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Ein Derby, wie es sein soll!

Die Revanche ist geglückt! Vor 270 Zuschauern in der Sporthalle Stadtmitte setzte sich eine hoch konzentrierte VfL-Oberligamannschaft am Ende noch deutlich mit 93:75 gegen den Lokalrivalen TG Nürtingen durch.

Spannung, Emotionen, Alley-Oops, Dreier – das heiß ersehnte Derby zwischen den beiden Überraschungs-Aufsteigern der Oberliga Württemberg bot alles, was es an Zutaten für so ein Ereignis braucht. Und, aus Kirchheimer Sicht, natürlich auch den richtigen Sieger! Wobei das 93:75 am Ende womöglich etwas zu hoch ausfiel.

Gleichzeitig war das Derby der krönende Abschluss des „Barmer Family Day“, der vielen Eltern und natürlich vor allem Kindern der Kirchheimer Basketball-Gemeinde viel Spaß und Abwechslung brachte.

Der VfL startete mit zwei klassischen Centerpunkten durch Andi Nicklaus, eine Minute später folgten zwei ganz und gar nicht klassische: Tizi Palmieri passte den Ball von ziemlich weit draußen (sehr) hoch Richtung Ring, Nicklaus kam angerauscht und wuchtete den Ball aus der Luft mit Schmackes durch die Reuse – ein Alley-Oop, den man in der NBA fast zu oft, in der Oberliga allerdings recht selten sieht.

Nürtingen ließ sich davon aber keineswegs beeindrucken, spielte sehr clever und führte nach dem ersten Viertel 20:19.

Im zweiten Viertel fing dann der krankheitshalber etwas gehandicapte Constantin Munz an zu punkten – und die anderen folgten! Neun der 18 Punkte in diesem wichtigen 18:4-Lauf zum 37:24 stammten von Munz. Auch von der Dreierlinie klappte es jetzt deutlich besser: Vier der sechs Feldkörbe in diesen sieben Minuten stammten aus dem Drei-Punkte-Land, am Ende hatte der VfL mit 11:34-Dreiern eine für die Oberliga beeindruckende Quote von 32 Prozent.

Wenn dann auch die Langen ins Spiel einbezogen werden und kräftig punkten, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen: Die „Wühler“ Nicklaus, Erik Weßelborg und Kiri Engonidis wurden eingesetzt und lieferten. Wobei das vor allem bei Engonidis freut, der mit vielen Rebounds, kämpferischem Einsatz und cleverem Defensivverhalten überzeugte und nach langer Durstrecke sein bestes Saisonspiel ablieferte.

Zur Pause waren die Gäste dennoch wieder auf 37:44 herangekommen, und auch nach 37 Minuten war beim 83:74 noch nichts endgültig entschieden. Doch der VfL war jetzt nicht mehr aufzuhalten, beendete die Partie mit einem 10:1-Lauf – die Revanche war in trockenen Tüchern, die Fans jubelten.

Auch die beiden Spielertrainer waren natürlich zufrieden. Marco Wanzke sah den Schlüssel in „weniger Ballverlusten und besserer Reboundarbeit“ und darin, dass man zu keiner Zeit einen Nürtinger Lauf zugelassen hätte, Tim Auerbach meinte: „Wir waren heute einfach fokussierter aufs Teamplay. In Nürtingen hat der Einzelne vielleicht zu sehr auf sich geschaut, heute lag die Konzentration auf der Mannschaft!“ ut

VfL: T.Auerbach (16/3), Engonidis (12), M. Haziri (16/4), Munz (20/3), Nicklaus (12), Palmieri, Pllana (n.e.), Schmauder, Schmidt (3/1), Wanzke (6), Weßelborg (8).


 

Das Heimspiel des Jahres!

It’s Derby-Time! Darauf fiebern die Basketball-Gemeinden in Kirchheim und Nürtingen seit langem hin. Am Sonntag um halbsechs treffen die beiden rivalisierenden Nachbarn zum Oberliga-Duell in der Sporthalle Stadtmitte aufeinander.

In der Tabelle trennen den Dritten VfL Kirchheim (10:7 Siege) und den Sechsten TG Nürtingen (8:8) zwar drei Plätze, doch die Vergangenheit oder die Rundenbilanz zählen bei so einem Derby natürlich gar nichts. Das war schon im Hinspiel in Nürtingen so, als der vermeintliche Außenseiter bis in die Haarspitzen motiviert war und seine wahrscheinlich beste Saisonleistung zeigte. In der Crunchtime gewann der Mitaufsteiger (Meister 18/19 im Bezirk III) vor fast 300 Zuschauern 90:85, und keiner der Kirchheimer Akteure und Fans hat das vergessen.

Problem war damals einerseits die Defensive, die einfach zu viele freie Würfe und Offensiv-Rebounds zuließ, und andererseits die Nürtinger Halbfeld-Zonenpresse, die zu einigen Ballverlusten der Kirchheimer Guards führte.

Daran will das Spielertrainer-Team Marco Wanzke/Tim Auerbach beim Abschluss-Training am Freitag arbeiten, nachdem die Einheit am Montag ja wegen des Auswärtsspiels in Ulm ausfallen musste. Personell sieht es sehr gut aus, es stehen wohl alle zwölf Spieler des Kaders zur Verfügung. Man überlegt allerdings noch, ob eine Zwölfer-Rotation überhaupt Sinn macht.

Auf Nürtinger Seite brennt man fast noch mehr für dieses Spiel. Immer wieder sah man Nürtinger Spieler in der Sporthalle Stadtmitte als Beobachter, allen voran Akant Sengül, der Ex-Kirchheimer und TG-Topscorer mit knapp 18 Punkten pro Spiel.

Wie ausgeglichen das Team von Coach Weingarter ist, zeigt die Tatsache, dass weitere vier Spieler zweistellig im Schnitt punkten: Aufbauspieler und Abwehrspezialist Kilian Fischer (16,4), Dreierspezialist Christoph Horzella (15,7, 2,6 Dreier), Martin Unterseher (10,6) und Luka Todorovic (10,0). Dazu kommen die vielen Ex-Kirchheimer: Yannick Abele, Elias Tussetschläger, Chara Kiriakidis, Johannes Schach und Eren Sengül.

Es ist also angerichtet zum „Heimspiel des Jahres“, bei dem es tabellarisch für beide Teams um wenig und von der Rivalität her im Alles geht.

Die Begegnung bildet dann auch den Abschluss des „Barmer Family Days“, bei dem von Mittag bis in den Abend verschiedene Aktivitäten für Jung und Alt vorbereitet sind. Der krönende Abschluss soll dann die sportliche Revanche gegen die Nachbarstadt sein. ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


JBBL-Team möchte am BARMER Family Day Platz sechs verteidigen

Auf eine breite Unterstützung von den Rängen setzt das JBBL-Team der Spielgemeinschaft S.E.K. am kommenden Sonntag in der Sporthalle Stadtmitte. Beim BARMER Family Day mit einem vielfältigen Rahmenprogramm für die ganze Familie geht es sportlich vor allem darum, mit einem Sieg gegen die baramundi basketball akademie aus Augsburg den sechsten Tabellenplatz zu verteidigen.

Die JBBL geht in ihre Crunch-Time: Noch zwei Spiele stehen für das S.E:K.-Team in der Relegationsrunde auf dem Programm. Dann geht es in die Play-Downs, einem spannenden Spielmodus, in dem es für die Wenzel-Truppe um die direkte Qualifikation für die kommende JBBL-Saison geht. Nach dem wichtigen Sieg beim direkten Tabellennachbarn Nürnberg wird am Sonntag um 15:00 Uhr nun das Team aus Augsburg erwartet. Augsburg, die in der Qualifikation geschlagen werden konnten, hat S.E.K. zwischenzeitlich deutlich überflügelt. So siegten die bayerischen Schwaben im Hinspiel klar mit 74:64 und liegen unerreichbar auf dem zweiten Tabellenplatz. Die S.E.K.-Mannschaft rund um Léo König erwartet also ein sehr guter Gegner, der zudem mit Simon Link und Fabio Krahmer Reis Calado auf zwei leistungsstarke Spieler zurückgreifen kann, die ein Spiel auch alleine entscheiden können.

So wird es am Sonntag vor allem darauf ankommen, als Team gut zu funktionieren und 40 Minuten konzentriert und bis in die Haarspitzen motiviert ans Werk zu gehen. Der Support von den Zuschauerrängen ist da natürlich zusätzlich hilfreich. Da kommt es gerade recht, dass der gesamte Spieltag unter dem Motto BARMER Family-Day steht. Auf die Zuschauer warten viele Mitmachaktionen wie etwa eine Basketballwurfmaschine, die BAMRMER T-Wall und ein Balance Board. Viele Gründe also, um am Sonntag in der Sporthalle Stadtmitte vorbeizuschauen und die Kirchheimer Teams anzufeuern.

Auch JBBL-Headcoach Brian Wenzel freut sich auf viele Zuschauer. „Das Spiel gegen Augsburg ist für uns sehr wichtig und die Jungs freuen sich über die Unterstützung von den Rängen.“ Froh ist er, dass im Laufe der Woche alle Verletzten und Kranken wieder ins Team zurückgekehrt sind, so dass eine gute und konzentrierte Vorbereitung möglich war. Lediglich Co-Trainer Peter Raizner schwächelte unter der Woche, weswegen er auch aus Sicherheitsgründen nicht am Training teilgenommen hat.

„Wenn wir wieder genauso gut performen wie am vergangenen Wochenende gegen Nürnberg, haben wir eine echte Chance gegen Augsburg“, macht Wenzel seinen Spielern Mut.

Spielbeginn für das JBBL-Spiel ist um 15:00 Uhr in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Davor findet das Kirchheimderby in der Kreisliga statt (VfL 2 gegen VfL 3). Am 17:30 Uhr haben dann die Oberligacracks gegen Nürtingen Sprungball.


Déjà Vue in Ulm – 73:78

38 Minuten toll gekämpft, am Ende wieder keine Lösungen gefunden. Bei der Youngstertruppe von BBU 2 verloren die Kirchheimer Oberliga-Basketballer am Montagabend durchaus unglücklich 73:78.

Die Endphase weckte Erinnerungen: Ans Hinspiel im Herbst, das nach 70:66-Führung 75:79 verloren ging. Oder ans Derby in Nürtingen, das ebenfalls in der Crunchtime 85:90 endete. Oder an das Heimspiel gegen Urspring vor zwei Wochen, wo man zwar keine Siegchance hatte, dabei aber in den letzten sechs Minuten offensiv nicht mehr stattfand und viel zu hoch verlor.

Doch von vorne: Der VfL musste nur auf Chris Schmidt und Kiri Engonidis verzichten, alle anderen standen für die Fahrt am Montagabend nach Ulm, die dann noch nicht vom Orkan Sabine gestört wurde, zur Verfügung. Als Coaches stellten sich Marco Wanzke und Tim Auerbach zur Verfügung, die den Interimscoach Labinot Haziri vertraten. Zweifellos nicht unbedingt eine Verbesserung der ohnehin suboptimalen Situation, wenn nun wieder Spielertrainer eingesetzt werden müssen.

Es dauerte sechs Minuten, bis der VfL in Ulm angekommen war, dann machten Constantin Munz und Tim Schmauder aus dem 4:16 das 17:17 (9.). Von da an war das eine sehr spannende Partie auf Augenhöhe und gehobenem Oberliga-Niveau.

Knights-Center Andi Nicklaus punktete wie zuletzt recht regelmäßig, und so blieb Kirchheim trotz relativ geringem Erfolg aus dem Drei-Punkte-Land immer dran.

Vor den letzten zehn Minuten lag man sogar 56:54 vorne, das Schlussviertel gehörte acht Minuten lang dem VfL – 72:66 (38.).

Doch dann ging wieder gar nichts, die letzten 150 Sekunden wurden 1:12 verloren. Die blutjungen Ulmer feierten mit dem 78:73 den zweiten Comeback-Sieg gegen Kirchheim in dieser Saison – für die einen ein willkommenes, für die anderen ein bitteres Déjà Vue!

Nun richtet sich alles auf das große Derby inklusive Revanche gegen die TG Nürtingen am Sonntag – im Rahmen des „Barmer Family Days“.

Vielleicht findet bis dahin jemand die Lösung für die Schlussschwäche des VfL… ut

VfL: J. Auerbach, T. Auerbach (8/1), M. Haziri (8/1), Munz (15/1), Nicklaus (18), Palmieri (5), Pllana, Schmauder (9/3), Wanzke (4), Weßelborg (6).


Der Montag der Revanche?

Zu ungewöhnlicher Zeit treten die VfL-Oberliga-Basketballer bei der Ulmer Bundesliga-Reserve an: Tipp-off ist am Montag um 20 Uhr im Trainingszentrum in Neu-Ulm.

Die Erinnerung an das Hinspiel steckt auf jeden Fall noch in den Köpfen und Knochen der Kirchheimer. Abteilungsleiter Marco Wanzke, der diesmal zusammen mit Tim Auerbach in Abwesenheit von Labinot Haziri das Coaching übernehmen wird, erinnert sich: „Wir haben das Spiel damals völlig unnötig im letzten Viertel hergeschenkt.“  

Tatsächlich war es die unnötigste Niederlage dieser Saison, und das gegen ein Team aus 15- bis 19-Jährigen. Es war der letzte Auftritt von Coach Miguel Rodriguez, der damals Schwierigkeiten hatte, alle zwölf Spieler zufrieden zu machen.

Diese Sorge gibt es diesmal wohl nicht, komplett kann der VfL voraussichtlich nicht antreten: Der eine oder andere wird aus beruflichen Gründen oder wegen einer Prüfung fehlen. Endgültig entscheiden wird sich das allerdings erst am Spieltag.

Sicher scheint nur, dass alle Knights-Protagonisten dabei sein werden: Die Spieler Andi Nicklaus, Mirsad Haziri und Tizi Palmieri sowie Geschäftsführer Christoph Schmidt und Physio Erik Weßelborg.

Revanche ist auf jeden Fall angesagt. Und auch möglich gegen ein Ulmer Team, das aus NBBL- und JBBL-Spielern besteht und deshalb auf den Montag ausgewichen ist. Die BBU-Bilanz bisher: 7:8 Siege, mit ständig wechselnden Aufstellungen.

15 Spiele wurde absolviert, nur drei Spieler haben eine zweistellige Einsatzzahl erreicht. Darunter Topscorer Moritz Heck (17), der zehnmal dabei war und im Schnitt 18,1 Punkte erzielte.  

Keiner weiß also im Voraus, wer aus dem 25-er Kader antreten wird, doch der Montags-Termin lässt vermuten, dass eher die Besseren zum Einsatz kommen werden.

Bisher hat das mit der Verlegung auf Montag nur einmal geklappt, und da schlugen die Ulmer den Tabellenführer scanplus baskets SV Oberelchingen II 86:80 – es war, Mitte November, die einzige Saisonniederlage des designierten Meisters.

Trotzdem will der VfL natürlich seine Chance suchen, Platz drei in der Oberliga Württemberg fühlt sich einfach zu gut an, um Spiele einfach so herzugeben.

Die Partie dient übrigens auch als Vorbereitung auf die wirklich wichtige Revanche: Am Sonntag darauf kommt die TG Nürtingen in die Sporthalle Stadtmitte! ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Zurück in der Spur

Mit einer nicht überragenden, aber sehr ordentlichen Leistung gewannen die Kirchheimer Oberliga-Basketballer ihr Heimspiel gegen Kellerkind TV Derendingen mit 82:56.

Gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte der Oberliga Württemberg lässt der VfL Kirchheim in dieser Saison nichts anbrennen! Offensichtlich ist die Qualität da, auch an durchschnittlichen Tagen solche Spiele souverän zu gewinnen. Am Sonntagabend war in der Sporthalle Stadtmitte gegen den TV Derendingen ein gutes Oberligaspiel zu sehen, das seine spektakulären Highlights hatte, am Ende den richtigen, souveränen Sieger und das den fast 100 Zuschauern Spaß machte – was sie nach dem Spiel auch mit lang anhaltendem Beifall bewiesen.

15 Minuten lang war es zu Beginn sogar ein spannendes Spiel. Der VfL, ohne den noch kränklichen Topscorer Constantin Munz (16,8 Punkte pro Spiel), der als Coach-Assistent auf der Bank Platz nahm, tat sich in der Offensive sehr schwer, das erste Viertel ging mit einem mageren 14:12 zu Ende. Die Gäste starteten mit einem 7:0-Lauf zur 19:14-Führung (11.) in den zweiten Abschnitt, was sich allerdings als Weckruf für Kirchheim entpuppte. Vor allem für Kapitän Tim Auerbach, der in den nächsten vier Minuten seine Wurfprobleme 2020 hinter sich ließ und dreimal von jenseits der 6,75-Meter-Marke einlochte. Nach dem 24:21 (15.) legte der VfL noch einen drauf, drei Minuten später war die Partie beim 35:22 einer Entscheidung deutlich näher.

Tatsächlich brannte danach nichts mehr an, es kam aber keine Langeweile auf. Beide Teams kämpften um jeden Ball, endgültig den Stecker gezogen bekam der TV erst fünf Minuten vor Schluss, als es 69:52 stand und die Freiwurf-Misere der Gäste noch schlimmere Ausmaße annahm. Schon bis dahin durch eine katastrophale Quote jeder Chance auf eine Aufholjagd beraubt, fielen in den letzten fünf Minuten nur zwei von zehn Würfen von der Charity-Linie durch die Reuse, am Ende ärgerte sich TVD-Coach Daniel Vogel über eine Quote von 27 Prozent (9:33): „Es ist nicht zu fassen: Die ganze Trainingswoche haben wir extra Freiwürfe geübt!“

Beim VfL freuten sich dagegen praktisch alle, jeder konnte in dem ausgeglichenen Team offensiv wie defensiv sein Scherflein beitragen. Am glücklichsten aber waren Tim Auerbach über seinen wieder gefunden Wurf und Topscorer Andi Nicklaus über seine Saison-Bestmarke von 20 Punkten und mehrere schön herausgespielte Slam-Dunks, die alleine den Besuch der Sporthalle Stadtmitte wert waren.  ut

VfL: J. Auerbach (4), T.Auerbach (14/4), Engonidis (4), M. Haziri (9/1), Nicklaus (20), Palmieri (6/1), Pllana (6), Schmauder (2), Schmidt (5/1), Wanzke (5/1), Weßelborg (7).


 

JBBL: München eine Hausnummer zu hoch für S.E.K.

Die 62:105-Niederlage gegen die Basketballer der Internationalen Basketball Academy aus München zeigt dem JBBL-Team der Spielgemeinschaft S.E.K. klar seine Grenzen auf.

Es war ein gebrauchter Sonntag für die U16-Basketballer aus der Region. Schon die Trainingswoche war von Krankheit der Spieler und des Headcoaches Brian Wenzel geprägt. Dann starteten fünf Spieler aus dem JBBL-Kader in aller Herrgottsfrühe nach Konstanz, um das U16-Oberligateam zu unterstützen. Ein Mammutprogramm, bei dem die verantwortlichen Coaches Brian Wenzel und Peter Raizner im Nachhinein auch feststellen mussten, dass es wohl des Guten zu viel war. Die U16-Spieler kamen nicht nur mit einer Niederlage (67:85) aus dem Bodenseeraum zurück, sondern auch verspätet und müde, so dass von einem konzentrierten Warum-up nicht die Rede sein konnte.

Und so startete das S.E.K. Team auch in die Partie. 0:14 stand es nach vier Minuten. Während die Münchener Gäste hellwach, aggressiv und dynamisch auf dem Feld agierten, kam die Wenzel-Truppe einfach nicht in Tritt. „Wir müssen feststellen, dass wir unsere Spieler überfordert haben. Die doppelte Belastung an einem Tag mit der langen Fahrt war einfach zu viel für die Jungs“, so Peter Raizner, der ebenfalls die lange Strecke nach Konstanz auf sich genommen hat.

Nach dem Fehlstart und den ersten Punkten durch Guiseppe Seggio kamen die Gastgeber zwar besser in Fahrt, München ließ aber zu keiner Zeit mehr zu. Alle Viertel gingen klar an die Gäste, wenngleich Wenzel für seine Jungs durchaus Lob übrig hatte. „Unter Beachtung der Rahmenbedingungen muss ich meine Spieler trotz der deutlichen Niederlage loben. Spielerisch war ich zufrieden, alleine athletisch und von der geistigen Frische her konnten wir nicht mal annähernd mit München mithalten. Aufgegeben hat sich jedoch an diesem Sonntag niemand und das ist für mich ein sehr positives Zeichen.“

So geht der Blick nach vorne und nach Nürnberg. Beim nächsten Spiel am kommenden Samstag treffen die S.E.K.-ler auf ihren direkten Tabellennachbarn, der nur einen Sieg mehr auf dem Konto hat. Da heißt es für die Jungs von Brian Wenzel: „Nur ein Sieg zählt!“

Spielgemeinschaft S.E.K. gegen IBAM München 62:105 (13:27, 13:25, 14:22, 22:31)

König (6), Stief (7), Bezler, Sziede (10), Failenschmid (7), Paqarada, Seggio (16), Laar (5), Vukajlovic (4), Volz (7).


Abgebrüht am Ende

Mit Mühe hat die Vierte der VfL-Basketballer die erste Saisonniederlage verdaut. Erst in der Schlussphase setzte sich das Team gegen den TSV Bad Boll 76:69 durch.

Coach Niko Aslanidis beruflich im Ausland, dafür zehn Spieler zur Verfügung: Interims-Coach Karl Bantlin konnte vor dem Match im Ausweichquartier Ludwig-Uhland-Sporthalle eigentlich zuversichtlich sein. Doch sein Team zeigte erhebliche Schwankungen! Dem 15:4 (6.) folgte das 17:17 (10.), dem 35:24 (17.) das 37:40 (21.). In der zweiten Hälfte ging es gerade so weiter: Nach dem 47:42 (26.) kam das 49:53 (28.), das 57:53 (31.) und das 59:62 (33.). Fünf Minuten vor Schluss wechselte Bantlin den bisher kaum eingesetzten Mattse Pfizenmaier ein, der bedankte sich mit acht Punkten bei zwei Dreiern in den nächsten vier Minuten, was anderthalb Minuten vor Schluss die 71:69-Führung einbrachte. Die Routiniers Mario Geiger und Andreas Melzer schaukelten die Partie an der Linie nach Hause.

Schiedsrichter Beger aus Ettlingen meinte: „Bei uns ist die Landesliga nicht so stark wie das Niveau hier!“

Mag sein. Für die Freiwürfe gilt das wohl kaum. Der VfL ballerte bis zur Schlussphase neun von zehn daneben… ut

VfL: Allgaier (3), Babinger (14/2), Gauckler (2), Geiger (25/2), Lowski (4), Mauch, Melzer (8), Neumann (8), Pfizenmaier (8/2), Schaufler (4).


Zurück in die Spur gegen den Drittletzten

Nach der Rückkehr zu den ursprünglichen Saisonzielen erwarten die Oberliga-Basketballer am Sonntag (17.30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) das Kellerkind TV Derendingen.

Ade Regionalliga-Träume, Hallo Weiterentwicklung! Nach der Schlussviertel-Klatsche gegen den Oberliga-Zweiten Team Urspring konzentrieren sich die Kirchheimer Basketballer wieder auf ihr ursprüngliches Saisonziel, das im September noch von Knights-Assistant-Coach Miguel Rodriguez ausgegeben wurde: „Wir wollen einfach am Ende der Saison unseren besten Basketball spielen.“

Abteilungsleiter und Spieler Marco Wanzke damals dazu: „Das Ziel ist zunächst natürlich der Verbleib in der Liga. Und auf mittelfristige Sicht der Aufstieg in die Regionalliga.“

Mit dem Abstieg hat die junge Mannschaft schon längst nichts mehr zu tun, jetzt geht es im normalen Liga-Alltag darum, weiter immer besser zu werden. Am Sonntag gegen den TV Derendingen bietet sich dazu eine gute Gelegenheit. Der ehemalige Regionalligist erlebt recht schwere Zeiten, hat erst viermal gewonnen und steckt mitten im Abstiegskampf.

Besonderheit dabei: Alle vier Siege wurden auswärts errungen! In Nürtingen, wo der VfL bekanntlich verlor, in Heilbronn, Reutlingen und zuletzt in Ulm.

Ein Spaziergang wie beim 95:62 im Oktober in Derendingen, als dem VfL sagenhafte 20 Dreier gelangen, wird das am Sonntag sicher nicht. Wanzke warnt deshalb auch: „Derendingen hat schon ein paarmal überrascht. Wir müssen an die defensive Konzentration und Entschlossenheit vom Remseck-Spiel anknüpfen!“

Personell sieht es einigermaßen gut aus, trotz einiger Blessuren vom vergangenen Sonntag. Der Rücken von Mirsad Haziri sollte so langsam wieder lockerer werden, so dass ein wirkliches Fragezeichen nur hinter dem krank geschriebenen Constantin Munz steht. Zur Erinnerung: Beim Blow-out in Derendingen fehlten Nicklaus, Wanzke, Weßelborg und Engonidis!

Da zuvor erneut die JBBL-Truppe der SG Stuttgart/Esslingen/Kirchheim spielt – um 15.15 Uhr gegen Tabellenführer IBAM München –, spricht nichts gegen einen schönen Basketball-Nachmittag in der Sporthalle Stadtmitte. ut

VfL: J. Auerbach, T. Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz (?), Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Totaler Einbruch im Schlussviertel

Am Anfang überrascht, dazwischen toll dagegengehalten, am Schluss völlig eingebrochen: Die 57:85-Niederlage der VfL-Oberliga-Basketballer gegen den Tabellenzweiten Team Urspring fiel zu hoch aus, tat weh – und war doch verdient.

„Volle 40 Minuten Konzentration“ hatte Abteilungsleiter und Aufbauspieler Marco Wanzke vor diesem Oberliga-Spitzenspiel Dritter gegen Zweiter mehr gewünscht als gefordert. Gereicht hat es am Ende nur für 24 Minuten. Was auch ein Ausweis für die Leistungsstärke und das Potenzial des Aufsteigers ist: Für ganz oben reicht es halt doch noch nicht.

Gegen das blutjunge Team Urspring, das fast komplett aus NBBL-Spielern besteht, zeigte sich deutlich, was an Athletik, Ausbildung und Ausdauer noch fehlt. Was auch kein Wunder ist: Die Internatsschüler trainieren seit ihrem 15. Lebensjahr fünfmal in der Woche (mindestens), die VfL-Akteure derzeit im Schnitt 1,5-mal. Da spielt es offensichtlich auch gar keine Rolle, dass die Gäste bereits am Samstag ein Oberliga-Auswärtsspiel in Reutlingen hatten (91:70), von Müdigkeit war keine Spur zu entdecken. Urspring-Schüler sind es sowieso gewohnt, an jedem Wochenende zwei- bis dreimal zu spielen…

Dass der VfL aber gleich zu Beginn so von der Intensität und dem Tempo des Gegners überrascht wurde, verwundert doch ein wenig. Es dauerte sechs Minuten (5:15), bis Kirchheim ins Spiel fand, Constantin Munz und der leider mit Rückenproblemen kämpfende Mirsad Haziri brachten ihre Farben erst dann in die Spur.

Von diesem Zeitpunkt war die Partie in der Sporthalle Stadtmitte, die 60 Zuschauer verfolgten, ein Spitzenspiel, das diesen Namen verdiente. Zumindest 24 Minuten lang…

Mit einem 12:0-Lauf ging das Team von Coach Labinot Haziri das erste Mal in Führung – 25:23, 14. Minute – zur Pause stand es 37:38 und die Halle knisterte vor Spannung.

Das blieb noch zehn Minuten lang so. In der 27. Minute führte der VfL sogar noch, zum 49:48 hatte auch Andi Nicklaus mit einigen schönen Center-Moves beigetragen. Vor dem Schlussabschnitt stand es 53:59, der Rückstand schien aufholbar.

Doch der 0:7-Lauf in den nächsten drei Minuten zog beim VfL den Stecker. Urspring erhöhte noch einmal den eh schon immensen Druck in der Defensive, Kirchheim fand offensiv überhaupt keine Lösungen mehr und brach vor allem mental in den letzten Minuten völlig ein. 4:26 endete dieses Viertel, allein Kapitän Tim Auerbach, der allerdings weiter mit seinem Wurf hadert, gelangen Punkte.

Am Ende stand dieses ernüchternde 57:85, das alle Träume von einer etwaigen Relegation in Richtung Regionalliga beendet.

Das Fazit von Marco Wanzke passte: „Das Spiel hat heute ein Viertel zu lange gedauert…!“ ut

VfL: J. Auerbach (2), T.Auerbach (10/2), M. Haziri (6/1), Munz (19/2), Nicklaus (11), Palmieri (3), Pllana (1), Schmidt, Wanzke (3), Weßelborg (2).


Der erste Patzer

Nach neun Spielen ohne Niederlage verlor die Vierte der VfL-Basketballer erstmals. Beim Kreisliga-Vierten TSG Ehingen 2 gab’s ein 52:59.

Mit nur acht Spielern musste Coach Niko Aslanidis am Sonntagnachmittag nach Ehingen aufbrechen. Und die hatten von Anfang bis Ende Probleme mit der Konzentration. Wer in den ersten acht Minuten acht von zehn Freiwürfen verballert, darf sich auch als ungeschlagener Tabellenführer nicht wundern, wenn er 8:15 in Rückstand gerät. Auch danach fand der VfL nie seinen Rhythmus, und als Ex-Profi Paul Howard kurz vor der Pause wegen eines unsportlichen Fouls disqualifiziert wurde – er hatte bereits ein Technisches Foul kassiert – wurde es nicht besser.

Das Spiel blieb dennoch sehr eng, mehrmals wechselte die Führung. Doch im Schlussviertel stellte sich der Gastgeber etwas geschickter an. Nach der 49:48-Führung in der 31. Minute gelang dem VfL kein einziger Feldkorb mehr, Ehingen zog auf 57:52 (37.) davon und auch der Versuch, mit Fouls die Uhr zu stoppen, brachte am Ende nichts mehr.

Ob die Verkündung der sicheren Meisterschaft das Team beeinflusst hat? Noch sind es sechs Spiele in der Kreisliga A Nord… ut

VfL: Babinger (7), Gauckler (4/1), Geiger (20/1), Howard (4), Lowski (4), Neumann (10/1), Pohl, Schaufler (3).


Volle 40 Minuten Konzentration gefordert

Im zweiten Spitzenspiel nacheinander empfangen die Oberliga-Basketballer des VfL am Sonntag (17.30 Uhr) die junge Truppe des Teams Urspring. Besonderheit: Die Gäste haben auch schon am Samstag ein Oberligaspiel.  

Nach dem Heimsieg gegen den Tabellennachbarn BG Remseck und dem Sprung auf Platz drei kommt nun der Tabellenzweite in die Sporthalle Stadtmitte. Die zweitjüngste Mannschaft der Liga (nach BBU II) hat erst zweimal in dieser Saison verloren! Das allerdings am Ende des Jahres sogar nacheinander: Beim Spitzenreiter Oberelchingen 2 (76:83) und dann doch sehr überraschend beim Mittelfeldteam TSG Heilbronn (53:55).

Der VfL hatte seine Begegnung des jetzigen 15. Spieltags beim TV Konstanz wegen der Knights-Reise nach Trier auf den 2. November verlegen können und dieses Spiel des 21. Spieltags vorgezogen – wobei Urspring freundlicherweise zustimmte. So haben die Gäste nun ein Doppelprogramm: Am Samstagnachmittag treten sie bereits in Reutlingen an. Was natürlich von Vorteil für den VfL sein könnte. Abteilungsleiter und Aufbauspieler Marco Wanzke will dennoch eher auf das schauen, was man selbst beeinflussen kann: „Urspring hat ein junges Team, denen wird die Luft nicht ausgehen. Wir müssen über 40 Minuten konzentriert bleiben und dürfen nicht wie schon oft fünf Minuten

verschlafen.“

Beim Hinspiel nahm man sich diese Auszeit gleich zu Beginn, das Spiel war nach sieben Minuten beim 4:20 praktisch schon verloren. Am Ende stand es 67:83 – der Abstand betrug also exakt diese 16 Punkte! Zudem fand damals der erste Kirchheimer Dreier erst nach 29 Minuten sein Ziel, und genau diese beiden Schwächen können eigentlich nur besser werden! Schließlich stellt Kirchheim das gefährlichste Fernwurf-Team der Liga (10 Treffer pro Spiel) und zeigte gegen Remseck am vergangenen Sonntag sehr viel Konstanz und Intensität.

Personell sind keine Probleme in Sicht, Wanzke erwartete zum Abschlusstraining am Freitag den kompletten 13er-Kader. Kann Kirchheim also noch von einer Aufholjagd auf Relegationsplatz zwei träumen? Bei einem Sieg darf man womöglich darüber nachdenken. Bei einer Niederlage wär’s das dagegen sicherlich endgültig. Dann wäre der Aufsteiger wieder beim ursprünglichen – und weiter offiziellen Saisonziel: Die Mannschaft entwickeln, kontinuierlich besser werden. Und das hat trotz der Probleme auf der Trainer-Position bisher ja sehr gut geklappt. ut

VfL: J. Auerbach, T. Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Mit toller Teamleistung auf Platz drei

Es war ein sehr schweres Stück Arbeit! Doch am Ende waren die Oberliga-Basketballer des VfL das bessere und vor allem ausgeglichenere Team, bezwangen den Tabellen-Nachbarn BG Remseck 67:58 und kletterten auf Platz drei.

Zwei Fakten (mindestens) waren bemerkenswert an diesem Sonntagabend in der Sporthalle Stadtmitte. Zum einen die womöglich beste Abwehrleistung der doch insgesamt sehr jungen Kirchheimer, die von Anfang an sehr intensiv verteidigten und in der zweiten Hälfte sogar noch eine Schippe drauflegten, während die Gäste aus Remseck kontinuierlich nachließen. Zum anderen die tolle Ausgeglichenheit des Teams von Interims-Coach Labinot Haziri, der immer besser in seine Rolle hineinwächst. Wenn bei einem Oberliga-Spitzenspiel die beiden eigenen Topscorer einen eher gebrauchten Tag erwischen – Tim Auerbach (15,6 Punkte pro Spiel) gelangen einen Tag nach seinem 21. Geburtstag nur drei Punkte, Constantin Munz (16,6) nach Knie- und Erkältungsbedingtem Trainingsrückstand nur fünf –, dann ist es ein Qualitätsbeweis, so ein Spiel trotzdem zu gewinnen. In die Bresche sprangen Mirsad Haziri, der zum dritten Mal in Folge Topscorer wurde, und die Langen Andi Nicklaus und Erik Weßelborg.

Aufschlussreich waren wieder einmal die einzelnen Viertelergebnisse: 16:19, 17:14, 18:11, 16:14. Daraus kann man die Konstanz der Defense sehr gut ablesen.

Nach einem ersten Viertel, in dem die Gäste, die ohne ihren Topscorer Linus Lang antreten mussten, ihre Eingespieltheit demonstrierten, startete der VfL mit einem 8:0-Lauf, zur Pause stand es 33:33. Aus der Kabine kam der VfL dann mit noch mehr Intensität. Einige Ballgewinne und gut herausgespielte Körbe ermöglichten die erneute Führung, vor dem Schlussviertel standen die Zeichen beim 51:44 auf Sieg. Ein bisschen brenzlig wurde es doch noch, als Remseck nach dem 61:49 (37.) noch einmal sehr flott auf 61:56 (38.) herankam, doch Nicklaus, Haziri und der deutlich verbesserte Tiziano Palmieri machten den Sack endgültig zu.  

Der neue Tabellendritte (9:5 Siege) steht nun vor dem nächsten Spitzenspiel: Am kommenden Sonntag gastiert der Tabellenzweite Team Urspring (10:2) in Kirchheim. Bei einem Erfolg wären die Internatsschüler in Reichweite – und dann sind noch sechs Partien zu bestreiten... ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach (3/1), M. Haziri (21/5), Munz (5/1), Nicklaus (11), Palmieri (10), Pllana, Schmauder (3), Wanzke (3/1), Weßelborg (11).


Das Team als Sieger

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem großen Willen siegt das JBBL Team der S.E.K. mit 55:46 gegen PS Karlsruhe. Für die Nachwuchsmannschaft von Headcoach Brian Wenzel ist damit der erste Sieg des Jahres unter Dach und Fach.

Voller Zufriedenheit klatschten das Coachingteam Wenzel/Raizner/Pavlakovic nach dem Abpfiff der JBBL-Partie am Sonntag ihre Schützlinge ab. Hinter ihnen lag ein Spiel, das Headcoach Wenzel zufrieden aufseufzen lies: “Endlich mal hat das Team heute gezeigt, was in ihm steckt. Es ist das erste Mal, dass ich wirklich von einer ausgeglichenen Teamleistung sprechen kann: Heute haben alle für alle gespielt und zwar in der Offensive wie in der Defensive.“

Dabei war es keineswegs klar, ob die Revanche für die Vorrundenniederlage gegen Karlsruhe gelingen könnte. Zu oft haben die Nachwuchsbasketballer in den letzten Spielen trotz teilweise klarer Führung den Sieg noch aus den Händen gegeben. Nun folgte endlich der vom Trainer so geforderte nächste Schritt. Als großes Plus war auch die Rückkehr von Edolind Paqarada zu vermerken. Der junge Kirchheimer, der die gesamte Saison wegen eines Mittelfußbruches noch nicht eingesetzt werden konnte, wurde in den letzten Wochen langsam wieder ans Team herangeführt und zeigte vor allem im Ballvortrag, wie wichtig er für eine ruhige und souveräne Spielführung ist.

Sehr konzentriert starteten König, Stief, Bezler, Mounier und Vukajlovic in die Partie und zeigten sich vor etwa 50 Zuschauern bissig und angriffslustig. Die Karlsruher, die in der aktuellen Relegationsrunde keine Möglichkeit mehr haben, sich für die Playoffs zu qualifizieren, berappelten sich allerdings schnell und gestalteten die erste Spielhälfte ausgeglichen. Die S.E.K.-ler ließen jedoch nicht nach und konnten so mit einem guten Gefühl und einer 35:28-Führung in die Pause gehen.

Zwar war die zweite Halbzeit eher von der guten Defensive beider Teams geprägt, so dass pro Viertel jeweils nur 19 Punkte fallen wollten, die Tatsache aber, dass S.E.K. nicht nur alle Viertel für sich entscheiden konnte, sondern auch die Statistiken in Bezug auf Turnover und Steals, einer bisher mehrfach bemängelten Schwäche, gewinnen konnten, lässt die Zuversicht für die nächsten Spiele steigen. Ein Sonderlob des Trainers durfte sich Axel Bezler nach dem 55:46-Sieg seines Teams abholen: „Aus einer absolut geschlossenen Teamleistung hat Axel heute mit neun Punkten, neun Rebounds und zwei Assists herausgeragt und vor allem auch sehr viel Kampfgeist gezeigt. Weiter so!“

Für die jungen Korbjäger gilt es nun, ihre Position für die Play-Downs zu verbessern, weswegen ein Sieg beim direkten Konkurrenten, der Orange Academy in der nächsten Woche, besonders wertvoll wäre.

SG S.E.K. vs PS Karlsruhe Lions 55:46 (16:12; 19:16; 10:9; 10:9)

König (2 Punkte, 2 Rebounds, 1 Assist), Stief (8, 5, 1), Bezler (9, 2 Dreier, 9, 7), Sziede (8, 5, 2), Failenschmid, Paqarada (6), Mounier (9, 2 Dreier, 5 Reb.), Seggio (9, 1 Dreier, 5 Reb, 1 Ass), Laar, Vukajlovic (4, 7 Reb., 1 Assist).


Der Vierten ist der Titel kaum mehr zu nehmen

War’s das schon? Nach dem 85:63 gegen die TSG Reutlingen 3 scheint der Vierten der VfL-Basketballer Platz 1 der Kreisliga Nord sicher.

Drei Siege Vorsprung vor Reutlingen 3 und Göppingen 2, den direkten Vergleich gewonnen, noch sechs Spiele – davon drei gegen den Tabellenletzten Geislingen und die eigenen VfL-Teams. Die Rechnung ist einfach, die Gratulation fast zwingend: Das Team von Coach Niko Aslanidis hat das anvisierte Saisonziel Meisterschaft und Aufstieg bereits im Januar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erreicht.

Gegen Verfolger Reutlingen um den Ex-Profi Predrag Pramenko (44) startete der VfL stark (15:2, 6. Minute) – und ließ dann stark nach. In der 14. Minute gingen die Gäste, die mit konsequentem Centerspiel immer wieder den Weg an die Freiwurflinie fanden, das erste Mal in Führung (24:26), zwei Minuten vor der Pause stand es 32:40! Doch fünf verschiedene Kirchheimer sorgten für den vielleicht wichtigsten Lauf der Saison und eroberten bis zur Pause die Führung zurück (41:40). Wozu sicherlich auch die taktische Umstellung auf Zonendeckung beigetragen hatte.

Bis zur 27 Minute blieb die Partie noch eng (50:47), dann erlahmten die Kräfte der Gäste. Kontinuierlich baute der VfL seinen Vorsprung aus, am Ende stand das 85:63, der neunte Sieg im neunten Spiel und wohl auch der Titel. ut

VfL: Allgaier (6), Gaub (2), Gauckler (8/1), Geiger (22/1), Honecker, Howard, Lowski (16), Mauch (2), Melzer (11), Neumann (8), Schaufler (9).


Hochklassiges Basketball-Double-Feature

Erst Jugend-Basketball-Bundesliga, dann Oberliga Württemberg: Am Sonntag steigt das erste von drei Doppel-Events in der Sporthalle Stadtmitte. Die SG Stuttgart-Esslingen-Kirchheim erwartet um 15.00 Uhr die PS Lions aus Karlsruhe, um halbsechs gastiert die BG Remseck bei der Ersten des VfL Kirchheim. Beide Heimteams haben etwas gutzumachen…

Zum ersten Auftritt 2020 in heimischer Halle erwarten die SEK-Nachwuchsbasketballer das Team der PS Karlsruhe Lions. Nach der knappen 67:74-Niederlage in Augsburg geht es für Brian Wenzel und seine Jungs darum, den Heimvorteil zu nutzen und den zweiten Sieg in der JBBL einzufahren.

Die Vorbereitung auf das Spiel verlief allerdings etwas holprig. Einige Spieler verpassten krankheitsbedingt das Training, Wenzel selbst konnte wegen des Auswärtsspiels der Knights in Rostock an zwei Einheiten nicht teilnehmen. Dafür sprangen Co-Trainer Peter Raizner und Fitnesscoach Jonas Pavlakovic in die Bresche und stellten das Team auf das Spiel ein.

Gegen Karlsruhe haben die S.E.K.-ler noch etwas gut zu machen. Das Hinspiel im September in Karlsruhe ging 44:74 verloren. Bei der JBBL-Premiere damals war allen Beteiligten die Nervosität anzumerken.

„Für uns gilt es jetzt, den Sack auch mal zuzumachen und enge Spiele für uns zu entscheiden“, fordert Pete Raizner, der den Gegner, der auf dem dritten Platz der Relegationsrunde steht, mittlerweile auf Augenhöhe sieht.

Eine Steigerung scheint dennoch nötig, um Karlsruhe zu schlagen. Dabei muss neben den Leistungsträgern Alexander Stief, Léo König und Danilo Vukajlovic das gesamte Team geschlossen sein Potenzial abrufen. „Ich glaub an die Stärke meiner Jungs“, gibt sich Wenzel optimistisch.

Direkt danach, um 17.30 Uhr, will die VfL-Erste etwas gutmachen. Abteilungsleiter Marco Wanzke: „Das Spiel in Remseck war unser schlechtestes in dieser Saison! Praktisch alles war schlecht: Die Trefferquote, die Defense, das Reboundverhalten, dazu kamen viele einfache Ballverluste.“ Zusammen ergab das Ende September ein 61:82. Dass das aber nicht nur am VfL lag, der damals auf Andi Nicklaus, Erik Weßelborg, Chris Schmidt und Wanzke verzichten musste, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Die BG Remseck hat seither weitere sieben Spiele gewonnen und liegt mit 8:4-Siegen auf Platz drei der Oberliga – vor dem VfL (8:5). Grundlage des Erfolgs ist ein komplettes Team um den Topscorer Linus Lang, dem über 20 Punkte pro Spiel gelingen (bei 2,4 Dreiern), und fünf weiteren Akteuren mit einem Schnitt von über acht Punkten pro Spiel. Besonders achten sollte die Abwehr dabei auf Martin Affolter, der mit 3,2 Dreiern pro Spiel drittbester Fernwerfer der Liga ist.

Erster und Vierter in dieser Spezialdisziplin sind allerdings zwei junge Kirchheimer: Tim Auerbach (3,6) und Mirsad Haziri (3,0). Damals in Remseck nützte das nichts, doch das ist Vergangenheit. Wanzke: „Unter den Körben werden wir besser dagegenhalten können und auch sonst sind wir mehr eingespielt.“

Man kann also mit zwei spannenden Basketballspielen rechnen am Sonntagnachmittag… bs/ut


Souveräner Pflichtsieg beim Kellerkind

Auch mit einer eher durchschnittlichen Leistung gewannen die Oberliga-Basketballer des VfL Kirchheim beim Vorletzten TSG Reutlingen 2 souverän mit 85:64.

Ein bisschen unruhig war man beim VfL vor dem Aufsteiger-Duell doch gewesen, aus mehreren Gründen. Vor allem hatte man seit Mitte Dezember kaum trainieren können, dann fehlte mit Constantin Munz (Knieprobleme) der Topscorer und mit Kiri Engonidis (krank) ein wertvoller Bankspieler. Dazu kam die Erinnerung an so manche mäßige Auftaktspiele und das Hinspiel (72:64) im September, bei dem man sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte.

Doch diese Sorgen führten offensichtlich dazu, dass man den Oberliga-Vorletzten nicht unterschätzte und den Job von Anfang an gebührend ernst nahm.

Es begann mit dem erst dritten Dreier 19/20 durch Tiziano Palmieri (18), nach acht Minuten auf eher unterdurchschnittlichem Niveau stand es 14:4 und die Weichen waren gestellt.

Im restlichen Verlauf des Spiels kam Reutlingen nie mehr so richtig heran, der knappste Vorsprung der Kirchheimer betrug ein paar mal acht Punkte. Zum Ende der ersten Hälfte war das einmal der Fall, als das Team von Bülent Veznikli durch einen 10:0-Lauf auf 39:31 (19.) verkürzte. Doch Palmieri und Tim Schmauder (20) – mit zwei Dreiern nacheinander – stellten das Pausen-Resultat auf 47:34.

Auch in den zweiten 20 Minuten ließ der VfL nie Zweifel daran aufkommen, wer an diesem Samstagnachmittag in Reutlingen das bessere Team stellte. Zu erwähnen sind dabei noch Mirsad Haziri, der mit 18 Punkten und fünf Dreiern erneut zum Topscorer avancierte, und Abteilungsleiter Marco Wanzke, der seinen ersten saisonalen Dreier in der Reuse unterbrachte.

Die Mannschaft von Mirsads Bruder Labinot beendete die Partie mit einem 10:1-Lauf zum 85:64-Endstand, Wanzke resümierte danach: „Wir haben diese Pflichtaufgabe erledigt, jetzt muss im Training nachgelegt werden.“

Der nächste Gegner ist am kommenden Sonntag der Tabellendritte BG Remseck, mit dem man nach der 61:82-Niederlage von Ende September noch ein Hühnchen zu rupfen hat…ut

VfL: T.Auerbach (11/2), M. Haziri (18/5), Nicklaus (11), Palmieri (8/1), Pllana (5), Schmauder (8/2), Schmidt (2), Wanzke (10/1), Weßelborg (12).


VfL 1: Interimslösung bleibt

Weiter mit Labinot Haziri als Coach starten die VfL-Oberliga-Basketballer ins neue Jahr. Am Samstag (14.00 Uhr, Isolde-Kurz-Gymnasium) geht es zum Tabellenvorletzten TSG Reutlingen 2.

Fast alle Mann an Bord – aber so gut wie kein Training! Seit Weihnachten konnte Abteilungsleiter Marco Wanzke, der seit dem Ausstieg von Miguel Rodriguez meist den Übungsleiter macht, seine Mitspieler erst ein einziges Mal in die Halle bekommen. Das war am vergangenen Montag, trotz Feiertag, das Abschlusstraining am Freitag fiel dem Knights-Spiel gegen Tübingen zum Opfer. Auch von der Trainerfront gibt es keine neuen oder guten Nachrichten, bisher wurde kein Nachfolger für Rodriguez gefunden. Wanzke: „Wir versuchen, eine interne Übergangslösung bis Ostern zu finden, bis dahin bleibt Labi Haziri unser Coach. Bisher hat er es ja auch sehr gut gemacht.“

Zum Rückrundenauftakt unternimmt die VfL-Erste am Samstag also unter keineswegs idealen Umständen den Kurztrip zum Mitaufsteiger TSG Reutlingen 2, der allerdings bisher weit weniger gut zurechtkam in der höchsten Liga Württembergs. Erst drei Siege konnte das Team von Coach Bülent Veznikli einfahren (gegen Vaihingen-Sachsenheim, Remseck und Konstanz), am Ende des Jahres setzte es wieder drei Niederlagen in Serie. Das Hinspiel in Kirchheim gewann der VfL zum Saisonauftakt allerdings sehr mühsam mit 72:64, nachdem man zur Pause noch 26:37 im Rückstand gelegen hatte. Erst ein starkes drittes Viertel (26:10) brachte die Wende.

Wanzke zeigt sich skeptisch: „In den letzten Jahren waren unsere Spiele zum Hin- und Rückrundenstart immer ziemlich schlecht. Das wollen wir diesmal besser machen.“

Fehlen wird Center Kiri Engonidis (krank), ein Fragezeichen steht noch hinter Topscorer Constantin Munz (17,6 Punkte pro Spiel), der mit Knieproblemen zu kämpfen hat.

Trotzdem reist der VfL natürlich als klarer Favorit zur TSG, als Tabellenfünfter mit bisher 7:5-Siegen schielt man ja noch auf den dritten Platz, den zum Jahresanfang die BG Remseck (7:4) belegt. An Meisterschaft oder Relegation braucht man wohl kaum zu denken: Die beiden Spitzenteams Oberelchingen 2 (10:1) und Urspring (9:1) sind erstens weit weg und zweitens sehr stabil. ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach, M. Haziri, Munz (?), Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Um den verdienten Lohn gebracht

Eine bittere Niederlage musste das JBBL-Team der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim am vergangen Sonntag gegen die Nachwuchsbasketballer aus Nürnberg verkraften. In der Verlängerung ging das Spiel knapp mit 70:74 verloren, obwohl die SG über weite Strecken das dominierende Team war.

Vertauschte Rollen auf der Trainerbank bei der SG S.E:K. Aufgrund des Einsatzes von Brian Wenzel als Interimscoach beim Pro A Team der Knights, war es an Co-Trainer Peter Raizner, die Rolle des Cheftrainers zu übernehmen, während Wenzel ihm als Assistent zur Seite stand. Die Sondersituation sollte sich auf keinen Fall negativ auf das Team auswirken. Und dass die Jungs sich viel vorgenommen hatten, spürten die Zuschauer von der ersten Minute an. Mit viel Dynamik, Zugkraft und Konzentration ging das Team um ihre Center Vukajlovic und Stief ans Werk. Schnell war eine deutliche Führung herausgespielt, die auch bis zur Halbzeitpause auf 15 Punkte ausgedehnt werden konnte (44:29). "Wir haben klasse in die Partie gefunden, gekämpft, mit breiter Brust gespielt und die Basis für den Sieg vor heimischer Kulisse bereits früh gelegt“, resümierte dann auch Pete Raizner nach dem Match.

In der zweiten Halbzeit dennoch zeigten die Nürnberger deutlich mehr Widerstand, verkürzten den Rückstand Punkt um Punkt. Beim Stand von 56:52 ging es in das letzte Viertel und wiederum legten die Gastgeber vor. Die S.E.K.-ler hatten die Hand bereits am Sieg, als man bis 6 Minuten vor Spielende die Führung nochmals auf 10 Punkte ausdehnte. Dass dann aber bis zum Ende der regulären Spielzeit kein einziger Punktgewinn mehr gelang, beschäftige die Coaches noch lange nach Spielende. Die Gäste des NBC nutzten ihre Chance, erzielten den 68:68 Ausgleich und entschieden die Overtime mit 2:6 klar für sich.

Die bereits dritte Niederlage mit einer Differenz von weniger als fünf Punkten in der Relegationsrunde schmerzt. „Leider fehlt den Jungs teilweise noch die nötige Erfahrung und das Quäntchen Glück, um auch einfach mal enge Spiele für sich zu entscheiden,“ hadert auch Raizner mit der Situation, der aber bereits optimistisch nach vorne blickt: „Wir können nur aus solchen Spielen lernen und ich bin mir sicher wir machen es beim nächsten Mal besser.“ So geht die SG mit nur einem Sieg als Vorletzter der Relegationsrunde 4 in die Weihnachtspause, mit dem festen Vorsatz, in 2020 dann das Momentum auf seiner Seite zu haben.

SG S.E.K. vs Nürnberger Basketball Club 70:74 (23:17, 21:12, 12:23, 12:16, 2:6)

Vukajlovic (26), Stief (14), König (8)., Bezler (6), Sziede (4), Mounier (4), Seggio (4), Failenschmid (2), Laar (2), Cal.


Mit hängender Zunge ins Ziel

Schön war’s nicht! Doch die VfL-Oberliga-Basketballer schafften beim Schlusslicht BSG Vaihingen-Sachsenheim den sicher nicht selbstverständlichen 74:69-Sieg zum Jahresabschluss.

34 Minuten Zittern und Suchen nach der Form und der Lösung, dann doch noch ein 2019er-Happy-End! Mit Hängen und Würgen, aber auch mit einer guten Weihnachtsportion mentaler Stärke und Zusammenhalt rettete sich die VfL-Erste in die vierwöchige Spielpause. Mit 7:5-Siegen und punktgleich mit dem Tabellendritten – Chapeau!

Wie von den meisten Realisten erwartet, war es eine schwere Geburt. Die BSG Vaihingen-Sachsenheim erwies sich als hartnäckiger, an diesem Tag meist gleichwertiger Kontrahent mit einem Center Malte Prahst, der sehr schwer zu kontrollieren war. Der kräftige 24-Jährige, der in der Jugend (2007) auch schon mal für den VfL aktiv war, reichlich Erfahrung in JBBL und NBBL gesammelt hat und im Studienort Mainz in der Regionalliga spielte, lieferte sich mit Andi Nicklaus und Constantin Munz über 40 Minuten ein heißes Duell. Am Ende hatte Malte 25 Punkte und drei Dreier, die beiden Kirchheimer Großen zusammen 30 Punkte. Leider fehlten beim VfL ja Erik Weßelborg (Knights-Physiotherapeut) und Kiri Engonidis (Trainingsrückstand), Drilon Pllana konnte nach vier Wochen Pause noch nicht allzu viel beisteuern.

So gab es ein zähes Ringen mit völlig ausgeglichenen ersten drei Vierteln: 21:19, 11:12, 19:17.

Doch in der 34. Minute (56:55 für die BSG) platzte der Knoten – vor allem bei einem! Youngster Mirsad Haziri, dessen Schussauswahl sonst nicht immer die volle Zustimmung seines Bruders Labinot als Coach fand, traf innerhalb von zwei Minuten drei Dreier, Munz steuerte zwei Punkte hinzu und der VfL führte 66:56 (36.).

Trotzdem machten es die Kirchheimer noch einmal spannend: Nicklaus, der in der 26. Minute bereits ein unsportliches Foul gemacht hatte, kassierte ein Technisches Foul und wurde disqualifiziert, 50 Sekunden vor Schluss hatten die Gastgeber beim 72:69 den Anschluss fast erreicht. Doch der VfL ließ keinen Korb mehr zu, Munz und der diesmal mit seinen Würfen hadernde Kapitän Tim Auerbach trafen jeder einen von zwei Freiwürfen, das Fest war gerettet.

Weiter geht es erst am 11. Januar mit dem Auswärtsspiel bei der TSG Reutlingen 2. ut

VfL: J. Auerbach (4), T.Auerbach (10/1), M. Haziri (22/5), Munz (21/3), Nicklaus (9), Palmieri (4), Pllana, Schmauder (3/1), Wanzke (1).


Mehr als eine Pflichtaufgabe

Wenn der Fünfte zum Letzten reist, ist die Favoritenrolle verteilt. Die Kirchheimer Oberliga-Basketballer wollen bei der BSG Vaihingen-Sachsenheim am Samstag (17.15 Uhr, Sporthalle des Stromberg-Gymnasiums) auf diese Konstellation aber nicht hereinfallen.

Die VfL-Erste hat wegen des vorgezogenen Rückrundenspiels in Konstanz ja ein Spiel mehr als die Konkurrenz absolviert und steht mit bisher 6:5-Siegen für einen Aufsteiger recht ordentlich da. Da wäre eine Niederlage beim Schlusslicht natürlich das denkbar blödeste Weihnachtsgeschenk. Also Vorsicht! Die BSG, in der vergangenen Saison schon als Neunter mit 10:14-Siegen lange in Abstiegsgefahr, hat in einigen Partien bewiesen, dass sie keineswegs Kanonenfutter darstellt.

Vor allem in den letzten Wochen scheint das Team zueinander gefunden zu haben: Nach sechs Niederlagen zum Auftakt gab es gegen den TV Konstanz (66:55) und beim TV Derendingen (78:61) die ersten Siege, und auch gegen das Spitzenteam Ulm (68:69) und gegen die TG Nürtingen (81:89) hielt der Kooperationsverein sehr gut mit.

Abteilungsleiter Marco Wanzke warnt deshalb: „Das waren knappe Niederlagen gegen Teams, gegen die wir verloren haben!“

Beim VfL werden auf jeden Fall die beiden Knights-Angestellten Erik Weßelborg und Chris Schmidt fehlen, die beim Heimspiel gegen Rostock ja mehr denn je gebraucht werden, bei Andi Nicklaus ist es noch unsicher, ob er in der ProA oder der Oberliga auflaufen soll. Seit Montag wieder voll dabei ist U16-Nationalspieler Drilon Pllana, der seine Knieprobleme weitgehend auskuriert hat, ein Fragezeichen steht noch hinter Julian Auerbach.

Sachsenheim ist nicht nur Tabellenletzter, es trifft auch am schlechtesten aus dem Drei-Punkteland: Erst 39 Dreier rauschten durch des Gegners Körbe, der VfL hat als bestes Oberligateam fast dreimal so oft getroffen (116).

Alles klar also für den siebten Saisonsieg? Wanzke warnt erneut: „Wir gehen mit Selbstvertrauen nach dem letzten Sieg in das Spiel, auch wenn wir niemand unterschätzen dürfen. Ann schlechten Tagen können wir gegen jeden in dieser Liga verlieren…“

Wanzke wagt auch einen Blick in die Zukunft: „Anschließend kann die Trainersuche angegangen werden – auch wenn Labi Haziri einen guten Aushilfsjob gemacht hat und das Teamgefüge stimmt.“ Miguel Rodriguez wird also wohl nicht zurückkehren. ut

VfL: J. Auerbach (?), T.Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus (?), Palmieri, Pllana, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Toller Arbeitssieg gegen Heilbronn

Das nennt man wohl „sich durchgekämpft“! Obwohl die Oberliga-Basketballer des VfL Kirchheim gegen den starken TSG Heilbronn fast immer zurücklagen, drehten sie in den letzten vier Minuten das Spiel und gewannen 89:84.

Gut 100 Zuschauer in der Sporthalle Stadtmitte gingen gegen Halbacht am Sonntagabend sehr zufrieden nach Hause: Sie waren bestens unterhalten worden! Von einem Oberligaspiel auf gehobenem Niveau, mit vielen guten Aktionen, ganz viel Spannung und einem ausreichend dramatischen Happy End für die Heimmannschaft.

Danach hatte es sehr lang nicht ausgesehen. Nach einem optimalen Start (5:0) für den VfL, der wieder von Labinot Haziri gecoacht wurde, übernahmen die Gäste das Kommando. Sie wirkten aggressiver, dynamischer, pfiffiger. Das 10:17 (7.) konterte noch Constantin Munz, der nach einer verpassten Trainingswoche erstmals nicht in der ersten Fünf stand, zum 15:17 (8.), doch diese Mini-Aufholjagd sollte die Blaupause für den Großteil des Spiels bleiben: Kirchheim bekam einfach keinen größeren Lauf zustande, immer wieder punkteten die Heilbronner und setzten sich ab. Aber eben nie entscheidend, weil der VfL extrem guten Charakter bewies und jeden Rückschlag mit noch mehr Engagement beantwortete.

Und eine gute Mischung zwischen Inside-Spiel und Fernwürfen zustande brachte! Elf  Dreier sind Standard für dieses Team, auch wenn es lange dauerte, bis die Schützen ihr Visier richtig eingestellt hatten: bis zur 15 Minute gab es nur zwei Einschläge. Aber die 44 Punkte der drei Großen, die immer wieder gut in Szene gesetzt wurden und sich durchwühlten, sprechen eine deutliche Sprache.

Trotzdem stand es vier Minuten vor Schluss 75:82. Und da spielten plötzlich mehrere Faktoren dem VfL in die Hände. Zum einen hatte sich Heilbronn Bester, Center Schmitz, mit seinem fünften Foul selbst aus dem Verkehr gezogen. Gleichzeitig verlor die TSG ihre Linie und begann zu zocken. Und drittens steigerte der VfL sein Niveau. Vier Freiwürfe des vorbildlichen Kapitäns Tim Auerbach, ein Dreier von Munz und ein Korb von Andi Nicklaus brachten das 84:84, die entscheidende Szene schildert Nicklaus dann so: „Die Guards rufen immer nach dem Ball, wenn wir unter dem Korb arbeiten. Da dachte ich, jetzt ist es an der Zeit, den Ball mal rauszukicken…“ Er fand Youngster Mirsad Haziri, der bis dahin bei zwei von zehn Dreiern stand, der lieferte aus der Ecke! Swish! 87:84, noch 40 Sekunden, das war’s! ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach (25/5), Engonidis, M. Haziri (9/3), Munz (19/2), Nicklaus (19), Palmieri (7), Schmauder (3/1), Schmidt, Wanzke (1), Weßelborg (6).

TSG: Antic, Cibula (4), Eleftheriadis (14/3), Jasinskas, Krek, Krug (3/1), Mijic (13/1), Milicevic (15/1), Prgic (7/1), Schmitz (16/2), Späthelf (6), Stergatos (6/2).


Pflichtaufgabe souverän gelöst

Erster gegen Letzter: Die Vierte Mannschaft der VfL-Basketballer schickte die TG Geislingen standesgemäß mit einem 85:31-Sieg nach Hause.

Nur in einer Kategorie war das sieglose Tabellenschlusslicht der Kreisliga Nord besser als der designierte Meister: Die TG traf einen Dreier, der VfL keinen. Kaum anzusehen war das erste Viertel, in dem die Oberliga-Schiedsrichter zwölf Freiwürfe gaben und nach zehn Minuten ein peinliches 8:8 auf der Anzeigetafel stand. Nach dem 10:12 (12.) wachte die Vierte an diesem Sonntagnachmittag aber doch auf und zog bis zur Pause auf 29:14 davon. Dieser Vorsprung wurde bis zum Ende auf 85:31 ausgebaut. Insgesamt 48 Fouls und 55 Freiwürfe zeigen: Dieses Spiel war gewiss kein Augenschmaus, nur ein schnell zu vergessender Pflichtsieg für das Team von Coach Niko Aslanidis. ut

VfL: Allgaier (11), Babinger (9),  Gaub (6), Gauckler (2), Geiger (21), Howard (13), Lowski (11), Mauch  (8), Taake (2), Ünek (2).


Mittelfeld-Duell in Kirchheim

Nach dem Abschied aus der Spitzengruppe der Basketball-Oberliga Württemberg will der VfL Kirchheim am Sonntag (17.30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) gegen den Tabellennachbarn TSG Heilbronn zurück in die Erfolgsspur finden.

Personell sieht das schon einmal gut aus. Chris Schmidt ist aus dem Urlaub zurück, Kiri Engonidis wieder verfügbar und Erik Weßelborg voll im Training. Nur Drilon Pllana fehlt noch wegen seiner erst langsam abklingenden Knieprobleme. Abteilungsleiter Marco Wanzke frohlockt: „Wir werden beim Abschlusstraining am Freitag endlich einmal wieder über zehn Spieler in der Halle haben!“

Und was ist mit der allgemeinen Formkurve? Wanzke, der wie in den vergangenen Jahren wieder meistens das Training leitet – über die Position des Headcoaches wollen die Knights demnächst eine Entscheidung treffen –, sieht das Dilemma: „Spiel für Spiel machen wir eine Sache besser als zuvor und dafür eine andere schlechter…“ Ob das gegen Heilbronn zum sechsten Saisonsieg reicht? „Zwei Siege vor Weihnachten sind drin“, meint Wanzke – und hofft auf die Unterstützung der Zuschauer beim letzten Heimspiel des Jahres 2019.

Der Gegner, in der vergangenen Saison Oberliga-Siebter mit elf Siegen aus 24 Spielen, ist auch dieses Jahr gut aufgestellt. Fünf Siege, darunter das 83:63 beim Dritten Ulm, aber auch vier Niederlagen, dabei nacheinander gegen Remseck (7.), Derendingen (8.) und Konstanz (12.). Nach dieser Serie hat sich das Team aber gut erholt und gewann seither zweimal, zuletzt sehr deutlich mit 73:50 gegen den VfL-Nachbarn TG Nürtingen. Bei der TG fehlten allerdings Liga-Topscorer Akant Sengül und Playmaker Kilian Fischer.

Auf die leichte Schulter nehmen sollte die TSG beim VfL allerdings keiner. Mit dem bald 30-jährigen Vedran Milicevic hat Heilbronn einen überdurchschnittlichen Scorer (19,8 Punkte pro Spiel), der sehr gefährlich von außen (2,6 Dreier) und vor allem extrem abgezockt ist. Den Rest der Mannschaft als grundsolide zu bezeichnen, beleidigt sicher keiner der 16 bisher eingesetzten Spieler der Unterländer.

Nach dem letzten Heimspiel des Jahres geht es eine Woche später noch zum Tabellenvorletzten BSG Vaihingen-Sachsenheim. Gelingen die anvisierten zwei Siege, wäre die Hinrunden-Bilanz mit 7:5 für den Aufsteiger absolut befriedigend. ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Schmauder, Schmidt, Wanzke, Weßelborg.


Das gute Gefühl mitnehmen

Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken steht für das JBBL-Team der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim am kommenden Sonntag das bislang weiteste Auswärtsspiel auf dem Programm. Um 12.30 Uhr wird es die Wenzel-Truppe mit dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer der Internationalen Basketball Academy aus München zu tun bekommen.
 
5:0 Siege und mit dem Serben Aleksa Vucetic einen herausragenden Pointguard: Wenn die S.E.K.-Jungs am gegen das Münchener JBBL-Team antreten, dann liegt es auf der Hand, dass nochmals eine Leistungssteigerung nötig sein wird, um gegen IBAM bestehen zu können. Bereits in der Vorbereitung sind die beiden Teams aufeinandergetroffen. Das S.E.K.-Team zog damals, allerdings stark ersatzgeschwächt, klar den Kürzeren.
 

So sieht Head-Coach Brian Wenzel die Vorzeichen für den kommenden Sonntag durchaus verändert. Mit Stolz blickt er auf die Entwicklung seines Teams, und aller Voraussicht nach wird er auch wieder aus den zuletzt verletzten Luis Sziede zurückgreifen können. „Wir haben zu Beginn der Woche konzentriert an in unserer individuellen Entwicklung gearbeitet, nun aber steht der Fokus auf ein verbessertes Teamplay“, so der Trainer, der von seiner Mannschaft eine weitere Leistungssteigerung erwartet und weiterhin die Stimmung hochhält: „Ich freue mich auf das Spiel gegen IBAM, weil ich weiß, dass unser Team die Herausforderung gegen den Tabellenführer annimmt. Vielleicht ist ja eine Überraschung drin.“ bs


Den letzten Konkurrenten abgehängt

Nach dem 63:50 gegen die TS Göppingen 2 kann sich die Vierte der VfL-Basketballer schon nach sieben von 16 Spielen die Meisterschaft nur noch selbst wegnehmen.

Beim Verfolger kam VfL 4 nur schwer in die Gänge, der Landesliga-Reserve der Turnerschaft gelang unter dem Korb fast alles. Doch nach dem 8:13 (7.) fand das Team von Coach Niko Aslanidis so langsam in die Partie und kam bis zum Viertelende, auch durch zwei Körbe von Debütant Patrick Lowski, mit dem 14:15 schon zum Anschluss.

Es gab weiter wenig Körbe, Göppingen spielte etwas besser zusammen, so dass der VfL zur Pause immer noch 28:31 im Rückstand lag.

Erst in der 27. Minute übernahm Kirchheim wieder die Führung (42:40), was vor allem am cleveren Ausnutzen der Miss-Matches gegen die Göppinger Manndeckung lag – und gab sie nicht mehr ab. Im letzten Viertel wurde aus dem knappen 46:44 noch der relativ deutliche 63:50-Sieg.

Mit sieben Siegen aus sieben Spielen steht Kirchheim 4 jetzt einen Spieltag vor Abschluss der Vorrunde klar vorne. Und hat 2019 noch ein Spiel gegen den sieglosen Tabellenletzten Geislingen…ut

VfL: Allgaier (4), Gaub (6), Gauckler (10), Geiger (18), Honecker, Howard (5), Lowski (14), Pfizenmaier (4/1), Rehm (2).


Historischer Sieg für JBBL-Team

Der 85:79-Sieg der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim gegen die Orange Academy aus Ulm/Memmingen ist ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des Basketballs der Region. Der erste Sieg in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) ließ Trainer wie Spieler strahlen.

Ulrich Tangl, Basketball-Urgestein in Kirchheim, strahlte mit dem siegreichen Team und den Zuschauern um die Wette. Eine Entwicklung, die er in Kirchheim vor sechs Jahren mit initiiert hatte, erreicht am 1. Advent 2019 ihren vorläufigen Höhepunkt: Der erste Sieg eines U16-Teams in der JBBL in Kirchheim

Der Erfolg ist aber vor allem der Lohn für die Nachwuchsbasketballer und ihr Trainerteam! Dafür, dass sie auch nach sieben Niederlagen nicht aufgehört haben, an sich und den Erfolg zu glauben.

„Ich bin unglaublich stolz auf meine Jungs“, sagte ein sichtlich emotionaler Headcoach Brian Wenzel, der den Sieg heute „einfach nur genießen möchte“.

Der Weg dorthin im zweiten Spiel der Relegationsrunde war dabei kein einfacher. Zu Beginn waren die Aktionen auf beiden Seiten geprägt von Nervosität und vielen Fehlern. Die Führung wechselte mehrfach und es waren die Gäste, die mit einem 7:0-Lauf das erste Ausrufezeichen zur zwischenzeitlichen 12:6-Führung setzten. Aber schon früh im Match machten die S.E.K.ler deutlich, dass sie sich nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen würden. Mit einem Run und neun Punkten in Folge erkämpften sie sich wieder die Führung (19:16), auch wenn schlussendlich das erste Viertel 19:21 verloren ging. Im zweiten Viertel bleib das Spiel weiter offen, auch wenn die Gastgeber, angefeuert von Freunden und Familie, ihre physische Überlegenheit zunehmen besser ausnutzten. Die knappe Führung zur Halbzeitpause (38:37) wurde vor allem vom Gefühl untermauert, dass heute etwas drin sein sollte.

Wie würde die Wenzel-Truppe nun ins dritte Viertel starten? Allzu oft war dieser Spielabschnitt die Achillesferse – aber nicht an diesem Nachmittag. Die S.E.K.-Jungs zeigten das erste Mal in der Saison das Standing und die Dynamik, die unerlässlich sind, um sich in der JBBL zu behaupten. Angeführt von ihrem starken Leader Léo König verwandelten vor allem die Großen, Vukajlovic, Stief und Laar die meisten Würfe. Das Spiel war schnell, teamorientiert und in der Defense wurden Fehler des Gegners erzwungen.

Erstmals wurde in dieser Saison auch das Rebound-Duell mit 38:28 gewonnen, ein Wert, der die Leistung der Mannschaft noch untermauert. Bis auf zwölf Punkte konnten die S.E.K.-ler die Gäste im Schlussviertel auf Distanz halten (69:57).

Doch es wurde nochmals spannend: Angeführt vom überragenden Jon Ukai kamen die Gäste nochmals bis auf einen Punkt ran – 80:79, 40. Minute. Für die positive Entwicklung des Wenzel-Teams spricht aber, dass man diesmal nicht nachließ. Konsequent hielt man dem Druck des Gegners Stand, erspielte sich clever seine Chancen, glaubte an den Sieg und machte die letzten fünf Punkte der Partie.

So nahmen die glücklichen Spieler nach dem 85:79-Erfolg auch dankbar und verdient die Standing Ovations ihrer Fans entgegen.

Die Spielgemeinschaft S.E.K. ist angekommen in der höchsten Spielklasse der Unter-16-Jährigen. Die positive Entwicklung, die von Spiel zu Spiel zu beobachten ist, gibt vor allen den jungen Coaches Brian Wenzel und Peter Raizner Recht, in der wertschätzenden, aber gleichermaßen leistungsorientierten Art, wie sie ihr Team führen. bs

SG Stuttgart Esslingen Kirchheim gegen Orange Academy 85:79 (19:21, 19:16, 22:19, 25:23)

SG: Léo König (13 Punkte), Alexander Stief (23), Axel Bezler (2), Nil Failenschmid (n.e.), Alois Mounier (4), Guiseppe Seggio (4), Leonhard Laar (11), Danilo Vukajlovic (24), David Volz (4).


Visier verstellt, Start verschlafen, Spiel verloren

Wie erwartet hatte die Erste der VfL-Basketballer bei Oberliga-Tabellenführer Team Urspring einen schweren Stand. Durch einen verpatzten Start und wenig Treffsicherheit von draußen gab’s ein 67:83. 

Wie erwartet ohne Chris Schmidt und Kiri Engonidis, dafür aber wieder mit Erik Weßelborg, trat der VfL in der Urspringschule an. Oder trat nicht so richtig an, denn nach sieben Minuten stand es 4:20 und das Spiel war fast vorbei, bevor es so richtig begonnen hatte. Obwohl das Team von Interims-Coach Labinot Haziri vor der besten Liga-Abwehr gewarnt war, zeigte sie sich doch überrumpelt von der Stärke und Aggressivität der jungen Urspringer. Was sich auch unter den eigenen Korb zeigte: Zehn Offensiv-Rebounds in diesen ersten Minuten gaben der Heimmannschaft immer wieder zweite und dritte und vierte Wurfgelegenheiten. Mit einem einzigen Feldkorb durch Andi Nicklaus und acht Freiwurf-Punkten ging’s mit 10:28 in die Pause.

Und die Fahrkarten wurden nicht weniger! Die Mannschaft, die mit 11,1 erfolgreichen Drei-Punkt-Würfen pro Spiel die Oberliga einsam anführt, brachte einfach keinen Wurf von ganz weit draußen unter. Im zweiten Viertel klappte zwar die eigene Defensive deutlich besser, beim 22:36 (17.) keimte sogar ein bisschen Hoffnung auf, doch die Gastgeber beendeten die Hälfte mit einem 9:2-Lauf und hatten ihren Vorsprung noch ausgebaut – 24:45.

Es dauerte dann tatsächlich bis zur 29. Minute, bevor der allererste Dreier sein Ziel fand: Tim Schmauder verkürzte auf 41:68 – ging da noch was?

Der VfL kam zwar etwas heran, doch der Durchbruch wollte nicht gelingen. Erst in der 38.Minute gab’s einen kleinen Lauf: Andi Nicklaus und Tim Auerbach verkürzten auf 61:71, erneut wurde Auerbach an der Dreierlinie freigespielt – doch sein Gegenspieler traf ihn mit der Hand mitten im Gesicht – und die Schiedsrichter verpassten das durch schlechtes Stellungsspiel. Fünf Punkte der Urspringer zum 61:76 (39.) machten den Sack zu, und in der Schlussminute gab’s noch reichlich Freiwürfe, die aus dem 67:76 noch das 67:83-Endergebnis machten.

Das Fazit von Abteilungsleiter Marco Wanzke: „Wenn wir von der ersten Sekunde an so spielen wie in der zweiten Hälfte, dann gewinnen wir.  Oder wenn’s ein fünftes Viertel gegeben hätte…“ ut

VfL: J. Auerbach, T.Auerbach (8/2), M. Haziri (8/1), Munz (22), Nicklaus (15), Palmieri, Schmauder (7/2), Wanzke, Weßelborg (7).


JBBL motiviert vor Heimspiel gegen Orange Academy

Das JBBL-Team der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim erwartet am Sonntag die U16 des Ulmer Nachwuchsprogramms. Pünktlich zum ersten Advent möchten sich die Jungs mit dem ersten Sieg beschenken. Tippoff ist um 15:00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.

Mit einem besonderen Kompliment überraschte JBBL-Coach Brian Wenzel in der Woche nach der enttäuschenden Niederlagen gegen den Nachbarn Zuffenhausen: „Unsere Jungs haben in dieser Woche mit einer super Einstellung trainiert und jeder geht mit sehr viel innerem Ehrgeiz zu Sache.“ Man denkt im U16-Lager also gar nicht daran, die die Köpfe hängen zu lassen, sondern möchte den Schalter jetzt endlich umlegen.

Eine Reaktion, die nicht selbstverständlich ist, waren doch allzu oft Gründe für die Niederlagen in den eigenen Fehlern und der fehlenden Cleverness zu suchen. Die Nachwuchsbasketballer der Region warten daher noch immer auf das erste Erfolgserlebnis, und genau diese Situation hat das Team noch enger zusammengeschweißt. Jeder zeigt die Bereitschaft, noch eine bisschen mehr zu geben. Eine Entwicklung, die die Coaches Brian Wenzel und Pete Raizner sehr positiv stimmt und sie daran glauben lässt, dass am Sonntag in der Sporthalle Stadtmitte tatsächlich der erste Sieg eingefahren werden kann. Auch ohne Luis Sziede, der sich in der vergangenen Woche einen Kapselanriss an der rechten Hand zugezogen hat und für zwei Wochen pausieren muss.

Erwartet wird das Team des Nachwuchsprogramms aus Ulm. Die Spieler der Orange Academy stammen aus der Kooperation mit dem TV Memmingen. Sie durften bereits am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg einfahren und werden der Wenzel-Truppe natürlich ordentlich Paroli bieten wollen. Trotzdem gehen die SEK-Jungs, erstmals in neuen Trikots, mit voller Motivation ins Spiel und hoffen auf viele Zuschauer. Spielbeginn am Sonntag ist um 15:00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim.


Der schwere Gang zum Tabellenführer

Auch beim nächsten Spiel sind die Oberliga-Basketballer des VfL Kirchheim Außenseiter: Am Samstag um 15 Uhr wartet das Überteam Urspringschule auf das Team.

Acht Siege insgesamt gegen nur zwei des VfL aus den letzten fünf Spielen: Beim Duell Erster gegen Fünfter sind die Rollen am Samstagnachmittag in jeder Beziehung klar verteilt. Was den Kirchheimern bleibt, ist „die Chance auf eine Überraschung“, wie Aufbauspieler und Abteilungsleiter Marco Wanzke es formuliert. Einerseits haben die jüngsten Niederlagen gegen Ulm, Nürtingen und Elchingen ein wenig am Selbstvertrauen genagt, andererseits sah man bei allen diesen Duellen, dass man auch in der Spitze der Liga durchaus mithalten kann.

Was also braucht es für diese Überraschung? Wanzke: „Wir müssen auf jeden Fall besser verteidigen als zuletzt. Wir haben zweimal über 90 Punkte zugelassen, das darf uns nicht mehr passieren.“ Tatsächlich hat man von allen Spitzenteams die meisten Punkte kassiert (655), nur die beiden Letzten Derendingen (711) und Konstanz  (694) sind da schlechter. Gleichzeitig trifft niemand in der Oberliga so gut wie Kirchheim (724), hier ist Elchingen erst mit Abstand Zweiter (687). Der VfL begeht aber auch die meisten Fouls in der Liga (190), was nahelegt, dass man die Balance zwischen guter und schlechter Aggressivität noch nicht gefunden hat.

Am Samstag muss das besser werden, sonst wird das nichts mit der Überraschung. Fehlen werden sicher nur Chris Schmidt (Urlaub) und vielleicht Erik Weßelborg (Angina fast überwunden) und Kiri Engonidis (beruflich).

Und der Tabellenführer? Der bietet ein junges, extrem ausgeglichenes Team auf, das vor allem in der Abwehr überzeugt: Keiner hat weniger Punkte als die Urspringer zugelassen (527). Es wird also ein Duell beste Abwehr gegen besten Angriff. Auf der anderen Seite sind die Internatsschüler sehr schwer auszurechnen. Keiner der Akteure steht unter den Top-ten der Oberliga-Scorerliste, sieben Spieler machen aber im Schnitt mehr als acht Punkte. Am erfolgreichsten bisher: Tim Martinez Befan (17) mit knapp 15 Punkten pro Spiel, Bruno Albrecht (18) mit 13 und Kevin Strangmeyer (19) mit zwölf. Auf keinen Fall sollte man den Gegner an die Freiwurflinie schicken, da ist dieses Team mit 73 Prozent Trefferquote das mit Abstand beste der Oberliga. Beim foulträchtigen Defense-Verhalten der Kirchheimer kann so etwas durchaus ein Schlüssel sein…

Die letzten beiden Vorrundenspiele dürften dann etwas einfacher werden: Es geht noch gegen die TSG Heilbronn (Sechster) und die BSG Vaihingen-Sachsenheim (Zehnter). ut

VfL: J. Auerbach, T. Auerbach, Engonidis, M. Haziri, Munz, Nicklaus, Palmieri, Pllana, Schmauder, Wanzke.


Willkommen, Coach Ray!

Wir heißen unseren neuen Coach Ray herzlich in der Kirchheimer Basketballfamilie willkommen.
Reimund Mayer war langjähriger Abteilungsleiter in Plochingen und hat dort viele Jahre diverse Teams gecoacht. Er hat einen guten Draht zu den Spielerinnen und Spielern und freut sich nun in Kirchheim ein motiviertes und breiter aufgestelltes Team um sich zu haben.
Das erste Training am Montag war dann ebenso ein Erfolg, wie die kurzfristige Verpflichtung, des ehemaligen Spielertrainers des TV Plochingen. Bis 22 Uhr scheuchte er die 17 16-19-Jährigen über das Parkett der Sporthalle Stadtmitte.
Nun gilt es an den Sieg des vergangengen Wochenendes anzuknüpfen, und wenn auch mit kleiner Verspätung voll in die Saison zu starten.
Coach Ray und der VfL Basketball freuen sich auf die Zusammenarbeit!
#bettertogether
#jetztgehtslos


Freud und Leid der U14

Am 5. Spieltag ging es für die U14 am Samstag  nach Tübingen. Die Gegner waren der VfL Sindelfingen und der TV Altenstadt. Die Partie gegen Sindelfingen wurde mit großer Spannung erwartet, da das Team um Coach Noah Gere sich für die Revanche bestens vorbereitet hat und hochmotiviert antrat. Das erste Viertel lief bestens. Mit 14:9 setzte die Kircheimer Starting Five ein Zeichen! Im Verlauf des zweiten und dritten Viertels konnte Sindelfingen aufholen. Im vierten Viertel war die Spannung nicht zu überbieten. Am Ende unterlag Kirchheim mit 46:49. Trotzdem kann das Team stolz auf die Leistung sein. Im Nachhinein wird das Spiel allerdings als 20:0 für den VfL gewertet, da Sindelfingen einen Spieler eingesetzt hat, der nicht auf der Spielerliste stand. So wurde aus Leid einen Tag später doch wieder Freude!
Im zweiten Spiel gegen Altenstadt wurde die Führung (im ersten Viertel 20:4) konsequent gehalten bis zum Schluss. Das Endergebnis 76:34 zeigt die hervorragende Leistung der Kirchheimer U14 gegen allerdings nur sechs Altenstädter, die mit dem 2. Tabellenplatz belohnt wurde. Wir freuen uns auf den nächsten Spieltag!

VfL U14 - VfL Sindelfingen 46:49 -> 20:0

VfL U14 - TV Altenstadt 76:34 


Am Ende geht das Zielwasser aus

Ein Spiel auf gehobenem Oberliga-Format sahen gut 100 Zuschauer am Sonntagabend in der Sporthalle Stadtmitte. Favorit Oberelchingen setzte sich im Schlussspurt mit 91:77 gegen den VfL Kirchheim durch.

Dabei hatte alles so gut angefangen für die VfL-Scharfschützen! Doch ganz von vorne: Andreas Nicklaus lief doch auf, wegen der Innenbanddehnung von Drilon Pllana, der Angina von Erik Weßelborg und dem Trainingsrückstand von Kiri Engonidis verschob er seinen „Heimaturlaub“ dankenswerterweise um einen Tag. Doch um die Großen sollte es an diesem Tag weniger gehen. Los ging es nämlich mit einer wahren Dreierflut: Nach vier Minuten stand es 9:11, sechs Dreier und nur ein „normaler“ Korb hatten für dieses Ergebnis gesorgt. Kirchheim machte so weiter und traf wie wahnsinnig: nach dem ersten Viertel waren sieben Fernwürfe durch die Reuse gerauscht, alle von Mirsad Haziri und Tim Auerbach, sagenhafte 31 Punkte standen auf der Habenseite. Der Tabellenzweite, der mit neun Spielern angereist war, dessen Coach Yavuz Düzgün aber nur auf eine Siebener-Rotation vertraute, hatte da bereits umgeschaltet: Center und Liga-Topscorer Marko Markovic (20 Punkte im Schnitt) hatte neun der 20 Gäste-Punkte erzielt.

Und dieses Konzept wirkte immer besser, die „Elche“ holten sukzessive auf, beim Gastgeber nahm die Punkteproduktion ebenso konstant ab. Die Viertelergebnisse zeigen das recht deutlich: 31:20, 18:22, 15:20, 13:29.

Doch der VfL behielt lange die Führung, wofür auch wieder Constantin Munz verantwortlich war, der immer wieder punktete, wenn wenig lief. Und Mirsad Haziri, der immer wieder mal einen seiner sechs Dreier einstreuen konnte.

So dauerte es bis zur 31. Minute, bis die Gäste erstmals wieder die Führung übernehmen konnten – 64:65. Zum Ende des dritten Viertels aber war Markovic sein fünftes Foul unterlaufen! Eigentlich eine Einladung für den VfL, den Ball nun verstärkt unter den Korb zu bringen. Doch das passierte viel zu wenig. Dreieinhalb Minuten vor Schluss war trotzdem noch alles drin (74:77), dann verfehlten drei ziemlich freie Dreierversuche von Tim Auerbach – dem in der gesamten zweiten Hälfte kein einziger Feldkorb gelang – ihr Ziel. Elchingen verlustierte sich an der Freiwurflinie (10:12 in den letzten vier Minuten, insgesamt 29:34!) und geriet außer Reichweite.

Der VfL brachte es gerade mal auf 3:7-Freiwürfe, und auch die Foulbilanz von 25:15 zeigt das Problem: Kirchheim verlässt sich zu sehr auf Würfe von außen, geht zu wenig dahin, wo es weh tut.

Mit dieser Spielweise kann man sich in der oberen Hälfte der Oberliga etablieren, für mehr reicht es höchstwahrscheinlich nicht. Für einen Aufsteiger ja nicht gerade das Schlechteste… ut

VfL: J. Auerbach (2), T.Auerbach (18/4), Engonidis (2), L. Haziri (n.e.), M. Haziri (20/6), Munz (18/4), Nicklaus (10), Palmieri (2), Schmauder (3/1), Wanzke (2).


Wenzel-Truppe tritt auf der Stelle

Eine gute erste Halbzeit wird wieder nicht belohnt. Die SG S.E.K, verliert im Nachbarschaftsduell gegen die Zuffenhausener 89ers mit 67:78, auch weil sie im zweiten Spielabschnitt völlig außer Tritt gekommen ist.

Einmal mehr um den verdienten Lohn gebracht! 26 Punkte von Léo König und das Double-Double von Danilo Vukajlovic reichen nicht aus, um den historischen ersten JBBL-Sieg für die Spielgemeinschaft einfahren zu können. Dabei startete das Team von Brian Wenzel in die erste Partie der Relegationsrunde konzentriert und auch erfolgreich. Der Neun-Punkte-Vorsprung aus dem ersten Viertel (24:15) konnte nicht nur mit in die Halbzeitpause genommen werden (36:27), sondern zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar noch ausgebaut werden.

Dann jedoch folgte, für den Trainer völlig unerklärlich, der Bruch im Spiel. Unnötige Ballverluste und unkluge Abwehraktionen, die allzu oft in Fouls endeten, ließen das Spiel kippen. 13 Punkte holten die 89ers im dritten Viertel auf und legten so die Basis für einen schlussendlich verdienten Sieg.

„Wir machen einfach nach wie vor die gleichen Fehler und davon zu viele“, so der enttäuschte Coach, der die fehlende „Abgezocktheit“ seiner Spieler monierte. Eine gewisse Ratlosigkeit macht sich angesichts von 30 Turnovern und der sich wiederholenden Foulbelastung breit. Mund abwischen, nach vorne schauen und weiterhin den Spaß am Basketball hoch halten ist dennoch die Devise des Trainerteams, das nach Spielende nochmals lange das Gespräch mit seinen Jungs gesucht hat.

Die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis gibt es am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr gegen das Team der Orange Academy aus Ulm.

Zuffenhausen 89er gegen SG Stuttgart Esslingen Kirchheim 78:67 (15:24, 12:12, 27:14, 24:17)

SG: König (26 Punkte, 4/5 Dreier), Steif (2), Bezler (3, 1/1), Sziede (2, 0/1, 6 Rebounds), Failenschmid, Mounier (7, 0/2), Seggio (4, 1/4), Vukajlovic (14, 0/1, 12), Volz (9, 1/4).


Auch die Dritte bremst den Meisterexpress nicht

Sechs Spiele, sechs Siege: Das ist die Bilanz der Kirchheimer Vierten nach dem 83:66 gegen die eigene Dritte in der Kreisliga Nord.

Meister- gegen Hobby-Truppe: Der Ausgang stand schon vor dem Spiel fest. Was zur Folge hatte, dass dieses Spiel sogar zwei Sieger hatte! Denn die Dritte war mit ihrer Vorstellung recht zufrieden, konnte sich an einigen Highlights erfreuen und fühlte sich ein bisschen als moralischer Gewinner. Fünf Minuten vor Schluss führte der ungeschlagene Titelfavorit nur 65:56, doch 15 Freiwürfe in den letzten Minuten mit respektabler Trefferquote (12:15) der Vierten sorgten noch für ein standesgemäßes Ergebnis.

Am kommenden Samstag geht es für das Team von Coach Niko Aslanidis nun zum womöglich einzig verbliebenen Verfolger TS Göppingen 2 (5:2 Siege), der vier Spiele nacheinander gewonnen hat. ut

VfL 4: Allgaier (2), Babinger (20/4), Bantlin (2), Geiger (28), Görs (3), Greßmann (2), Honecker (2), Mauch (5), Melzer (9), Pfizenmaier (8/2), Rehm (2), Ünek.

VfL 3: Atol (1), Boshnjaku (3), Dautovic (3), Er (8/2), Hasenmaile (14), Kikic (2), Mühlhäuser (12/1), Schörg, Stenzel (7/1), Tangl (16/3).