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\"Ergebnisdienst\" Ergebnisse
beim DBB

VfL 3 - Kreisliga Nord, Saison 2017/18

Punkte:

1. Sebastian Grube 183 (13,1 pro Spiel) - 14 Spiele

2. Georg Hasenmaile 106 (8,2) - 13

3. Ulrich Tangl 90 (11,2) - 8

4. Christoph Foehl 85 (17,0) - 5

5. Alexander Mühlhäuser 76 (6,9) - 11

6. Baris Er 64 (5,8) - 11

7. Yannick Hitzer 40 (10,0) - 4

8. Quint Atol 39 (4,9) - 8

9. Max Zeller 35 (7,0) - 7

10. Hanno Blodau 32 (2,7) - 12

11. Kaan In 13 (1,6) - 8

12. Stefan Kraiss 12 (2,0) - 6

13. Alexander Schörg 11 (2,8) - 4

14. Joshua Nöfer 3 (0,5) - 6

15. Luis Eckert 2 (2,0) - 1

16. Darko Kikic 2 (1,0) - 2

 

Freiwürfe:

1. Hanno Blodau 6:8 (75 %)

2. Ulrich Tangl 13:19 (68,4)

3. Georg Hasenmaile 45:68 (66,2)

4. Quint Atol 9:14 (64,3)

5. Max Zeller 7:11 (63,6)

6. Chris Foehl 12:20 (60)

7. Sebastian Grube 16:27 (59,3)

8. Yannick Hitzer 4:7 (57,1)

9. Baris Er 6:11 (54,5)

10. Kaan in 1:2 (50)

10. Joshua Nöfer 1:2 (50)

10. Alexander Schörg 1:2 (50)

13. Alexander Mühlhäuser 11:25 (44)

14. Stefan Kraiss 0:12

Dreier:

1. Christoph Foehl 15 (3,0 pro Spiel)

2. Sebastian Grube 13 (0,9)

3. Ulrich Tangl 11 (1,4)

4. Baris Er 10 (0,9)

5. Yannick Hitzer 4 (1,0)

6. Quint Atol 4 (0,5)

7. Alexander Mühlhäuser 1 (0,1)

8. Georg Hasenmaile 1 (0,0769)

 

Revanche missglückt

Ein völlig vernagelter Korb verhagelte der Dritten den Saisonabschluss, gegen den TSV Bad Boll gab’s ein 37:41.

Das Hinspiel hatte man mit einem 0:10-Lauf am Ende 53:63 verloren, also war Revanche angesagt. Wieder fehlte Spielertrainer Uli Tangl, der sich bei der EM-Vorbereitung in Bonn die Wade gezerrt hatte. Im ersten Viertel fiel wenig – 10:4 –, im zweiten fast gar nichts – 14:14. Das Spiel blieb so immer eng, fünf Minuten vor Schluss war beim 30:31 alles offen. Die Gäste verwarfen vier Freiwürfe nacheinander, doch die Dritte nahm das Geschenk nicht an – 30:35. Dasselbe in der Schlussphase: Sebastian Grube, mit neun Zählern Topscorer, traf endlich einen Dreier zum 37:38 (39.), doch das war’s. Bad Boll machte noch drei von sechs von der Linie und gewann 41:37.

Der VfL beendet damit die Saison auf Platz sechs der Neuner-Liga, haften bleiben der Sensationssieg beim Relegations-Teilnehmer TSG Ehingen und der Heimsieg gegen die TS Göppingen. ut

VfL: Blodau (2), Er (2), Grube (9/1), Hasenmaile (6), Kraiss, Mühlhäuser (7), Schörg (4), Zeller (7).


Erwartete Niederlage

Mit nur sieben Spielern war die Dritte der VfL-Basketballer über das 60:100 beim Kreisliga-Dritten TSV Bad Boll 2 nicht wirklich unglücklich.

Ist das 60:100 besser als das 34:73 im Hinspiel? Für das Team von Spielertrainer Uli Tangl ist die Antwort ein klares Ja! Erstens sind 60 Punkte (alle Kirchheimer konnten scoren!) immer viel besser als mickrige 34, zweitens war man auswärts nur zu siebt statt damals zuhause zu elft und drittens spielte beim Gegner diesmal Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt, der 21 Punkte (fünf Dreier!) erzielte. Weiterer toller Pluspunkt für „Die Dritte“: 14 von 15 Freiwürfen wurden verwandelt. Bis zum 10:12 hielt der VfL sogar mit, dann regnete es Dreier – und unter dem Korb war gegen Ex-Knight Marc Adler (21 Punkte) auch kein Kraut gewachsen. Einziger echter Wehrmutstropfen: Mit der Schluss-Sirene traf Bolls Müller den Dreier zum dreistelligen Ergebnis… ut

VfL: Blodau (4), Er (7), Grube (17/1), Hasenmaile (14), Kikic (2), Schörg (3), Tangl (13/3).


Zwei von drei Zielen verfehlt

Mit Verspätung angekommen und 51:100 auf die Mütze bekommen: Für die Dritte der VfL-Basketballer war das Spiel bei der TSG Ehingen 2 keine Reise wert.

Ein plötzlicher Stau auf der A8 bremste fünf der acht Akteure (drei kamen direkt aus dem Raum Ulm) aus, so dass das Spiel mir 20 Minuten Verspätung und völlig ohne Aufwärmen für die fünf Zuspätkommer begann. Die Ehinger waren deshalb unbegreiflicherweise selber sauer und gingen von Anfang an mit etwas unpassender Feindseligkeit auf die Kirchheimer los. Komischerweise kassierten aber die VfL-Spieler die unsportlichen und technischen Fouls…

Das Ergebnis war für die Truppe um Spielertrainer Uli Tangl sowieso von vornherein zweitrangig, hatte man doch schon das Heimspiel mit 46:91 verloren. Von den drei ausgegebenen Zielen wurden allerdings zwei nicht erreicht.

Alle gesund nach Hause bringen: Stefan Kraiss zog sich einen Ellenbogen-Cut zu und musste im Krankenhaus Blaubeuren mit drei Stichen genäht werden.

Keine Hundert: Mit dem letzten Angriff der TSG kassierte der VfL den 100. Punkt.

So blieb als einzige „Genugtuung“, dass man – sehr knapp! – mehr als die Hälfte der Punkte des Gegners geschafft hatte… ut

VfL: Atol (4), Blodau (4), Grube (10), Hasenmaile (11), In (2), Kraiss (4), Schörg (2), Tangl (14/1).


Punkterausch am Ende

30 Minuten Anlauf brauchte die Dritte der VfL-Basketballer gegen Kreisliga-Schlusslicht TSG Giengen, dann klappte fast alles bis zum 74:44-Sieg.

Vernagelte Körbe vorne, zu lässige Defense hinten – am Sonntagnachmittag fehlte dem Team von Spielertrainer Uli Tangl gegen das sieglose Schlusslicht der Kreisliga Nord, die TSG Giengen, Konzentration und Glück. Wenigstens Yannick Hitzer traf, auch dreimal aus dem Dreipunkte-Land, sonst wäre das Ergebnis vor dem letzten Viertel noch blamabler als das 43:36 gewesen. Doch danach war das ein völlig anderes Spiel! Rebound, Fastbreak, Korb, Ballgewinn, Schnellangriff, Korb. Dazu noch zwei blitzsaubere Dreier von Quint Atol und ein paar schön herausgespielte, sicher verwandelte Wurfchancen – perfekt war das 31:8-Viertel und der doch noch standesgemäße 74:44-Sieg. ut

VfL: Atol (10/2), Blodau (3), Grube (13), Hasenmaile (7), Hitzer (18/3), Kraiss (2), Mühlhäuser (11), Nöfer, Tangl (6), Zeller (4).


Himmelfahrtskommando überlebt

Mit nur fünf Spielern hatte die Dritte der VfL-Basketballer bei Kreisliga-Tabellenführer KSC Ehingen keine Chance, zog sich beim 52:85 aber achtbar aus der Affäre.

Die Vorgaben von Spielertrainer Uli Tangl waren so eindeutig wie realistisch. Er gab drei Ziele vor: Alle fünf sollen gesund nach Hause kommen, dem Gegner sollen keine 100 Punkte gestattet werden und man selbst versucht, mehr als die Hälfte der Punkte wie der KSC zu erzielen. Die Taktik dazu lautete Tempoverschleppung, wenig Ballverluste und wenig Fouls.

Beim 15:40 (15.) schienen zwei Ziele gefährdet, doch zur Pause war beim 24:47 die Richtung wieder okay und in der zweiten Hälfte brannte nach dem Lauf vom 30:65 (30.) zum 40:68 (32.) trotz unverhältnismäßig aggressiven Gastgebern nichts mehr an. Das letzte Viertel ging sogar nur 18:20 verloren, und so konnte das Minimal-Häuflein einigermaßen stolz die Heimreise antreten.ut

VfL: Er (10), Grube (17/1), Hasenmaile (7), Mühlhäuser (2), Tangl (16/2).


Revanche geglückt durch starke Offense

Nach der 51:77-Auftaktpleite im Oktober revanchierte dich die Dritte der VfL-Basketballer mit dem 79:69 gegen die TS Göppingen 2.  

Damals war man mit 4:21 in die Partie gestartet, das sollte sich nicht wiederholen. Und es gelang, nach dem ersten Viertel stand es 21:21, wobei vor allem Sebastian Grube per Fastbreak auf Pass von Spielertrainer Uli Tangl, der diesmal vom erkälteten Hanno Blodau auf der Bank unterstützt wurde, oder per Mitteldistanzwurf erfolgreich war. Was danach beeindruckte: Alle neun Kirchheimer trugen ihr Scherflein zum Gesamterfolg bei! Auch und vor allem die Bankspieler überzeugten dabei, es war nie ein Bruch im durchweg gut strukturierten Kirchheimer Offensivspiel zu bemerken. Nach dem 42:35 zur Pause kamen die Göppinger wieder auf, vor den letzten zehn Minuten stand es 59:57 für den VfL. Entschieden wurde die Partie durch den 13:2-Lauf vom 59:60 (32.) zum 72:62 in nur drei Minuten, Göppingen konnte nicht mehr reagieren. ut

VfL: Atol (6), Er (9/2), Foehl (16/3), Grube (22/4), Hasenmaile (6), In (6), Mühlhäuser (9), Nöfer (1), Tangl (4).


Einbruch am Ende

Mit dem erhofften Sieg beim Tabellennachbarn TSV Bad Boll wurde es für die Dritte der VfL-Basketballer nichts, der vernagelte Korb in den letzten drei Minuten führte zur 53:63-Niederlage.

Ohne Spielertrainer Uli Tangl, der aus privaten Gründen verhindert war und von Hanno Blodau vertreten wurde, zeigte das Kreisliga-Team VfL 3 am Samstagnachmittag lange eine sehr ordentliche Leistung – mit allerdings sehr unterschiedlichen Vierteln. 21 im ersten Durchgang (21:19) folgten magere acht im zweiten (Halbzeitstand 29:30), wonach im dritten Viertel wieder 18 gelangen und man mit einer 47:42-Führung in die letzten zehn Minuten ging. Da blieb das Spiel bis zur 37. Minute spannend (53:53), doch anschließend war der Korb wie zugenagelt für Kirchheim. Die Gastgeber, die zwar als Erste firmieren, aber deutlich schwächer als die eigene Zweite sind, konnten mit den letzten zehn Punkten des Spiels den dritten Saisonsieg einfahren. ut

VfL: Atol (3), Blodau, Er (3/1), Foehl (17/3), Grube (16/2), Hasenmaile (9), In, Mühlhäuser (5/1).


Korb vernagelt

Gegen das Kreislga-Topteam TSV Bad Boll 2 brachte die Dritte der VfL-Basketballer nur ein gutes Viertel zustande und verlor 34:73.  

Seit dem 1. Oktober, dem 39:50 beim jetzigen Co-Tabellenführer KSC Ehingen, hat die neu formierte zweite Mannschaft des TSV Bad Boll nur noch gewonnen.  Und auch ohne Knights-Geschäftsführer und Topscorer Chris Schmidt wurde diese Serie auch bei der Kirchheimer Dritten locker fortgesetzt.  Nach 15 Minuten hatte die Dritte zwei magere Pünktchen auf dem Konto – der Korb schien wie vernagelt (2:25). Erst nach der Pause (6:34) wurde das besser, als die Dritte-Urgesteine Uli Tangl (61) und Sebastian Grube (29) plötzlich ins Laufen kamen und einige Körbe erzielten. Das Viertel wurde sogar 20:16 gewonnen! Am Ende wurde wegen Ladehemmung auch im Schlussviertel (8:23) das zur Pause ausgegebene Minimalziel „mehr als die Hälfte der Punkte des TSV“ knapp verfehlt. ut

VfL: Blodau (2), Er (5/1), Grube (6), Hasenmaile (3), Hitzer (2), Kikic, Mühlhäuser (6), Nöfer, Schörg, Tangl (8), Zeller.


Das kurioseste Spiel der Dritten in sechs Kapiteln

Kapitel 1: K(l)eine Erwartungen – Drei Ziele für das Spiel beim Spitzenreiter

Au weia! Am Sonntag gegen Ehingens Zweite zu Hause beim 46:91 gedemütigt worden, nun die Samstagabendfahrt zur Ersten der TSG. Ihres Zeichens mit 5:0-Siegen Tabellenführer der Kreisliga Nord, gleichauf mit dem KSC Ehingen. Ohne Frage ein reines Himmelfahrtskommando. Als das magere Häuflein der sieben Kirchheimer in die tolle neue Halle des Johann-Vanotti-Gymnasiums kam, in der auch die Ehingen Steeples ihre ProA-Spiele austragen, spielten gerade noch zwei Mannschaften – und TSG Ehingen 2 gewann 74:72 gegen den KSC, nach Verlängerung…

Spielertrainer Uli Tangl war zwei Tage nach seinem 61. Geburtstag trotzdem illusionslos (Das wird ein reines „Frustrations-Toleranz-Spiel“) und gab in der Kabine drei Ziele für den Abend aus:

  1. Wir wollen alle sieben wieder gesund nach Hause kommen
  2. Wir wollen dem Gegner keine 100 Punkte gestatten
  3. Wir wollen mehr als die Hälfte der Punkte der Gastgeber schaffen

Um diese Ziele zu erreichen, gab Tangl die Devise „Zehn Sekunden Schlafwagen-Basketball aus“: „Wenn wir den Ball haben, machen wir die ersten zehn, zwölf Sekunden erstmal gar nichts. Erst dann wird ein System angesagt.“ So sollten den jungen, voraussichtlich dynamischen Ehingern möglichst viele Sekunden gestohlen werden, in denen sie selbst nicht punkten können.

Kapitel 2: 6:4 – Das verrückte erste Viertel

Beim ersten Angriff holen sich die Gastgeber drei Offensivrebounds – und versemmeln vier Würfe hintereinander recht kläglich. Auf der Gegenseite sagt Tangl, der sich in Ermangelung anderer echter Aufbauspieler viereinhalb Monate nach seiner Achillessehnen-Operation selbst für die Erste Fünf nominiert hatte, nach 15 Sekunden Pass-Gedaddel das System „High“ an, Sebastian Grube geht schön backdoor, Tangl findet ihn mit einem einhändigen „Bullet-Pass“ und Kirchheim führt 2:0 – was im Basketball natürlich völlig bedeutungslos ist. Ehingen geht erwartungsgemäß nach drei Minuten 4:2 in Führung – und versinkt in den nächsten sieben Minuten, VÖLLIG EINGELULLT,  in der tiefsten Shooting-Slump-Dunkelheit. ALLES geht daneben, Korbleger, Floater, Nah- und Mitteldistanz-Würfe, Dreier. Weit daneben! Kirchheim spielt das, was sie selbst als ihr Niveau an diesem Tage ansehen. Das ist unteres Kreisliga-Level. Nur Sebastian Grube ragt da ein wenig heraus: Alle sechs Punkte zur unglaublichen 6:4-Viertelführung stammen von ihm. Eitel Freude also auf der Bank in den zwei Minuten Pause, die vorherrschende Meinung: „Boah, wir haben ein Viertel gewonnen – alles andere ist jetzt Kür, völlig egal.“

 

Kapitel 3: 18:18 – We have a ballgame

Nach dem 8:9 (14.) macht der Tabellenführer endlich ernst, klaut ein par Bälle, trifft ein paar Korbleger und geht 16:9 in Führung. Doch Kirchheim bleibt total cool und locker, Tangl und Baris Er setzen einen 9:0-Lauf dagegen und als die Sirene zur Pause dröhnt, steht es 18:18. Die Stimmung in der Halbzeit ist natürlich weiter blendend: „Boah, dass wir das geschafft haben!“ Nur Sebastian Grube blickt schon da etwas sehr vorsichtig optimistisch auf den weiteren Verlauf, fotografiert das Scoreboard und versieht die Nachricht an die Freundin mit den prophetischen Worten: „We have a ballgame!“

Kapitel 4: 53:53 – Der gestohlene Siegestaumel

Und sie behalten das „Ballgame“! In den zweiten 20 Minuten steigt das Niveau deutlich an, doch der VfL, die „Dritte“, hält weiter mit, ist meistens sogar vorn. Hier ein paar Zwischenstände (Ehi – VfL 3):

  • 20:23 (23., nach Dreier Tangl)
  • 28:25 (25.)
  • 28:32 (28., nach zwei Dreiern Grube)
  • 35:34 (30.)
  • 39:41 (36., nach Dreier Er und dem einzigen Korb von Hanno Blodau)
  • 46:46 (39., nach dem ersten Ehinger Dreier des Spiels)
  • 46:51 (40., Tangl und Hasenmaile von der Linie)
  • 49:51 (noch 20 Sekunden, der zweite Dreier der TSG)
  • 50:53 (noch sechs Sekunden, Hasenmaile und Tangl jeweils nur 1:2 an der Linie).

Und tatsächlich: Ehingen verballert den letzten Wurf, ins Getümmel um den Rebound dröhnt die Schluss-Sirene! Die zwei Bankspieler stürmen aufs Feld, sieben überglückliche Kirchheimer tanzen ausgelassen und feiern die unglaubliche Sensation. Als sie fertig sind und sich die Gratulationen der fairen Gastgeber abholen wollen, schreitet plötzlich der Schiedsrichter ein (dessen Namen nicht genannt werden darf, huh)! Er hätte beim Rebound ein Foul von Hasenmaile gepfiffen, was zwei Freiwürfe ergäbe. Anschließend wären sieben Kirchheimer auf dem Feld gewesen, was ein technisches Foul gegen die Bank sei. Also noch ein Freiwurf… Auf die Frage, warum er nicht versucht hätte, das den Kirchheimern klarzumachen, bevor er ihnen ein „T“ gibt, verweigert Herr B. aus U. die Auskunft. Und wirklich: Ehingens Felix Reize, Topscorer des Spitzenreiters mit 15 Punkten pro Spiel, an der Linie aber nur ein 44-Prozent-Mann (15:34), verwandelt alle drei und schickt das Spiel unter dem Jubel der 35 Zuschauer in die Verlängerung.

Der Frust und der Ärger beim VfL: GRENZENLOS!

Kapitel 5: Rattattattatta – Die trimagischen Floater-Dreier

Die Verlängerung beginnt mit einem Ballverlust von Tangl, dann verschießt Reize zwei Freiwürfe – klar, jetzt! Kirchheims Oldie ist eh alles egal, er feuert völlig unmotiviert von halblinks anderthalb Meter vor der Dreierlinie einen Floater ab: DRIN! 53:56. Ehingen kontert zum 57:56, da trifft Kaan In einen von zwei Freiwürfen zum Ausgleich – sein einziger Punkt, aber so WICHTIG! Anderthalb Minuten vor Schluss, es steht 61:57, feuert Tangl den nächsten hoffnungslosen Floater ab, wohl noch ein bisschen weiter janz weit draußen – Swish, 61:60. In der Schlussminute der dritte Streich, diesmal von halbrechts und wieder einen Schritt zurück, off balance und verwackelt, aber: DRIN (Frank Buschmann würde „Rattattattatta“ brüllen) – 62:63.

Kapitel 6: Der Triumph – Die sieben Helden von Ehingen

Hasenmaile und Er treffen nur einen von vier von der Linie, aber 3,3 Sekunden vor Schluss steht es immer noch 62:64 – als der Schiedsrichter, dessen Namen und Wohnort man nicht nennen darf (weil er sonst mit dem Anwalt droht…), seinen letzten Auftritt zelebriert. Als Baris Er nach einem Halteball-Pfiff am Boden liegt und den Ball in Richtung Ehinger Spieler ROLLT, pfeift der gute Mann schon wieder ein „T“ – Er hätte den Ball dem Gegner in den Rücken geworfen! Reize trifft den Freiwurf zum 63:64, Ehingen hat noch einen Wurf! Doch das wird, symptomatisch für die Leistung des Tabellenführers, ein Airball.

Und da ist es TATSACHE, da ist es WAHR: „Die DRITTE“ hat beim Himmelfahrtskommando beim ungeschlagenen Spitzenreiter 64:63 nach Verlängerung GEWONNEN! Diesmal wagt es niemand mehr, die Jubeltänze anzuzweifeln…

VfL: Atol, Blodau (2), Er (12/2)Grube (15/2), Hasenmaile (10), In (1), Tangl (24/4).