung: Turnierleiter Uli Tangl übergibt Coach Desmond den Cup für Platz drei.

Dritter beim Turnier: Desmond und seine starke VfL-1-Truppe

Lauter ganz Junge: Pasko und die U12-2 haben ganz viel Erfahrung gewonnen.

Endstand:

1. BSG Ludwigsburg
2. Stuttgart Eagles
3. VfL Kirchheim 1
4. SV 03 Tübingen
5. SV Böblingen
6. TSG Ehingen
7. TSG Söflingen
8. VfL Kirchheim 2


5. Milot-Haziri-Gedächtnis-Turnier am 10. Mai

Bilder

Spielplan/Ergebnisse

Gruppe 1 VfL Kirchheim 1 SV Böblingen BSG Ludwigsburg TSG Söflingen  
Gruppe 2 VfL Kirchheim 2 SV 03 Tübingen TSG Ehingen Stuttgart Eagles  
           
Zeit Halle 1 Ergebnis Halle 2 Ergebnis  
10:00  VfL 1 - Böb 31:22 VfL 2 - Ehingen 18:35  
10:30  Lubu - Söf 52:21 Tüb - Eagles 13:40  
11:00  VfL 1 - Lubu 23:26 VfL 2 - Tüb 4:56  
11:30  Böb - Söf 19:16 Ehi - Eagles 11:27  
12:00  VfL 1 - Söflingen 42:30 VfL 2 - Eagles 17:49  
12:30  Böb - Lubu 8:49 Ehi - Tüb 23:44  
           
  a   b    
13:15  3.Gr.1 - 4.Gr.2 Böb-VfL 2 25:16 3.Gr.2 - 4.Gr.1 Ehi-Söf 32:23 Hf. Play-down
13:45  1.Gr.1 - 2.Gr.2 Lubu-Tüb 40:14 1.Gr.2 - 2.Gr.1 Eagles-VfL 1 29:18 Halbfinale
14:15  Verl. 7a-Verl.7b VfL 2 - Söf 12:20 Gew.7a-Gew.7b Böb - Ehi 15:10 Platzierung 5-8
15:00  Verl.8a - Verl.8b Tüb - VfL 1 23:24 n.V.     Sp. um Platz 3
15:30  Gew.8a - Gew.8b Lubu - Eagles 49:21     Finale

Unterstützt von

                                                                                www.dr-hd-mueller.de


Die Basketballer auf dem VfL-Kanzelwandhaus 2015

Nachdem es vorher noch einige krankheits- und berufsbedingte Absagen gab, versammelten sich am Tag der partiellen Sonnenfinsternis 15 Basketballer und Familienangehörige zur Abfahrt zum VfL-Kanzelwandhaus im Kleinwalsertal. Je nach gewählter Fahrtroute kamen am Ende alle früher oder später in Riezlern an, so dass beim schwäbischen Nationalgericht Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle ein gemütlicher Abend eingeläutet wurde.

Der Samstag empfing uns dann, sehr zum Unmut der Skifahrer, mit Dauerregen. Doch wir ließen uns dadurch die Laune nicht verderben und verbrachten den Tag und den Abend mit…

 

Chillen:

Stratego spielen:

und Musizieren:

So war es trotz widriger Witterung ein rundum gelungenes Wochenende. Alle Teilnehmer freuen sich schon auf den Ausflug zum Kanzelwandhaus im nächsten Jahr.


Kinder-Weihnachtsfeier: Fünf Teams, elf Spiele, 35 Gewinner

Am heiligen Donnerstag, genau diese sieben Tage vor dem NBA-Xmas-Day, trafen sich 35 Kids von U10, U12 und U14 in der Sporthalle Stadtmitte zur Basketball-Weihnachtsfeier, was bei uns Basketball plus Geschenke bedeutet. Turnierleiter Pasko Tomic stellte fünf zunächst sehr ausgeglichene Teams zusammen, die in oft knappen Spielen (6:4, 8:3, 6:8, 7:6, 9:9, 6:10, 6:11, 3:7, 5:6, 6:10) auf zwei Feldern jeder gegen jeden spielten.

Abschluss-Tabelle: 1. Team Annika: 3 Punkte, 2. Team Mirsad: 2,5, 3. Team Vincent: 2, 4. Team Aurelius: 1,5, 5. Team Tobi: 1

Im Finale standen also Team Annika (seit mit Zuspätkommer Tyrell verstärkt: 3 Siege, 27:15) und Team Mirsad. Endstand beim einzigen richtig einseitigen Spiel: 27:15 (!)  für Team Annika. Danach verteilte Pasko Geschenke an alle, und  Festwart Momir konnte die dritte (oder doch die vierte?) Auflage der Kinderweihnachtsfeier getrost wieder als Erfolg verbuchen.


 

Senioren-BB-Weihnachtsfeier

Ein Hoch auf Sonja, die beste Köchin der Basketball-Senioren-Welt!


 

Start ins Basketball: U10 gegen die Army-Base


 

Coaching Clinic mit Michael Mai


 

Individual-Training startet - Knights engagieren sich für Kirchheim

In der zweiten Schulwoche begann erneut das Individual-Trainingsprogramm der Kirchheimer Basketballer. Dabei werden besonders talentierte Kinder des VfL von den Profis der Knights, angeführt von Headcoach Michael Mai, ausgebildet. Wie im vergangenen Jahr gab auch diesmal Landestrainer Reiner Braun (Weilheim) zum Start eine kleine Einführung in die Spezialitäten des Individual-Trainings. Die letztendliche Hoffnung drückte VfL-Jugendleiter Uli Tangl so aus: „Euer Job ist es, Kirchheim den nächsten Nationalspieler zu bringen.“

Von links nach rechts: Reiner Braun, Jordan Wild, Ben Beran, Bryan Smithson, Daniel Krause, FSJler Desmond Strickland, Michael Mai.


 

Ein Glücksfall für die Erste – und für die Kids!

Es traf ihn fast wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel! Desmond Strickland, in Europa unterwegs, um seine Karriere als Profi-Basketballer zu beginnen, kam beim Camp der Organisation „News Release“ in Lörrach im Sommer 2013 im badischen Lörrach eine elementare Erleuchtung: Kinder unterrichten – das ist genau mein Ding! Oder, in seinen Worten: „Zu der Leidenschaft fürs Basketball kam die Leidenschaft, Kindern zu helfen.“

Kurz zuvor hatte er im College in York in Nebraska seinen Bachelor in Psychologie gemacht und ein paar Wochen als „Athletic Director“ bei einer Jugendorganisation gejobbt, dann ging es mit „News Release“, einer christlichen Organisation, die Kindern Basketball näherbringen und gleichzeitig amerikanischen Basketballern Jobs in Europa vermitteln will, auf Reisen durch ganz Europa. Und in Lörrach, gleich bei seinem ersten Camp, geschah es dann – seither war für den sehr gläubigen Christen sonnenklar, wohin seine innere Reise geht.

Die äußere hat ihn nun zu den VfL-Basketballern geführt. Als Chara Kiriakidis, der Nürtinger Abiturient und Spieler der Kirchheimer Ersten, der als neuer FSJler (FSJ = Freiwilliges soziales Jahr) vorgesehen war, Ende Juli doch einen Studienplatz in Tübingen bekam, trat der kurz zuvor entwickelte „Plan B“ in Kraft: Der neue Headcoach der Knights, Michael Mai, hatte schon beim ersten Sondierungsgespräch mit VfL-Geschäftsführer Uli Tangl angedeutet, dass er einen „Freiwilligen“ in seinem Camp-Team und zur Verfügung hätte: Desmond Strickland, 24 Jahre alt, 1,82 Meter groß, vielseitiger Aufbauspieler mit Regionalliga-Format – und mit einer Berufung: „Ich hatte schon harte Zeiten im Leben, mir haben auf meinem bisherigen Weg viele Menschen geholfen. Jetzt will ich etwas davon zurück geben.“

Seit Mitte August ist er nun in Kirchheim, wohnt vorläufig im Zimmer des Sohnes des Geschäftsführers – und hat bisher alle von seinen menschlichen und sportlichen Fähigkeiten überzeugt. Gleich beim ersten Schusstraining versenkte er zum Beispiel 84 von 100 Drei-Punkte-Versuchen! Was dann aber doch kein Wunder war: „Im College hatte ich nur diese eine Aufgabe: Dreier werfen, sonst nichts.“ Vier Jahre lang hat er das in Nebraska sehr erfolgreich erledigt  (https://www.youtube.com/watch?v=ylkN4q-f4BE ), jetzt will er beim VfL mehr Verantwortung übernehmen. Headcoach Bekim Kukiqi: „Desmond soll das Team führen! Er hat die Fähigkeiten dazu. Mit ihm haben wir eine große Chance, den Wiederaufstieg zu schaffen.“

Der Sohn eines Army-Angestellten, der 1990 in North Dakota zur Welt kam und schon mit fünf Jahren, dann in Kalifornien, mit dem Basketball anfing, bevor er 1996 nach Texas zog, hat, wie man ahnt, noch andere, womöglich höhere Ziele: „Ich will hier Beziehungen aufbauen, ich will den Kindern ein Mentor sein – auf und außerhalb des Basketball-Feldes.“

Die Gelegenheit dazu bekommt er als Übungsleiter bei Arbeitsgemeinschaften an Kirchheimer Grundschulen und als Trainer der U10 des VfL. Wenn er dann ganz nebenbei die Erste zurück in die Oberliga bringt, hätte wohl niemand etwas dagegen.


Sommerfest-Turnier

36 VfL-Basketballer (Rekord?) kämpften in sechs Teams und über zehn Spiele mehr oder weniger verbissen um den legendären Sommercup. Am Ende gewann das Team "Marco Wanzke" vor "Tim Auerbach" und "Marko Gligoric".

Marco Wanzke erhält die goldene Bierflasche für den Sieg. Rechts Marco und Georg noch einmal ohne, dass sie Marko Gligoric verdeckt...

Turnierleiter Uli Tangl ehrt den Vizemeister (Team Tim Auerbach) mit der silbernen Sprudelflasche.


 

Jesinger Grundschule freut sich über acht Basketbälle

Am Donnerstagmorgen übergaben VfL-Geschäftsführer Uli Tangl (li.) und FSJler Jonathan Gritschke (re.) Rektor Thorsten Bröckel die Belohnung für das tolle Abschneiden beim Basketball-Grundschul-Spielfest. Die Bälle und das Lehrmittelpaket stammen vom Deutschen Basketball-Bund, der die VfL-Aktivität als dezentrales Minifest fördert.


Stabwechsel

Nach 14 Jahren als Abteilungsleiter trat Karl Bantlin bei der diesjährigen Hauptversammlung der VfL-Basketballer zurück. Möglich wurde dies durch die Kandidatur von Dominik Eberle.

Karl Bantlin und sein Nachfolger Dominik Eberle

Seit 1993, unterbrochen nur von 1997 bis 2004, leitete Karl Bantlin (52) die Geschicke der Basketballer – niemand stand länger an der Spitze der Abteilung. In diese Zeit fiel ein Abstieg in die Oberliga 1996, aber auch der Aufstieg in die zweite Bundesliga 2006. In den letzten Jahren wies der Kirchheimer Geschäftsmann immer wieder darauf hin, dass ihm die Mehrfach-Belastungen durch seine inzwischen zahlreichen Läden in Kirchheim, das Engagement im City Ring, vor allem aber als Knights-Gesellschafter nicht die nötige Zeit ließen, sich so um den VfL zu kümmern, wie er das gerne getan hätte. Insofern erlöste ihn im Frühjahr Dominik Eberle mit der Ankündigung, die Abteilungsleitung übernehmen zu können.

Eberle (30), der 2011 an der Universität Karlsruhe seinen Master in Sportwissenschaften gemacht hat und seit April 2013 beim Württembergischen Landessportbund (WLSB) als Referent für Wissenschaft, Bildung und Schulen angestellt ist, bekam seinen ersten Spielerpass 1998, er spielte viele Jahre in der Landesliga, war beim Oberliga-Aufstiegsteam 2012 ebenso dabei wie jetzt beim Abstieg – und wird auch in der Landesliga am Ball bleiben.

Der „Neue“ kommt in einer schwierigen Phase: Quantitativ und qualitativ müssen die Basketballer eine Talsohle durchschreiten. Doch die Weichen zurück nach oben sind gestellt. Deshalb stellte sich auch das komplette Funktionärsteam mit immerhin 22 Mitgliedern erneut zur Verfügung. ut

Info:

1993/94: Michael Schmauder/Karl Bantlin/Rolf Bardens

1996-96: Karl Bantlin/Rolf Bardens

1996/97: Karl Bantlin/Stefan Schmauder

1997-2001: Ulrich Tangl

2001-04: Andreas Arnold

2004-14: Karl Bantlin


 

Basketball-Grundschul-Spielfest: Jesingen sahnt ab

In der Sporthalle Stadtmitte fand am vergangenen Samstag zum dritten Mal das Basketball-Grundschul-Spielfest statt. 29 Kinder aus den sechs Kirchheimer Grundschulen wetteiferten unter der Leitung von FSJler Jonathan Gritschke, der an fünf Grundschulen auch die Basketball-Arbeitsgemeinschaften betreut, bei Dribbelstaffel, Wurfwettbewerb und Skills-Challenge und anschließend beim Turnier um den Kirchheimer Grundschul-Cup. Den Sieg bei allen Wettbewerben errang die Grundschule Jesingen, die auch beim Basketball-Finale die erfolgsverwöhnte Alleenschule mit 12:10 besiegte, nachdem es in den Gruppenspielen noch ein 8:8 gegeben hatte. Die Einzelwertung gewann der Alleenschüler Edolind Paqarada (3. Klasse).

Die stolzen Jesinger mit ihren vier Pokalen

Zweiter: Die Alleenschule (mit Einzelsieger Edolind Paqarada ganz links)

Go for the Ball!

Spannung auf der Tribüne

Jetzt aber her mit dem Pokal!


Sportlerehrung der Stadt Kirchheim 2014

(26.1.2014)

Constantin Munz: Deutscher Meister 2013 mit der Urspringer NBBL-Mannschaft

Stefan Ilzhöfer: Teilnehmer an der U18-B-EM 2013 in Mazedonien (leider verhindert)

Uli Tangl: 6. Platz Ü55-WM 2013 in Saloniki


In der Bundesliga angekommen

(4.2.2014)

Vier Spieler, die im vergangenen Juni mit dem VfL Kirchheim bei der Qualifikation zur Jugend-Basketball-Bundesliga gescheitert sind, haben anschließend doch einen Platz in der JBBL gefunden. Die Ausbildung in Kirchheim kann also nicht so schlecht gewesen sein.

Zwei Jahre Vorbereitung hatten nicht gereicht: Am 23. und 24. Juni 2013 verlor das Team von Coach Uli Tangl alle drei Spiele beim JBBL-Qualifikations-Turnier in Augsburg, der Traum Bundesliga war ausgeträumt – aber nicht für alle. Damals schon nicht mehr dabei war Kapitän Tim Auerbach, dessen Wechsel ins Basketball-Internat nach Ludwigsburg bereits feststand und der mit einer Teilnahme für den VfL womöglich seine Spielberechtigung beim neuen Verein riskiert hätte.

Ausgerechnet Auerbach ist nun der individuell erfolgreichste der vier – vielleicht auch, weil er als Internatsschüler mit Abstand die besten Bedingungen hat. Oder einfach über das meiste Talent verfügt.

Das sind die vier:

Tim Auerbach (18.1.1999)

                      

Tim Schmauder (21.2.1998)                         Max Hinitschew (30.4.1999)

Marco Bjelosevic (24.8.1999).

Wobei Letzterer ein Spezialfall ist, da er kein Kirchheimer ist, sondern aus Böblingen kommt und damals als Gastspieler antrat. Er spielt nun für den SV 03 Tübingen erfolgreich in der JBBL (über 23 Minuten Einsatzzeit pro Spiel), sein Team hat als Vierter allerdings die Hauptrunde verpasst.

Aber alle vier sind in der Bundesliga angekommen, gehören fest zu ihren Teams – und können bis auf Schmauder sogar noch im nächsten Jahr mitmachen.

Tim Auerbach hat jedenfalls seinen Wechsel nicht bereut: „Da ich nicht der beste Schüler bin und nicht soviel Lust auf Schule habe, hilft mir das Internat dabei sehr, mich in der Schule gut zu halten. Dabei hilft natürlich das Vertrauen der Coaches, mit denen man sehr offen auch über die Schule reden kann.“ Er bekam in der nun abgelaufenen regulären Runde von Coach Cesar Kiersz gut 21 Minuten Spielzeit, war bei allen zehn Spielen dabei, traf 18 (von 44) Dreiern, verwandelte 13 von 14 Freiwürfen und war mit elf Punkten im Schnitt trotz seiner Jugend zweitbester Scorer im Team. Das landete mit 7:3-Siegen auf Platz drei und qualifizierte sich damit für die Hauptrunde.

Erster mit 8:1-Siegen wurde Cybex Urspring, also das Basketball-Internat Urspringschule. Die Bedingungen für die beiden Kirchheimer sind dabei nicht ganz so optimal: Sie gehen weiter in Kirchheim zur Schule und fahren jeden Mittwoch und Freitag gen Osten ins Training. Die beiden Familien Schmauder und Hinitschew wechseln sich dabei ab, so dass die Belastung erträglich ist. Dienstag und Donnerstag trainieren beide im Landesligateam des VfL unter Coach Jan Reichmuth, das Bezirksmeister werden will, am Wochenende gibt es oft gleich zwei Spiele.

Und beide kommen gut mit dem zurecht, was sie da unter so großem Aufwand tun.

Tim Schmauder: „Es gefällt mir sehr gut, ich komme mit allen gut klar und wir sind eine gute Mannschaft.“

Max Hinitschew: „Die Trainings sind sehr intensiv und machen Viel Spaß. An dieses Trainingskonzept habe ich mich schon gewohnt. Vielleicht kann ich nächstes Schuljahr sogar aufs Internat.“

Tim, der zunächst nur zur Probe mitmachte, sich dann aber mit eisernem Willen durchgesetzt hat, bekam bei seinen neun Spielen (von zehn) im Schnitt 16 Minuten Spielzeit und war mit 4,3 Punkten sechstbester Scorer des Südwest-Spitzenreiters.

Max war siebenmal dabei, stand im Schnitt elf Minuten auf dem Feld, verteilte einen Assist und holte einen Rebound pro Spiel. Von ihm sagt Ehingens ProA-Coach Ralph Junge, der an diesem Samstag mit seinem Team in der Sporthalle Stadtmitte auf die Knights trifft, der aber auch Gründer und Chef des Basketball-Internats ist: „Auf ihn freue ich mich besonders in der nächsten Saison, da kann man einiges erwarten.“

Doch zunächst geht es für die Urspringschule wie für Ludwigsburg in die Hauptrunde gegen Freiburg, Gießen, Frankfurt und Langen. Alle drei Kirchheimer haben mit ihren Teams Chancen, sogar in die Play-offs zu kommen.

Und wer weiß: Vielleicht folgt einer dem Kirchheimer Constantin Munz, der gerade erst bei der Kirchheimer Sportlerehrung als Deutscher Meister 2013 der U19 (mit Urspring) geehrt wurde.

Aber bis dahin fließt noch viel Schweiß in der Halle – in Urspring, Ludwigsburg, Tübingen und Kirchheim. ut

 

 

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