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\"Ergebnisdienst\" Ergebnisse
beim DBB

VfL 1 - Landesliga, Saison 2017/18

Punkte:

1. Marko Gligoric 513 (28,5 pro Spiel - Nr. 1 in der Liga) - 18 Spiele

2. Tim Auerbach 318 (19,9) - 16

3. Cveti Bozic 154 (17,1) - 9

4. Marco Wanzke 119 (7,0) - 17

5. Mirsad Haziri 108 (6,8) - 16

6. Dominik Eberle 100 (6,7) - 15

7. Hector Alanis Sanchez 78 (4,9) - 16

8. Alexander Belitsis 71 (4,2) -17

9. Markus Lowski 29 (2,9) - 10

10. Kevin Wanzke 17 (1,3) - 13

11. Tim Schmauder 13 (3,2) - 4

12. Max Mauch 11 (0,8) - 14

13. Eren Sengül 10 (3,3) - 3

Freiwürfe:

1. Tim Schmauder 7:10 (70 %)

2. Tim Auerbach35:52 (67,3)

3. Mirsad Haziri 10:16 (62,5)

4. Dominik Eberle 30:53 (56,6)

5. Hector Alanis Sanchez 12:22 (54,5)

6. Alexander Belitsis 10:19 (52,6)

7. Marco Wanzke 31:59 (52,5)

8. Markus Lowski 4:8 (50)

9. Marco Gligoric 95:221 (43,0) - Rekord Treffer (Zweiter: 75) + Würfe (Zweiter: 120 FW!) 

10. Kevin Wanzke 4:10 (40)

11. Cveti Bozic 20:57 (35,1)

12. Max Mauch 0:2

Dreier:

1. Tim Auerbach 63 (3,9 pro Spiel - Nr. 2 in der Liga)

2. Marco Gligoric 44 (2,4)

3. Mirsad Haziri 18 (1,1)

4. Eren Sengül 2 (0,7)

5. Tim Schmauder 2 (0,5)

6. Marco Wanzke 2 (0,1)

7. Markus Lowski 1 (0,1)

8. Kevin Wanzke 1 (0,1)

9. Max Mauch 1 (0.1)

10. Alexander Belitsis 1 (0,1)


Grausamer Saisonabschied

Platz vier in der Landesliga war schon vorher sicher, doch das 58:90 zum Saisonabschluss gegen Lokalrivale TS Göppingen wird der Ersten der VfL-Basketballer sicher noch lange schwer im Magen liegen.

Ohne die zwei Center Cveti Bozic und Max Mauch, auch ohne den verletzten Aufbauspieler und Spielertrainer Marco Wanzke auf dem Feld – die Voraussetzungen vor dem Lokalderby gegen die TS Göppingen von Knights-Co-Trainer Ljubomir Petkovic waren schon alles andere als ideal. Das Hinspiel hatte man dank einer der besten Teamleistungen im Dezember 76:64 gewonnen, diesmal sollte alles anders kommen. Verschlafen, unmotiviert, unkonzentriert: das waren die ersten sechs Minuten – 5:17! Dann legten wieder einmal Marco Gligoric und Tim Auerbach los, 17 Punkte des 20:4-Laufes, der auch von vielen Wechseln von Petkovic, der zwölf Spieler zur Verfügung hatte, unterstützt wurde, stammten von den Kirchheimer Topscorern. Bis zur Pause war’s das mit den Läufen, der VfL ging mit der 39:37-Führung in die Kabine.

Doch nun begannen die Gäste zu treffen! Hatte vor dem Seitenwechsel noch kein einziger Drei-Punkte-Wurf der Turnerschaft sein Ziel erreicht, hagelte es nun Fernwürfe. Allein vier zum 43:53 (26.), und der VfL hatte keine Antwort darauf. Vorne gab es fast nur noch Einzelaktionen von Gligoric, hinten Löcher und Lücken. 9:25 gingen so die dritten zehn Minuten verloren – und im Schlussabschnitt wurde es nur noch übler (10:28). 22 Freiwürfe gab es zwar in der zweiten Hälfte (elf Treffer), aber aus dem Spiel heraus gelang fast gar nichts mehr: Nur vier Feldkörbe in 20 Minuten sprechen eine deutliche Sprache – das Team fiel vollkommen auseinander, Göppingen feierte am Ende einen hohen 90:58-Sieg.

Insgesamt muss der vierte Platz hinter Meister SV Böblingen 2 (17:3 Siege), den scanplus Baskets Elchingen 2 (17:3) und dem TSB Ravensburg (15:5) dennoch als Erfolg bewertet werden. Die Siege gegen Elchingen und in Ravensburg haben gezeigt, zu was das Team in der Lage war. Eine sehr verbesserungswürdige Trainingsbeteiligung, andere Prioritäten von Leistungsträgern und eine Spielweise, die zu sehr von Einzelaktionen lebt, verhinderten ein noch besseres Abschneiden. Und wie es weitergeht, wer das Team in Zukunft trainiert, wer spielt und wie die Erste ins Leistungssport-Konzept des Jugend-Koordinators eingebunden werden kann – all diese Fragen müssen in den nächsten Wochen und Monaten beantwortet werden. ut

VfL: Alanis, Auerbach (12/3), Belitsis (2), Eberle (4), Gligoric (31/2), Haziri (2), Lowski (4), Schmauder (3), K.Wanzke.


Pokal-Revanche geglückt

Auch ohne drei Center schaffte die erste der VfL-Basketballer den 69:58-Heimsieg gegen den neuen Landesliga-Tabellenletzten TB Kirchentellinsfurt.

Dominik Eberle, Cveti Bozic, Hector Alanis Sanchez: Alle drei „Großen“ der Ersten der VfL-Basketballer fehlten beim vorletzten Saisonspiel gegen Pokalschreck TB Kirchentellinsfurt, der die Kirchheimer vor zwei Wochen mit 59:55 aus dem Cup-Rennen befördert hatte, nur Bankspieler Max Mauch stand als Langer zur Verfügung. Dazu fehlte der verletzte Spielertrainer Marco Wanzke.

Und es ging auch gleich denkbar schlecht los am Samstagabend in der Sporthalle Stadtmitte: Die Gäste starteten hoch motiviert, schließlich stehen sie mittendrin im dramatischen Fünfkampf gegen den Abstieg. Vor diesem vorletzten Spieltag lagen Konstanz (6 Siege), Söflingen 3 (5), Illertal (5), Kirchentellinsfurt (5) und Villingen-Schwenningen (4) extrem eng beisammen auf den fünf letzten Plätzen der Landesliga.

Die Folge: 0:10 nach drei Minuten! Dann fingen die VfL-Topscorer Tim Auerbach und Marko Gligoric an zu treffen – und die Aufholjagd begann. Größere Läufe gelangen allerdings nicht, der VfL hamsterte sich nach und nach und sehr langsam den TB-Vorsprung.

So dauerte es bis zur 25. Minute, bis die erste Führung feststand (35:34). Doch wieder zog der Schlendrian ein und so sah es beim 42:49 neun Minuten vor Schluss wieder schlecht aus. Doch endlich! Vier Dreier von Tim Auerbach und Tim Schmauder und eine plötzlich zupackende Abwehr beförderten den entscheidenden 18:0-Lauf zum 60:49 (36.) in nur fünf Minuten, damit war der elfte Saisonsieg eingetütet.

Am kommenden Samstag soll nun zu Hause im Derby gegen die TS Göppingen (19.00 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) die Saison würdig beendet werden. ut

VfL: Auerbach (17/3), Belitsis (2), Gligoric (31/3), Haziri (7/1), Lowski (2), Mauch, Schmauder (10/2), K.Wanzke.


Doppelschlappe mit Pokal-Aus

Gebeutelt von Personalproblemen verlor die Erste der VfL-Basketballer am Samstag in der Landesliga 63:85 beim TV Derendingen 2 und am Sonntag im Bezirkspokal 55:59 beim TB Kirchentellinsfurt.

Die Ausgangslage am Samstag: Alle drei Topscorer – Marco Gligoric (28,2 Punkte pro Spiel), Tim Auerbach (20,6) und Cveti Bozic (17,1) – waren verhindert, was das Auswärtsspiel beim Angstgegner TV Derendingen 2  (Hinspiel 67:83) eher zum Metzgersgang als zum sportlichen Wettbewerb machte.

So gesehen hielt das Team der Spielertrainer Marco Wanzke und Dominik Eberle erstaunlich lange gut mit und lag zur Pause nur acht Punkte im Rückstand – 31:39). Ein 4:13-Lauf klärte allerdings die Verhältnisse (35:52, 26. Minute), und als sich dann auch noch Marco Wanzke das Sprunggelenk verstauchte, ging jegliche Hoffnung flöten.

Positive Erkenntnis immerhin: Youngster Mirsad Haziri (19 Punkte) wächst immer mehr in eine tragende Rolle hinein.

Das Landesligaspiel war allerdings eh nur die Pflichtaufgabe, und so sagte Wanzke nach dem Spiel: „Ich werde nun ausfallen, aber Marko, Tim und Cveti sind morgen dabei, um unser Pokalziel zu erreichen.“

Von wegen: Marko Gligoric hatte sich beim Boxen (!) am Zehen verletzt, nichts war’s mit der Rückkehr der glorreichen Drei.

Beim Landesliga-Drittletzten TB Kirchentellinsfurt (erst fünf Ligasiege) sollte dennoch der Einzug ins Final Four um den Bezirkspokal möglich sein, doch die Angelegenheit gestaltete sich zäh. Die Gastgeber verteidigten von Anfang bis Ende sehr aggressiv, so dass der gute Start des VfL – 10:4, 4. Minute) bald Makulatur war. Kirchentellinsfurt übernahm beim 14:10 (9.) die Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab.

Jeder kleine Lauf des VfL wurde mit einem der Tübinger Vorstädter beantwortet, und so war drei Minuten vor Schluss beim 46:58 eigentlich alles vorbei – auch weil nach dem fünften Foul von Alexander Belitsis (30.) die Flügelspieler ausgegangen waren.

Cveti Bozic aber kämpfte wie ein Löwe und brachte seine Farben zu Beginn der Schlussminute auf 55:58 heran. Doch ein unnötiger Ballverlust und schlechte Würfe führten dazu, dass das Angebot der Gastgeber, die fünf (!) Freiwürfe nacheinander vergaben, nicht angenommen werden konnte: Final Four Ade! ut

VfL: Alanis (6; 1), Auerbach (-; 18/2), Belitsis (13/1; 0), Bozic (-; 20), Eberle (13; 5), Eder (0; -), Haziri (19/2; 11/2), Mauch (0; 0), Lowski (3; -), K.Wanzke (-; 0), M.Wanzke (8; -).


Knappe Niederlage im Basketball-Krimi

Sonntagabend: Krimizeit! Schon vor dem Tatort lieferten Kirchheim und Ravensburg im Landesliga-Spitzenspiel Spannung pur, am Ende waren die Gäste cleverer und gewannen 73:68.

An der Spitze der Basketball-Landesliga spielt sich ein toller Dreikampf ab: Der SV Böblingen 2, die ScanPlus Baskets Elchingen 2 und der TSB Ravensburg haben alle erst zwei Niederlagen auf dem Konto, vier Spieltage vor Schluss geht es in den Endspurt. Der TSB Ravensburg hat noch Heimspiele gegen Böblingen und Elchingen, da war es wichtig, die Ausgangsposition zu halten. Beim Tabellenvierten VfL Kirchheim, der das Hinspiel 84:76 gewonnen hatte und übrigens auch Elchingen eine der beiden Niederlagen zugefügt hat, traten dennoch nur sechs Spieler plus Coach an. Doch die verkauften sich extrem teuer, abgezockt und wirkten vor allem sehr gut eingespielt.

So entwickelte sich von Anfang an ein sehr enges Match, bei dem sich in den ersten 20 Minuten keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. In der ersten Hälfte gab es auch keine Läufe – von wegen „Basketball is a game of runs“. Der einzige „Mini-Run“ war ein 5:0 der Gäste zum 30:35 (17.), der zum 32:39 (19.) ausgebaut wurde. Kirchheim konterte aber zum 36:39, und so ging es in die Pause.

Hier legte dann der Ravensburger Josip Andrijevic seinen persönlichen Lauf hin: 13 der 15 Zähler zum 44:54 (28.) gelangen ihm, und nach dem 50:57 vor dem Schlussviertel begann er diese letzten zehn Minuten mit acht Punkten zum 50:65 – die Entscheidung?

Von wegen! Die Ravensburger Mini-Truppe legte eine zwangsläufige Mini-Verschnaufpause ein, Liga-Topscorer Marko Gligoric, Alex Belitsis und Tim Auerbach, dem in der zweiten Hälfte leider die Treffsicherheit bei deiner Spezialdisziplin Drei-Punkte-Würfe fehlte, konterten mit einem 8:0-Lauf zum 58:65 (34.). Es folgte ein 8:3-Lauf zum 66:68 (40.), bei dem auch der unter dem Korb etwas unglücklich agierende Cveti Bozic Punkte beisteuern konnte. Doch Ravensburg war dann doch zu abgezockt, traf fünf der letzten sechs Freiwürfe, nachdem der VfL mit Fouls die Uhr stoppen musste.

Für den VfL ist diese Niederlage zwar ärgerlich, aber kein Beinbruch. Landesliga-Platz vier scheint gesichert, das Saisonziel lautet jetzt eh nur noch, das Final Four im Pokal zu erreichen.   ut

VfL: Auerbach (19/3), Belitsis (4), Bozic (13), Eberle, Gligoric (25/3), Haziri, Mauch, Lowski, Schmauder, M.Wanzke (7).


Pflichtsieg dank Marko Gligoric

Beim Landesliga-Kellerkind BG Illertal mühte sich die Erste der VfL-Basketballer zum 81:76-Sieg, Liga-Topscorer Marko Gligoric gelangen 40 Punkte.

Ohne Tim Auerbach, Spielertrainer Dominik Eberle (beide beruflich verhindert) und die erkrankten Mirsad Haziri und Hector Alanis Sanchez fuhr der VfL nur zu siebt zum Tabellenachten BG Illertal, den man im Hinspiel 90:72 geschlagen hatte. Zehn der ersten zwölf Punkte zum 12:12 erzielte dann fast erwartungsgemäß Liga-Topscorer Marko Gligoric (jetzt 28,4 Punkte pro Spiel), verwarf dabei aber auch schon fünf von sieben Freiwürfen. Das sollte fast für das gesamte Spiel das Schema sein: Gligoric nicht zu halten, aber unsicher an der Linie. Zweiteres galt allerdings auch für seine Mannschaftskollegen: Als Team blieb Kirchheim auf 15:40-Freiwürfen hängen, das entspricht einer absolut nicht landesligareifen Quote von 37,5 Prozent. In der Liga steht der VfL in dieser Kategorie mit 47,2 Prozent auf dem letzten Platz!

So blieb das Spiel von Anfang bis Ende recht ausgeglichen, wobei meist der VfL in Führung lag. Nur dreimal führten die sehr jungen Gastgeber – ein 16-Jähriger, fünf 17-Jährige, zwei 18-Jährige: Vom 20:18 (13.) bis zum 22:21 (14.), dann ganz kurz beim 42:41 (23.) – und dann allerdings brandgefährlich beim 70:68 vier Minuten vor Schluss. Da zahlte sich dann die größere Erfahrung der Kirchheimer Leistungsträger aus, die durch gute Team-Defense den Illertaler Youngstern keine freien Würfe mehr gestatteten. Gligoric und Alexander Belitsis punkteten dafür zum 73:78 (40.) das Spiel war entschieden. Auch wenn Gligoric und Center Cveti Bozic, mit 19 Punkten der zweite entscheidende Faktor des Samstagabends, in diesen letzten Minuten sieben von acht Freiwürfen verballerten.

Am kommenden Sonntag steigt nun in der Sporthalle Stadtmitte das Duell mit dem Spitzenteam TSB Ravensburg, das mit dem SV Böblingen 2 und den ScanPlus Baskets Elchingen 2 (alle 14:2-Siege) um die Meisterschaft kämpft. Hier könnte der VfL (10:6) hier zeigen, dass er in voller Besetzung zur Creme der Landesliga zählt. ut

VfL: Belitsis (8), Bozic (19), Gligoric (40/1), Mauch (3/1), Lowski (5), Schmauder, M.Wanzke (6).


Pflichtsieg im Endspurt

Ohne zwei Stammkräfte tat sich die Erste der VfL-Basketballer bei Kellerkind Howies’s TSG Söflingen 3 lange schwer, erst im letzten Viertel funktionierte die Offensive – Endstand 68:59.

Das ging schon gut los am Sonntagmittag in Söflingen. Ohne Center Cveti Bozic und Youngster Mirsad Haziri, dann wegen eines Staus auf der A8 erst kurz vor Spielbeginn in der Halle – schließlich bestanden die Schiedsrichter wegen eines folgenden Regionalligaspiels auch noch auf pünktlichen Beginn. Mit exakt vier Minuten Warm-up-Zeit begann das Spiel beim Tabellenvorletzten Söflingen 3 – es wurde ein hartes Stück Arbeit. Im ersten Viertel trafen ausschließlich die beiden Kirchheimer Topscorer Tim Auerbach zwei Dreier) und Marko Gligoric (12 Punkte), das reichte nur zum 18:21 nach zehn Minuten. Danach stockte die Punkteproduktion bei beiden Teams, die ungewohnte Spielzeit um halbzwei spielte da wohl auch eine kleine Rolle. So ging es mit einem knappen 31:33-Rückstand in die Pause, es konnte nur besser werden.

Wurde es aber nicht, noch nicht. Weiter übertrafen sich beide Teams beim Danebenwerfen, auch von der Freiwurflinie wackelte vor allem beim VfL das Händchen (Bilanz am Ende 8:20). Dennoch gelang in den letzten beiden Minuten eine kleine Wende, Gligoric sorgte mit drei Punkten für die erste Führung seit dem 7:2. Mit dem 45:44 ging es in den Schlussabschnitt.

Da zahlte sich das unermüdliche Ackern von Center Hector Alanis Sanchez unter den Körben aus. Acht der nächsten zwölf Punkte stammten von ihm, das reichte, um sich mit 57:51 ein wenig abzusetzen (34.). Als dann Auerbach seine Dreier Nummer vier und fünf zum 64:54 (38.) verwandelt hatte, war das Aufatmen natürlich groß, der Pflichtsieg war unter Dach und Fach.

Mit jetzt neun Siegen und 18 Punkten hat sich der VfL auf Tabellenplatz vier ein wenig etabliert. Nach vorne geht nichts mehr, die drei Führenden Elchingen 2, Ravensburg sowie Böblingen 2 (alle 26) machen Aufstieg und Relegation unter sich aus. Zum Fünften Göppingen (14) hat sich die Truppe der Spielertrainer Dominik Eberle und Marco Wanzke aber fünf Spieltage vor Saisonschluss ein kleines Polster erarbeitet. ut

VfL: Alanis Sanchez (14), Auerbach (20/5), Belitsis (4), Eberle (1), Gligoric (27), Mauch, M.Wanzke (2).


Den Kopf aus der Schlinge gezogen

Gegen nur sieben Konstanzer müht sich die Erste der VfL-Basketballer in der Landesliga zum 81:76-Sieg.

Das war fast ein Déja-vue! Schon beim Hinspiel in Konstanz im Oktober hatte der VfL Kirchheim wie die klar bessere Mannschaft ausgesehen, das erste Viertel hoch gewonnen (22:9) – und am Ende so viel Probleme bekommen, dass es trotz einer 64:59-Führung drei Minuten vor Schluss eine fast peinliche 70:74-Niederlage setzte.

Doch niemand dachte daran, als die Gäste mit nur sieben Spielern am Samstagabend in der Sporthalle Stadtmitte aufkreuzten und das Team von Spielertrainer Marco Wanzke – Dominik Eberle fehlte berufsbedingt, ebenso wie der am Knie verletzte Topscorer Marko Gligoric – in den ersten zehn Minuten alles traf und 31:15 in Führung ging.

Wanzke ließ im zweiten Viertel die Bank ran, schließlich mussten die Leistungsträger auch für das Bezirkspokalspiel am Sonntag in Böblingen geschont werden (73:66-Sieg*, Poolfinale erreicht). Dies führte allerdings zu einem Stopp der inflationären Punkteproduktion (14:13), aber Konstanz kam nicht heran – Pausenstand 45:28.

Im dritten Viertel fingen dann die Dreier der Gäste (auch schon vor der Pause gab es viele Versuche, aber wenig Treffer) an zu fallen: Sechs Einschläge zwischen der 21. und 31. Minute! Und weil der VfL offensiv weiter wenig zustande brachte, stand es kurz nach Beginn des Schlussviertels 60:56. Und das kleine Häuflein vom See hörte nicht auf! Beim 69:68 (35.) und beim 71:70 (37.) betrug der Vorsprung nur noch ein mickriges Pünktchen, doch just in diesem Moment bekamen die Gäste Angst vor der eigenen Courage. Mehrere gute Wurfmöglichkeiten wurden vergeben, aber Kirchheim machte es genauso. Dann hatte Frederik Reif nach einem Ballgewinn die große Chance zur ersten Führung – und vergab den freien Korbleger.

Das war’s! Der an diesem Abend (gegen allerdings durchweg deutlich kleinere Gegner) überragende Cveti Bozic und Youngster Mirsad Haziri, der sein bisher bestes Spiel für die Erste absolvierte, erhöhten auf 78:70 (40.), der achte Saisonsieg war gesichert – und das dämliche Déja-vue vermieden… ut

VfL: Alanis Sanchez (7), Auerbach (11/3), Belitsis (2), Bozic (29), Eder, Haziri (17/3), Lowski (7/1), Mauch (2), M.Wanzke (6).

*Pokal: Alanis Sanchez (8), Auerbach (21/3, Belitsis (2), Eberle (7), Haziri (19/3), Mauch, Schmauder (8/2), M.Wanzke (7/1).


 

Toller Fight beim Primus

Landesliga-Tabellenführer ScanPlus Baskets Elchingen 2 hat in dieser Saison erst ein Spiel verloren: Gegen den VfL Kirchheim! Im Rückspiel wackelte der Primus ebenfalls, setzte sich dann aber 77:68 durch.

Leider wieder ohne Center Cveti Bozic, der sogar am Samstagnachmittag studienhalber in München gebunden war, musste das Team der Spielertrainer Marco Wanzke und Dominik Eberle beim Landesliga-Spitzenreiter ScanPlus Baskets Elchingen 2 antreten. Im Hinspiel war Bozic das erste Mal dabei gewesen, und dass seine Anwesenheit einen Unterschied ausmacht, sah man nicht nur damals an diesem 8. Oktober. In voller Stärke gehört die VfL-Erste zur Creme der obersten Liga im Bezirk IV, ohne ihn wird es eng.

Dennoch lieferte der VfL ein gutes Spiel ab. In der ersten Hälfte traf Tim Auerbach so gut von ganz weit draußen, dass die Elchinger ihn am liebsten verpflichtet hätten – Eintrag auf Facebook: „Wenn der Junge mal nichts für uns wäre…“ Das reichte zum 17:17 nach den ersten zehn Minuten, was die Elchinger doch leicht nervös machte.

Im zweiten Viertel trafen die Gastgeber dann etwas besser, während Kirchheim seine Punkteproduktion nur stabil halten konnte. Doch beim 35:38 zur Pause war natürlich noch alles offen.

Doch der VfL konnte den Trend auch in den dritten zehn Minuten nicht ändern. In der teils etwas chaotischen Partie gelangen wieder nur 17 Punkte, während sich die Baskets nun unter dem Korb immer besser durchsetze konnten (52:60). So wurde der leidenschaftliche Kirchheimer Kampf auch im Schlussviertel nicht belohnt, der Anschluss konnte einfach nicht hergestellt werden und Elchingen konnte die zweite Saisonniederlage mit dem 77:68-Sieg vermeiden.

Auf Platz vier hat der VfL (7:6-Siege) jetzt endgültig nichts mehr mit dem Titelrennen zu tun. Nun will man sich auf den Gewinn des Bezirkspokals konzentrieren. Dort geht es am Sonntag (16.00) zum Bezirksligisten SV Böblingen 3, gewinnt man da, fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Final Four.  ut

VfL: Alanis Sanchez (4), Auerbach (27/6), Belitsis (4), Eberle (6), Gligoric (14/2), Haziri (6/2), Mauch, K.Wanzke, M.Wanzke (7).


 

16 Minuten Mühe mit dem Schlusslicht

Als Landesliga-Gegner BV Villingen-Schwenningen am Samstagabend in der Sporthalle Stadtmitte erschien, war das Spiel praktisch schon entschieden: Der Tabellenletzte konnte nur fünf Spieler aufbieten, die VfL-Basketballer gewannen dann auch fast standesgemäß 108:76.

Beim Tabellenvierten Kirchheim fehlte beim ersten Heimpsiel 2018 nur Center Cveti Bozic, der studienbedingt in München festgehalten wurde. Und es begann genau so, wie es wohl sein muss, wenn beide Mannschaften von vornherein wissen, wer als Sieger das Parkett verlassen wird: Kirchheim nonchalant und mit wenig Konzentration, die Schwarzwälder, von denen mehrere Spieler als Kampfrichter beim Regionalliga-Heimspiel der wiha Panthers gebraucht wurden (!), mit einer Mischung aus dem Mut der Verzweiflung und der Lockerheit derjenigen, die nichts zu verlieren haben. Als dann auch noch Tim Auerbach seine beiden ersten Dreier zum 12:5 (3.) verwandelte, lag die mentale Einstellung beim Team der Spielertrainer Dominik Eberle und Marco Wanzke endgültig bequem auf dem Sofa. Villingen-Schwenningen punktete fast nach Belieben, traf auch sehr gut, wurde aber auch herzlich wenig gestört von Kirchheimer Abwehrbemühungen, die diesen Namen in den ersten zehn Minuten wirklich nicht verdienten. Wenn die Gäste doch mal danebenwarfen, holten sie sich auch noch viel zu oft den Offensiv-Rebound gegen viel zu passive Kirchheimer. Wenigstens sah es auf der anderen Seite kaum anders aus. Die BV-Defense war ebenfalls kaum existent, keiner wollte ein Foul riskieren, und so lautete das Zwischenresultat nach dem ersten Viertel etwas peinlich für den VfL 25:26.

Das konnte natürlich nicht so weitergehen, doch das tat es noch einmal sechs Minuten – sicher viel zu lang! Erst beim 38:40 zeigten sich die ersten Ermüdungserscheinungen des tapferen Häufleins aus dem Südwesten. Kirchheim legte einen 16:5-Lauf hin, wobei Dominik Eberle unter dem Korb so richtig wütete. Zwölf der 16 Punkte in diesen vier Minuten bis zur Halbzeitpause stammten alleine von ihm, dabei hängte er BV-Center Kjell Deking auch noch drei Fouls an.

Der Rest ist kaum der Rede wert, die Viertelergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Der VfL machte in den Vierteln zwei, drei und vier 29, 26 und 28 Punkte, die Gäste 19, 17 und 14.

Natürlich war es VfL- und Liga-Topscorer Marko Gligoric (29 Punkte im Schnitt) vorbehalten, die 100 vollzumachen, ein Kasten Bier nach dem nächsten Training war damit gesichert. Es war übrigens das erste Mal seit dem 13. März 2016, dass die Kirchheimer Erste ein dreistelliges Ergebnis zustande brachte. Damals, im Oberligaspiel beim TSV Eriskirch, hieß der Trainer noch Bekim Kukiqi, den 100. Punkt machte eine gewisser Jorey Scott. Immerhin: Mit Tim Auerbach (damals 17 Jahre alt und mit 11/2 Punkten erfolgreich) und dem jetzigen Spielertrainer und Abteilungsleiter Marco Wanzke (damals 22) haben zwei Spieler den Umbruch seither „überlebt“…  ut
VfL: Alanis (12), Auerbach (18/3), Belitsis (10), Eberle (12), Gligoric (34), Haziri (11/1), Mauch (4), Lowski, K.Wanzke, M.Wanzke (7/1).


Start ins neue Jahr verpatzt

Nach einem 2:18-Start drehte die Erste der VfL-Basketballer das Landesligaspiel in Böblingen, zog am Ende aber doch mit 75:80 den Kürzeren.

Tristesse statt Aufholjagd. Im Duell der Tabellennachbarn Dritter gegen Vierter am Samstagabend in Böblingen verpasste der VfL Kirchheim die Chance, näher ans Spitzentrio der Landesliga heranzurücken und vielleicht doch noch ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitzureden. Beim SV Böblingen (nach der Vorrunde 8:2 Siege) grub sich Kirchheim (6:4)  gleich in den ersten sechs Minuten der Rückrunde ein dermaßen tiefes Loch, dass am Ende wohl die Kraft fehlte.

2:18! Das Team der Spielertrainer Marco Wanzke und Dominik Eberle startete nach vier Wochen Pause ins neue Basketballjahr so, als ob alle acht Spieler auch vier Wochen mit dem Training ausgesetzt hätten. Vorne klappte nichts, in der Defensive war man immer zu spät oder gar nicht da. Dass dieser Eindruck trog, zeigten Marko Gligoric und Kollegen im weiteren Verlauf der Spitzenpartie des zwölften Spieltages. Es dauerte allerdings bis zur 31. Minute – und kostete sehr viel Kraft –, bis der VfL mit dem 60:59 erstmals die Führung übernahm. Beim 66:62 (34.) schien man auf dem richtigen Weg, doch individuelle Fehler und nachlassende Kräfte erlaubten den Hausherren den Konter zum 68:72 (36.). Noch einmal warfen die Kirchheimer alles in die Waagschale, schafften das 75:74 (38.). Doch eine zweifelhafte Drei-Sekunden-Entscheidung der Schiedsrichter gegen Eberle wendete das Blatt, anschließend  verschoss Cveti Bozic noch zwei Freiwürfe und Böblingen entschied mit dem vierten Dreier von Tages-Topscorer Nenad Podunovac (30 Punkte, Saisonschnitt 10,8) und den letzten sechs Punkten die Partie.

Zum schlechten Start und der nachlassenden Kraft kamen allerdings auch die schlechte Form von Scharfschütze Tim Auerbach und eine unterirdische Freiwurfquote hinzu. Allein die beiden besten VfL-Scorer Gligoric und Bozic verwarfen 13 ihrer 20 Freiwürfe – so kam man ein knappes Topduell natürlich nicht gewinnen. ut

VfL: Alanis (2), Auerbach (11/2), Belitsis (2), Bozic (17), Eberle (13), Gligoric (24/4), K.Wanzke, M.Wanzke (6).


Marco Wanzke: „Bin stolz auf das Team!“

Das war ein guter Jahresabschluss! Im Derby beim Tabellennachbarn TS Göppingen setzten sich die Landesliga-Basketballer des VfL Kirchheim nach größeren Startproblemen mit 76:64 durch und überwintern nun auf Platz vier.

Bis auf den verletzten Chris Laar und den weiter in Kolumbien auf sein Visum wartenden Manuel Arango konnten die Spielertrainer Marco Wanzke und Dominik Eberle an diesem Sonntagabend in der Parkhaushalle in Göppingen tatsächlich auf den ganzen Landesliga-Kader setzen. Zu Beginn machte sich allerdings eher Konfusion breit. Ljubomir Petkovic, Assistenz-Trainer von Knights-Headcoch Anton Mirolybov und daher bestens mit den Kirchheimer Stärken und Schwächen vertraut, überraschte den VfL mit einer aggressiven Pressdeckung. Resultat des Taktik-Kniffs zunächst: Reichlich Ballverluste (zehn allein im ersten Viertel!) und die 6:0-Führung (3.) der Gastgeber. Dann nahm Tim Auerbach die Sache in die Hand, acht der zehn Punkte zum 10:12-Anschluss (8.) stammten aus Einzelaktionen des Kirchheimer Flügelspielers. Bis zu echten Wende dauerte es allerdings noch. Auch, weil VfL-Topscorer Marko Gligoric lange überhaupt nicht in die Spur fand – sein erster Korb gelang ihm erst nach 13 Minuten. Pausenstand demnach 34:34.

Was Gligoric dann allerdings im dritten Viertel ablieferte, ließ die Gästefans staunen und die Göppinger verzweifeln. Zwischen der 22. und der der 26. Minute zauberte der gewiss nicht als Kunstwerfer bekannte Gligoric (Freiwurfbilanz 45:111) vier blitzsaubere Dreier in die Göppinger Reuse, legte noch einen Korbleger obendrauf und der VfL war beim 51:43 voll in der Spur.

Im letzten Viertel traf dann wieder Scorer Nummer zwei und hielt den Tabellennachbarn (vor dem Spiel hatten beide Teams 5:4-Siege) auf Distanz: Tim Auerbach machte elf der 17 Punkte in den letzten zehn Minuten, der Sieg fiel dann doch noch unter die Rubrik „soueverän“.

Was auch Spielertrainer Marco Wanzke begeisterte: „Ich bin sehr stolz auf unser Team, vor allem, was wir in den letzten beiden Spielen geleistet haben. Jetzt haben sich alle die Winterpause verdient.“

Weiter geht es erst in vier Wochen mit dem Gastspiel beim Tabellendritten SV Böblingen 2 (8:2), der noch die Meisterschaft im Blick hat. ut

VfL: Alanis Sanchez, Auerbach (23/3), Belitsis (2), Bozic (9), Eberle, Gligoric (28/5), Haziri (3/1), Lowski, Mauch, K.Wanzke, M.Wanzke (11).


Marco Gligoric beschenkt sich selbst

Auch an seinem 22. Geburtstag ließ es sich Landesliga-Topscorer Marco Gligoric nicht nehmen, seinen VfL zu unterstützen – und wie! 39 Punkte, dabei unglaubliche acht Dreier, reichten zum 89:83 in Kirchentellinsfurt.

Personell waren die Voraussetzungen für die Erste der Kirchheimer Basketballer an diesem Samstagabend alles andere als vielversprechend. Erneut fehlte Center Cveti Bozic, dazu diesmal Co-Spielertrainer Dominik Eberle und Flügel Alexander Belitsis.

Doch das Geburtstagskind nahm von Anfang an „seine Feier“ in die Hand, fing gleich mit einem erfolgreichen Dreier an. Da aber Tim Auerbach (noch) nicht traf, lag der VfL nach den ersten zehn Minuten 18:22 im Rückstand. Die Dreierproduktion von Gligoric (der an der Freiwurflinie nur 40 Prozent seiner Würfe trifft!) aber ging munter weiter, so dass es nach 17 Minuten unentschieden 36:36 stand. Zwei klassische Dreipunkt-Spiele von Auerbach verhalfen dem VfL anschließend zur 47:43-Halbzeitführung.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie völlig ausgeglichen. Gligoric traf seine Dreier sechs und sieben (der letzte sogar mit Foul und getroffenem Freiwurf!), aber auch Kirchentellinsfurt blieb offensiv erfolgreich, so dass die letzten zehn Minuten von einem 64:64-Gleichstand aus angegangen werden mussten.

Und da entschieden zwei Faktoren die Partie. Zum einen die wieder gefundene Treffsicherheit von Auerbach, der alle seine vier Dreier nach der 32. Minute verwandelte, und zum anderen die für die Kirchheimer ungewöhnliche hundertprozentige Trefferquote von der Freiwurflinie in der Endphase. Natürlich steuerte auch das Geburtstagskind noch fünf Punkte bei, so dass es am Ende auf den neuen Ligarekord von 39 Punkten und acht Dreiern kam – herzlichen Glückwunsch!  ut

VfL: Alanis (8), Auerbach (22/4), Gligoric (39/8), Haziri (6/1), Lowski (4), Mauch, K.Wanzke (2), M.Wanzke (8).


Ohne zwei nicht reif für die Spitze

Die Hoffnung trog, die Topteams sind enteilt: Nach dem 67:83 gegen den TV Derendingen 2 müssen die Landesliga-Basketballer der VfL-Basketballer kleinere Brötchen backen.

Wie kann das passieren? Dass eine Mannschaft, die den beiden Landesliga-Spitzenteams TSB Ravensburg und ScanPlus Baskets Elchingen (je 7:1-Siege) die einzigen Niederlagen beigebracht hat, zu Hause gegen die graue Maus TV Derendingen 2 (vorher 2:5) mit 67:83 dermaßen abgewatscht wird? Eine Woche nach dem sagenhaften Sieg in Ravensburg?

Die Antwort ist sehr einfach: Fehlt mit Tim Auerbach einer der drei Topscorer wie beim TSB, können die anderen das kompensieren. Fehlen aber gleich zwei wie am Samstag, als Center Cveti Bozic privat in München gebunden und Auerbach durch Arbeit verhindert war, werden Qualität und Quantität zu dünn. Da hilft es dann offensichtlich auch nicht, dass Spielertrainer Dominik Eberle sein offensiv effektivstes Spiel seit Jahren hinlegt und 23 Punkte erzielt.

Unentschieden, minus 2, minus 6, minus 8: So gingen die Viertel eins bis vier aus, was zeigt, dass die Leistungsträger dann auch konditionell überfordert sind und immer mehr nachlassen – weil die Entlastung von der Bank nicht ausreicht.

Auch eine Urgewalt wie Marco Gligoric, der das eins gegen fünf zu immer unwahrscheinlicheren Aktionen und vor allem überraschenden Treffern geführt hat, muss seine Pausen einlegen – auf dem Feld. Und wenn dann noch Youngster Mirsad Haziri (16) unmittelbar davor 37 Minuten U18-Landesliga-Basketball in den Beinen hat, kann man von ihm auch keine Wunderdinge erwarten.

Fazit: Mit jetzt 4:4-Siegen steht der VfL im Niemandsland der Landesliga. Dort wird er auch nicht herauskommen, wenn die Teilnahme am Spiel weiter von so vielen Faktoren abhängt. ut

VfL: Alanis Sanchez (2), Belitsis (4), Eberle (23), Gligoric (33/1), Haziri (2), Mauch, K.Wanzke, M.Wanzke (3).


Überraschung beim Tabellenführer

Ohne Tim Auerbach fuhr die Erste der VfL-Basketballer zum ungeschlagenen Landesliga-Spitzenreiter TSB-Ravensburg – und gewann nach toller Mannschaftsleistung 84:76.

Wer hätte das gedacht? Die VfL-Landesligabasketballer hatten zuletzt zwar aufsteigende Tendenz gezeigt und zwei Spiele in Folge zu Hause gewonnen, aber an einen Erfolg ausgerechnet beim ungeschlagenen Tabellenführer TSB Ravensburg erwarteten nur die größten Optimisten. Zumal die Spielertrainer Marco Wanzke und Dominik Eberle erstmals in dieser Saison auf Scharfschütze Tim Auerbach verzichten mussten, und der ist immerhin für 23 Punkte und fast fünf Dreier pro Spiel gut.

Doch man kannte die Ravensburger vom Vorbereitungsturnier in Friedrichshafen und konnte sich so recht gut auf den Gegner einstellen. Das erste Viertel bewies das eindrucksvoll. Der VfL punktete extrem sicher, und wenn nicht die eklatante Schwäche an der Freiwurflinie (Saisonquote: blamable 49 %) wieder eine Rolle gespielt hätte – 4:12 Treffer in den ersten zehn Minuten –, wäre mehr möglich gewesen als die 26:23-Führung.

Zur Halbzeit hatten die Gastgeber trotz zweier schöner Dreier von Youngster Mirsad Haziri kurz vor der Pause die Führung erobert (46:47), und die Frage war natürlich, ob der VfL mit nur sieben eingesetzten Spielern ausreichend Körner zur Verfügung haben würde.

Fünf Minuten später schien diese Frage negativ beantwortet, es stand 53:60 – und Kirchheim legte die vielleicht besten sechs Minuten der bisherigen Saison hin. Effektiv war das allemal, denn erst in der 31. Minute wurde der 15:0-Lauf gestoppt: 68:60.

Spannend wurde es trotzdem noch einmal, zwei Minuten vor Schluss hatte Ravensburg zum 80:76 aufgeschlossen. Doch der VfL ließ keinen Punkt mehr zu, der Überraschungssieg war unter Dach und Fach.

Spielertrainer Marco Wanzke, erstmals auch als Scorer effektiv, war jedenfalls begeistert: „Alle sieben haben toll zusammengespielt. Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs.“

Am kommenden Samstag sollte die Siegesserie gegen den Tabellenletzten TV Derendingen 2 auf vier ausgebaut werden. Bei zwei Siegen Rückstand auf das Führungstrio Ravensburg, Elchingen 2 und Böblingen 2 ist nach einem Drittel der Saison mit solchen Leistungen vielleicht sogar noch ein Angriff auf die Spitze denkbar… ut

VfL: Alanis Sanchez, Belitsis (2), Bozic (17), Eberle (5), Gligoric (33/3), Haziri (12/2), Mauch, M.Wanzke (13/1).


VfL-Erste kommt ins Rollen

Mit dem souveränen 90:72 gegen den Tabellennachbarn BG Illertal hat sich die Erste der VfL-Basketballer erstmals ein ausgeglichenes Punktekonto verschafft.

Mit acht Spielern zwischen 16 und 18 Jahren trat die BG Illertal am Samstagabend zum Landesligaspiel in der Sporthalle Stadtmitte an.  Es dauerte immerhin fünf Minuten, bis die erste Fünf der Kirchheimer begriffen hatte, dass diese Gäste trotz ihrer Jugend ganz ordentlich Basketball spielen können. Doch nach dem 6:8 übernahmen die VfL-Topscorer Marco Gligoric und Tim Auerbach das Kommando und legten einen 11:0-Lauf zum 17:8 hin, den der eigene Youngster Mirsad Haziri per Dreier zum 20:10 vervollständigte. Doch auch die Illertaler hatten eine Art Wunderwerfer! Patrick Antic (seit dem 16. September gerade mal 16 Jahre alt) traf gleich dreimal aus dem Dreipunkte-Land, seine Kollegen steuerten das ihre bei, und weil der VfL plötzlich Ladehemmung hatte, war das Spiel beim 23:24 nach 14 Minuten völlig überraschend wieder gedreht.

Doch in einer Auszeit brachten die Kirchheimer Spielertrainer Marco Wanzke und Dominik Eberle ihre Jungs wieder auf Linie. Zwei Minuten später war mit dem 31:29 die Führung zurückerobert, dann übernahm Auerbach: Drei Dreier in Serie zum 40:31 wiesen den Weg zum Erfolg, und der geriet anschließend auch nicht mehr wirklich in Gefahr.

Nur einmal noch wackelte der VfL, als Antic seine nächsten Dreier traf – am Ende hatte er sieben auf seinem Konto! Das 53:45 (25.) war aber nicht wirklich besorgniserregend, die Einheimischen beendeten das dritte Viertel mit einem 15:3-Lauf zum 68:48, der dritte Saisonsieg (alle zu Hause, der VfB Stuttgart lässt grüßen) war unter Dach und Fach.

Im Schlussviertel, spätestens nach dem 80:51 durch Auerbachs sechsten Dreier,   kam auch die Kirchheimer Bank zu ihrem Recht, und die machte ihre Sache gar nicht so schlecht. Illertal betrieb nur eine kleine Ergebnis-Kosmetik, am Ende stand das klare 90:72 und Tabellenplatz fünf.

Kommenden Samstag kann das Team beim Tabellenführer TSB Ravensburg zeigen, was die letzten beiden Siege wert waren… ut

 

VfL: Alanis (8), Auerbach (27/6), Belitsis (2), Bozic (12), Eberle (5), Gligoric (18/1), Haziri (6/2), Mauch (2), K.Wanzke (4), M.Wanzke (6).


 

Gute Leistung, toller Sieg

Ein sensationelles erstes und ein starkes viertes Viertel reichten der Ersten der VfL-Basketballer zum zweiten Saisonsieg: 81:66 gegen die TSG Söflingen 3.

Die Erste scheint in der Landesliga angekommen – jetzt muss sie es nur noch bestätigen. Das am Ende klare 81:66 am Sonntagabend gegen gute Söflinger hat den De-facto-Aufsteiger mit jetzt zwei Siegen ins Mittelfeld der Liga gelupft, zusammen mit allerdings fünf anderen Teams.

Grundlage war natürlich das tolle erste Viertel, als offensiv wirklich alles klappte und das orangene Kunstleder wie von alleine durch die Reuse schlupfte. 32:13 stand nach diesen furiosen zehn Minuten auf der Anzeigetafel, Tim Auerbach hatte schon vier Dreier versenkt und Neuzugang Alexander Belitsis hatte alle seine vier Mitteldistanzwürfe wie selbstverständlich getroffen. Allen in der Sporthalle Stadtmitte war natürlich klar, dass das nicht so weitergehen würde, dass am Ende keine 120 Punkte auf dem VfL-Konto stehen konnten. Tatsächlich gelangen dem Team der Spielertrainer Dominik Eberle und Marco Wanzke im zweiten Viertel – nach einigen Wechseln – nur 13 Punkte, Söflingens Dritte hatte zur Pause beim 45:35 einiges an Boden gut gemacht.

Dieser Trend setzte sich im dritten Durchgang fort. Die Gäste punkteten weiter fleißig, und in der 30 Minute war die Partie beim 59:55 wieder völlig offen. Doch wieder einmal war auf die Kirchheimer Topscorer Verlass. Marco Gligoric und Tim Auerbach machten fünf eminent wichtige Punkte zum 64:55 – der VfL war wieder in der Spur.

Bis zur 36. Minute war die Entscheidung trotzdem immer noch nicht gefallen – 69:62. Da zog Gligoric, jeweils schön frei gespielt, zweimal nacheinander von der linken Ecke ab, traf zweimal: Die beiden Dreier zum 75:62 (37.) machten den Deckel drauf.

Fazit: Wenn der VfL einigermaßen komplett antritt, gehört er zum oberen Drittel der Liga. Die Präsenz von Center Cveti Bozic zum Beispiel änderte unter dem Korb schon einiges, auch seine Punkte sind natürlich eminent wertvoll. Wenn man jetzt noch Manuel Arango aus Kolumbien loseisen kann, kann Kirchheim vielleicht sogar die oberen Gefilde anvisieren. ut

VfL: Alanis Sanchez, Auerbach (19/5), Belitsis (8), Bozic (20), Eberle (4), Gligoric (24/3), Haziri, Mauch, K.Wanzke, M.Wanzke (6).


In Konstanz den Faden verloren

Stark angefangen, dann stark nachgelassen: Die Erste der VfL-Basketballer verpasste beim 70:74 beim TV Konstanz 2 den ersten Auswärtssieg in der Landesliga.

Wer das erste Viertel 22:9 gewinnt und drei Minuten vor Schluss 64:59 vorne liegt, sollte eigentlich eine gute Siegchance haben. Die VfL-Landesliga-Basketballer verpassten sie, wofür es mehrere Gründe gab.

Ganz wichtig war sicherlich das fünfte Foul von Spielertrainer Dominik Eberle in der 38. Minute. Ohne die aus unterschiedlichen Gründen fehlenden Center Manuel Arango, Cveti Bozic und Hector Alanis Sanchez hatte Kirchheim nun überhaupt keinen Großen mehr unter dem Korb, was die Gastgeber zu vielen zweiten Chancen nutzten, die das Spiel entschieden.

Co-Trainer Marko Wanzke: „Leider war die Schiedsrichterleistung katastrophal.“ Dem VfL wurden 26 Fouls angekreidet, dabei sechs Offensiv-Fouls, den Gastgebern allerdings auch 24. Allerdings standen Konstanz zwölf Spieler zur Verfügung, Kirchheim nur acht – darunter ein einziger Großer…

Dabei hatte alles so wunderbar angefangen! Der VfL knüpfte nahtlos an die tolle Vorstellung der zweiten Hälfte gegen Elchingen an, traf fast alles und hielt hinten dicht. Elf Punkte von Marko Gligoric, sieben von Eberle, vier von Wanzke – das waren die Scorer für den 22:6-Stand nach neun Minuten. Die nächsten elf Minuten allerdings gingen 12:26 verloren, auch weil Gligoric nicht mehr richtig durchkam und sein Pendant Tim Auerbach nicht so gut traf wie gewohnt – 32:34 kurz nach Beginn der zweiten Hälfte. Danach besann sich Kirchheim wieder auf seine Stärken und legte einen kleinen Abstand zwischen sich und dem Gegner – einen zu kleinen…

Vier Minuten vor Schluss stand es so 64:59, Konstanz legte einen 7:0-Lauf zur allerersten Führung hin, Eberle musste raus: Das war’s!

Noch einmal Wanzke: „Vielleicht waren wir zu sehr von uns überzeugt, nachdem wir am Anfang gezeigt haben, wer die klar bessere Mannschaft ist.“ Die beiden Trainer haben bis zum nächsten Spiel nun vier Wochen Zeit, um die Probleme zu lösen. Das vielleicht wichtigste: Den Kader vollzählig aufs Feld zu bringen… ut  

VfL: Auerbach (15/3), Belitsis (2), Eberle (11), Gligoric (28/2), Haziri (2), Palmieri, K.Wanzke (3), M.Wanzke (9).


 

88:63 - Plötzlich platzt der Knoten

Zweieinhalb Spiele lang sucht Basketball-Landesligist VfL Kirchheim seine Identität. In der zweiten Hälfte gegen die ScanPlus Baskets Elchingen 2 wurde die Suche beendet: 88:63

Die Voraussetzungen vor dem Sonntagsspiel gegen die Oberelchinger, die bisher erst einmal antreten mussten und dabei souverän 78:56 in Derendingen gewonnen hatten, waren nicht ideal. Diesmal fiel Spielertrainer Marco Wanzke mit Grippe aus, dafür schleppte sich sein Kollege Dominik Eberle wieder aufs Feld. Weiter fehlten Power Forward Manuel Arango und die Talente Max Hinitschew, Chris Laar und Tiziano Palmieri. Das Positive: Erstmals konnte Center Cveti Bozic auflaufen – wenn auch ohne jedes Training! – und zum ersten Mal kam Neuzugang Alexander Belitsis zum Einsatz.

Das erste Viertel in der Sporthalle Stadtmitte knüpfte ziemlich heftig an die beiden ersten verlorenen Landesligaspiele des Aufsteigers an: Ein einziges Auf und Ab mit Schwerpunkten auf dem Ab. 2:9 (6.), 14:11 (9.), 16:20 – so lauteten die Zwischenresultate. Die nächsten Negativläufe kassierte das Team Mitte und Ende des zweiten Viertels: Vom 19:23 (13.) bis zum 21:32 (16.) und vom 31:35 (19.) zum Pausenstand von 31:42.

So ähnlich ging das zunächst auch nach dem Wechsel weiter, bis beim 41:47 nach 23 Minuten plötzlich irgendein Knoten platzte. Mit einem Mal machte die Defensive dicht, plötzlich funktionierte die Offensive – ein 16:1-Lauf zum 57:48 (29.) markierte die Geburt eines Teams nach langen Wehen. Die Achterbahn fuhr auch danach nur noch nach oben, nie mehr gab es Zweifel am ersten Saisonsieg. Das Resultat der letzten 17 Minuten dieses Sonntagabends spricht Bände: 47:16.

Neben den zuverlässigen Scorern Tim Auerbach und Marko Gligoric, die wieder über die Hälfte der Kirchheimer Punkte erzielten, konnten sich dabei besonders zwei Spieler auszeichnen. Cveti Bozic spielte den Gästecenter Marius Flitsch (2,08 Meter) dermaßen schwindelig, dass der Mitte des Schlussviertels mit fünf Fouls vom Feld musste, und Youngster Mirsad Haziri (16) zeigte nicht nur durch seine drei Dreier, dass er extrem gereift ist und dem VfL – und seinem JBBL-Team in Urspring – noch viel Freude bereiten kann.

Nach dem 88:63 ist der VfL in der Landesliga angekommen. Am kommenden Samstag geht es zum TV Konstanz 2, der bisher dieselbe 1:2-Bilanz wie Kirchheim hat. ut

VfL: Alanis Sanchez (2), Auerbach (22/3), Belitsis, Bozic (18), Eberle, Gligoric (24), Haziri (12/3), Sengül (8/2), K.Wanzke (2).


 

Himmelfahrtskommando zu sechst

Einen aufopferungsvollen Kampf lieferte die Erste der VfL-Basketballer in Villingen-Schwenningen. Mit nur sechs Spielern ging das Landesligaspiel am Ende 81:85 verloren.

Immer noch ohne die verhinderten oder kranken oder verletzten Center Dominik Eberle (diesmal wenigstens als Coach dabei), Manuel Arango und Cveti Bozic, ohne die Jugendspieler Max Hinitschew (verletzt), Tizziano Palmieri und Mirsad Haziri (Spiel mit der U18) und ohne die angeschlagenen Bankspieler Kevin Wanzke und Markus Lowski trat der VfL mit gerade mal sechs Spielern die Reise in den Schwarzwald an. Trotzdem entwickelte sich in der Steppachhalle von Anfang an ein enges Spiel. Durch die sagenhaften Wurfkünste von Tim Auerbach konnte sich der VfL nach zwölf Spielminuten sogar auf 27:18 absetzen, doch nachdem Auerbach mit seinem bereits vierten Dreier das 30:24 (14.) erzielt hatte, stellten sich die Gastgeber besser auf ihn ein und ihn verließ auch etwas das Wurfglück. Nach 19 Punkten in diesen 14 Minuten gelang dem 18-Jährigen nun 21 Minuten lang kein einziger Treffer mehr.

Dennoch führte Kirchheim zur Pause noch 40:35, weil nun Marko Gligoric und Marco Wanzke offensiv übernahmen. Trotz eines konfusen Starts in die zweite Hälfte (40:45, 22.) ließ sich der VfL nicht abschütteln und war kurz vor Ende des dritten Viertels beim 56:59 noch gut im Rennen. Doch da gelang den Schwarzwäldern ein 7:0-Lauf zum 56:66 (31.), den die Gäste bis Mitte des Schlussviertels nicht ausgleichen konnten – 63:74, 34. Minute. Doch da klinkte sich Auerbach plötzlich wieder ein, der Endspurt begann trotz praktisch nicht existierender Bank und erkennbarer Ermüdung: Schon zwei Minuten später stand es 70:74. Doch nach dem 72:77 vergaben Gligoric und Wanzke sechs Freiwürfe in Serie, so dass die Wende verpasst wurde. Auerbachs Dreier zum 81:83 kurz vor Schluss kam zu spät, auch das zweite Saisonspiel in der Landesliga war verloren.

Das Fazit von Dominik Eberle: „Wir haben heute deutlich kontrollierter und besser gespielt als zum Auftakt gegen Böblingen. Aber mit 20:39 Freiwürfen und nur sechs Leuten hat es leider nicht gereicht.“ ut

VfL: Alanis Sanchez (11), Auerbach (29/6), Gligoric (28/1), Laar, Sengül, M.Wanzke (13).


Keine Chance unter dem Korb

Stark dezimiert verlor die Erste der VfL-Basketballer ihren Landesliga-Auftakt gegen den SV Böblingen 2 deutlich mit 76:96.  

Ohne die drei ersten Center Dominik Eberle, Cveti Bozic und Manuel Arango musste das Team von Spielertrainer Marco Wanzke am Samstagabend in der Sporthalle Stadtmitte gegen die Oberliga-Reserve des SV Böblingen antreten. Auch die Jugendspieler Max Hinitschew und Tizziano Palmieri standen nicht zur Verfügung, so dass die Chancen von vornherein nicht gerade gut standen. Wenigstens Youngster Mirsad Haziri (16 Jahre) feierte seine Premiere bei den Erwachsenen. Doch auch Böblingen 2, immerhin der amtierende Landesligameister, der im Sommer nur nicht in die gleiche Liga wie die eigene Erste aufsteigen konnte, hatte mit Startproblemen zu kämpfen. So stand es nach dem ersten Viertel 16:17 – zwölf der Kirchheimer Punkte stammten von Marko Gligoric…

Dann fand auch Tim Auerbach ins Spiel. In den ersten zehn Minuten noch glücklos, netzte er nun vier Dreier in acht Minuten ein, auch Gligoric traf zweimal aus dem Dreipunkteland, und so stand es nach 18 Minuten weiter ausgeglichen 40:41. Doch die Gäste erzielten die letzten sieben Punkte vor der Pause und nahmen so eine 48:40-Führung mit in die Kabine. Schon bis dahin frappierend, wenn auch nicht überraschend: Die Rebound-Überlegenheit des Titelverteidigers…

Das dritte Viertel geriet zum Freiwurf-Festival. Die Schiedsrichter verschärften ihre sowieso schon enge Auslegung weiter. Das führte zu vielen Fouls (VfL: 6, SVB: 12) und insgesamt 25 Freiwürfen. Doch da der VfL nur acht seiner 19 traf und weiter chancenlos unter dem Korb war, konnten sich Böblingen vorentscheidend auf 74:60 vor dem Schlussabschnitt absetzen.

Da ging dann auch Gligoric und Auerbach langsam die Luft aus, der VfL kam nicht mehr heran.

Das Fazit: Wer fast 50 Rebounds abgibt, kann nicht gewinnen. Doch rechnet man die fünf fehlenden Spieler, vor allem die drei Center, zu diesem Team dazu, braucht niemandem bange zu sein. Dieser VfL kann in der Landesliga bestehen – wenn das Team geschlossen auftritt. ut
VfL: Alanis Sanchez (2), Auerbach (26/5), Gligoric (32/4), Haziri (3), Laar, Lowski (4), Sengül (2), K.Wanzke (6/1), M.Wanzke (1).


 

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