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Toller Kampf ohne Belohnung

Gegen den Landesliga-Zweiten SB Heidenheim kämpfte die Erste der VfL-Basketballer bis kurz vor Schluss um die Überraschung. Vergeblich – 79:90.

Ohne Geburtstagskind Marko Gligoric, dafür wieder mit Center Cveti Bozic und mit Heimkehrer Tim Auerbach bei dessen Heimdebüt  trat das Team von Spielertrainer Marco Wanzke am Sonntagabend gegen den Tabellenzweiten der Landesliga, den SB Heidenheim, an. Der HSB hatte nach der Auftaktniederlage in Rottweil nur noch einmal verloren, das war vor einem Monat beim 78:84 beim Tabellenführer TS Göppingen.

Mit entsprechend viel Selbstvertrauen startete die Mannschaft des Ex-Bundesligaspielers Jürgen Maaßmann in die Partie, unter anderem drei Dreier führten zum 7:17 (9.) aus Kirchheimer Sicht. Beim VfL lief noch nicht viel zusammen, was vielleicht auch daran lag, dass man das Freitagstraining kurzerhand wegen mangelnder Beteiligung und der Mandelentzündung von Wanzke abgesagt hatte. Doch die ersten Punkte von Bozic und ein irrer Buzzerbeater von Tim Auerbach gestalteten das Ergebnis nach zehn Minuten etwas freundlicher – 12:17.

Punkte reichlich gab’s im zweiten Abschnitt. Und Fouls! Die Schiedsrichter pfiffen 16 Mal in diesen zehn Minuten, was die Akteure aber nicht daran hinderte, fleißig einzunetzen. Der VfL machte das zunächst besser, ging sogar 32:30 (18.) in Führung. Doch die Gäste konterten mit einem 12:0-Lauf zum 32:42-Pausenstand – den erneut Auerbach mit einem noch verrückteren Fernwurf mit der Halbzeitsirene zum 35:42 verschönerte.

Zwischen der 22. Und der 26. Minute gelang dem VfL seinerseits ein 9:2-Lauf, der Anschluss war beim 46:48 wiederhergestellt. Vor den letzten zehn Minuten war beim 49:54 alles drin.

Doch der Heidenheimer Duckic lief jetzt plötzlich heiß: Elf Punkte von ihm halfen den Gästen zum vorentscheidenden 51:67, sieben Minuten vor Schluss schien die Sache gelaufen. Doch der VfL gab nicht auf, kämpfte wie besessen – und in der Schlussminute schaffte Wanzke mit einem Dreier das 79:82. Doch das war’s! Der VfL punktete nicht mehr, Heidenheim zeigte sich an der Freiwurflinie perfekt (6:6), und so entsprach das Ergebnis von 79:90 nicht dem hoch spannenden Spielverlauf. ut

VfL: Alanis Sanchez, Auerbach (18/5), Bozic (21), Engonidis (8), L. Haziri,  Mauch, Palmieri (17/1), K.Wanzke (2), M.Wanzke (13/1).


Drei Geschichten und ein sagenhafter Schlussspurt

Einiges zu erzählen gab es vom doch überraschenden 95:90 der Ersten der VfL-Basketballer beim Landesliga-Konkurrenten TSV Rottweil.

Samstagabend, 1. Dezember 2018, 20.00 Uhr? Da war doch was? Genau, das Highlightspiel der Knights in der Scharrena mit 1850 Zuschauern. Es hätten ein paar mehr sein können, doch zeitgleich war das Landesligaspiel TSV Rottweil – VfL Kirchheim angesetzt. Dort gab es zwar ein paar Zuschauer weniger, Siebt- statt Zweitliga-Niveau und deutlich weniger Spektakel – dafür aber einen extrem wichtigen Sieg für Kirchheim.

Und ein paar Geschichten, die es sich zu erzählen lohnt. Als erstes die zweite Rückkehr von Tim Auerbach zum VfL. Nach neun Spielen für den TV Nellingen in der Oberliga, in denen Tim im Schnitt 18 Punkte bei fast vier Dreiern pro Spiel  erzielte, war der Rückzug von Coach Radi Tomasevic ausschlaggebend für das Comeback in der Landesliga. Am Mittwoch wurde der Vereinswechsel über die Bühne gebracht, am Samstag griff Tim ein. 15 Punkte, 6:6 Freiwürfe, davon vier sehr wichtige im letzten Viertel: Der Kunstschütze konnte nach nur einem gemeinsamen Training schon einiges beitragen.

Fast die Hälfte der Punkte trug Marko Gligoric bei! Und traf fünfmal von ganz draußen! Da war seine schon chronisch schwache Freiwurfquote (13:29) zu verschmerzen, auch wegen ihm mussten schließlich drei Rottweiler mit fünf Fouls auf die Bank.

Story Nummer drei: Das Comeback von Spielertrainer und Abteilungsleiter Marco Wanzke als Scorer! Bisher mit 26 Punkten in fünf Spielen auch unter den eigenen Erwartungen, fand er im zweiten Viertel seine Korbgefährlichkeit wieder, machte zwischen der 13. und der 18. Minute acht Punkte und auch im furiosen Schlussviertel noch einige sehr wichtige.

Womit wir beim 30:20 in den letzten zehn Minuten wären. Der VfL war nach dem tollen Start (28:25) in Rückstand geraten und vom Trend her auf der Verliererstraße – 65:70. Doch elf Freiwürfe, erzwungen durch aggressiveres Offensivspiel, und ein Gligoric-Dreier brachten Kirchheim in der 34. Minute mit 76:74 in Führung. Und die wurde bis zum Schluss nicht mehr hergegeben, auch, weil die Schiedsrichter sage und schreibe 31 Freiwürfe für den VfL verhängten (17 Treffer).

Mit jetzt 3:4 Siegen stehen die Teckstädter zwar immer noch auf Platz acht der Landesliga, der Anschluss ans Mittelfeld ist aber hergestellt. ut

VfL: Alanis Sanchez, Auerbach (15/1), Eder, Engonidis (12), Gligoric (42/5), L. Haziri, Mauch (2), Palmieri (6), M.Wanzke (18).


Rumpftruppe verkauft sich tapfer

Mit nur sieben Spielern trat die Erste der VfL-Basketballer zum Landesligaspiel gegen den Tabellenzweiten SV Böblingen 2 an. Das 80:95 kann man unter die Rubrik „ehrenvolle Niederlage“ abhaken.

Mit Mirsad Haziri, der sich beim Abschlusstraining am Freitagabend die Bänder im Sprunggelenk gerissen hatte, und Cveti Bozic (Schulterbeschwerden) fehlten zwei der drei Topscorer vom Auswärtssieg in Konstanz, dazu waren die Center Hector Alanis Sanchez und Max Mauch beruflich verhindert. Dafür kam Punktemaschine Marko Gligoric zurück.

Seine 38 Punkte, zumeist im erstaunlich erfolgreichen „Eins gegen Drei bis Fünf“ erzielt, hielten den VfL dann auch relativ lange einigermaßen im Spiel. Nach einem guten Start des VfL (3:0) fanden die mit vier Amerikanern antretenden Böblinger um den Ex-Bundesligaspieler Al Elliott ihre Linie (7:17, 7.Minute) – und diesen zehn Punkten rannte das Team von Spielertrainer Marco Wanzke den Rest des Spiels hinterher.

Wenn man allerdings die größte Schwäche, die Unsicherheit an der Freiwurflinie, nicht gehabt hätte, wäre mehr möglich gewesen. Als es nach 16 Minuten 21:34 stand, hatten Gligoric und Kollegen bereits 15 Versuche (von 23) an der Linie vergeben! Am Ende lautete die Freiwurf-Bilanz 22:45…

Dennoch blieb eine, zumindest theoretische Chance. Durch die relativ kleinliche, aber immer konsequente Regelauslegung der beiden Schiedsrichter gerieten die mit ebenfalls nur acht Spielern angetretenen Gäste immer mehr in Foulprobleme. Als sich in der Schlussminute der ersten Hälfte Aufbauspieler Kevin Morgan nicht beherrschen konnte und nach seinem dritten persönlichen Foul zwei Technische kassierte, hatte Böblingen nur noch sieben Akteure.  Der Landesligameister der vergangenen beiden Jahre, der jeweils nicht aufsteigen konnte, weil die Erste bereits in der Oberliga spielt, rettete sich aber über die Zeit. Am Ende war auch Isiah Alston (38. Minute) mit fünf Fouls auf der Bank, drei weitere Spieler hatten vier auf dem Konto.

In den letzten 70 Sekunden streute Elliott noch zwei spektakuläre Dreier ein, so dass das etwas zu deutliche 80:95 zustande kam.

Fazit: Mit voller Besetzung hätte der VfL seine Siegesserie auf drei ausbauen können, mit besseren Freiwürfen oder stärkerer Abwehr ebenfalls. Der Abstiegskampf wird wohl sehr lange dauern… ut

VfL: Eder (4), Engonidis (11), Gligoric (38/1), L. Haziri, Palmieri (17/1), Schmidt (3/1), M.Wanzke (7/1).


Toller Sieg mit sieben Mann

Zwei extrem wichtige Zähler im Abstiegskampf holte die Erste der VfL-Basketballer mit dem 77:71 beim Landesliga-Schlusslicht TV Konstanz 2

Mit gerade mal sieben Akteuren reiste Spielertrainer Marco Wanzke an den Bodensee, mit Hector Alanis Sanchez und Max Mauch fehlten unter anderem zwei Center und leider auch Marko Gligoric. So mussten die beiden verbleibenden „Großen“, Cveti Bozic und Kiri Engonidis, fast komplett durchspielen und dabei auch noch darauf achten, keine Foulprobleme zu bekommen.

Doch der starke Start zerstreute zunächst einmal alle Bedenken, Bozic legte gleich gut los und erzielte acht der ersten zehn Zähler zum 10:5 nach vier Minuten. Dann begann auch der 17-jährige Tizziano Palmieri seine erstaunliche Punkte-Produktion, und beim 16:5 (7.) schienen die Weichen zu einer relativ entspannten Partie beim Tabellenletzten gestellt.

Doch diesen Vorsprung konnten die Kirchheimer nicht weiter ausbauen. Nach sieben Minuten im zweiten Viertel (28:20) kam dann der erste kleine Einbruch. Die Gastgeber legten einen 10:3-Lauf hin, zur Pause war die Partie wieder völlig ausgeglichen, der VfL führte aber wenigstens noch 31:30.

Und wieder gelang der Start – 44:38 (24.). Und wieder ließ sich Konstanz nicht abschütteln. Vor allem von der Drei-Punkte-Linie trafen die TV-Guards überdurchschnittlich, vier der nur sieben Treffer im dritten Viertel stammten von außerhalb der 6,75-Meter-Linie.

So stand es kurz nach Beginn des Schlussviertels 54:52 – wenigstens wartete der TVK weiter auf die erste Führung. Nach dem 58:52 legte dazu Palmieri einen tollen Zwischenspurt ein, machte sieben Punkte zum 65:56 (35.). Und als dann der andere Youngster, Mirsad Haziri, seinen vierten Dreier zum 68:58 (36.) verwandelte, schien der Auswärtssieg fast schon in trockenen Tüchern. Doch plötzlich trafen die Konstanzer wieder von draußen, drei Dreier und zwei Zweier führten zum 72:71-Anschluss eine Minute vor Schluss. Doch es sollte der letzte Treffer des Gegners gewesen sein! Bozic, Palmieri und Haziri, die 70 der 77 Kirchheimer Punkte machten, trafen dafür fünf von sechs Freiwürfen und der zweite Sieg in Folge war unter Dach und Fach.  

In der Tabelle hat sich der VfL mit nun drei Zählern nun an das Mittelfeld herangeschoben, steckt aber natürlich weiter tief im Abstieskampf – mit Heidenheim, Derendingen (4) und Ravensburg (2) sowie Konstanz (-1)   ut

VfL: Bozic (21), Engonidis (2), L. Haziri (2), M.Haziri (22), Palmieri (27/2), K.Wanzke (2), M.Wanzke (1).


Pechvogel wird zum Glücks-Mirsad

Endlich! Im vierten Saisonspiel gelang der Ersten der VfL-Basketballer mit dem 72:69 nach Verlängerung gegen den  TV Derendingen 2 der erste Sieg in der Landesliga. Matchwinner war Youngster Mirsad Haziri (17) mit seinem einzigen Dreier des Spiels drei Sekunden vor Ende der Verlängerung.

Natürlich musste Spielertrainer Marco Wanzke wieder auf mehrere Spieler verzichten: Marco Gligoric setzte aus disziplinarischen Gründen ein Spiel aus, Hector Alanis Sanchez, Max Mauch und Vincent Eder waren aus unterschiedlichen Gründen verhindert. Und dann kommt Angstgegner TV Derendingen 2 am Sonntagabend in die Sporthalle Stadtmitte, gegen den es in der letzten Saison auch mit Gligoric und Tim Auerbach, der inzwischen für den Ex-Knight Radi Tomasevic in Nellingen Oberliga spielt, zwei deutliche Klatschen gegeben hatte.

Doch der Start strafte die Pessimisten Lügen. Der VfL spielte strukturiert, verteidigte engagiert und machte vieles richtig – 20:13 nach zehn Minuten. Die Gäste erwiesen sich allerdings als das erwartet gut eingespielte Team und gewannen die Viertel zwei (22:19), drei (14:12) und vier (11:9) jeweils knapp – was beim 60:60 zur Verlängerung führte.

Da trumpfte Cveti Bozic groß auf. Der Center, der im vierten Viertel gar nichts mehr zustande gebracht hatte, dabei siebenmal unter dem Korb verworfen hatte, legte nun einen nach dem anderen seiner unnachahmlichen Zwirbelwürfe in den gegnerischen Korb. Was auch nötig war, denn Derendingen legte mit zwei Dreiern und einem Drei-Punkte-Spiel los (64:69, 43.) und schien bereits gewonnen zu haben. Acht der neun Punkte zum 69:69 35 Sekunden vor Schluss aber kamen durch Bozic, und als der letzte Angriff der Gäste abgewehrt war, hatte Marco Wanzke in einer Auszeit Gelegenheit, einen Spielzug für die letzten 18 Sekunden zu planen.

Ob das dann aber wirklich so gedacht war? Denn ausgerechnet Mirsad Haziri, mit etwa 7-8 verballerten Drei-Punkte-Würfen bis dahin der Pechvogel des Abends, bekam die Wurfchance jenseits der 6,75-Meter-Marke – und traf!

Noch drei Sekunden! Aber die letzte Chance des TVD verpuffte, neun Kirchheimer lagen sich in den Armen, und die Saison hat nun auch für den VfL begonnen. ut

VfL: Bozic (22), Engonidis (11), L. Haziri (n.e.), M.Haziri (7/1), Palmieri (19/1), Schmauder (6/2), Schmidt, M.Wanzke (7), K.Wanzke.


 

Wanzke: „Der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden“

Es geht aufwärts – nur Punkte gibt es immer noch keine: Im dritten Saisonspiel verlor die Erste der VfL-Basketballer bei der TSG Reutlingen 2 unglücklich 80:84.

Wenn man als siegloser Tabellenletzter 38 Minuten lang führt und am Ende mit vier Punkten subjektiv unverdient verliert, kann man schon mal emotional werden. VfL-Spielertrainer Marco Wanzke, unmittelbar nach dem Spiel, war jedenfalls außer sich: „Ich bin auf 180! Der erste Schiedsrichter war schrecklich, der hat das Spiel entschieden.“

Nach zwei eher desaströsen Auftaktniederlagen (40:86 und 72:90) in der Landesliga war zweifellos ein großer Aufwärtstrend bei den Kirchheimern zu entdecken. Wobei natürlich die Saisondebüts von Marco Gligoric und Cveti Bozic eine große Rolle spielten. Das Passspiel des VfL wird durch Gligorics Anwesenheit zwar weniger flüssig, seine Punkte helfen aber wahrscheinlich mehr als seine gelegentlich egozentrischen Fehler schaden. Und die Präsenz von Bozic unter dem Korb verleiht dem Kirchheimer Spiel auf beiden Seiten des Feldes natürlich deutlich mehr Stabilität und Qualität.

So führte die Wanzke-Truppe 22:17 nach dem ersten, 45:42 nach dem zweiten und sogar 66:58 nach dem dritten Viertel. Wanzkes Ansage: „Lasst uns weiter ordentlich Abwehr spielen, dann halten wir die unter 70 Punkten und gewinnen.“

Der erste Schiedsrichter hatte jedoch etwas dagegen. Er stand nun meist auf der Kirchheimer Verteidigungsseite und pfiff bei jedem Zucken Foul. So marschierten nacheinander Gligoric (38.) und auch Wanzke (39.) mit fünf Fouls vom Feld, es gab in den letzten zehn Minuten 14 Freiwürfe für die TSG (zwei für den VfL) und die Gastgeber gewannen, nachdem der VfL in der 38. Minute noch 78:72 geführt hatte, 84:80.

Trotz der dritten Niederlage nacheinander  scheint eine Wende in Sicht, im Training waren zuletzt sogar zwölf Spieler und das Team findet sich langsam. Das sah auch Reutlingens Coach Bülent Veznikli so: „Wir hatten am Ende viel Glück. Kirchheim hat eine gute Mannschaft, mit dem Abstieg werdet ihr nichts zu tun haben.“ ut

VfL: Bozic (13), Engonidis (4), Gligoric (22/3), L. Haziri, M.Haziri (13/3), Mauch, Palmieri (26/1), Raizner (1), M.Wanzke (1), K.Wanzke.


Besser, aber nicht gut genug

Beim Heimauftakt in der Landesliga konnte die Erste der VfL-Basketballer ihre Ligatauglichkeit beweisen, gegen die TS Göppingen gab es wegen eines schwachen dritten Viertels dennoch eine klare 72:90-Niederlage.

Von den sechs Fehlenden des ersten Katastrophenspieltags in Söflingen waren wenigstens Spielertrainer Marco Wanzke (der nach dem Ausstieg von Frank Acheampong wieder die alleinige Verantwortung übernommen hat), Hector Alanis Sanchez und Vincent Eder wieder dabei, die Leistungsträger Marko Gligoric (schaute von der Tribüne aus zu) und Cveti Bozic sowie Markus Lowski fehlten weiter aus unterschiedlichen Gründen. Dennoch zeigte der VfL deutliche Fortschritte: Strukturierte Angriffe, reichlich Biss in der Abwehr, wenige Fehler – das reichte, um gegen die favorisierten Göppinger drei Viertel ausgeglichen zu gestalten.

Youngster Mirsad Haziri startete gleich mit zwei blitzsauberen Dreiern, das Geschehen wogte hin und her und zur Halbzeitpause war beim 32:31 noch alles offen. Das dritte Viertel geriet jedoch zum Desaster: Die Gäste unter dem Ex-Knights-Co-Trainer Ljubomir Petkovic erhöhten die Schlagzahl auf beiden Seiten des Feldes, die Folge waren viele Ballverluste und Fehlwürfe der Kirchheimer und daraus folgend viele einfache Körbe der Göppinger. 21:36 gingen diese zehn Minuten verloren, vor dem Schlussabschnitt gab‘s beim 53:67 nur noch wenig Hoffnung auf ein glückliches Ende.

Der VfL fing sich zwar wieder, doch unter zehn Punkte konnte der Rückstand nicht mehr gedrückt werden. Am Ende machte TS-Topscorer Cedric Lauster (27 Punkte) noch sieben Punkte in Serie vom 63:78 (36.) zum 65:85 (38.). Das Spiel endete, wie es begonnen hatte: Mit einem, dann allerdings wertlosen Dreier von Haziri.

Fazit: Es wird besser, aber es ist noch lange nicht gut genug.

Wichtig: Auf die 17-jährigen Haziri und Tizziano Palmieri (Topscorer) ist Verlass, hier wächst etwas heran.

Ausblick: Wenn Gligoric und Bozic regelmäßig spielen können (wollen?), müsste der Klassenverbleib möglich sein. ut

VfL: Alanis Sanchez (4), Eder, Engonidis (14), L. Haziri, M.Haziri (19/5), Mauch, Palmieri (22/1), K.Wanzke (3/1) M.Wanzke (10).


Panne plus Abfuhr

Ohne fünf der Besten, dafür mit zwei nicht eingetragenen Jugendspielern, ging die Erste der VfL-Basketballer zum Landesliga-Auftakt bei der TSG Söflingen 3 40:86 unter. Das Spiel wird voraussichtlich aber 0:20 gewertet.

Kapitän und Spielertrainer Marco Wanzke auf einem Kongress in Karlsruhe, Marko Gligoric, Hector Alanis Sanchez, Cveti Bozic und Markus Lowski aus unterschiedlichen Gründen verhindert – Coach Frank Acheampong führte ein Himmelfahrtskommando ohne fünf Leistungsträger zum ersten Landesligaspiel nach Söflingen. In der allgemeinen Hektik wurde dann auch vergessen, die beiden U20-Spieler Noah Gere und Jonathan Raichle bei Geschäftsführer Uli Tangl zu melden – oder sie selbstständig auf den Mannschaftsmeldebogen zu setzen. Das kam erst am Abend heraus – und macht das 40:86-Debakel mit Sicherheit zum 0:20 am grünen Tisch.

Zum Spiel lässt sich wenig sagen, außer: Es war ein Klassenunterschied. Acheampong: „Wir haben gegen die Söflinger Zone leider wie im Handball gespielt, immer außen rum.“

Es bleibt die Hoffnung, dass mit den fünf diesmal Fehlenden wenigstens die Landesliga gehalten werden kann. Angreifen will man ja eh erst wieder in der Saison 2019/20.  ut

VfL: Engonidis (6), Gere (6/1), L. Haziri (4), M.Haziri (10/2), Mauch (2), Palmieri (10), Raichle (2), K.Wanzke (2).


 

 

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