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U16 erreicht das große Ziel

Mit einer tollen Vorstellung im „Finale“ gegen die BG Tamm-Bietigheim schaffte die U16 der VfL-Basketballer die Qualifikation für die Oberliga.

Es kam genau so, wie die Experten es erwartet hatten an diesem Sonntag in der Sporthalle Stadtmitte. Favorit Tübingen kam mit fünf JBBL-Spielern nach Kirchheim und spielte in einer eigenen Liga – 85:23 gegen den VfL Kirchheim, 114:40 gegen die BG Tamm-Bietigheim. Und das bei einer Turnierspielzeit von 4x8 Minuten!

Es gab also zum Abschluss das Endspiel VfL gegen Tamm-Bietigheim, und da zeigten die 13- bis 15-Jährigen aus Kirchheim, Esslingen und Stuttgart ein völlig anderes Gesicht als noch am Morgen gegen Tübingen! Anstatt verzagt nun mutig, statt gehemmt wie losgelöst, mit 100 Prozent mehr Selbstvertrauen und auf 50 Prozent höherem spielerischem und individuellen Niveau. Nach acht Minuten und einem wahren Feuerwerk lautete der Zwischenstand deshalb 27:10 – und die Truppe von Coach Frank Acheampong zog das durch. Auch die Viertel zwei, drei und vier  wurden gewonnen, und so stand es am Ende 76:45. Das große und so wichtige Ziel im Hinblick auf die JBBL 2019 war erreicht. ut

VfL: Altinkaya (3; 9), Bakkar (1; 2), Bauch (1; 12), Bezler (0; 9/1), Failenschmid (0; n.e.), König (n.e.; 2), Krizsan (3; 13), Manjunath (0; 2), Norouzian (8; 2), Pllana (0; 14), Rauscher (3; 3/1), Stief (2; 6), Vukajlovic (2; 2).


Für die U16 gilt’s jetzt!

Sonntag der letzten Chance: Die U16 der VfL-Basketballer will unbedingt in die Oberliga, aber das wollen Tübingen und Tamm-Bietigheim auch. Wer es schafft, entscheidet sich zwischen 10.00 und 15.00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.

Los geht es mit dem Duell VfL Kirchheim gegen die Young Tigers Tübingen morgens um 10. Favorit dabei sind zweifellos die Tübinger, die fast mit dem kompletten JBBL-Kader anreisen dürften. Doch wer dieses Auftaktspiel verliert, bekommt noch eine zweite, allerletzte Chance: Denn die beiden Ersten dieses Qualifikationsturniers erhalten einen Platz in der U16-Oberliga. Dritter im Bunde der Kandidaten ist die BG Tamm-Bietigheim, die in der ersten Runde Reutlingen 60:52 geschlagen hatte und dann gegen Zuffenhausen 38:80 unterging.

Liegt hier die große Chance des Teams von Knights-Jugendkoordinator Frank Acheampong? Der will natürlich gleich das erste Spiel gewinnen, dann wäre man so gut wie durch. Der Kader des VfL, der in der Spielgemeinschaft Stuttgart/Esslingen/Kirchheim die Aufgabe U16-Oberliga übernommen hat, besteht aus 18 Spielern, darunter neun Kirchheimern. Das womöglich entscheidende (End-?)Spiel gegen Tamm-Bietigheim beginnt um 13.30 Uhr.  ut

Programm:

10.00: VfL Kirchheim – Young Tigers Tübingen

11.45: Young Tigers Tübingen – BG Tamm-Bietigheim

13.30: VfL Kirchheim – BG Tamm-Bietigheim


Hellas Esslingen durch, VfL Kirchheim hofft

Mit einem souveränen 91:22 gegen den TSV Crailsheim hat das Kooperationsteam von Hellas Esslingen gleich im ersten Anlauf die Qualifikation zur U14-Basketball-Oberliga geschafft. Die U16 des VfL Kirchheim verlor zunächst unglücklich 59:65 gegen TuS Stuttgart, hat nach dem 72:25 über den SV Böblingen aber noch eine zweite Chance.

Gar nichts anbrennen ließ Esslingen, womit gegen die etablierten Crailsheimer kaum jemand gerechnet hatte. Der sagenhaft klare Sieg wurde anschließend noch aufgewertet, weil der TSV das anschließende Spiel gegen die BG Tamm-Bietigheim 65:41 gewann und sich damit eine zweite Chance erkämpfte.

Hellas mit Furkan Cal, Léo König (oben 2.+3.v.l.), Nil Failenschmid (unten 3.v.l.) und Edolind Paqarada (2.v.r.)

Genau dasselbe gelang der U16 unter Coach Frank Acheampong in Ludwigsburg. Wobei zunächst das 59:65 gegen Stuttgart ein Spiel der seltsamen Sorte war. Sehr lange liefen die Kooperationsspieler (sechs Kirchheimer und sechs aus Esslingen und Stuttgart) einem größeren Rückstand hinterher. Wenig half dabei, dass sich der Anschreiber unmittelbar nach der Pause vertat und bei einem Korb der Esslinger das Ergebnis von 41 auf 46 stellte – und niemand bemerkte den Fehler, erst Staffelleiter Uli Tangl fiel das am Montag auf. Bei einem Spielstand von 46:24 schien das kaum eine Rolle zu spielen, doch plötzlich fand der VfL die zweite Luft und kam immer näher. Als dann die Stuttgarter zwischen der 26. (57:41) und der 30. Minute (57:48) neun Freiwürfe nacheinander verwarf, war Kirchheim plötzlich wieder im Rennen – wobei auch die Pressdeckung half. Acheampong: „Vielleicht hätten wir noch früher damit anfangen sollen…“

So kam man nicht mehr entscheidend heran, beim 63:49 zwei Minuten vor Schluss (Spielzeit 4x8 Minuten) war die Partie längst entschieden, der Rest war Ergebnis-Kosmetik und Mut sammeln fürs nächste Spiel.

Was ja wunderbar funktionierte! Allerdings war der SV Böblingen, der zuvor von Ludwigsburg (mit komplettem JBBL-Team) 105:29 weggefegt worden war, auch kein starker Gegner, das 72:25 war deshalb mehr ein Trainingsspiel – das aber die Tür für die zweite Chance eröffnete. Durch die muss auch Stuttgart gehen, das 26:79 gegen Ludwigsburg verlor. Acheampong: „Es war womöglich sogar besser, mit einem Sieg hier herauszugehen. Eine Finalschlappe gegen Ludwigsburg hätte schon auf die Moral schlagen können.“

Bedenkt man, dass drei der stärksten Kirchheimer U16-Spieler zeitgleich für Ludwigsburg und Söflingen die Qualifikation bestreiten, weil ihnen dort die JBBL winkt, muss einem um den Kirchheimer Basketball nicht bange sein. Es muss natürlich das Ziel sein, dass solchen Cracks wie Edonis Paqarada, Lorenz Fahrion und Richard Hinitschew in Zukunft in Kirchheim die besten Möglichkeiten geboten werden. ut

VfL: Altinkaya (6+4), Bakkar (1+4), Barthold, Bauch (3/1+8/2), Bezler (9/3+6), Krizsan (12+15), Manjunath (0+2), Norouzian (13/1+9), Pllana (7+14), Rauscher (5+4), Stief (3+2), Vukajlovic (0+4)


 

Zwei Teams wollen unbedingt in die Oberliga

Am Wochenende beginnen die Qualifikationen für die Regional- und Oberligen im baden-württembergischen Basketball. Mit dabei sind auch zwei Teams der neu gegründeten Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim (SEK): Hellas Esslingen strebt nach einem Platz in der U14-Oberliga, der VfL Kirchheim will in die U16-Oberliga.

Erstmals hat sich der Basketbal-Verband Baden-Württemberg (BBW) selbst dieser Qualifikationen angenommen, insgesamt in acht Spielklassen. Die Mädchen spielen in der U14 und U16 in landesweiten Regionalligen, die Jungen in nach Baden und Württemberg getrennten Oberligen in den Altersklassen U14, U16 und U18.

In zwei dieser höchsten Ligen im Ländle wollen Spieler der SG SEK, und beide haben recht gute Chancen, einen Platz zu ergattern. Die U14 von Hellas Esslingen wird von dem Franzosen Cyril da Silva trainiert, der einen Mammut-Kader von 17 Spielern nominiert hat – darunter auch die vier Kirchheimer Edolind Paqarada, Léo König, Nil Failenschmid und Furkan Cal sowie den Nürtinger Leonhard Laar. Acht Vereine bewerben sich um die fünf freien Plätze, die Teams aus Ulm, Ludwigsburg und Zuffenhausen waren bereits durch ihre Top-Platzierungen in der abgelaufenen Saison fix dabei. Beim ersten Qualifikationsturnier am Samstag in der Esslinger Neckarsporthalle trifft Hellas um 10 Uhr auf den TSV Crailsheim. Gewinnt man dieses Spiel, ist der Platz in der Oberliga bereits sicher. Verliert man, muss gegen den Verlierer des anderen Spiels, Tübingen oder Tamm-Bietigheim, gewonnen werden, um dann noch eine weitere Chance gegen den Dritten des anderen Turniers am Sonntag bei TuS Stuttgart zu bekommen. Dort duellieren sich Stuttgart, Söflingen, Konstanz und Kornwestheim.

Coach da Silva ist zuversichtlich: „Ich glaube zu hundert Prozent an mein Team! Ich weiß, wieviel wir gearbeitet haben, deshalb haben wir eine gute Chance.“ Probleme, weil das Team erst seit einem Monat zusammen trainiert, sieht er kaum: „Das sieht schon sehr gut aus, wie sie alle zusammenspielen.“ Für die Zukunft der Spielgemeinschaft ist es allerdings auch extrem wichtig, dass die besten Zwölf- und Dreizehnjährigen auf möglichst hohem Niveau spielen – da Silva: „Die U12 und gerade die U14 sind die Zukunft dieser Kooperation. Nur in der Oberliga bekommen sie das Rüstzeug für die JBBL.“

Ebenfalls gute Chancen werden der Kirchheimer U16 gegeben. Neben den drei U14-Spielern Paqarada, König und Failenschmid, die als Aushilfen im Kader stehen, treten hier die Kirchheimer Raphael Barthold, Drilon Pllana, Jakob Rauscher und Alexander Stief zusammen mit weiteren elf Akteuren aus den Kooperationsvereinen an, Coach ist Frank Acheampong. Der Kirchheimer Jugend-Koordinator glaubt fest an sein Team, das zum Teil aus den Spielern besteht, die im Juni in Freiburg bei der JBBL-Qualifikation scheiterten: „Wir haben alles in eigener Hand, dürfen nur die Gegner nicht über- oder unterschätzen. Wir haben uns inzwischen sehr gut gefunden, die JBBL-Vorbereitungsfahrt nach Bremerhaven war eine solide Grundlage.“

Wie die U14 muss auch die U16 schon am Samstag ran, in Ludwigsburg. Zwölf Vereine haben sich für sieben Plätze gemeldet, was eventuell einen langen Atem erfordert (Möhringen, Ulm und Crailsheim sind bereits qualifiziert). Nur die Sieger der ersten drei Turniere in Ludwigsburg, Kornwestheim und Zuffenhausen haben es nämlich sofort geschafft, die Vierten sind ganz aus dem Rennen. In einer zweiten Runde spielen dann alle sechs Zweiten und Dritten um die restlichen vier Plätze. Für den VfL Kirchheim bedeutet das, am besten gleich das erste Spiel (11.45 Uhr, Rundsporthalle) gegen die Titans Stuttgart zu gewinnen. Im Endspiel um 15.30 Uhr würde dann wohl die BSG Ludwigsburg warten, die gegen den SV Böblingen klar favorisiert ist. Wo und wann die zweiten Turniere stattfindet, kann Staffelleiter Uli Tangl, seit dem 1. Juni neu in dieser BBW-Funktion, erst nach Abschluss der ersten Runde festlegen. Auf jeden Fall hat sich der VfL als Ausrichter schon einmal beworben.

Für den Kirchheimer Basketball und die Kooperation ist der Druck auf jeden Fall recht hoch – Coach Acheampong: „Die Oberliga soll uns als Plattform dienen, um uns auf die JBBL-Qualifikation 2019 vorzubereiten. Deshalb ist es wichtig, dass wir auf dem höchsten BBW-Niveau spielen.“ ut


 

Nichts gewonnen, viel gelernt

Erste lehrreiche Erfahrungen sammelte die JBBL-Mannschaft der Spielgemeinschaft Stuttgart Esslingen Kirchheim am vergangenen Wochenende beim Qualifikationsturnier in Freiburg.

Die Mannschaft von Trainer Frank Acheampong, die im Schnitt ca. 1 Jahr jünger war als ihre Gegner, hatten der körperlichen Überlegenheit der Teams aus Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg letztlich zu wenig entgegen zu setzen und verloren ihre Spiele. Dabei hinterließen die Nachwuchstalente jedoch einen positiven Eindruck. „Die Jungs haben alles gegeben und zusammen gehalten. Es war uns klar, dass die ersten Erfahrungen auf diesem Level heftig werden könnten, aber trotz der zum Teil deutlichen Ergebnisse konnte unser Team gerade zu Beginn der Spiele immer mithalten“, erklärte Kirchheims Jugendkoordinator und JBBL-Coach Frank Acheampong.

Auch Mauricio Parra, der mit nach Freiburg gereist war, bewertete den Auftritt des U16 Teams überwiegend positiv. „Wenn man zum ersten Mal die Qualifikation zur JBBL anstrebt ist das immer schwierig. Dass Level ist extrem hoch. Dennoch haben wir in unserer Mannschaft einige sehr talentierte Spieler dabei, mit denen wir in den kommenden Monaten intensiv arbeiten werden. Es ist ein Prozess, der zu Beginn etwas holprig ist, aber ich hoffe die Jungs bleiben standhaft und halten weiterhin zusammen“, so der neue Knights Coach. PM

 

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