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\"Ergebnisdienst\" Ergebnisse
beim DBB

Zufriedenheit trotz fehlendem Happy End

Mit nur sechs Spielern verlor die Kirchheimer U18 ihr letztes Oberligaspiel 72:90 gegen Ulm.

Playmaker und Kapitän Yannick Abele erkrankt, da blieben Coach Uli Tangl nur noch sechs Aufrechte zum Saisonkehraus in der U18-Oberliga. Die schlugen sich wie immer wacker, doch wie beim Hinspiel bei ratiopharm Ulm (66:88) verursachte ein schwaches drittes Viertel (20:32) die am Ende klare 72:90-Niederlage. Oder auch ein starkes Ulmer Viertel, denn was der Bundesliga-Nachwuchs in den dritten zehn Minuten alles versenkte, war durchaus hübsch anzusehen. Kirchheim verlor in dieser Phase allerdings auch das Vertrauen in die eigene Abwehrarbeit, da die Schiedsrichter die Aktionen der Heimmannschaft ungleich kleinlicher beurteilten als die der Ulmer.

Am Ende konnten Team und Coach die Rückrunde und damit die Saison durchaus mit positiven Gefühlen beenden. Platz  acht in der Oberliga mit nur einem Siebener-Kader, bestes Team der Liga an der Freiwurf-Linie (66,8 Prozent), in keinem Spiel mehr überfahren worden. Kleines Schmankerl obendrauf: Der erst 16-jährige Julian Richter schloss die Spielzeit mit 47 Treffern (2,9 pro Spiel) als bester Dreier-Schütze ab. ut    

VfL: Guri, Laar (6), Richter (25/6), Schmoldt (10), Tussetschläger (21/1), K.Wanzke (10).


Starker dritter Saisonsieg

Am vorletzten Spieltag der U18-Oberliga feierte der VfL Kirchheim mit dem 101:66 beim MTV Stuttgart den Vorstoß auf Platz acht.

Der Tabellenletzte MTV Stuttgart war nur mit fünf Spielern angetreten, wodurch die sieben Akteure von Kirchheims Coach Uli Tangl zum erstenmal in dieser Saison in Überzahl waren! Lange taten sich die Kirchheimer unnötig schwer gegen die individuell starken Gastgeber, zur Pause standen nur zehn Punkte Vorsprung auf der Anzeigetafel (46:36). Doch dann setzte sich der VfL gegen die nachlassenden Stuttgarter immer besser durch, und als Julian Richter in den ersten vier Minuten des vierten Viertels vom 73:49 bis zum 85:49 zwölf Punkte im Alleingang erzielte, war die 100-Punkte-Marke wieder in Reichweite. Am Ende war es dann Kapitän Yannick Abele, der mit zwei verwandelten Freiwürfen diese Grenze übertraf. Vor dem letzten Spiel gegen den Sechsten, ratiopharm Ulm, kletterte der VfL mit seinem dritten Saisonsieg auf den achten Tabellenplatz. ut

VfL: Abele (23/2), Guri, Laar (4), Richter (37/7), Schmoldt (12), Tussetschläger (25), Wanzke.


Wieder gut verkauft                        

Statt mit 41:81 wie im Hinspiel verlor die U18 der VfL-Basketballer diesmal 69:84 gegen die Urspringschule.

Bei den „aufrechten Sieben“ im Oberligateam von Coach Uli Tangl gab es an diesem Mittwochabend  zwei Veränderungen: Center Christian Laar musste wegen Wachstumsschmerzen passen, war aber als Videomann dabei, dafür sprangen Tim Schmauder (16) und Max Hinitschew (14) ein, die parallel ja für das Internat JBBL spielen. So viel vorweg: Beide fügten sich fast nahtlos ein, Schmauder machte sogar zwölf Punkte. Nach einem 0:5-Start nutzte der VfL die leichte Überheblichkeit der mit der halben NBBL-Mannschaft angetretenen Internatsschüler und ging 9:5 (5.) in Führung. Bis zur Pause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gastgeber (42:36). Schade für den VfL, dass sich unmittelbar vor der Halbzeitsirene Julian Richter am Finger verletzte. Er biss zwar auf die Zähne, verlor aber fast alles von seiner offensiven Qualität.

Aus der Kabine kam dann allerdings ein echtes Nachwuchs-Bundesliga-Team! Kirchheim wurde von der zwei Klassen höheren Dynamik, Athletik und Aggressivität förmlich überrannt, ein 17:0-Lauf zum 59:36 (25.) klärte die Verhältnisse. Dann nahm Coach Dominik Reinboth seine Asse wieder vom Feld und den Rest des Spiels gewann die Kirchheimer, die wieder einmal ihre Qualitäten als Frustrationsbewältiger bewiesen, mit 33:25 – Endstand 69:84. ut 

VfL: Abele (16), Guri (4), M.Hinitschew, Richter (8/1), Schmauder (12/3), Schmoldt (13), Tussetschläger (14), K.Wanzke (2).


Den Tabellenführer geärgert

Die Rumpftruppe der Kirchheimer U18 setzte ihren positiven Trend auch gegen den Oberliga-Tabellenführer SV Möhringen fort und verlor nur ganz knapp 78:82.

Wenn der Spitzenreiter SV Möhringen (13:1 Siege) beim Vorletzten VfL Kirchheim (3:11) antritt, muss man sich keine großen Gedanken über den Sieger machen. Wenn dann aus dem siebenköpfigen VfL-Minikader Playmaker Yannik Abele die ganze Woche mit einer Grippe im Bett liegt und Center Chris Laar wegen Wachstumsbeschwerden noch am Mittwoch ohne Krücken keinen Schritt gehen kann, braucht man eigentlich gar nicht antreten. Doch das Team von Coach Uli Tangl überraschte wieder alle. Bis auf eine kleine Schwächephase Mitte des dritten Viertels – Möhringen drehte da das Spiel vom 48:43 (22.) zum 48:58 (27.) – war nicht zu erkennen, wer hier zur Liga-Creme und wer zum Kroppzeug gehört. In den letzten zwei Minuten kam der VfL von 71:81 sogar noch auf 78:82 heran, doch die Schlusssirene rettete Möhringen. ut 

VfL: Abele (2), Guri (2), Laar (6), Richter (23/6), Schmoldt (20), Tussetschläger (25/2), K.Wanzke.


Grandioser Sieg

Den zweiten Saisonsieg feierte die U18 der VfL-Basketballer mit dem 74:71 beim TV Marbach.

Das war ein Jubel! Auf dem Feld standen sieben Spieler und der Trainer, auf der Tribüne acht Eltern und feierten sich gegenseitig. Die U18-Oberliga-Truppe, in diesem Jahr trotz höchstem Einsatz und sehr ordentlicher Leistungen noch unbelohnt, hatte nach einem echten Basketball-Krimi endlich den zweiten Saisonsieg auf dem Platz geschafft (der Sieg gegen den MTV Stuttgart kam ohne Spiel zustande) und beim TV Marbach (bisher sechs Siege) 74:71 gewonnen. Und die vier Väter und vier Mütter hatten ihre Sprösslinge dabei fantastisch und lautstark unterstützt.

Nach wie vor mit nur sieben Spielern musste Coach Uli Tangl auskommen, aber die zeigten wieder einmal, welchen Charakter sie haben und dass sie sich nicht unterkriegen lassen. Von Anfang an stand das Spiel auf des Messers Schneide. Den 3:6-Start (4.) machte der VfL schnell wett (8:14, 7.), die letzte Konzentration beim Abschluss verhinderte aber ein besseres Ergebnis als das 16:16 nach dem ersten Viertel. Auch im zweiten Durchgang konnte sich kein Team absetzen, mit dem 35:33 für den TV Marbach ging es in die Pause.

Auch das dritte Viertel erinnerte an das Hinspiel, als Kirchheim lange mitgehalten und erst am Ende  78:86 verloren hatte. Nach dem 47:47 konnte der Gastgeber allerdings mit einem 7:0-Lauf erstmals einen kleinen Vorsprung heraus arbeiten.

Das Schlussviertel aber wird den Kirchheimern noch lange in Erinnerung bleiben. Es begann mit einem Dreier des treffsicheren Julian Richter, kurze Zeit später befolgte Playmaker und Kapitän Yannick Abele die Anweisung seines Trainers und zog ebenfalls von der drei-Punkte-Linie ab – nur noch 54:56.

Nach dem 57:58 (35.) begann die Crunch-Time, und hier zeigten die jungen Kirchheimer trotz der Müdigkeit und der mentalen Anspannung, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Den Beginn machte wieder Richter mit einem seltenen Vier-Punkte-Spiel – er traf einen Dreier, wurde gefoult und verwandelte auch den Bonus-Freiwurf. Dann zog Abele unwiderstehlich zum Korb und verwandelte, anschließend schloss Elias Tussetschläger einen Fast-Break mit Korb und Bonus-Freiwurf ab.

Zwei Minuten vor Schluss war der VfL so plötzlich 66:58 vorne, auch weil die Marbacher im Angriff plötzlich sehr unsicher wurden.

Doch jetzt wehrte sich der TVM fast perfekt – als die Schlussminute anbrach, stand es nur noch 66:63 und das Team von Coach Uli Heyden begann, die Uhr mit Fouls zu stoppen. Der Wahnsinn: Kirchheims Abele und Tussetschläger trafen alle sechs Freiwürfe – und das war bitter nötig! Denn Marbach traf wieder (insgesamt neun Dreier), und als Richter 5,4 Sekunden vor dem Ende an der Linie stand, war der schöne Vorsprung auf ein einziges Pünktchen zusammen geschmolzen (72:71). Der erste Freiwurf kullerte mit Ehrenrunde rein, der zweite machte „swish“, und als mit der Schlusssirene der Verzweiflungsdreier der Marbacher den Korb verfehlte, begannen die Kirchheimer Feierlichkeiten – die erst gegen elf in Kirchheim im Panorama endeten.

Am kommenden Sonntag erwartet der VfL nun den Tabellenführer SV Möhringen. Mit einem erneuten Sieg ist da nicht zu rechnen. Aber einen leidenschaftlichen Kampf werden die Jungs garantiert wieder zeigen. Wie sagte ein Vater nach dem Marbach-Abenteuer: „Es macht unheimlich viel Spaß, diese Mannschaft zu begleiten!“  ut

VfL: Abele (11/1), Guri, Laar (6), Richter (25/5), Schmoldt (9), Tussetschläger (23), Wanzke.

Spruch des Tages

Kapitän Yannick Abele auf die Frage, ob er nervös gewesen sei bei seinen Freiwürfen in der Crunchtime: „Nö, ich hab mir nur gesagt, dass ich mich mein Leben lang hassen werde, wenn ich daneben werfe.“


Applaus für den Verlierer

Auch der BSG Ludwigsburg lieferte die U18 der VfL-Basketballer einen denkwürdigen Fight. Dass es am Ende mit 72:81 erneut eine Niederlage gab, war zu verschmerzen.

Von den sieben übrig gebliebenen Spielern von Coach Uli Tangl meldete sich Center Chris Laar am Sonntagmorgen krank. Er wolle es „trotzdem unbedingt versuchen“. Agon Guri hatte sich im Training das Sprunggelenk verstaucht, auch er saß nur als Notnagel auf der Bank. Gegen die BSG Ludwigsburg, Tabellenvierter der U18-Oberliga, drohte so eine heftige Schlappe. Zum Glück konnten die Gäste nicht in Bestbesetzung antreten, die Ex-Kirchheimer und JBBL- bzw. NBBL-Akteure Tim Auerbach und Milos Mandic zum Beispiel fehlten. Mit zwei 2,05-Meter-Centern war das Elfer-Aufgebot dennoch eindrucksvoll bestückt. Bis auf das dritte Viertel (16:27) kämpfte der VfL auf Augenhöhe, und als Ludwigsburg im Schlussviertel seine Bank räumte, gab Kirchheim trotz schwerer Beine noch einmal Vollgas und holte von 55:75 (32.) auf 72:81 auf. Die 30 Zuschauer jedenfalls bedankten sich mit tosendem Applaus, der Coach war zufrieden: „Es macht Spaß, mit diesen Jungs zu arbeiten. Man spürt, dass sie Basketball einfach lieben und alles für ihr Team und ihren Verein geben.“ ut

VfL: Abele (18/2), Guri, Laar (4), Richter (16), Schmoldt (8), Tussetschläger (22), Wanzke (4).


Wieder kein Happy End

Wieder toll gekämpft, wieder knapp verloren: Die U18 der VfL-Basketballer wartet nach dem 85:88 gegen den SV 03 Tübingen in der Oberliga weiter auf den zweiten Saisonsieg.

Nach dem 60:64 in Schramberg musste die Truppe von Coach Uli Tangl innerhalb von einer Woche die zweite schmerzlich knappe Niederlage hinnehmen. Dabei war die Leistung der sieben Kirchheimer absolut in Ordnung, und ein Sieg wäre durchaus verdient gewesen. Das Hinspiel hatte der VfL noch 51:80 verloren, doch diesmal kam Tübingen ohne einige der Besten. So entwickelte sich von Anfang an ein enges Spiel. Die Gäste starteten mit 7:3 (2.), und es dauerte bis Mitte des zweiten Viertels, bis Kirchheim erstmals in Führung ging (30:28, 16.). Beim 41:41 gelang dem Ex-Kirchheimer Marco Bjelosevic mit der Halbzeitsirene ein Treffer von jenseits der Mittellinie, vor dem er zwar drei Schritte machte, was die Schiedsrichter allerdings übersahen.

Offensiv ganz stark das dritte Viertel des VfL, mit 66:58 (28.) gelang hier die höchste Führung. Tübingen traf aber weiter Dreier (insgesamt elf), manche mit Brett und Glück. Als Tangl beim 81:77 (37.) seinen Jungs eine Verschnaufpause geben wollte und sie nach einigen hektischen Abschlüssen in der Auszeit zu mehr Besonnenheit ermahnte, ging der Schuss nach hinten los: Viel zu bedächtig spielten die Akteure, Tübingen drehte das Blatt und gewann 88:85. ut

VfL: Abele (13/2), Guri (4), Laar (6), Richter (17/2), Schmoldt (22), Tussetschläger (21/1), K.Wanzke (2).


Großer Kampf unbelohnt

In der U18-Oberliga verlor der VfL knapp 60:64 bei der bisher sieglosen SG Schramberg.

Einerseits war das ein tolles Basketballspiel in Schramberg. Zehn Kirchheimer und 40 Schramberger Zuschauer in der kleinen Gymnasiumhalle gaben mit ihren Stimmen ebenso alles wie die Akteure auf dem Feld mit ihren Körpern. Nach unkonzentriertem Start des VfL (6:13, 6.) kämpfte sich das Team von Coach Uli Tangl zurück. 18:19 nach dem ersten, 30:31 nach dem zweiten, 42:44 nach dem dritten Viertel. In der 32. Minute führte der VfL 50:49, drei Minuten später stand es 52:54. Dann sorgten ein paar kleine Unkonzentriertheiten der Kirchheimer und mehrere einseitige Entscheidungen des alleine pfeifenden Schiedsrichters für das 52:59. Für die Bemerkung „Das war doch kein Doppeldribbling“ kassierte nun Tangl ein technisches Foul, für die Bitte „Rede mit mir“ das zweite – und den Ausschluss. Ohne Coach auf der Bank robbte sich der VfL noch einmal vom 52:61 auf 60:63 heran, doch die Zeit reichte nicht mehr.

Andererseits war der Ausflug in den Schwarzwald am Ende also nicht so toll für den VfL. Schramberg feierte den allerersten Oberligasieg in der Geschichte dafür umso ausgelassener. ut

VfL: Abele (16/3), Guri, Laar (2), Richter (11/3), Schmoldt (10), Tussetschläger (21/2), Wanzke.


Tollen Charakter gezeigt

Nach dem 43:120 im Hinspiel verbesserte sich die U18-1 der VfL-Basketballer im Rückspiel gegen die starke SportVg Feuerbach auf 70:89.

Nur noch sechs Spieler traten für Coach Uli Tangl im neuen Jahr in der U18-Oberliga an, alle anderen hatten sich aus Überforderung in der Vorrunde nach und nach abgemeldet. Doch diese Sechs haben einen speziellen Basketball-Charakter! Im Spiel gegen das Spitzenteam SportVg Feuerbach zeigten sie es auf besondere Weise. Nicht nur, dass sie sich als Team um 58 Punkte Rückstand verbesserten. Nein, jeder einzelne, auch die zuletzt stark erkälteten Yannick Abele und Elias Tussetschläger, lieferte alles auf dem Feld ab, was in ihm steckte. Besonders stark die Frustrationstoleranz: Gegen die überaus aggressiven Feuerbacher ging, auch weil, die Schiedsrichter viel zuließen, 41-mal der Ball verloren – und dennoch war nie ein Nachlassen zu erkennen, der Feuereifer immer sichtbar. Unter solchen Bedingungen die Zielsetzung des Coaches – „keine 100 kassieren, weniger als 50 Punkte Rückstand“ – dermaßen überzuerfüllen, ist eine großartige Leistung.  ut

VfL: Abele (9/3), Laar (10), Richter (10/3), Schmoldt (21), Tussetschläger (16), Wanzke (4).


Ein schlechtes Viertel

Wieder nur zu sechst trat die U18 der VfL-Basketballer zum Oberligaspiel in Ulm an. Den komplette Rückstand beim 66:86 handelte sich das Team dabei im dritten Viertel (12:33) ein.

Die Mannschaft hat entschieden. Trotz der vielen Abgänge – seit Trainingsbeginn im Juli haben sechs Spieler aufgehört – macht die U18 in der Oberliga weiter. Dass es auf diese Weise schwer wird, Spiele zu gewinnen, ist den Akteuren klar. Das war auch in Ulm so, wo Coach Uli Tangl wieder nur mit sechs Spielern antreten musste. Die schlugen sich wieder hervorragend, doch schlechte Phasen sind in dieser Konstellation offensichtlich unvermeidlich. Diesmal traf es den VfL im dritten Viertel: Ulm traf plötzlich alles, Kirchheim nichts mehr. Ein 0:10 gleich nach der Pause (37:46, 23.), nach Konsolidierung (44:55, 25.) noch einmal ein 5:14 zum 49:69 zum Ende des Viertels – da half aller Kampfgeist nichts. Bemerkenswert: Nach dem 55:84 (34.) brach die Truppe nicht auseinander, sondern holte bis zur Schlusssirene noch ein paar Punkte auf. ut 

VfL: Abele (13), Laar (2), Richter (21/2), Schmoldt (16, 8:8 FW), Tussetschläger (10), Wanzke (4).


Sechs Aufrechte legen Ehre ein

35 Minuten lang war die U18 der VfL-Basketballer dem Oberliga-Zweiten SV Möhringen ebenbürtig. Dann ging die Luft aus und der SVM gewann noch 83:65.

Mit nur fünfeinhalb Spielern musste Coach Uli Tangl am Samstagmittag nach Möhringen. Neben den verletzten und den lustlosen Spielern konnte er eigentlich auch auf den stark erkälteten Elias Tussetschläger kaum zählen. Doch der gab dem Team ein tolles Beispiel und stellte sich zur Verfügung. Und mehr als das: Da der gewohnt enthusiastisch kämpfende Luis Eckert mit Foulproblemen kämpfen musste, hielt der Nürtinger statt wie geplant zehn bis 15 über 30 Minuten lang durch.

Der VfL begann stark und ging 13:7 in Führung (5.), dann stellte Möhringen auf Zone um und es dauerte bis zur 13. Minute, bis Kapitän Yannick Abele mit einem Dreier den Bann brach (16:24). Danach war das Spiel allerdings 22 Minuten lang ein Duell auf Augenhöhe, bei dem die dezimierten Kirchheimer phasenweise über sich hinauswuchsen. So stand es fünf Minuten vor Schluss immer noch „nur“ 62:58 für die Hausherren um Center Finn Eckhardt (2,05 m) und NBBLer Pius Weller (2,00 m), als den jungen Kirchheimern dann doch die Luft ausging. Möhringen beendete das Spiel mit einem 21:7-Lauf und gewann so noch einigermaßen deutlich 83:65 – die VfL-Spieler aber konnten voller Stolz auf einen tollen Kampf zurückblicken. ut  

VfL: Abele (15/3), Eckert (10), Richter (20/5), Schmoldt (6), Tussetschläger (8/1), Wanzke (6).


Vorne und hinten: Zu viele Fehler

Die U18 der VfL-Basketballer hat in der Oberliga zum ersten Mal knapp verloren. Gegen den TV Marbach war mehr drin als das 78:86.

Der Start gelang dem Team von Coach Uli Tangl an diesem Sonntagmittag ganz gut, vor allem in der Offensive waren die Erfolgserlebnisse recht zahlreich. Resultat war das 23:16 nach neun Minuten, doch Marbach drehte den Spieß um: Vor allem die Penetration durch die Mitte konnten die Kirchheimer nicht verhindern, und dabei war es egal, ob man Manndeckung, Zone oder eine kombinierte Box-and-one-Defensive versuchte. Dazu kamen einige wirklich unnötige Ballverluste, und so stand zu Beginn des Schlussviertel statt einer durchaus möglichen Führung ein 60:60 auf dem Scoreboard. Auffallend in dieser Phase: Marbach punktete hauptsächlich durch Freiwürfe (Bilanz am Ende: VfL 12:13 FW; MTV 29:43). Was einerseits an der unzulänglichen individuellen Abwehrleistung des VfL und andererseits auch an den Schiedsrichtern lag, die bei beiden Teams oft unterschiedliche Maßstäbe anlegten.

Nach dem 72:77 (39.) versuchte der VfL die Uhr zu stoppen und vorne schnell abzuschließen, was zunächst das 78:82, dann aber doch den 78:86-Endstand ergab.

Nach vier hohen Niederlagen und einem einigermaßen souveränen Sieg hat die junge Truppe diesmal wenigstens fast 40 Minuten mit einem Gegner auf Augenhöhe gekämpft. ut

VfL: Abele (14/1), Dietz (3/1), Eckert (11), Hinitschew, Laar, Müller, Richter (15/3), Schmauder, Schmoldt (16), Tussetschläger (19/1), Wanzke (1).


Zu siebt alles gegeben

In einem ihrer bisher besten Saisonspiele verlor die U18 der VfL-Basketballer bei der BSG Ludwigsburg nach großem Kampf 70:86.

Nach den Ausfällen von Jonas Dietz (Schule), Luis Eckert (Knieverletzung), Agon Guri, Philipp Starzmann (beide verletzt) und Lars Poppe (ausgestiegen) trat die U18 von Coach Uli Tangl beim Kooperationspartner BSG Ludwigsburg nur zu siebt an. Auf der Gegenseite standen die Ex-Kirchheimer Milos Mandic (NBBL) und Tim Auerbach (JBBL) in der starting Five. Der VfL produzierte in der ersten  Hälfte (28:45) wieder einmal viel zu viele Ballverluste, vor allem Mandic profitierte mit vielen Steals davon.

Erst im dritten Viertel stellte sich Kirchheim besser auf die aggressive Verteidigung besser ein, kam zu vielen einfachen Korberfolgen und verkürzte den Rückstand immer mehr. Beim 54:60 (28.) stand das Spiel sogar auf der Kippe, aber vier strittige Schiedsrichterentscheidungen nacheinander stoppten den Lauf, Ludwigsburg fing sich wieder, machte zwölf Punkte in Serie (72:54, 32.) und entschied damit das Spiel. Dennoch waren die sieben Aufrechten am Ende zurecht stolz auf ihren Einsatz und ihre Fortschritte. ut

VfL: Abele (19), Laar (4), Müller (2), Richter (7), Schmoldt (19), Tussetschläger (17), Wanzke (2).


Mit aggressiver Abwehr überfordert

Beim Bundesliga-Nachwuchs in Tübingen kassierte die U18 der VfL-Basketballer eine 51:80-Niederlage, die zu hoch ausfiel.

Tübingen gehört zweifelsohne zu den besseren Teams der U18-Oberliga, aber was am Samstagnachmittag auf dem Feld der Uhlandhalle stand, schien  nicht gerade furchterregend. Topscorer Benaissa Traoré fehlte sogar, der Rest war zum großen Teil vom jüngeren Jahrgang. Trotzdem kam das Team von Coach Uli Tangl mit der aggressiven Abwehrarbeit viel zu oft nicht zurecht und verlor ein ums andere Mal, meist wegen technischer Unzulänglichkeiten, den Ball. Nur im zweiten Viertel konnten die Ballverluste in Grenzen gehalten werden, auch gelangen ein paar schöne Spielzüge und in der Defensive wurde entschlossener zugepackt. So konnte der Rückstand aus dem ersten Viertel (10:20) wenigstens stabil gehalten werden – 25:35.

Die Viertel drei und vier wurden aber wieder mit jeweils zehn bzw. neun Punkten verloren (12:22, 14:23), so dass am Ende eine 51:80-Packung auf dem Spielberichtsbogen stand. Immerhin konnte sich Tangl an der guten Freiwurfquote von 11:13 erfreuen. ut

VfL: Abele (4), Eckert (8), Laar (2), Müller (2), Richter (16/2), Schmoldt (8), Tussetschläger (11), Wanzke.


Der erste Sieg

Die U18 der VfL-Basketballer musste alles geben, am Ende stand mit dem 74:58 gegen die SG Schramberg aber der erste Oberligasieg der Saison.

Nach den Abfuhren gegen die Spitzenteam Urspringschule und Feuerbach war Coach Uli Tangl und seinem Team klar, dass es in der Oberliga Württemberg nicht allzu viele Mannschaften geben könnte, mit denen man mithalten kann. Die Gäste aus Schramberg aber gehörten dazu. Unterstützt von den beiden JBBL-Spielern Max Hinitschew (14) und Tim Schmauder (15) und wieder mit Playmaker Yannick Abele konnte Tangl diesmal sogar elf Spieler aufbieten. So kam es, dass man zwar immer engagiert kämpfen musste, es aber nur eine einzige wirklich problematische Phase gab. Das war zwischen der 12. und der 17. Minute, als offensiv gar nichts gelang und defensiv einige Fehler unterliefen. Die Gäste aus Schramberg nutzten das zu einem 14:6-Lauf und zur 31:26-Führung (17.). Doch der VfL fing sich, konterte bis zur Pause mit einem 9:1-Lauf zum 35:32 – und ließ im dritten Viertel nichts mehr anbrennen. Zwischen der 27. und 30.Minute überrannte der VfL die Gäste sogar, zog von 49:39 auf 62:39 davon, das vierte Viertel geriet so zur Garbage-Time. ut

VfL: Abele (7), Dietz (4), Eckert (16), Hinitschew (7/1), Laar (2), Müller (1), Richter (11/2), Schmauder (2), Schmoldt (8), Tussetschläger (15/1), Wanzke (1).


Reichlich Lehrgeld bezahlt

Mit 43:120 verlor die U18-1 der VfL-Basketballer das Oberligaspiel bei der eminent starken SportVg Feuerbach.

Wieder nur zu acht fuhr das Team von Coach Uli Tangl am Sonntagmorgen um acht nach Feuerbach. Yannick Abele (Studienfahrt), Jonas Dietz (krank), Lars Poppe und Philipp Starzmann (krank) fehlten, dafür feierten Elias Tussetschläger und Agon Guri ihr U18-Oberliga-Debüt. Von der ersten Minute an  zeigten die Gastgeber ihre physische und spielerische Stärke. Vor allem mit der Halbfeld-Pressdeckung kam der VfL ohne zwei etatmäßige Playmaker überhaupt nicht zurecht, sehr viele Ballverluste waren die Folge. Das erste Viertel wurde 11:36 verloren, und erst nach dem 11:43 kamen die jungen Kirchheimer mit dem für sie ungewohnten Druck etwas besser zurecht. Das 22:61 zur Pause war dennoch schwer zu verdauen. Zumal das dritte Viertel das schlimmste wurde: Achteinhalb Minuten gelang überhaupt kein Treffer, nach einem 29:0-Lauf der Sportvereinigung (90:22) machte erst Kevin Wanzke in der 29. Minute den nächsten Punkt. Am Ende war Tangl froh, dass sich wenigstens keiner seiner Schützlinge verletzt hatte. In dieser Liga wird für den VfL noch öfter vor allem eine gute Frustrationstoleranz gefragt sein.  ut

VfL: Eckert (10), Guri (2), Laar, M.Müller (6), Richter (6), Schmoldt (2), Tussetschläger (11/1), Wanzke (6).


Untergegangen, aber überlebt

Wie erwartet verlor die U18 der VfL-Basketballer ihren Oberliga-Auftakt klar mit 41:81 gegen die Urspringschule.

Ohne Luis Eckert, Moritz Müller (beide schulische Verpflichtungen), Jonas Dietz, Agon Guri und Elias Tussetschläger (alle verletzt) trat die U18 von Coach Uli Tangl gegen die NBBL-Spieler des Basketball-Internats an. Nach gutem Start (5:5, 2.) setzte sich die spielerische, athletische und größenmäßige Überlegenheit der Gäste immer mehr durch – 7:22 nach dem ersten Viertel. Am Besten wehrten sich die nur sieben Kirchheimer in den zweiten zehn Minuten. Julian Richter und Yannick Abele trafen auch aus dem Drei-Punkte-Land, zwischendurch wurden sogar ein paar Rebounds geholt, und zur Pause war der Rückstand beim 22:40 nur unwesentlich angewachsen. Nach 25 Minuten stand es sogar 29:44, doch dann legten die Gäste einen noch höheren Gang ein. Da konnte der VfL nicht mehr mithalten – 35:66. Trotz des Rückstands ließen die Kirchheimer aber die Köpfe nie hängen, und so war das Schlussviertel wenigstens defensiv wieder einigermaßen ordentlich – wenn auch vorne durch die verständliche Müdigkeit nicht mehr viel gelang. Endstand 41:81. ut

VfL: Abele (7/1), Kiefer (2), Laar (2), Poppe, Richter (21/3), Schmoldt (4), Wanzke (5).

 

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