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\"Ergebnisdienst\" Ergebnisse
beim DBB

Trostrundentitel perfekt

VfL 2 gewann auch das fünfte Trostrundenspiel souverän, beim SV Böblingen 3 gab es ein 90:63.

Es war ein Spiel der Besonderheiten. Zuerst konnte der VfL nur zu sechst antreten, da viele Spieler aus Studien- und Berufsgründen absagen mussten. Dann erschienen in der Hermann-Raiser-Halle keine Kampfrichter, so dass drei Böblinger Spieler diesen Job übernehmen mussten. Das gefiel denen gar nicht, und so ließen sie ihr Team zur Pause (33:38) im Stich. Wodurch der SVB nur noch zu viert auf dem Feld stand, da von den sechs Übriggebliebenen zwei an den Tisch mussten. Das Spiel war dadurch entschieden – was Scharfschütze Simon Zimmermann nicht hinderte, mit 42 Punkten (bei acht Dreiern) einen persönlichen Rekord aufzustellen. Und die beiden Urgesteine des Teams nicht, jeweils ein Triple Double aufzulegen: Georg Hasenmaile schaffte zehn Punkte, elf Assists und 15 Rebounds, Uli Tangl in seinem vielleicht  (wieder einmal…) letzten Spiel elf Punkte, zehn Rebounds und 13 Assists. Durch die Balinger 57:64-Heimniederlage gegen Haiterbach 3 steht der VfL bereits als Trostrundenmeister fest. ut

VfL: Blodau (10), Föhl (8), Hasenmaile (10), Szlatki (9), Tangl (11/1), Zimmermann (42/8).


Knapp die 100 verpasst

Auf dem Weg zum Trostpreis Trostrundensieger schlug VfL 2 die TSG Balingen 2 97:51.

Schon nach den ersten Minuten des vierten Spiels dieser Platzierungsrunde war klar, dass es gegen die mit einigen U18-Spielern angetretenen Balinger nur darum ging, ob der VfL die Hundert-Punkte-Marke erneut würde überschreiten können – nach acht Minuten stand es 29:3! Wobei besonders Sebastian Grube mit sicheren Abschlüssen glänzte. Die Punkte-Produktion stockte im zweiten Viertel etwas (52:22), doch vor dem Schlussviertel war das Team von Spielertrainer Uli Tangl (15 Assists) noch in der Spur – 76:34. Dass es am Ende dann doch nicht ganz zum dreistelligen Ergebnis reichte, war einigen kleineren Konzentrationsschwächen in der Schlussphase geschuldet. Mit 4:0-Siegen ist der leider bedeutungslose Titel aber schon fast gebucht. ut 

VfL: Blodau (4), Föhl (2), Grube (23), Hasenmaile (17), Kuzaj, Szlatki (18), Tangl (9/1), Zimmermann (24/3).


Weiter ungeschlagen

In der Platzierungsrunde gewann VfL 2 auch sein drittes Spiel: Beim 101:61 gegen den SV Böblingen 3 gab’s sogar einen Hunderter.

Signifikant für die ersten Minuten war die Rückkehr von Topscorer Simon Zimmermann nach zwei Wochen Pause wegen Erkältung. Zimmermann war heiß, und wie: 16 der ersten 17 Punkte gingen auf das Konto des Scharfschützen (17:9, 7. Minute). Nach dem 18:14 (9.) entschied ein 23:3-Lauf zum 41:17 (15.) die Partie. Nach jeweils 25 Punkten im ersten und zweiten Viertel sowie 28 im dritten ging es am Ende vor allem darum, die magische 100-Punkte-Grenze zu übertreffen. Spielertrainer Uli Tangl war es vorbehalten, dies mit dem 101:61 Sekunden vor der Schlusssirene zu bewerkstelligen – ein Kasten Bier ist der Mannschaft im nächsten Training gesichert. ut

VfL: Er (6), Föhl (5/1), Grube (14/1), Hasenmaile (12), Kuzaj (4), Loew (15/1), Tangl (21/2), Zimmermann (24/3).


Mit Arbeitssieg an die Spitze

Mehr Mühe als beim 77:49-Auswärtssieg hatte VfL 2 beim Trostrundenrückspiel mit KKK Haiterbach 3. Der 63:58-Sieg fällt unter die Rubrik Arbeitssieg.

Im Grunde konnte der VfL nur im ersten Viertel seine spielerischen Vorteile ummünzen. 17 der 23 Punkte zum 23:16 erzielten dabei Sebastian Grube, der die Rolle von Marcus Loew, dem Topscorer des Hinspiels, übernahm, und Spielertrainer Uli Tangl. 9:9 im zweiten, 14:15 im dritten Viertel – da ging es nicht so richtig voran. Erst als Tangl anderthalb Minuten vor Schluss seinen    zweiten Dreier zum 60:52 versenkte, war der Sieg in trockenen Tüchern. Damit hat das Team auch die Führung in der Trostrunde Nord 1 übernommen. ut

VfL: Blodau (5), Föhl (2), Grube (24/2), Hasenmaile (7), Kuzaj, Loew (8/1), Schantz, Szlatki (7), Tangl (10/2).


Erfolgreicher Nordschwarzwald-Ausflug

Zum Auftakt der Kreisliga-Trostrunde gewann VfL 2 bei der neuformierten Mannschaft des KKK Haiterbach 3 77:49.

Nach der großen Enttäuschung, die Aufstiegsrunde in die Bezirksliga verpasst zu haben, schlägt sich Kreisliga-Vizemeister nun in der Trostrunde herum. Zum Start ging’s in den Nordschwarzwald zu KKK Haiterbach 3, einer Truppe von Senioren, die es auch einmal (oder erneut) im Spielbetrieb versuchen wollen. Spielertrainer Uli Tangl begleiteten nur fünf Spieler, alle zeigten ordentliche Leistungen. Die beste Marcus Loew, der mit 35 Punkten eine Karriere-Bestleistung hinlegte, und Tangl selbst, dem ein seltenes „Triple-Double“ gelang: 13 Punkte, 12 Rebounds, 12 Assists. Trotz der Personalnot war der Sieg nie wirklich in Gefahr. Nach der Pause (38:27) machten Tangl (11) und Loew (8) zusammen 19 der 21 Punkte des dritten Viertels, beim 59:36 (29.) war die Frage nach dem Sieger entschieden. ut

VfL: Blodau (3), Er (3), Grube (15), Hasenmaile (8), Loew (35/1), Tangl (13/2).


Aus und vorbei

Mit dem 74:77 gegen den SB Heidenheim 2  verfehlte VfL Kirchheim 2 den Einzug in die Bezirksliga-Aufstiegsrunde.   

Der Dämpfer kam zunächst am Freitagabend um zehn. Da teilte Staffelleiter Gianni Greco (Tübingen) VfL-Geschäftsführer Uli Tangl mit, dass der dritte Teilnehmer am Qualifikations-Turnier zur Bezirksliga-Aufstiegsrunde, die TG Biberach, soeben wegen Spielermangel abgesagt hätte. Anstatt des Turniers mit drei Spielen jeder gegen jeden, auf das man seit Wochen hingefiebert hatte, gab es jetzt also nur ein einziges „Do-or-die“-Spiel Kirchheim gegen Heidenheims Zweite.

Die hatte man dann die erste Hälfte im Griff, auch wenn Topscorer Simon Zimmermann noch nicht traf und die Gäste unverhältnismäßig oft an die Freiwurflinie durften. 19:13 nach dem ersten Viertel, 39:30 zur Pause – und da schien noch reichlich Luft nach oben. Im dritten Viertel trafen die Ostälbler allerdings einige verrückte Dreier und gingen 50:49 in Führung. Nun war es ein enges Spiel, das Zimmermann mit einer Dreierserie – vier Einschläge zwischen der 33. und 36. Minute – und dem 71:64 eigentlich entschieden haben sollte. Doch offensiv ging sonst halt fast nichts mehr, dazu gab es sieben Ballverluste, und defensiv konnte sich der HSB auf die Schiedsrichter verlassen, die bei jedem noch so kleinen Verdacht auf Foul gegen den VfL entschieden. Von den 20 (!) Freiwürfen in den letzten zehn Minuten konnte Heidenheim zwar nur neun verwandeln, doch die Kirchheimer wussten schon lange nicht mehr, wie sie verteidigen sollten. So gewannen die Gäste das Schlussviertel 27:21, das Spiel 77:74 – und damit den Platz in der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga Ost. Der VfL muss sich mit der Trostrunde begnügen. ut

VfL 2:  Blodau (2), Föhl (2), Grube (4), Hasenmaile (5, 9 Rebounds), Kikic (4), Kunze (n.e.), Loew (14), Richter (3/1), Sengül (10, 10 Rebounds), Szlatki, Tangl (6/1),  Zimmermann (26/6).


VfL 2 erreicht Quali-Turnier

In einem sensationellen Kreisligaspiel bezwang die Zweite der VfL-Basketballer den Rivalen TuS Metzingen 99:94 und zieht als Tabellenzweiter ins Qualifikationsturnier zur Bezirksliga-Aufstiegsrunde ein.

Es war der Kreisliga-Showdown zweier punktgleicher Mannschaften, die Voraussetzungen waren klar: Bei einem Sieg von Metzingen wäre die TuS noch vor dem TSV Wendlingen Meister und direkt in der Aufstiegsrunde, ein Kirchheimer Erfolg würde den VfL als Zweiten der Kreisliga Nord 2 ins Quali-Turnier bringen. Vor gut 40 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein für Neuntliga-Verhältnisse sehr intensives Spiel mit vor allem starken Offensivleistungen. Kurz vor der Pause die erste Absetzbewegung: Die Gäste trafen vier Dreier in zwei Minuten und gingen zur Pause 54:42 in Führung. Spielertrainer Uli Tangl stellte daraufhin auf Manndeckung um, was unmittelbar Erfolg hatte – mit einem 13:1-Lauf zum 55:55 (25.) war der VfL wieder im Rennen. Nervenzerfetzende zwölf Führungswechsel prägten die nächsten zehn Minuten, zum letzten Mal war Metzingen beim 80:81 (36.) vorne. Doch neun Punkte des wieder überragenden Liga-Topscorers Simon Zimmermann zum 89:82 (37.) entschieden die Partie – dachte jeder. Von wegen: Nach dem 95:86 (38.) traf Metzingens Alex Grün (35 Punkte) zwei Dreier, Zimmermann verballerte drei von vier Freiwürfen, und als TuS-Center Achim Sailer (26) zwei Freiwürfe (von 52 für Metzingen) zum 96:94 traf, war fast noch eine Minute zu spielen. Jetzt war der ansonsten sehr starke Marcus Loew mit drei Fehlwürfen von der Linie dran. Doch Sebastian Grube behielt die Nerven, verwandelte die letzten beiden Freiwürfe und der VfL feierte ausgelassen die beste Saisonleistung. ut

VfL 2:  Blodau (6), Er (2), Föhl (2), Grube (13/1), Hasenmaile (5), Kikic (4), Kunze (2), Kuzaj (n.e.), Loew (18/2), Szlatki (4), Tangl (8/1),  Zimmermann (35/4).


Vorbereitung aufs Endspiel

Problemlos mit 94:39 gewann VfL 2 ihr vorletztes Hauptrundenspiel bei der TS Göppingen 3.

Eine Woche vor dem entscheidenden Kreisliga-Spiel gegen TuS Metzingen lieferte die Begegnung beim Tabellenletzten einen willkommenen Test-Termin. Gegen die unsicheren Gastgeber startete der VfL durch viele Ballgewinne mit 23:0, obwohl von außen gar nichts in die Reuse fallen wollte. Zur Pause führte Kirchheim 51:14 und Spielertrainer Uli Tangl ging mit acht Assists im Gepäck nach Stuttgart arbeiten. Im dritten Viertel gelang nur ein 18:14, was schlussendlich den Hunderter verhinderte, doch im Schlussabschnitt lief es wieder rund (25:11), alle zehn Spieler hatten gepunktet – und Metzingen kann kommen! ut

VfL: Blodau (4), Er (4), Föhl (4), Grube (15), Hasenmaile (9), Kunze (8), Richter (7), Szlatki (12), Tangl (6), Zimmermann (25).


Pokal-Aus gegen Bezirksligisten

In der zweiten Runde des Bezirkspokals war Kreisligist VfL Kirchheim 2 beim 62:78 gegen den SB Heidenheim letztendlich ohne Chance.

Ohne den erkrankten Matthias Wange und mit dem stark erkälteten Topscorer Simon Zimmermann standen die Wetten am Sonntagmorgen um halbzehn nicht gerade für den VfL. Zumal der derzeitige Zweite der Bezirksliga Ost trotz des ungewöhnlichen Spieltermins fast in Bestbesetzung antreten konnte: Es fehlte lediglich Ex-Knight David Bouwmeester.

Kirchheim startete zwar mit zwei Dreiern von Spielertrainer Uli Tangl gut, doch schnell zeigte sich die Überlegenheit der Gäste – am Ende des ersten Viertels sah es nach einem Debakel aus (17:31). Aber der VfL wehrte sich, verkürzte auf 31:37 (15.). Der anschließende 13:2-Run des HSB zum Pausenstand von 33:50 entschied dieses Bezirkspokalduell der zweiten Runde dann allerdings vorzeitig.

In der zweiten Hälfte wechselten beide Teams viel durch, so dass sich alle 20 Spieler auf beiden Seiten in die Scorerliste eintragen konnten. Der VfL, der aus der Kreisliga in die Bezirksliga will, konnte trotz des 62:78 am Ende  zufrieden sein: Mit Wange, einem gesunden Zimmermann und besseren Schiedsrichtern hätte man Heidenheim womöglich näher auf die Pelle rücken können. ut

VfL 2:  Blodau (10), Er (2), Föhl (2), Hasenmaile (4), Kikic (2), Kuzaj (2), Loew (8/1), Szlatki (2), Tangl (15/3),  Zimmermann (7).


Starke Teamleistung

Nach schwachem Start drehte VfL 2 das Spiel gegen den TSV Pliezhausen, gewann 70:52 und bleibt Anwärter auf die Meisterschaft. 

Am Anfang stand Staunen: Noch am Montag hatte der TSV Pliezhausen um eine Verlegung auf den Abend oder den Sonntag gebeten, da man zum Spieltermin am Samstag um 14.30 Uhr kein Team zusammen bekäme. VfL-Spielertrainer und Geschäftsführer Uli Tangl musste ablehnen, da sonst sein eigenes Team geschwächt worden wäre – und dann standen zwölf Pliezhausener in der Sporthalle Stadtmitte. Und offensichtlich auch einige gute, denn der TSV legte einen Blitzstart hin und ging 9:2 (5.) in Führung. Doch Kreisliga-Topscorer Simon Zimmermann, nach zwei Wochen Verletzungspause wieder dabei, übernahm und erzielte neun der zehn Punkte zum 12:13 am Ende des ersten Viertels. Im zweiten Viertel wechselten beide Coaches, was dem VfL aber besser tat: Bis zur Pause war das Spiel mit dem 34:28 gedreht. Dann kam der große Auftritt von Baris Er: Der Bankspieler kam aufs Feld und erzielte prompt acht der zehn Punkte vom 36:31 (21.) zum 46:35 (25.) – eine Vorentscheidung. Anfang des Schlussviertels nahm sich Marcus Loew dann seine starken drei Minuten, sieben Punkte vom 52:40 zum 61:40 (33.) entstammten seiner Hand.  Damit war das Spiel entschieden, mit jetzt 6:2 Siegen bleibt VfL 2 im Rennen um den Titel, der nach dem 87:74 von Metzingen (5:2) gegen Wendlingen (6:2) nun wieder richtig spannend geworden ist. ut

VfL 2:  Blodau (2), Er (8), Föhl, Hasenmaile (10), Kikic (2), Kunze (2), Kuzaj, Loew (8/1), Szlatki (3), Tangl (4), Wange (9/1), Zimmermann (22/4).


VfL 2 schlägt Wendlingen

Die totale Überraschung schaffte die Zweite der VfL-Basketballer mit dem 64:63 beim ungeschlagenen Kreisliga-Spitzenreiter Wendlingen.

Spielertrainer Uli Tangl fiel im Büro in Stuttgart fast aus dem Stuhl, als Simon Zimmermann, der wegen einer Rückenverletzung das Team coachte,  ihm das Ergebnis am Sonntagnachmittag telefonisch übermittelte. Ohne die beiden bisher besten Scorer den Tabellenführer in dessen eigener Halle geschlagen? Doch es war Realität, zehn Kirchheimer hatte ohne ihre Anführer das kleine Wunder vollbracht!

Deren Rolle übernahmen Mathias Wange, Marcus Loew und Sebastian Grube – und natürlich das ganze Team, das eine sagenhafte Kampfmoral zeigte. Das Hinspiel drei Wochen zuvor (55:74) hatte 0:10 begonnen, diesmal drehte der VfL mit einem 8:0-Start den Spieß um und stellte so die Weichen gegen den TSV, bei dem Trainer Bruce Zabukovec fehlte. Die Führung hielt fast das gesamte Spiel, erst nach dem 64:54 (37.) bekam Kirchheim etwas Angst vor der eigenen Courage. Vor allem der Ex-Kirchheimer Manuel Ivanovic führte Wendlingen zum 64:63 (40.) heran, doch das war’s, die erste Saisonniederlage des TSV war perfekt. ut

VfL: Blodau, Er (2), Grube (13/1), Hasenmaile (6), Kikic, Kunze (2), Kuzaj, Loew (16, 10:14 FW), Szlatki, Wange (25/3).

Herzschlagfinale im VfL-Derby

Nach einem unglaublichen Auf und Ab gewann die Zweite der VfL-Basketballer auch das Rückspiel in der Kreisliga gegen VfL 3 76:74.  

Da die Mannschaft von Spielertrainer Karl Bantlin, der mit einer Muskelzerrung fehlte, auch noch auf die in ihren Jugendmannschaften beschäftigten Spieler verzichten musste, traten nur sechs Spieler zum Derby an. Vor vier Wochen hatte VfL 2 66:64 gewonnen, doch als es nach neun Minuten 20:6 stand, schien es diesmal eine klare Sache für das Team von Spielertrainer Uli Tangl zu werden, der an diesem Samstag seinen 57. Geburtstag feierte. Doch nach dem 32:14 (13.) gelang VfL 3 ein 14:2-Lauf zum 32:28, zur Pause stand es 40:30. Danach brachte Tangl seine erste Fünf zurück, und die schien zum zweiten Mal für klare Verhältnisse zu sorgen – 54:38 (25.). Doch wieder kamen die sechs Aufrechten zurück – und viel mehr als das: Mit einem 19:2-Lauf (56:67, 33.) drehten sie das Spiel komplett. Doch Tangl stellte nun auf Manndeckung um, machte neun der nächsten 18 Punkte zum 74:74 selbst, und so stand es vor dem letzten Angriff unentschieden. In der Auszeit wurde ein Täuschungsmanöver verabredet, das funktionierte, und Liga-Topscorer Simon Zimmermann traf zum 76:74 3,2 Sekunden vor Schluss. Der letzte Verzweiflungsdreier von Daniel Sabljic verfehlte sein Ziel, und so war erneut VfL 2 der durchaus glückliche Sieger. ut

VfL 2:  Blodau, Föhl (6), Grube (4), Hasenmaile (7), Kikic, Kunze, Kuzaj, Szlatki (3), Tangl (17), Wange (13), Zimmermann (26/2).

VfL 3: M.Bantlin (13/1), Beyerlein (2), Melzer (11), Sabljic (17/1), Strate (18), Zeitler (13/3).


Untergang am Ende

Die zweite Niederlage kassierte die Zweite der VfL-Basketballer mit dem 71:85 in Metzingen.

Ohne Spielertrainer Uli Tangl (beruflich verhindert), aber mit zwölf Spielern, trat die Zweite bei der TuS Metzingen an. Das Konzept von Hanno Blodau und Benni Beck, die das Coaching übernahmen, gegen die nur sieben Gegner: Tempo machen. Das gelang allerdings nicht in gewünschtem Maße, Metzingen verhinderte es aber auch geschickt. Drei Viertel lang lag der VfL trotzdem in Führung, was vor allem am treffsicheren Simon Zimmermann lag.  Nach dem 68:65 sechs Minuten vor Schluss schien aber ein Dämon die Kirchheimer Offensive überfallen zu haben: Nichts, rein gar nichts ging mehr. Metzingen machte einen Dreier und einen Feldkorb zum 70:68 (36.) – und der VfL schickte die Gastgeber anschließend zu 22 Freiwürfen an die Linie! Dort war die TuS zwar mäßig erfolgreich, doch da Kirchheim erst mit der Schlusssirene den nächsten Treffer erzielte, also volle sechs Minuten völlig erfolglos agierte, stand Metzingen mit dem 85:71 als Sieger fest. ut 

VfL: Blodau (4), Foehl (12/2), Grube (2), Hasenmaile (4), Kikic (2), Kunze (2), Kuzaj, Loew (2), Szlatki (5), Wange (9/1), Zimmermann (29/6).


Wendlingen zu stark

Im Spitzenspiel der Kreisliga Nord 2 verlor die Zweite der VfL-Basketballer zu Hause 55:74 gegen den TSV Wendlingen.

Es war der Showdown Zweiter gegen Erster, Sonntag Mittag um halbzwölf. Wendlingen, unterstützt von 30 sehr lauten Fans und ironischerweise mit fünf Ex-Kirchheimern in der Startformation, war wacher und legte gleich ein 10:0 vor, bevor VfL-Topscorer Simon Zimmermann die ersten Punkte für Kirchheim gelangen. Die vielen Wechsel von TSV-Trainer Bruce Zabukovec hielten zwar den defensiven Druck aufrecht, ließ die Offensive aber knirschen. So kam der VfL auf 13:19 heran, zur Pause war beim 23:32 nicht allzu viel kaputt.

Das schien aber nach dem 27:44 (24.) der Fall zu sein, als sich die Göppinger Schiedsrichter plötzlich entschlossen, die rustikale Wendlinger Spielweise mit vielen Pfiffen zu sanktionieren. Zimmermann und Mathias Wange nutzten das zu vielen Freiwürfen, und in der 28. Minute war mit dem 47:52 wieder Land in Sicht für Kirchheim.

Doch Zimmermann und Spielertrainer Uli Tangl mussten nun angeschlagen auf die Bank, Wendlingen nutzte das zu einem 11:0-Lauf, das Spiel war entschieden. Am Ende leerte Tangl noch seine Bank, so dass die Niederlage etwas höher ausfiel.

Wendlingen führt die Liga nun als einziges ungeschlagenes Team klar an und nimmt Kurs auf die Aufstiegsrunde. ut

VfL: Blodau (2), Er, Foehl, Grube (2), Hasenmaile (6), Kunze (4), Kuzaj, Szlatki (4), Tangl (4), Wange (15), Zimmermann (18/1).


Derby endet mit Schlussakkord

Hauchdünn gewann die Zweite der VfL-Basketballer das Vereinsderby gegen die eigene Dritte mit 66:64 und behielt damit ihre weiße Weste.

Im Duell der beiden Spielertrainer war es der erste Sieg, den Uli Tangl (56) mit seiner "Dritten", die nun unter VfL 2 firmiert, gegen Karl Bantlin (51) feiern konnte. Der schien zweimal schon in trockenen Tüchern. Zum ersten Mal zur Pause, als nach unkonzentriertem ersten Viertel (13:11) die Dreier fielen: Matthias Wange (1), Simon Zimmermann und Tangl (je 2) lieferten fünf Einschläge von jenseits der 6,75-Meter-Linie, das und einige Wechsel bei VfL 3 führten zum 27:12-Viertel und der 38:25-Führung der Zweiten.

Doch mit vielen sicher verwandelten Freiwürfen und einer klaren Dominanz unter den Brettern kämpfte sich die Bantlin-Truppe Punkt für Punkt heran und war beim 49:48 (31.) wieder auf Tuchfühlung. Jetzt traf aber Tangl sehr sicher, acht Punkte von ihm und sechs weitere von Niels Kunze, Georg Hasenmaile und Wange bedeuteten das 63:54 (38.) und die zweite Vorentscheidung. Doch vor allem Andreas Melzer hatte etwas dagegen. Er war nur durch Fouls zu stoppen und traf von der Linie traumwandlerisch (8:8 in den letzten zwei Minuten) – 64:62 (40.). Allerdings schaffte es die Dritte nun zweimal nicht, per Foul die Uhr zu stoppen, dafür staubte Hanno Blodau zum 66:62 ab und die letzten zwei Freiwürfe von Melzer blieben so bedeutungslos. ut

VfL 2: Atci (7/1), K.Bantlin (1), M.Bantlin (2), Beyerlein (n.e.), Gauckler, Landreh, Lehmann, Melzer (17, 11:12 FW), Sabljic (14), Strate (13), Zeitler (10/1)

VfL 3: Blodau (4), Er, (1), Foehl, Hasenmaile (6), Kunze (6), Kuzaj (n.e.), Loew (3), Szlatki, Tangl (19/3), Wange (15/3), Zimmermann (12/3).


Arbeitssieg ohne vier

Mit dezimierter Aufstellung gelang der Zweiten Mannschaft der VfL-Basketballer ein 74:64 im Kreisligaduell beim TSV Pliezhausen.

Aufbauspieler Mathias Wange und Flügel Hanno Blodau familiär gebunden, Flügel Sebastian Grube und Center Georg Hasenmaile im Prüfungsstress: Vom Saisonauftakt vor einer Woche fehlten dem VfL vier Stammspieler und 39 Punkte. Dafür hatten Simon Zimmermann und Spielertrainer Uli Tangl reichlich Zielwasser getrunken und versenkten im ersten Viertel zusammen gleich fünf Drei-Punkte-Würfe – 29:20. Besonders spektakulär die drei Einschläge von Zimmermann unmittelbar hintereinander in der 7. und 8. Minute.

Der Rest war dann allerdings harte Arbeit. Nach einigen Wechseln – hier feierte Niels Kunze sein Debüt für den VfL und führte sich mit mehreren Rebounds hervorragend ein – verkürzte Pliezhausen bis zur Pause auf 32:39. Im dritten Viertel trafen dann plötzlich die Gastgeber die Dreier: Drei flutschten durch die Reuse, nach dem 47:49 aus Sicht des VfL ging es mit 53:53 in den Schlussabschnitt.

Dort übernahmen endgültig Zimmermann und Tangl, 18 der 21 Punkte stammten von den beiden. Beim 69:60 (38.) war der Deckel drauf, mit dem zweiten Saisonsieg steht der VfL 2 nun auf Tabellenplatz zwei. ut

VfL: Er (1), Föhl (2), Kikic (3), Kunze, Kuzaj, Loew (12), Szlatki (6), Tangl (22/4), Zimmermann (28/4).


Starker Start

Gute Abwehr, flotter Angriff: Die Zweite der VfL-Basketballer startete mit einem 92:35 gegen die TS Göppingen 3 in die Kreisliga-Saison.

Mit zwei „Neuen“ ging das Team von Spielertrainer Uli Tangl den Saisonauftakt in der Sporthalle Stadtmitte an. Simon Zimmermann hat seine Karriere in der Ersten beendet, Mathias Wange kommt von der U20. Beide schlugen gleich zu Beginn voll ein und avancierten mit 30 und 17 Punkten zu den Topscorern. Aber auch die anderen Akteure der ehemaligen „Dritten“, die nun als Zweite firmiert, um eben Wange einige Aushilfseinsätze in der Oberligatruppe von Pasko Tomic zu ermöglichen, zeigten eine souveräne Leistung gegen die allerdings schwache Göppinger Dritte. Die Viertelergebnisse zeigen, dass über 40 Minuten gut verteidigt und vorne flott kombiniert wurde: 25:10, 21:7, 26:9, 20:9. Ob der Kader für das Traumziel Kreisliga-Meisterschaft reicht und wie stark die Kontrahenten Wendlingen, Metzingen und VfL 3 auftreten, werden die nächsten Wochen zeigen. ut

VfL: Blodau (4), Er (5), Föhl (4), Grube (12), Hasenmaile (6), Kikic (2), Kuzaj, Szlatki, Tangl (12/1), Wange (17/1), Zimmermann (30/2).


Pokalhürde übersprungen

Start gelungen! Die zweite Mannschaft der VfL-Basketballer kam in der ersten Runde des Bezirkspokals durch das 72:65 gegen den TV Wiblingen weiter.

Mit zwei neuen Spielern und zwei Rückkehrern geht die ehemalige „Dritte“, die nun als VfL 2 antritt, in die Kreisliga-Saison. Alle vier sind Verstärkungen für das Team von Spielertrainer Uli Tangl. Simon Zimmermann kommt von der Ersten und avancierte mit 24 Punkten gleich zum Topscorer, Mathias Wange von der U20. Nach einem Jahr Pause spielen Marco Wanzke (von der U20) und Marcus Loew (beruflich wieder in Kirchheim) wieder mit.

Gegen den TV Wiblingen (ebenfalls Kreisliga), der sich mit starken Talenten verstärkt hat, gab es lange ein ausgeglichenes Spiel. Probleme hatte der VfL vor allem Ende des zweiten Viertels, als die Gäste zwei Dreier zum 33:34 (20.) trafen und anschließend Schiedsrichter Gerspach (Böblingen) Tangl disqualifizierte – nach einem harmlosen Disput eine völlig überzogene Entscheidung (33:37).

Im dritten Viertel aber drehte Kirchheim auf und drehte die Partie (49:46). Am besten gelang allerdings die Crunch-Time: Nach dem 58:58  (36.) legte der VfL einen 11:2-Lauf hin, traf dabei elf von zwölf Freiwürfen  und zog mit dem 72:65-Sieg in die zweite Runde ein. ut

VfL: Blodau (5), Er (2), Grube (10), Hasenmaile (9),  Kuzaj, Loew, Tangl (4), Wange (2), Wanzke (16), Zimmermann (24/3. 13:16 FW).


 

 

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