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\"Ergebnisdienst\" Ergebnisse
beim DBB

Tolles Spiel, tolles Team, toller Sieg

Im ersten von zwei Freundschaftsspielen gegen die Stuttgart Eagles, eine Auswahl aus den Stuttgarter US-Kasernen, gewann die U12 nach einem hochklassigen Spiel 60:49.

Von links (gelbe Trikots, schwarze Hoodies): Coach Uli Tangl, Edolind Paqarada, Ante Kosor, Mike Nannetti, Niklas Hamburg, Anton Hinitschew, Nil Failenschmid, Cedric Gölz, Julius Martini, Linus Akinci, Florentin Pachl, Fabian von Pfeil, Leo König, Tim Brückmann, US-Coach Chad Godlewski.

In der ersten Hälfte war es vor gut 30 Zuschauern ein Spiel mit hoher Intensität und auf Augenhöhe, was aber auch daran lag, dass sich U12-Coach Uli Tangl an die Wechselregel des Verbands hielt und so seine besten Spieler nicht gleichzeitig aufs Feld schicken konnte. So wurde das erste Viertel dank neun Punkten von Kapitän Edolind Paqarada (auch in der U14-Oberliga aktiv) mit 10:8 gewonnen, das zweite wegen deutlicher Anpassungsprobleme der Kirchheimer an die physische Gangart der amerikanischen Kinder 12:18 verloren - Pausenstand 22:26.

Im dritten Viertel schickte Tangl dann seine drei überragenden Akteure gemeinsam aufs Feld, wobei besonders Nil Failenschmid auftrumpfte. Im zweiten Viertel noch von der Rolle, erzielte er nun 11 der 15 Punkte vom 32:30 (26.) bis zum 47:32 (31.), darunter drei eher wahnwitzige Dreier, und brachte die Tribüne zum Jubeln. Aber auch Paqarada punktete konstant und Leo König stoppte in der Defense den besten Amerikaner, den Linkshänder Carroll (14 Punkte). Der 18:0-Lauf vom 24:30 (23.) bis zum 42:30 (29.) entschied natürlich das Spiel. Nach dem 55:34 (35.) wechselte Tangl noch einmal durch, am Ende standen sogar die fünf 2006er, die in der kommenden Saison das Gerüst der neuen U12 bilden sollen, gemeinsam auf dem Feld.

Am kommenden Sonntag geht es nun zum Abschluss der einjährigen gemeinsamen Zeit, die nur durch einen einzigen unglücklichen Tag nicht ins Bezirks-Final-Four geführt hat, zum Rückspiel in die Böblinger Panzerkaserne. ut

VfL: Akinci, Brückmann (2), C.Gölz, Failenschmid (18/3, 7:7 Freiwürfe), Hamburg, A.Hinitschew (1), König (4), Kosor (3/1), Martini (7), Nannetti, Pachl (2), Paqarada (23/1, 6:6 Freiwürfe), von Pfeil.


Wenig Siege, viel gelernt

Zwei Tage, fünf Spiele, fast 20 Stunden unterwegs: Für die U12 wurde das Turnier zur Halleneröffnung in Kornwestheim zum Marathonlauf.


(von links) Leo König, Florentin Pachl, Niklas Hamburg, Cedric Gölz, Tim Brückmann, Edolind Paqarada, Nil Failenschmid, Mike Nannetti, Julius Martini, Ante Kosor, Coach Uli Tangl


Eine Woche nach Platz vier in Nürtingen trat die U12 von Coach Uli Tangl schon zum nächsten Vorbereitungsturnier an, diesmal sogar zweitägig in Kornwestheim. Nach der Abfahrt an der SHSM morgens um 7.45 Uhr stand schon um halbzehn das erste Spiel auf dem Programm – gegen den Gastgeber. In Nürtingen hatte es eine 16:18-Niederlage gegeben, und Coach Tangl hatte auch deshalb diese Begegnung zur wichtigsten des ganzen Wochenendes erklärt. Von Beginn zeigten die Zehn- und Elfjährigen dann auch tollen Einsatz, und kurz vor Ende der 4x7 Minuten Spielzeit schien beim 33:22 alles entschieden. Kornwestheim kam aber noch einmal auf, verkürzte auf 29:33, bevor Topscorer Edolind Paqarada mit dem letzten Korb zum 35:29 alle Zweifel beseitigte. Revanche geglückt!

Vor dem zweiten Spiel gegen die BG Viernheim/Weinheim Mittags um eins rechnete man sich wenig aus. Zu stark hatte sich der Gegner im ersten Spiel gegen Crailsheim präsentiert. Doch Paqarada und Co. kämpften aufopferungsvoll, und in der Schlussminute gelang tatsächlich der 30:31-Anschlusstreffer. Doch die letzten beiden Körbe machte die BG und ging somit als glücklicher Sieger vom Feld.

Nach fast vier Stunden Wartezeit stand um 17.45 Uhr das Spiel gegen Jahn München auf dem Programm. Die Kids verbrachten die meiste Wartezeit auf dem nahegelegenen Spielplatz, die zahlreich mitgereisten Eltern genossen die Sonne vor der Halle. Sehr zur Überraschung aller Beteiligter hielt der VfL dann auch in diesem Spiel gegen die körperlich und spielerisch eigentlich klar überlegenen Münchner lange mit, lag im zweiten Viertel sogar 22:21 in Front. Nach dem 26:28 erlahmten allerdings die Kräfte und die Partie ging dann doch klar 40:64 verloren.

Bei der Ankunft am Sonntagmorgen erwartete eine Überraschung die Kirchheimer: Kornwestheim hatte Crailsheim mit sieben Punkten geschlagen, so dass klar war, dass auch eine Niederlage mit weniger als sechs Punkten Rückstand zu Platz drei in der Gruppe reichen würde. Trotzdem wollte der VfL natürlich seinen zweiten Sieg einfahren, und sehr lange sah es auch danach aus, als ob das möglich wäre. Doch einige sehr seltsame Schiedsrichterentscheidungen in der Schlussphase entschieden das von Anfang bis Ende total enge Spiel. Crailsheim gewann 37:34, das reichte aber nicht. So landete der VfL im direkten Dreiervergleich der Teams mit einem Sieg mit +3 Korbpunkten auf Platz der Gruppentabelle, Kornwestheim wurde Vierter mit +1 und Crailsheim Fünfter mit -4.

Damit hatte sich Kirchheim für das Spiel um Platz 5 gegen die BSG Ludwigsburg qualifiziert. Gegen den Erstliganachwuchs, in der Jugend traditionell stark, hielt der VfL bis zur Pause sagenhaft mit, Spielstand 20:23. Doch unmittelbar davor hatten die Schiedsrichter Paqarada sein viertes Foul gepfiffen, was zum Ausschluss führte. So hatte es Ludwigsburg relativ leicht, die zweite Hälfte zu dominieren und holte sich mit dem 49:27 Platz fünf.

Sechster damit der VfL Kirchheim, Siebter übrigens der große FC Bayern München. Und das war dann doch noch eine kleine Genugtuung… ut
 

Spieler

 KW

Vier

Jahn

Crai

Lubu

Summe

%

pro Spiel

Edolind

18

19

17

24

12

90

54,2

18

Nil

11

5

16

8

9

49

29,5

9,8

Leo

6

6

3

 

 

15

9,04

5

Julius

 

 

 

2

2

4

2,41

0,8

Mike

 

 

4

 

 

4

2,41

0,8

Ante

 

 

 

 

2

2

1,2

0,4

Cedi

 

 

 

 

2

2

1,2

0,4

Summe

35

30

40

34

27

166

 

33,2

 


"Nur" Vierter in Nürtingen, aber ein tolles Turnier erlebt:
(stehend von links) Tim Brückmann, Nil Failenschmid, Niklas Hamburg, Linus Akinci, Leo König, Fabian von Pfeil, Edolind Paqarada, Uli Tangl.
(kniend von links) Julius Martini, Jonas Gölz, Cedric Gölz, Mike Nanetti, Anton Hinitschew, Ante Kosor.

Spiel 1: Mit zwei verloren (gegen den späteren Vize Kornwestheim)
Spiel 2: Mit einem gewonnen (gegen Söflingen)
Spiel 3: klar gewonnen (gegen Hirschau)
Halbfinale: Mit einem verloren (gegen den späteren Turniersieger Tübingen)
Spiel um Platz drei: Mit einem verloren (gegen Reutlingen)

 

 

 

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