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Eine Saison mit Höhen und Tiefen

Lange spielten die Basketballer des VfL Kirchheim um die Spitzenplätze der Regionalliga Baden-Württemberg mit. Am Ende einer langen Saison steht der Aufsteiger auf einem guten sechsten Tabellenplatz. Doch wie geht es nun mit der Pro A Reserve der Kirchheim Knights weiter?

„Hätte mir vor der Saison einer gesagt, dass wir am Ende auf Platz sechs stehen, hätte ich das sofort unterschrieben“, berichtet VfL-Teammanager Benjamin Zieker. „Als Aufsteiger einen Platz im oberen Tabellenmittelfeld ist schon beachtlich. Nach dem überragenden Saisonstart hätten wir jedoch noch den ein oder anderen Platz besser sein können.“

Zieker spielt damit auf den famosen Saisonstart an, den der VfL hinlegte. Die ersten zehn Spiele konnten alle gewonnen werden, darunter deutliche Siege gegen den späteren Meister aus Crailsheim und Aufstiegsaspirant Mannheim. „Nach dem großen Umbruch im Sommer mit einem neuen Team und einem neuen Trainer sowie der stockenden Saisonvorbereitung war ein solcher Start nicht zu erwarten“, berichtet Zieker. „Das Team war erst zwei Wochen vor Saisonbeginn komplett. Aber wir haben uns in dieser Phase in einen richtigen Rausch gespielt. Das war Teambasketball vom allerfeinsten. Wir haben unser Saisonziel – den Nichtabstieg – quasi schon nach den ersten zehn Spielen erreicht.“

Dann – drei Spieltage vor der Winterpause – folgte der Bruch im Spiel des VfL. Ein Grund dafür war sicherlich der Abgang von Center Roberto Malpede. Der Italiener – in den ersten zehn Spielen der Aktivposten unter dem Korb – wechselte aus persönlichen Gründen zurück in seine Heimat und hinterließ eine große Lücke. Es folgten drei Niederlagen zum Ende der Hinrunde und der VfL überwinterte auf dem dritten Tabellenplatz.

Auch im Jahr 2017 konnten die Kirchheimer diesen Negativtrend nicht stoppen. Nur noch selten blitze das Können der Hinrunde auf. Dabei bewies das Team zum Beispiel beim 99:89-Erfolg in Haiterbach, dass sie das Siegen nicht verlernt hatten. Doch die Leichtigkeit aus den ersten zehn Spielen war nicht mehr vorhanden. So musste der VfL in vielen knappen Spielen den Platz als Verlierer verlassen. Spiele, die das Team in der Hinrunde vermutlich noch gewonnen hätte. Am Ende stehen die Kirchheimer mit einer Bilanz von 15 Siegen und 11 Niederlagen auf dem sechsten Platz der Regionalliga Baden-Württemberg. „Für die Beteiligten und die Fans waren es zwei Gefühlslagen mit derselben Mannschaft. Nach dem 10:0-Start folgte eine 5:11-Bilanz“, so Zieker. „Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, wobei am Ende die Höhen doch überwogen haben.“

Besonders positiv sieht Zieker, dass mit Max Hinitschew, Tim Auerbach, Jannis Opperman, Eren Sengül und Patrick Sarcevic fünf Kirchheimer Eigengewächse ihre Chance in der Regionalliga bekommen haben und diese zum großen Teil auch nutzten.

Derzeit laufen die Planungen zur Fortsetzung des erfolgreichen Nachwuchsprojektes. Offen ist aber noch die Finanzierung. „Wie es in der nächsten Saison weiter geht werden die Gespräche zwischen den Knights und der Basketballabteilung zeigen, sobald es eine Aussicht auf Finanzierung gibt“, so Zieker.

Stats


VfL beendet Saison mit einem Sieg

Die Basketballer des VfL Kirchheim beenden die Saison in der Regionalliga Baden-Württemberg mit einem Sieg. Im Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten RW Stuttgart gelang den Teckstädtern ein 70:61-Erfolg.

Der VfL, der ohne die Knights-Kooperationsspieler Justin Hedley (Pause aufgrund der ProA-Playoffs) und Niclas Sperber (krank) auskommen musste, startete gut in die Partie und ging dank einer überragenden Ballbewegung mit 12:0 in Führung. Nach fünf Minuten folgte dann ein Bruch. Durch einige personelle Wechsel ging der gute Rhythmus fast vollständig verloren. Der Gastgeber aus Bad Cannstatt nutze dies sofort aus und verkürzte den Vorsprung dank eines 16:8-Laufes bis zum Ende des ersten Viertels auf 16:20.

Mit Beginn der zweiten zehn Minuten war dem VfL anzumerken, dass er mit diesem Zwischenstand nicht zufrieden war. Schnell setzte sich das Team von Trainer Felix Jung auf 29:20 ab. Doch wie schon im ersten Spielabschnittes verloren die Kirchheimer wieder die Konzentration, wodurch es zu einigen Ballverlusten kam. Das erlaubte dem Tabellenvorletzten, das Spiel eine Minute vor der Halbzeit beim Stand von 33:33 auszugleichen. Doch die Teckstädter hatten noch einen Pfeil in ihrem Köcher. Dank guter Einzelaktionen von Florian Köppl und Christian Pichl zogen sie bis zur Halbzeit auf 39:33 davon.

Auch im dritten Spielabschnitt erwischten die Teckstädter den besseren Start. Immer wieder fand das Team Center Viktor Vladov, der die guten Zuspiele gekonnt unter dem Korb verwandelte und so für die 49:41-Führung sorgte. Dass die Führung bis zum Ende des dritten Viertels nicht höher ausfiel, lag an der katastrophalen Freiwurfquote des VfL. Innerhalb von drei Minuten wurden fünf Freiwürfe vergeben, wodurch es bei Stand von 54:45 in die letzten zehn Minuten ging.

Hier konnte man den Eindruck gewinnen, dass sich beide Teams schon mit den Gedanken in der Sommerpause befanden. Vom Gastgeber aus der Landeshauptstadt kam kein Aufbäumen mehr und der VfL tat nur noch das nötigste, um am Ende den 70:61-Sieg einzufahren. Das Team des VfL Kirchheim beendet damit die Saison 2016/2017 auf dem sechsten Platz der Regionalliga Baden-Württemberg

„Man hat bemerkt, dass es für beides Teams um nichts mehr ging", sagte VfL-Trainer Felix Jung. „Ich wollte in diesem Spiel auch den Spielern eine Chance geben, die in dieser Saison nicht so zum Zuge kamen. Das hat sich in einigen Phasen dann schon bemerkbar gemacht, aber am Ende haben wir das Spiel souverän zu Ende gebracht."

VfL: Bekteshi (4/1), Hinitschew, Kardauskas (17/1), Köppl (14), Pichl (9/1), Sengül, Simpson (5/1), Strickland (10/2), Vladov (11).

Abschlusstabelle


Saisonausklang für die Regionalliga-Basketballer

Für die erste Mannschaft des VfL Kirchheim geht am Samstag (15:30 Uhr) eine lange Saison zu Ende. Am letzten Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg treffen die Teckstädter auf den Tabellenvorletzten RW Stuttgart. Für beide Teams hat das Spiel jedoch nur noch eine statistische Bedeutung.

Den Kampf um den vierten Tabellenplatz hat das Team des VfL Kirchheim am vergangenen Sonntag verloren. Im Spiel gegen Schwäbisch Hall musste die Mannschaft von Trainer Felix Jung trotz einer guten Leistung eine bittere 85:87-Niederlage nach Verlängerung hinnehmen. Damit steht schon vor dem letzten Spieltag fest, dass die Kirchheimer die Saison auf dem sechsten Platz der Regionalliga Baden-Württemberg beenden werden. Für einen Aufsteiger eine respektable Leistung, obwohl nach dem famosen Saisonstart mit zehn Siegen aus zehn Spielen auch eine noch bessere Platzierung möglich gewesen wäre.

Härter trifft es dagegen den kommenden Gegner RW Stuttgart. Das Team aus Bad Cannstatt wird auch in der Abschlusstabelle auf Platz 13 – dem vorletzten Tabellenplatz – stehen. Zusammen mit Schlusslicht BG Remseck müssen die Stuttgarter voraussichtlich den bitteren Abstieg in die Oberliga Württemberg antreten. Auch in ihrem vorletzten Saisonspiel verließen die Stuttgarter das Parkett als Verlierer (91:99 gegen Heidelberg/Kirchheim), das war Niederlage Nummer 19. Dabei findet man in der Mannschaft gute Einzelspieler. Mit Martin Crnjak (21,2 Punkte pro Partie), Cyrill Da Silva (16,2) und Colin Anwender (15,9) spielen drei gute Scorer in den Reihen der Schwaben. Dennoch hat es nicht für den Klassenerhalt gereicht.

Für VfL-Headcoach Jung soll das Spiel in Stuttgart ein versöhnlicher Saisonabschluss werden: „Wir wollen uns mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Außerdem haben wir mit den Stuttgartern noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Entsprechend motiviert werden wir auch noch in dieses – was die Tabelle angeht – bedeutungslose Spiel gehen."

VfL: Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Vladov.


VfL verliert Kampf um Platz vier

In einem wahren Krimi mussten die Basketballer des VfL Kirchheim eine bittere 85:87-Niederlage nach Verlängerung gegen den direkten Konkurrenten aus Schwäbisch Hall hinnehmen. Damit haben die Teckstädter vor dem letzten Spieltag keine Chance mehr auf den vierten Platz in der Regionalliga Baden-Württemberg.

Die VfL-Basketballer starteten ohne Forward Taurimas Kardauskas (krank) sowie Aufbauspieler Justin Hedley in die Partie. Der Kooperationsspieler der Kirchheim Knights wurde nach seinen 25 Minuten in der Pro A am Samstag gegen Heidelberg geschont.

In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams etwas ab, so dass sich kein Team einen klareren Vorsprung erarbeiten konnte. Das Resultat war ein 15:15-Zwischenstand nach acht Minuten. Dann übernahm der Gast aus Schwäbisch Hall kurz das Kommando. Durch einen 9:2-Lauf erspielten sich die Haller bis zur ersten Viertelpause einen 24:17-Vorsprung.

Angefeuert vom Nachwuchs der Knights-Cheerleader, die in der Viertelpause ihren ersten Auftritt hatten und diesen unter großem Applaus der Zuschauer bravourös meisterten, startete der VfL in das zweite Viertel. Innerhalb einer Minute wurde der Rückstand auf zwei Punkte verkürzt (24:26). Doch der Gast aus Schwäbisch Hall fing sich sofort wieder und vergrößerte den Vorsprung bis eine Minute vor der Halbzeit auf 39:28. Plötzlich ging ein Ruck durch den VfL. Sieben Punkte innerhalb einer Minute sorgten für das 35:39 zur Pause.

Diesen Schwung nahmen die Teckstädter auch mit in das dritte Viertel. Durch sieben schnelle Punkte übernahmen sie mit 42:39 die Führung. Der Gast aus Schwäbisch Hall konterte allerdings umgehend und erspielte sich durch einige Freiwürfe und zwei verwandelte Dreier wieder eine 58:48-Führung. Der VfL steckte jedoch nicht auf. Durch großartigen Kampf konnten sie den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 56:62 verkürzen.

In den letzten zehn Minuten entwickelte sich dann ein wahrer Krimi. Angefeuert von ihrem überragenden Publikum gelang drei Minuten vor dem Ende der viel umjubelte Ausgleich (68:68). Beide Teams schenkten sich nun nichts mehr. 15 Sekunden vor dem Ende erspielte sich der VfL einen 77:74-Vorsprung. Doch dank eines Dreier ausgerechnet durch den Haller Center Markovic gelang den Gästen neun Sekundenvor Ende der regulären Spielzeit der erneute Ausgleich. Im folgenden Angriff verloren die Kirchheimer, trotz einer voran gegangenen Auszeit, schon beim Einwurf durch Überschreiten der Fünf-Sekunden-Regel den Ball, doch der Gast konnte daraus kein Kapital schlagen. So ging es beim Stand von 77:77 in die Verlängerung.

Auch hier konnte sich kein Team absetzten. Punkte auf der einen Seite wurden sofort durch Punkte auf der anderen Seite beantwortet. 15 Sekunden vor Schluss sah sich der VfL mit einem zwei-Punkte Rückstand (83:85) konfrontiert. Im nächsten Angriff konnte Desmond Strickland, der in dieser Saison über 88 Prozent seiner Freiwürfe verwandeln konnte, nur durch ein Foul gestoppt werden und verwandelte zweimal sicher von der Linie - 85:85. Dem Haller Team blieben noch neun Sekunden. Der VfL war nun in der Verteidigung gefordert, wurde durch einen Foulpfiff zwei Sekunden vor dem Ende jedoch nicht für die gute Defensive belohnt. Der Haller Radovan Cavlin ließ sich diese Chance nicht nehmen und sorgte so für die 85:87-Niederlage der Teckstädter, da der letzte Angriff mit einem Wurf von Kapitän Shkelzen Bekteshi von weit vor der Mittellinie nicht von Erfolg gekrönt war.

VfL-Trainer Felix Jung zeigte sich trotz der knappen Niederlage mit der Leistung seiner Schützlinge einverstanden: „Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Die Jungs haben sich immer wieder zurückgekämpft und nicht aufgegeben. Natürlich gab es auch Dinge, die nicht ideal verlaufen sind, aber im Großen und Ganzen war das heute eine gute Teamleistung."

Nächsten Sonntagtritt der VfL zum letzten Saisonspiel an, das Team trifft auswärts auf RW Stuttgart (15:30 Uhr).

VfL: Bekteshi (20/3), Hinitschew (2), Köppl, Pichl (12/2), Simpson (2), Sperber (19/1), Strickland (22/4), Vladov (8).


 

Letztes Heimspiel für die VfL-Basketballer

Im Kampf um Tabellenplatz vier der Regionalliga Baden-Württemberg empfangen die Basketballer des VfL Kirchheim einen direkten Konkurrenten. Im letzten Heimspiel der Saison (Sonntag, 17:30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) kommt es zum Duell mit den Flyers aus Schwäbisch Hall.

„Wir wollen uns mit einem Sieg von unserem Publikum verabschieden", berichtet VfL-Coach Felix Jung. „In jedem Heimspiel haben unsere Fans uns fantastisch unterstützt und dafür wollen wir uns bedanken." Dazu wird allerdings eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Spiel in Crailsheim nötig sein. Der VfL musste beim neuen Meister der Regionalliga Baden-Württemberg eine deutliche 64:101-Schlappe hinnehmen. „Wir können es besser", ist sich Jung sicher. „Am Sonntag kamen mehrere Faktoren zusammen, die zu dieser Niederlage geführt haben. Das wird gegen Schwäbisch Hall nicht mehr passieren. Um eine Chance auf den vierten Tabellenplatz zu haben, sind zwei Siege aus den letzten zwei Spielen nötig. Und am Sonntag machen wir den Anfang."

Der Gegner aus Schwäbisch Hall steht momentan punktgleich mit dem VfL auf dem fünften Tabellenplatz. In ihrem letzten Spiel mussten die Flyers eine empfindliche 70:85-Niederlage gegen KKK Haiterbach einstecken. Für die Kirchheimer stellt diese Niederlage eine große Chance dar, denn nun können sie mit einem Sieg an den Hallern vorbei ziehen. Einfach wird diese Aufgabe jedoch nicht. Gleich drei Spieler der Haller weisen im Schnitt fast 17 Punkte pro Partie auf. Igor Salamum und Nebojsa Erkic (beide 17,2) sowie Radovan Cavlin (16,9) bilden ein starkes Offensive Trio. „Die Haller sind insgesamt sehr ausgeglichen. Schaltet man einen Spieler aus, dann kann es sein, dass ein anderer übernimmt. Da müssen wir vorbereitet sein", so Jung. „Aus dem Hinspiel wissen wir um die Gefährlichkeit des Teams. Aber wir haben auch was gut zu machen. Wir wollen uns für die deutliche Hinspiel-Niederlage in Schwäbisch Hall revanchieren."

VfL-Kader: Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


VfL geht in Crailsheim unter

Die Basketballer des VfL Kirchheim mussten stark ersatzgeschwächt die ohnehin schon schwere Reise nach Crailsheim antreten. Am Ende unterlag das Team von Felix Jung der Reserve des Pro-Teams, das mit diesem Sieg die Meisterschaft in der Regionalliga Baden-Württemberg perfekt machte, mit 64:101.

Ohne Justin Hedley (Einsatz in der Pro A), Max Hinitschew (Einsatz in der U18) und Kapitän Shkelzen Bekteshi (Sprunggelenksverletzung) verschlief das Team von Trainer Felix Jung komplett den Start. Nach eineinhalb Minuten führte der Tabellenführer aus Crailsheim bereits 8:0. Dem VfL unterliefen viele einfache Fehler, die der Gastgeber immer wieder durch Fast-Breaks in Punkte umwandelte. Beim Stand von 3:18 ging doch noch ein Ruck durch die Kirchheimer. Durch einen 15:4-Lauf verkürzten sie den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:22.

Auch mit Beginn der zweiten zehn Minuten zeigten die Teckstädter, dass sie in der Partie angekommen waren. Der Ball lief ordentlich durch die eigenen Reihen, nur das fehlende Wurfglück verhinderte eine weitere Aufholjagd. Nach vier Minuten lief der VfL deshalb wieder einem 22:30-Rückstand hinterher. Dann folgte ein Bruch: In den nächsten sechs Minuten gelangen dem Team nur zwei Punkte, während sich der Gastgeber in einen wahren Rausch spielte. Durch fünf verwandelte Dreipunktwürfe und etliche erfolgreiche Fast-Breaks konnte die Heimmannschaft die Führung bis zur Halbzeit auf 53:24 ausbauen.

Von diesem Schock sollte sich der VfL in der zweiten Hälfte nicht mehr erholen. Zwar bewies die Jung-Truppe Rückgrat und es war ihr anzumerken, dass man sich anständig aus der Affäre ziehen wollte. Doch die fehlenden personellen Alternativen und die Tagesform des Gastgebers ließen alle Versuche einer Aufholjagd im Keim ersticken. Dank einer weiterhin überragenden Trefferquote aus der Distanz bauten die Crailsheimer ihren Vorsprung bis zum Ende des dritten Spielabschnittes sogar auf 80:44 aus.

Die Geschichte des letzten Viertels ist schnell erzählt. Beide Teams wollten sich nicht mehr wehtun und spielten die Partie anständig zu Ende. Am Ende musste sich der VfL mit einer deutlichen 64:101-Niederlage gegen den neuen Meister der Regionalliga Baden-Württemberg abfinden.

„Zu allererst möchte ich dem Gegner zur Meisterschaft gratulieren", so VfL-Trainer Jung. „Über die gesamte Saison gesehen waren sie das beste Team der Liga. Wir haben es heute nicht geschafft, an das Haiterbach-Spiel anzuknüpfen. Deshalb konnten wir den Favoriten heute leider nicht ärgern."

Kommenden Sonntag (17:00 Uhr, SHSM) empfängt der VfL den Tabellennachbarn aus Schwäbisch Hall zum letzten Heimspiel der laufenden Saison. Im Kampf um Tabellenplatz vier kann in diesem wichtigen Spiel schon eine Entscheidung fallen.

VfL: Kardauskas (20/2), Köppl (9), Pichl (7/1), Sengül, Simpson (4), Sperber (10/2), Strickland (7/1), Vladov (7).


 

VfL zu Gast beim designierten Meister

Für die Basketballer des VfL Kirchheim steht die nächste Herausforderung auf dem Programm. Am Sonntag (15:00 Uhr, Hakro Arena, Crailsheim) treffen die Teckstädter in der Regionalliga Baden-Württemberg auf den Tabellenführer. Dem Team aus Crailsheim fehlt nur noch ein Sieg, um die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen.

„Natürlich wollen wir am Sonntag der Spielverderber sein“, sagt VfL-Coach Felix Jung mit einem Augenzwinkern. „Kampflos werden wir den Crailsheimern die Meisterschaft nicht überlassen. Wenn wir an die Leistung aus dem Haiterbach-Spiel anknüpfen, können wir auch den großen Favoriten etwas ärgern.“

Vor allem in der Offensive zeigte das Team des VfL in Haiterbach eine überzeugende Leistung und erinnerte dabei stark an die ersten zehn Spiele der Saison, die man allesamt gewinnen konnte. Das Team schaffte 99 Punkte – bisheriger Saisonrekord. „Das war ein Schritt zurück zur alten Stärke“, erklärt Jung. „Für die Spieler war es auch wichtig zu sehen, dass sie es noch können. Dieses Spiel tat allen Beteiligten gut. Gegen Crailsheim wird es jedoch nochmal eine andere Hausnummer. Sie werden alles versuchen, die Meisterschaft zuhause gegen uns klar zu machen.“

Den Grundstein dazu legten die Merlins aus Crailsheim im Topspiel am vergangenen Wochenende. Gegen den Tabellenzweiten aus Mannheim gelang ein 98:87-Heimsieg. Gleichzeitig konnten die Crailsheimer den direkten Vergleich mit der SG Mannheim für sich entscheiden und sind so nur noch ein Sieg von der Meisterschaft in der Regionalliga Baden-Württemberg entfernt. Hauptverantwortlich für den Erfolg gegen den direkten Konkurrenten war vor allem Karl Anderson Moore. Der athletische Guard steuerte 30 Punkte bei. Auf die Saison gesehen steht der Topscorer der Merlins bei starken 25,6 Punkten pro Partie. Unterstützung erhält Moore hauptsächlich von Liam Carpenter, der 13,2 Punkte beisteuert. „Moore zu kontrollieren wird eine schwierige Aufgabe“, so Jung. „Aus dem Hinspiel wissen wir jedoch wie das funktioniert, schließlich sind wir eins von den zwei Teams, gegen das Crailsheim in dieser Saison verloren hat.“

Bei der Mission Spielverderber muss Jung voraussichtlich auf Justin Hedley verzichten. Der Kooperationsspieler der Kirchheim Knights ist zeitglich in der Pro A beim Auswärtsspiel in Ehingen aktiv.

VfL-Kader: Bekteshi, (Hedley), Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


VfL setzt Ausrufezeichen in Haiterbach

In einem über weiten Strecken hochklassigen Spiel konnte der VfL Kirchheim in der Regionalliga Baden-Württemberg einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten feiern. Die Teckstädter setzten sich nach einem wahren Offensivspektakel mit 99:89 bei KKK Haiterbach durch und greifen damit wieder in den Kampf um den dritten Tabellenplatz ein.

Beide Teams starteten ohne Anlaufschwierigkeiten in die Partie. Auf beiden Seiten lief der Ball gut durch die eigenen Reihen, so dass die zahlreichen Zuschauer in der Haiterbacher Kuckuckshalle hohe Trefferquoten zu sehen bekamen. Nach den ersten fünf Minuten stand es so 16:15 für den Gastgeber. Bis eine Minute vor dem Ende konnte sich kein Team vom Gegner absetzten. Dann legte der VfL einen 6:0-Lauf hin und ging 29:25 in die erste Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Viertels konnten die Kirchheimer diesen Vorsprung halten. Immer wieder fanden sie eine Antwort auf erfolgreiche Aktionen des Gegners. Beim Stand von 40:34 verlor der VfL jedoch kurz die Konzentration und erlaubte den Haiterbachern, auf einen Punkt heranzukommen (45:46). Doch das Team von Coach Felix Jung fand schnell wieder in die Spur und ging dank einer super Mannschaftsleistung mit der 57:54-Halbzeitführung in die Kabinen.

Gleich zum Start in die zweite Halbzeit zeigte der VfL noch deutlicher, was in ihm steckt. Der Ball lief wie am Schnürchen durch die eigenen Reihen, so dass immer wieder der freie Mann gefunden wurde. Fand ein Wurf nicht sein Ziel, konnten die VfL-Langen durch zahlreiche Offensivrebounds zweite und dritte Chancen kreieren. Besonders Center Viktor Vladov stach in dieser Phase heraus und sorgte so für die 67:61-Führung (25.). Der Gastgeber versuchte nun durch seinen Topscorer Filipovic zurück ins Spiel zu kommen. Doch dank einem starken Defensivverbund hielt der VfL dagegen und baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 82:73 aus.

Zu Beginn der letzten zehn Minuten kam das Haiterbacher Team besser aus den Startlöchern. Einige vermeidbare Ballverluste auf Seiten des VfL führten dazu, dass der Gastgeber auf 86:84 verkürzte. Wer jetzt dachte, dass die Teckstädter wie in den letzten Spielen einen Sieg in den letzten Minuten aus der Hand geben würde, sah sich getäuscht. Das Team ließ sich nicht verrückt machen und erhöhte in der Defensive den Druck. Dies führte zu einigen Ballgewinnen, die in der Offensive in einen 9:0-Lauf umgewandelt wurden (94:84). Der Gastgeber war geschlagen und am Ende jubelte der VfL über den 99:89-Auswärtserfolg.

VfL-Coach Jung zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden: „In Haiterbach zu spielen ist schon unglaublich schwer, aber einen Sieg in dieser Art und Weise einzufahren ist phänomenal. Das war mit Abstand unsere beste Leistung im Jahr 2017. Jeder hat seine Leistung gebracht und für den anderen gekämpft. Darüber hinaus hat das Team auf beiden Seiten eine super Mannschaftsleistung gezeigt. Ich bin richtig stolz auf die Jungs."

Nächste Woche steht bereits die nächste schwere Prüfung auf dem Programm. Am Sonntag (15:00 Uhr) muss das Team zum Tabellenführer nach Crailsheim (21:2-Siege).

VfL: Bekteshi (13/2), Hedley (10), Hinitschew, Kardauskas (16), Köppl (10), Pichl (7/1), Simpson (12/2), Sperber (16/3), Strickland (9/1), Vladov (6).


Schwere Prüfung in Haiterbach

Auf die Basketballer des VfL Kirchheim kommt beim nächsten Auswärtsspiel in der Regionalliga Baden-Württemberg eine schwere Prüfung zu. Die Teckstädter treten am Sonntag (17:30 Uhr, Kuckuckshalle) beim punktgleichen Team aus Haiterbach an. Für beide Teams ist dieses Spiel die letzte Chance, um nochmals in den Kampf um den dritten Tabellenplatz einzugreifen.

Zum wiederholten Male konnten die Basketballer des VfL Kirchheim die Patzer der Konkurrenten nicht ausnutzen. Wie schon vor Wochenfrist mussten sowohl Haiterbach (77:84 in Ludwigsburg) als auch Schwäbisch Hall (70:82 in Mannheim) Niederlagen einstecken. Mit einem Sieg gegen das vierte punktgleiche Team aus Möhringen am vergangenen Sonntag hätten die Teckstädter einen Big Point im Kampf um Platz drei landen können. Stattdessen musste sich das Team von VfL-Trainer Felix Jung in den letzten Minuten mit 61:75 geschlagen geben und erlaubte dem Möhringer Team so den Sprung auf den dritten Platz. „Jeder im Team ärgert sich über diese verpasste Chance“, berichtet Felix Jung. „Aber ein Basketballspiel dauert nun mal 40 Minuten. Wenn man nach 35 Minuten aufhört Basketball zu spielen, kann man auf diesem Niveau kein Spiel gewinnen. Nun gilt es nach vorne zu schauen, um gegen Haiterbach die nächste Chance zu nutzen.“

Einfach wird diese Aufgabe nicht. Zumal die Haiterbacher mit Franko Filipovic einen der Topscorer der Liga in ihren Reihen haben. Der ehemalige Bundesligaspieler bereitete dem VfL im Hinspiel schon große Probleme. Im Schnitt erzielt der 2,08-Meter Center 25 Punkte pro Partie. „Um Filipovic in Schach zu halten, müssen wir eine super Team-Defensive spielen. Anders ist es uns nicht möglich, ihn in Schach zu halten“, so Jung. „Darüber hinaus dürfen wir uns nicht von der Atmosphäre in Haiterbach verrückt machen lassen. Da wird es heiß hergehen.“

Personell steht Jung noch vor ein paar Fragezeichen. „Bei Shkelzen Bekteshi (Rücken) und Florian Köppl (Muskelverletzung) müssen wir bis Sonntag abwarten, ob ein Einsatz möglich ist. Beide Spieler haben in dieser Woche nur individuell trainiert. Ansonsten sind alle Spieler fit und brennen auf das Spiel am Sonntag.“

VfL-Kader: Bekteshi (?), Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl (?), Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


Letztes Viertel bringt VfL um den Sieg

Drei Viertel lang war das Spiel zwischen dem VfL Kirchheim und dem SV Möhringen in der Regionalliga Baden-Württemberg ausgeglichen. Im letzten Viertel unterliefen den Teckstädtern dann zu viele Fehler, so dass sich das Team am Ende mit einer 61:75-Niederlage abfinden musste.

Bereits vor dem Spiel musste der VfL mehrere Nackenschläge verkraften. Mit Kapitän Skhelzen Bekteshi (Rückenprobleme), Florian Köppl (Muskelfaserriss) und Max Hinitschew (privat verhindert) fehlten den Kirchheimern drei wichtige Spieler. Vor allem der Ausfall ihres Anführers Bekteshi machte sich am Ende bemerkbar. Die Gäste konnten allerdings nur sieben Akteure aufbieten.

Zu Beginn zeigten sich die Teckstädter von all dem jedoch relativ unbeeindruckt. In der Offensive lief der Ball ordentlich durch die eigenen Reihen, so dass man einige einfache Punkte erzielen konnte. Der Gast aus Möhringen kam in dieser Phase hauptsächlich durch Fastbreak-Punkte zum Erfolg und fand so immer eine Antwort auf erfolgreiche Aktionen der Kirchheimer. Dies führte nach zehn Minuten zu einer knappen 20:17-Führung aus Sicht der Teckstädter.

Mit Beginn der zweiten zehn Minuten fand die Defensive des VfL mehr Zugriff auf das Spiel. Da die Teckstädter in der Offensive weiter konstant Punkte erzielten, konnten sie so den Vorsprung nach sieben Minuten im zweiten Viertel auf 32:26 ausbauen. In den letzten Minuten konnten sie dieses Level jedoch nicht halten und erzielten keine weiteren Punkte mehr. So konnte der Gast das Spiel bis zur Halbzeit mit 32:31 wieder ausgeglichen gestalten.

 

Mit Beginn der zweiten Hälfte kamen die Teckstädter wieder etwas besser ins Spiel. Punkt um Punkt setzten sie sich von ihrem Konkurrenten ab und gingen Mitte des dritten Viertels 47:41 in Führung. Dabei erzielte Guard Chris Pichl 13 der 15 Punkte, die weiteren zwei Zähler kamen von Youngster Patrik Sarcevic (17) mit seinen ersten Regionalliga-Punkten – nach Assist von Pichl. Doch wie schon im zweiten Viertel ließ der VfL den Gast wieder zurück ins Spiel kommen. Durch individuelle Fehler kam der SV Möhringen bis zum Ende der dritten zehn Minuten auf 49:50 heran.

Der Anfang des letzten Spielabschnittes glich einem wahren Schlagabtausch. Kein Team konnte sich absetzten und Punkte des Gegners wurden sofort gekontert. So ging es beim Stand von 57:58 in die entscheidende Phase. Hier ließen sich die Teckstädter jedoch von ihrem Gegner die Butter vom Brot nehmen. Ganze fünf Punkte gelang dem VfL in den letzten fünf Minuten. Immer wieder verlor man durch Einzelaktionen den Ball. Diese Geschenke nahm der Gast dankend an und versetzte den Teckstädtern mit einem 17:0-Lauf den Todesstoß. Am Ende musste das Team von VfL-Coach Felix Jung eine 61:75-Niederlage hinnehmen.

„Wir schaffen es momentan nicht, 40 Minuten konstant Basketball zu spielen", berichtet Jung nach dem Spiel. „Wieder hat uns das letzte Viertel einen Sieg gekostet. Was in der Hinrunde noch unsere absolute Stärke war, ist nun unsere Achillesferse. Aus solchen Spielen müssen wir einfach lernen und es das nächste Mal besser machen."

Kommende Sonntag steht der Aufsteiger aus Kirchheim in Haiterbach vor einer großen Herausforderung. Spielbeginn in der Kuckukshalle ist um 17:30 Uhr.

VfL: Auerbach, Hedley (9/1), Kardauskas (2), Pichl (19/2), Sarcevic (2), Sengül, Simpson (6), Sperber (6/2), Strickland (12/4), Vladov (5).


Duell der Tabellennachbarn

Für die Basketballer des VfL Kirchheim steht in der Regionalliga Baden-Württemberg ein wichtiges Duell gegen einen direkten Konkurrenten auf dem Programm. Im Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr, SHSM) empfangen die sechstplatzierten Teckstädter den SV Möhringen, der sich punktgleich in der Tabelle einen Rang vor dem VfL befindet.

Auf den VfL Kirchheim kommen im Ligaendspurt spannende Wochen zu. Vier Mannschaften – darunter die Teckstädter – stehen punktgleich auf den Plätzen drei bis sechs in der Regionalliga. Gegen jedes dieser Teams (Haiterbach, Schwäbisch Hall und Möhringen) muss der VfL noch antreten. Die erste Chance, sich von den Konkurrenten etwas abzusetzen, verpasste das Team von Trainer Felix Jung am vergangenen Sonntag. Die Patzer der Kontrahenten konnten aufgrund der 68:82-Heimniederlage  gegen eine starke Ludwigsburger Mannschaft nicht genutzt werden. Dabei kämpfte sich der VfL nach einer schwachen Anfangsphase bravourös in die Partie zurück. Am Ende musste das Team jedoch der kraftraubenden Aufholjagd Tribut zollen und sich dem Bundesliganachwuchs geschlagen geben.

Nun geht es also gegen den SV Möhringen, der sich nach einer turbulenten Hinrunde im Aufwind befindet und dank fünf Siegen in sieben Rückrundenspielen nach Punkten mit dem VfL gleichgezogen hat. Das Team aus dem Stuttgarter Stadtteil hat sich nach zwei Trainerwechseln (Marian Thede und Jurica Puljic verließen den SV) unter Interimscoach Sascha Klatt stabilisiert. Zuletzt gab es Siege gegen Schwäbisch Hall (89:85) und Ulm (84:67). Vor allem im Spiel gegen Hall blitzte das Potential der Möhringer auf. Ihre große Stärke dürfte die mannschaftliche Geschlossenheit sein, denn die Last ist auf mehreren Schultern verteilt. Mit Nico Hihn (15,4 Punkte pro Partie), Pius Weller (15,2), Ex-Knight Tobias Heintzen (14,0) und Petros Tzikas (10,6) sind gleich vier Spieler im Team, die regelmäßig zweistellig punkten. Eine ordentliche, wenn auch untergeordnete Rolle spielt der Ex-Kirchheimer Constantin Munz, der bisher in 15 der 21 Spiele zum Einsatz kam und dabei immerhin 60 Punkte erzielte.

VfL-Trainer Jung ist jedenfalls gewarnt. „Die Möhringer sind so etwas wie das Team der Stunde. Sie spielen eine sehr gute Rückrunde. Nach den Problemen im Herbst hat sich das Team gefangen und spielt gerade auf einem sehr hohen Niveau. Darüber hinaus werden sie vor Selbstvertrauen nur so strotzen. Wir müssen von Anfang an dagegenhalten und dürfen nicht wie im letzten Spiel die Anfangsphase verschlafen. Aber mit der Leistung, wie wir sie vom zweiten Viertel an gegen Ludwigsburg gezeigt haben, können wir auch die Möhringer in Bedrängnis bringen.“

VfL-Kader: Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


Rückschlag im Kampf um Platz drei

Die Basketballer des VfL Kirchheim mussten sich am Sonntagabend in der Regionalliga Baden-Württemberg mit 68:82 gegen die BSG Ludwigsburg geschlagen geben. In einem intensiven und umkämpften Spiel ging den Teckstädter am Ende die Luft aus, damit verpassten sie den Sprung auf Tabellenplatz drei.

Die Vorzeichen vor dem Spiel hätten nicht besser sein können. Aufgrund der Niederlagen der direkten Konkurrenten Schwäbisch Hall und Haiterbach wäre bei einem Heimsieg der Sprung auf den dritten Tabellenplatz möglich gewesen. Doch der Gast aus Ludwigsburg, selbst mit erst sechs Siegen auf Platz elf noch in Abstiegsgefahr, nahm den Teckstädtern mit Beginn der Partie sofort den Wind aus den Segeln. Durch eine überaus aggressive Verteidigung gelangen dem Bundesliganachwuchs sofort einige Ballgewinne, die sie in eine 10:4-Führung umwandelten. Nach vier gespielten Minuten kam auch der VfL etwas besser in die Partie und verkürzte den Rückstand auf 11:14. Doch es sollte nur ein kurzes Strohfeuer gewesen sein. Der Gast aus der Barockstadt übte weiter Druck auf die Offensive des VfL aus. Durch einen 13:5-Lauf vergrößerte sich der Vorsprung der Ludwigsburger bis zum Ende des ersten Viertels auf 27:16.

Mit Beginn der zweiten zehn Minuten sahen die Zuschauer zunächst das gleiche Bild. Die BSG baute ihre Führung auf 32:16 aus. Doch plötzlich ging ein Ruck durch die Teckstädter. In der Defensive schalteten sie zwei Gänge höher und brachten so den Gast zum ersten Mal in Bedrängnis. Innerhalb von drei Minuten wurde der Rückstand auf sechs Punkte reduziert (26:32). Die Zuschauer sahen nun eine hart umkämpfte Partie, in der sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil erarbeiten konnte. So ging der VfL mit einem 33:39-Rückstand in die Kabine.

Auch im dritten Viertel gelang es keinem Team, die Partie an sich zu reißen. Immer wenn die Teckstädter im Begriff waren, das Spiel zu drehen, konterte der Gast und stellte so den alten Abstand wieder her. Nach fünf Minuten lief der VfL deshalb immer noch einem 37:43-Rückstand hinterher. Auch danach wollte es dem Team von Trainer Felix Jung nicht gelingen, in Führung zu gehen. Stattdessen konnten die Barockstädter den Vorsprung zum Ende der dritten zehn Minuten wieder vergrößern (59:51).

Das wollte der VfL nicht auf sich sitzen lassen. Angetrieben von ihren Zuschauern setzten sie zu einer Aufholjagd an. Innerhalb von fünf Minuten saßen sie den Ludwigsburgern mit einem Punkt im Nacken (62:63). Als dem VfL mit dem nächsten Angriff die erste Führung des Spiels gelang, kochte die Stimmung in der Sporthalle Stadtmitte. Doch die jungen Gäste bewiesen Nervenstärke. Sie nutzen einige individuelle Fehler der Teckstädter zur erneuten Führung (70:64). Der VfL warf noch einmal alles in die Waagschale, doch weitere Ballverluste verhinderten eine erneute Aufholjagd. Durch einige Freiwürfe vergrößerten die Ludwigsburgern ihren Vorsprung und gewannen so am Ende mit 82:68.

„Wir haben das Spiel in den ersten zehn Minuten verloren", sagte Trainer Felix Jung. „Wir haben uns zwar sehr gut zurückgekämpft, aber das hat zu viel Kraft gekostet, um das Spiel am Ende nochmals zu drehen. Dazu kommt, dass wir in der entscheidenden Phase zu viele individuelle Fehler gemacht haben. Die Ludwigsburger haben das dann gut ausgenutzt und so das Spiel gewonnen."

Nächsten Sonntag steht erneut ein Heimspiel auf dem Programm. Gegner zur gewohnten Zeit (17:30 Uhr, SHSM) ist der Tabellennachbar aus Möhringen.

VfL: Bekteshi (10), Hedley (15), Hinitschew (n.e.), Kardauskas (17/2), Köppl (2), Pichl (2), Sengül (n.e.), Simpson (3), Sperber (6/1), Strickland (11/3), Vladov (2).


Unberechenbar: Ludwigsburg zu Gast in Kirchheim

Die Basketballer des VfL Kirchheim empfangen am Sonntag das Team der BSG Basket Ludwigsburg (17:30 Uhr, SHSM). Gegen den Bundesliganachwuchs wollen die Teckstädter einen wichtigen Sieg im Kampf um Tabellenplatz drei der Regionalliga Baden-Württemberg holen.

„Die Konkurrenz hat eindeutig für uns gespielt“, berichtet VfL-Trainer Felix Jung. Nach den Niederlagen von Haiterbach (99:105 gegen Crailsheim) und Schwäbisch Hall (85:89 gegen Möhringen) ist der VfL mit beiden Teams nach Punkten gleichgezogen. Nur der verlorene direkte Vergleich verhindert im Moment noch den Sprung auf Platz drei. „Natürlich ist Platz drei unser Ziel, vor allem jetzt, da unsere Konkurrenten Federn lassen“, so Jung. „Aber um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir uns zu allererst auf uns konzentrieren und unsere Hausaufgaben machen. Denn am Sonntag steht das nächste schwere Spiel auf dem Programm.“ 

Hier empfangen die Teckstädter keinen Geringeren als den Bundesliganachwuchs aus Ludwigsburg. Die Barockstädter sind eine Art Wundertüte der Liga. Vor drei Wochen fügten sie dem Topteam aus Mannheim eine schmerzliche Niederlage zu, während man eine Woche später zu Hause dem Vorletzten RW Stuttgart unterlag. Dabei sind Siege für das Ludwigsburger Team im Abstiegskampf enorm wichtig. Mit sechs Siegen und 14 Niederlagen stehen sie aktuell auf Platz 11 der Tabelle. „Bei den Ludwigsburgern ist es schwer vorherzusagen, mit welchem Kader sie zu einem Spiel antreten“, weiß Jung. „Sind sie in Bestbesetzung,  können sie jeden in der Liga schlagen.“

Unangefochtener Topscorer der Barockstädter ist Mateo Seric (18). Der 2,03-Meter große Allrounder war in 19 der 20 Regionalligaspiele dabei und markierte 18,5 Punkte pro Partie. In der NBBL erzielt er ebenfalls 18,5 Punkte im Schnitt und holt dazu 8,5 Rebounds. Unterstützung erhält er vor allem von NBBL-Kollege und Point Guard Matej Jelovcic (18 Jahre, 13,9 Punkte, 13,6 in der NBBL), der allerdings erst in sieben Regionalliga-Partien zum Einsatz kam. „Es wird wichtig sein, dass wir die Kreise von Mateo einschränken. Darüber hinaus müssen wir uns auf eine aggressive Spielweise der Ludwigsburger einstellen. Hier gilt es, von Anfang an dagegenzuhalten, damit der Gegner nicht zu seinem Spiel kommt“, so Jung.

Personell steht hinter dem Einsatz von Shkelzen Bekteshi ein Fragezeichen. Der Kapitän laboriert an einer Muskelverhärtung im Oberschenkel und konnte in dieser Woche nur bedingt trainieren.

VfL: Bekteshi (?), Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


VfL-Basketballer siegen in einer umkämpften Partie

In einer über weite Strecken umkämpften Partie konnten sich die Basketballer des VfL Kirchheim mit 69:61 gegen die BG Remseck durchsetzen. Durch die Patzer der direkten Konkurrenz zogen die Teckstädter in der Regionalliga Baden-Württemberg nun nach Punkten mit Haiterbach und Schwäbisch Hall gleich. Der verlorene direkte Vergleich mit diesen zwei Teams verhindert im Moment noch einen Sprung auf den dritten Tabellenplatz.

Die Basketballer des VfL Kirchheim mussten vor der Partie den Ausfall ihres erkrankten Trainers Felix Jung verkraften. Für ihn übernahm Teammanager Benjamin Zieker das Kommando an der Seitenlinie. Mit Beginn der Partie war sofort klar, dass es das erwartete schwere Spiel wird. Der Tabellenletzte aus Remseck kam besser aus den Startlöchern und führte nach vier Minuten mit 11:2. Der VfL benötigte einige Zeit, um sich auf das Spiel des Gegners einzustellen. Als dies gelang, verkürzten die Teckstädter den Rückstand innerhalb von zwei Minuten auf einen Punkt (10:11). Aufgrund einiger Freiwürfe gelang es dem Gast sich erneut auf 19:12 abzusetzen. Doch der VfL konterte sofort. Bis zum Ende des ersten Viertels befand sich das Team um Kapitän Shkelzen Bekteshi beim 18:19 wieder in Schlagdistanz.

Mit Beginn der zweiten zehn Minuten knüpften die Teckstädter nahtlos an die vorangegangenen Aktionen an. Daraus resultierte ein 11:4-Lauf, der für die erste Kirchheimer Führung in diesem Spiel sorgte (29:23). Doch einige unkonzentrierte Entscheidungen kostete dem VfL eine größere Führung. Das Remsecker Team schlug daraus geschickt Kapital und verkürzte bis zur Halbzeit auf 33:30.

Der Start in das dritte Viertel begann für den VfL Kirchheim verheißungsvoll. Durch eine aggressive Defensive konnten sie einige Ballgewinne erzielen und setzten sich Punkt um Punkt von ihrem Gegner ab. Zwei Minuten vor Ende des dritten Spielabschnittes betrug der Vorsprung der Teckstädter 12 Punkte (55:43). Doch wie schon in der ersten Hälfte ließ man den Gegner durch einige unnötige Ballverluste wieder zurück in die Partie kommen. Ein 7:0-Lauf der Gäste in den Schlussminuten des dritten Viertels verkürzte den Vorsprung auf nur noch fünf Punkte (55:50).

Der letzte Spielabschnittes begann auf beiden Seiten zerfahren. Beide Teams taten sich schwer zu punkten. Beim Stand von 60:52 gelang den Teckstädtern über vier Minuten kein Treffer. Auf der anderen Seite schafften die Gäste in dieser Phase aber auch nur zwei Punkte, so dass der VfL weiter in Führung lag (60:54). Shkelzen Bekteshi und Justin Hedley beendeten schließlich die Kirchheimer Flaute und sorgten am Ende so für den 69:61-Heimsieg.

Benjamin Zieker zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Das war ein hartes Stück Arbeit gegen einen schweren Gegner. Wir hatten sehr gute Phasen, in denen wir uns einen Vorsprung erspielen konnten. Durch einige schlechtere Momente, in denen wir nicht konzentriert genug waren, haben wir uns das Leben lange selbst schwer gemacht. Am Ende überwiegt aber das Positive und wir sind froh über diesen erkämpften, aber verdienten Sieg."

Nächsten Sonntag steht bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Um 17:30 Uhr trifft der VfL auf den Bundesliganachwuchs aus Ludwigsburg.

VfL: Bekteshi (20), Hedley (14), Hinitschew, Kardauskas (6), Köppl (6), Pichl (11/3), Sengül, Simpson, Sperber (9), Strickland (3/1), Vladov.


VfL-Basketballer empfangen das Tabellenschlusslicht

Zum Auftakt von drei Heimspielen in Serie empfangen die Basketballer des VfL Kirchheim in der Regionalliga Baden-Württemberg am Sonntag (17:30 Uhr, SHSM) den Tabellenletzten aus Remseck. Nach der deutlichen Niederlage in Mannheim wollen die Teckstädter wieder zurück in die Erfolgsspur.

„Das Ergebnis vom Sonntag spiegelt nicht unbedingt unsere komplette Leistung wieder", berichtet VfL-Headcoach Felix Jung. „In der Offensive haben wir in vielen Phasen des Spiels den Ball gut bewegt. Dafür sprechen auch die 77 Punkte, die wir mit sieben gesunden Spielern gegen ein starkes Mannheimer Team erzielt haben." Mit der defensiven Leistung zeigte sich Jung jedoch nicht ganz einverstanden. „Wir waren den Mannheimern zwar physisch deutlich unterlegen, trotzdem hätten wir in der Defensive in vielen Situationen einen besseren Job machen müssen. Gegen Remseck müssen wir in diesem Bereich ganz anders auftreten."

Der Tabellenletzte aus Remseck kommt mit großen Sorgen in die Stadt unter der Teck. Zusammen mit RW Stuttgart steht die BG mit vier Siegen bei 15 Niederlagen am Ende der Tabelle. Zum vermeintlich rettenden zwölften Platz fehlen beiden Teams schon zwei Siege.

„Für die Remsecker zählt eigentlich nur ein Sieg. Sie werden alles geben, um die letzten Chancen auf eine erfolgreiche Rettung noch zu wahren", ist sich Jung sicher. „Außerdem wissen wir aus dem Hinspiel nur zu gut, dass die BG ein sehr unangenehmer Gegner mit einem ausgeglichenen Team ist. Es gibt keinen Spieler, der im Scoring überragt, sie kommen vielmehr über die mannschaftliche Geschlossenheit." Beim Blick auf die Statistik sieht man, was der VfL-Trainer meint: Julian Danso ist mit 13,5 Punkten pro Partie der Topscorer der BG. Dazu kommen Fabian Feil (11,1), Markus Gekeler (9,2) und Philip Bauer (8,1).

„Uns ist es bewusst, dass es am Sonntag kein Selbstläufer wird. Aber wenn wir unsere Stärken auf beiden Seiten des Feldes auf den Platz bringen und unsere Fans im Rücken haben, ist unser Team klar im Vorteil", ist sich Jung sicher.

VfL- Kader: Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Simpson, Sengül, Sperber, Strickland, Vladov.


Ersatzgeschwächte Kirchheimer verlieren in Mannheim

Mit nur sieben Spielern mussten die Basketballer des VfL Kirchheim in der Regionalliga Baden-Württemberg die Reise zur SG Mannheim antreten. Am Ende galt es eine deutliche 77:104-Niederlage zu verkraften.

Mit Shkelzen Bekteshi, Justin Hedley (beide parallel bei den Kirchheim Knights im Einsatz), Max Hinitschew (U18-Spiel) sowie Viktor Vladov (krank) musste VfL-Trainer Felix Jung am Sonntagabend gleich auf vier Spieler verzichten. Die Gastgeber, immerhin Zweiter in der Tabelle der Regionalliga, starteten furios in die Partie. Dank einer überragenden Trefferquote übernahmen sie sofort das Kommando und führten nach sechs Minuten bereits 19:2. Die Teckstädter kamen in dieser Phase nicht dazu, ihr gewohntes Offensivspiel aufzuziehen. Die SG profitierte davon und baute den Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels auf 32:14 aus.

Mit Beginn der zweiten zehn Minuten kam der VfL etwas besser in Tritt. Angeführt von Niclas Sperber konnten die Teckstädter einige erfolgreiche Würfe verbuchen. Am Rückstand änderte sich jedoch nicht viel, da Mannheim weiterhin nach Belieben traf. Nach 15 Minuten war der VfL deshalb immer noch mit 16 Punkten im Hintertreffen (28:44). Dem VfL war anzumerken, dass er alles probierte, um das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Doch der Tabellenzweite nutzte gekonnt seinen deutlichen Größenvorteil unter den Körben aus und erstickte so jeden Aufholversuch im Keim. Bis zur Pause baute die SG den Vorsprung sogar auf 60:41 aus.

Der Beginn der zweiten Hälfte war ein Spiegelbild vom Spielbeginn. Wieder erwischte das Team aus der Quadratestadt den besseren Start und führte schnell mit 78:48 (25. Spielminuten). Der VfL hatte in dieser Phase hauptsächlich im Rebound das Nachsehen. Immer wieder kamen die Mannheimer so zu zweiten oder dritten Versuchen. Dank einiger erfolgreicher Einzelaktionen konnte der VfL den Rückstand zum Ende des dritten Spielabschnittes dennoch konstant halten (58:85).

In den letzten zehn Minuten taten sich beide Teams nicht mehr weh. Die Teckstädter versuchten zwar den Rückstand wieder zu verringern, was aufgrund der angespannten Personalsituation jedoch nicht möglich war. Auf der anderen Seite spielte das Topteam aus Mannheim das Spiel souverän zu Ende, so dass der VfL mit einer 77:104-Niederlage die Heimreise antreten musste.

Trainer Felix Jung meinte nach dem Spiel: „Aufgrund der schwierigen Personalsituation war das ein extrem hartes Spiel für uns. In der Offensive haben wir in einigen Phasen recht gut zusammengespielt. Jedoch haben wir in der Defensiv wegen unserer physischen Unterlegenheit nie wirklich Zugriff auf das Spiel bekommen. So sprang am Ende eine deutliche Niederlage heraus."

Am kommenden Sonntag (26.02.) trifft der VfL zuhause auf die BG Remseck. Sprungball ist zur gewohnten Zeit um 17:30 Uhr.

VfL: Kardauskas (15/2), Köppl (3/1), Pichl (14/2), Sengül (3/1), Simpson (2), Sperber (30/4), Strickland (10/2).


VfL zu Gast beim Topteam aus Mannheim

Mit einem lang ersehnten Heimsieg im Gepäck treten die Basketballer des VfL Kirchheim am Sonntag (Spielbeginn 17:30 Uhr, GBG-Halle) die Reise nach Mannheim an. Nach dem Erfolg im Hinspiel wollen die Teckstädter dem Tabellenzweiten bei der Mission Aufstieg erneut ein Bein stellen.

„Der Sieg am Wochenende tat allen Beteiligten gut“, berichtet VfL-Headcoach Felix Jung. „Es waren deutliche Fortschritte zu erkennen. Vor allem das mannschaftliche Zusammenspiel hat mir sehr gut gefallen.“ Dennoch fand Jung auch noch das ein oder andere Haar in der Suppe. „Was die Reboundarbeit angeht, haben wir noch sehr viel Luft nach oben. Gegen die großen Leute der Mannheimer wird das nochmal eine ganz andere Herausforderung.“

Das Team aus der Universitätsstadt geht mit einem ungewohnten Gefühl in die Partie gegen den VfL Kirchheim. Am vergangenen Wochenende mussten sie erst zum dritten Mal in dieser Saison das Parkett als Verlierer verlassen. In einem engen Spiel gegen ein junges Ludwigsburger Team galt es eine 78:80-Niederlage zu verkraften. Durch diese Niederlage mussten sie gleichzeitig noch die Tabellenführung an den Konkurrenten aus Crailsheim abgeben. „Ich gehe davon aus, dass die Mannheimer bis in die Haarspitzen motiviert sind. Im Kampf um Platz eins können sie sich eigentlich keinen Ausrutscher mehr erlauben“, so Jung.

Das Seite soll hauptsächlich Max Bohrmann verhindern. Der 2,08 Meter-Center ist mit 17,1 Punkten pro Partie der unangefochtene Topscorer seines Teams. Unterstützung erhält Bohrmann vor allem von Mirel Klimentov (12,9 Punkte pro Partie), Marcel Müller (10,6) sowie Slawomir Klocek (10,0). „Alles in allem sind die Mannheimer ein sehr ausgeglichenes Team mit sehr wenig Schwächen. Wir haben jedoch einen Vorteil auf unserer Seite“, ist sich Jung sicher. „Wir wissen, wie man dieses Team schlägt. Der 82:69-Sieg im Hinspiel hat das eindrucksvoll gezeigt. Wir werden also versuchen, die positiven Dinge aus diesem Spiel wieder auf das Feld zu bringen.“ Dabei muss Jung voraussichtlich auf Point Guard Justin Hedley und Forward Niclas Sperber verzichten. Die Kooperationsspieler sind zeitgleich mit den Kirchheim Knights in der Pro A in der Sporthalle Stadtmitte gegen Esseneingeplant, wer gebraucht wird, entscheidet sich erst am Samstag.

VfL: Bekteshi, Hedley (?), Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Simpson, Sperber (?), Strickland, Vladov.


Schritt in die richtige Richtung

Fast drei Monate mussten die Basketballer des VfL Kirchheim auf einen Heimsieg warten. Gegen die SG Heidelberg/Kirchheim gelang den Teckstädtern mit 85:67 der lang ersehnte Heimerfolg. Dabei punkteten gleich vier Spieler zweistellig.

Der Gegner aus Heidelberg trat die Reise in die Teckstadt  stark ersatzgeschwächt an. Gleich auf mehrere Spieler - darunter Topscorer Rittinger -  musste der Gast aus der Universitätsstadt verzichten. Trotzdem erwischte die Spielgemeinschaft den besseren Start in die Partie. Die VfL-Basketballer schafften es zu Beginn nicht, sich die Rebounds am eigenen Brett zu sichern. Daraus resultierte nach fünf gespielten Minuten ein 8:13-Rückstand. Angeführt von Desmond Strickland und Christian Pichl startete der VfL einen 13:2-Lauf und drehte so das Spiel bis zum Ende des ersten Viertels (23:15).

Auch mit Beginn der zweiten zehn Minuten schafften es die Teckstädter nicht, sich Vorteile in der Reboundarbeit zu erarbeiten. Stattdessen erlaubte man dem Gast aus Heidelberg immer wieder zweite und dritte Chancen. Innerhalb von fünf Minuten waren die Gäste dadurch wieder in Schlagdistanz (29:28). Durch sieben schnelle Punkte konnte sich der VfL daraufhin wieder etwas absetzten (36:28). Doch auch das Team aus Heidelberg steckte nicht auf. Bis zum Ende der ersten Halbzeit verkürzten sie so den Rückstand auf 31:36.

Nach der Halbzeit änderte sich zunächst nichts. Punkte der Teckstädter wurden sofort vom Gast gekontert. Plötzlich zahlte sich jedoch das gute mannschaftliche Zusammenspiel auf beiden Seiten des Spielfeldes aus. Innerhalb von einer Minute konnte der VfL den Vorsprung auf zehn Punkte vergrößern (50:40). Doch die Gäste wehrten sich so gut sie konnten. Durch einige Offensivrebounds kamen sie wieder zu einfachen Punkte und hielten bis zu Ende des dritten Viertels den Rückstand konstant bei zehn Punkten (46:56).

Mit dem Start in die letzten zehn Minuten suchte der VfL nun die Entscheidung. Besonders Skhelzen Bekteshi drückte dem Spiel nun seinen Stempel auf. Durch zwei Drei-Punkte-Spiele sorgte der Kapitän nach 34 Minuten für eine 70:52-Führung. Insgesamt konnte der VfL an diesem Abend sechs dieser sogenannten And-Ones (Korberfolg mit Foul) verwandeln. Den Gästen war anzumerken, dass sie dem nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Mit der Führung im Rücken spielten die VfL-Basketballer das Spiel kontrolliert zu Ende. Am Ende jubelten sie über einen verdienten 85:67-Heimerfolg.

Trainer Felix Jung war nach dem Spiel jedoch nur bedingt zufrieden: „Ich sehe das Spiel mit einem lachenden und weinenden Auge. Auf der einen Seite haben wir heute das Spiel durch das gute mannschaftliche Zusammenspiel gewonnen. Jeder hat für das Team gespielt und der Ball lief sehr gut durch unsere Reihen. Auf der anderen Seite haben wir uns jedoch durch die schlechte Reboundarbeit das Leben selber schwergemacht. Hier hätte uns Niclas Sperber sicherlich helfen können, doch aufgrund einer Leistenverletzung wollte ich ihn heute weitgehend schonen. Im nächsten Spiel müssen wir, was die Rebounds betrifft, jedoch deutlich besser sein."

Dann trifft der VfL auswärts auf das Topteam aus Mannheim. Sprungball ist am Sonntag um 17:30 Uhr in der GBG-Halle.

VfL: Bekteshi (13/1 Dreier), Hedley (22/3), Hinitschew, Kardauskas (9), Köppl (7), Pichl (14/4), Simpson, Sperber (2), Strickland (18/2), Vladov.


 

VfL-Basketballer im Kampf gegen den Negativtrend

In drei der vier Rückrundenspiele mussten die Basketballer des VfL Kirchheim das Spielfeld als Verlierer verlassen. Im Heimspiel am Samstag (19:30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) gegen die SG Heidelberg/Kirchheim wollen die Teckstädter nun endlich die Trendwende schaffen, um den Anschluss an das obere Tabellendrittel der Regionalliga Baden-Württemberg nicht zu verlieren.

„Es sind Kleinigkeiten, die im Moment den Unterschied ausmachen“, berichtet VfL-Trainer Felix Jung. „Aber diese Kleinigkeiten entscheiden in unserem Fall über Sieg oder Niederlage.“ So auch bei der Auswärtsniederlage in Karlsruhe. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte konnte der VfL das Spiel nicht für sich entscheiden. „Wir haben uns am Samstag stark zurückgekämpft, haben  uns dann aber wieder selbst das Leben schwer gemacht und so das Spiel verloren“, so Jung. „In der Offensive war trotz der Niederlage ein deutlicher Fortschritt zu erkennen.“ Laut dem VfL-Trainer wird es auch im Heimspiel gegen die SG Heidelberg/Kirchheim auf genau diese Offensiv- sowie eine geschlossene Defensivleistung ankommen.

Die SG befindet sich momentan mit sechs Siegen bei elf Niederlagen auf dem neunten Tabellenplatz. Im letzten Spiel gelang dem Team aus der Universitätsstadt ein wichtiger Sieg (72:55) gegen den direkten Konkurrenten aus Ludwigsburg. Großen Anteil daran hatte Martin Rittinger, der in diesem Spiel 25 Punkte markierte. Der Topscorer der SG lag damit fast sechs Punkte über seinem eigentlichen Saisonschnitt (19,4 Punkte pro Partie). Ebenfalls zweistellig punkten Benjamin Ferri (11,5) sowie Robert Zimmermann (11,4).

„Aus dem Hinspiel wissen wir, dass die Heidelberger ein unangenehmer Gegner sind“, erinnert sich Jung. „ Wir hatten jedoch eine gute Trainingswoche und ich bin zuversichtlich, dass auch in diesem Spiel ein weiterer Fortschritt im Zusammenspiel der Mannschaft zu erkennen ist.“

Bis auf Jannis Oppermann kann Jung dabei auf den gesamten Kader zurückgreifen. Der VfL-Jugendspieler wird in dieser Saison aufgrund schulischer Verpflichtungen kein Spiel mehr im Regionalliga-Team bestreiten.

VfL-Kader: Auerbach, Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


VfL-Basketballer verlieren in Karlsruhe

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mussten sich die Basketballer des VfL Kirchheim bei ihrem Auswärtsspiel in Karlsruhe mit 69:80 geschlagen geben. Topscorer der Teckstädter war Desmond Strickland mit 20 Punkten.

Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie. Kein Team konnte sich in den ersten Minuten absetzten. Beim Stand von 9:8 aus Sicht des VfL zündete der Gastgeber aus Karlsruhe plötzlich den Turbo. Durch einige einfache Fastbreakpunkte lieferten sie einem 12:0-Lauf ab und gingen 20:9 in Führung. Erst zwei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels konnte der VfL den Lauf stoppen. So ging es mit einem 15:24-Rückstand in die zweiten zehn Minuten.

Auch mit Beginn des zweiten Viertels änderte sich nicht viel an diesem Bild. Die Teckstädter spielten zwar sehr gute Würfe heraus, doch das fehlende Wurfglück machte sich bemerkbar. So betrug der VfL-Rückstand nach 15 Minuten weiterhin neun Punkte (23:32). Dann setzten die Badener zu ihrem nächsten Lauf an. Das Glück beim Wurf schien in dieser Phase ganz klar auf Seiten der Karlsruher zu sein. Immer wieder trafen sie schwierige Würfe und setzten sich so auf 41:23 ab. Bis zum Ende der ersten Hälfte schaffte es der VfL, diesen klaren Rückstand etwas zu verringern (33:46).

Mit Wut im Bauch startet der VfL in den zweiten Durchgang. Niclas Sperber gab mit zwei erfolgreichen Dreiern die Richtung vor. Als dann noch Desmond Strickland und Christian Pichl weitere Distanzwürfe versenkten, waren die Teckstädter beim 52:54 wieder in Schlagdistanz. Doch plötzlich kippte das Spiel erneut. Einige Einzelaktionen des VfL spielten dem Gastgeber in die Karten. Mit einem 13:2-Lauf setzten sie sich bis zum Ende des dritten Spielabschnittes wieder ab (67:54).

Mit Beginn der letzten zehn Minuten merkte man den Teckstädter deutlich an, dass sie mit diesem Zwischenstand nicht zufrieden waren. Trotz des zweistelligen Rückstandes kämpften sie weiter. Doch das Wurfpech zog sich wie ein roter Faden durch das Spiel. Karlsruhe profitierte davon und spielte so den Sieg über die Ziellinie. Am Ende mussten sich die Spieler um VfL-Trainer Felix Jung mit 69:80 geschlagen geben.

„Heute haben wir vor allem in der zweiten Halbzeit Herz gezeigt und gekämpft," sagte Coach Felix  Jung. „Trotz der Niederlage war das im Vergleich zum letzten Spiel ein Fortschritt. Wir haben den Ball heute gut bewegt und offene Würfe kreiert. Am Ende hat uns das fehlende Wurfglück das Genick gebrochen. Damit müssen wir heute leben und werden versuchen, es im nächsten Spiel besser zu machen."

Da treffen die Teckstädter zu einer etwas ungewohnten Zeit zu Hause auf die Heidelberg/Kirchheim (Samstag 19:30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte).

VfL: Bekteshi (2), Hedley (13/2), Hinitschew, Kardauskas (8), Köppl, Pichl (3/1), Sperber (18/3), Strickland (20/6), Vladov (5).


VfL-Basketballer mit schwerer Aufgabe in Karlsruhe

Für die Basketballer des VfL Kirchheim steht in der Regionalliga Baden-Württemberg das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Nach der Heimniederlage am vergangenen Sonntag möchten die Teckstädter bei den PS Lions aus Karlsruhe wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Spielbeginn ist am Samstag um 15:30 Uhr (Friedrich-List-Gymnasium).

„Die Niederlage am Sonntag gegen Reutlingen nagt immer noch an uns“, berichtet der sichtlich angefressene VfL-Trainer Felix Jung. „Im Training hat man gemerkt, dass die Jungs mit ihrer Leistung nicht zufrieden waren.“ Im angesprochenen Heimspiel musste der VfL eine bittere 60:75-Niederlage einstecken – die fünfte Pleite aus den letzten sechs Partien.

„Im Vergleich zum Sieg in Urspring war das Spiel gegen Reutlingen wieder ein klarer Rückschritt. Vor allem in der Offensive schaffen wir es momentan nicht, in einen ordentlichen Rhythmus zu kommen“, so Jung. „Gegen Karlsruhe wird es vermutlich deutlich schwerer, da sie mit ordentlichem Rückendwind in die Partie gehen werden.“

Jung spricht damit das letzte Spiel der Badener an. In einem knappen und umkämpften Spiel setzten sich die Karlsruher mit 99:97 in Ludwigsburg durch. Ein wichtiger Sieg, betrachtet man die Situation am Ende der Tabelle. Zusammen mit drei anderen Teams (Reutlingen, Urspring, Ludwigsburg) haben die Lions fünf Siege auf dem Konto. Nur RW Stuttgart und die BG Remseck (drei Siege) stehen schlechter da.

„Der Gegner wird äußerst motiviert sein. Bei dieser Konstellation helfen ihnen nur Siege, um sich Luft im engen Tabellenkeller zu verschaffen“, so Jung.

Für weitere Siege soll vor allem der 24-jährige Amerikaner D’Andre Bullard sorgen. Der 1,93 m große Aufbauspieler konnte in der Winterpause verpflichtet werden und sammelte bereits in der ersten englischen Liga (Leeds Force/British Basketball League) Erfahrungen im Profibasketball. In seinen ersten beiden Spielen für die Karlsruher erzielte Bullard im Schnitt 20,5 Punkte. Zusammen mit Max Roser (ebenfalls 20,5 Punkte/Partie) bildet er nun die Speerspitze des Karlsruhers Offensivspiels. „Das wird eine Herausforderung für unsere Defensive“, ist sich Jung sicher. „Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir diese Aufgabe meistern können. Wir müssen diesen guten Individual-Spielern als Team gegenübertreten.“

Personell muss der VfL-Trainer womöglich nur einen Ausfall kompensieren. Forward Florian Köppl laboriert an einer Oberschenkelverletzung. Sein Einsatz ist ungewiss.

VfL: Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl (?), Oppermann, Pichl, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


 

Erneute Heimniederlage für die VfL-Basketballer

Nach einer durchwachsenen Leistung mussten sich die Basketballer des VfL Kirchheim am Sonntagabend zuhause der TSG aus Reutlingen mit 60:75 geschlagen geben. Topscorer der Teckstädter war Forward Niclas Sperber mit 16 Punkten.

Die Spieler des VfL Kirchheim kamen nur schwer in die Partie. Der Gast aus Reutlingen war zu Beginn wacher und aggressiver. Immer wieder konnten Sie durch Fastbreaks einfache Punkte erzielen. Der VfL fand sich so nach sechs gespielten Minuten mit 6:16 im Hintertreffen. Auch in den folgenden Minuten schafften es die Teckstädter nicht, den Rückstand zu verkürzen. Vor allem in der Offensive fanden sie in dieser Phase nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Daraus resultierte zur ersten Viertelpause ein Neun-Punkte-Rückstand (15:24).

In den ersten Minuten des zweiten Viertels änderte sich nicht viel an diesem Bild. Trotz einer soliden VfL-Defensive schafften es die Reutlinger immer wieder zu punkten. Nach 15 Minuten sahen sich die VfL-Spieler deshalb weiterhin mit einem 23:33 Rückstand konfrontiert. Doch plötzlich zahlte sich die immer besser werdende Defensive aus. Durch einige Ballgewinne und eine 8:0-Lauf verkürzten die Teckstädter den Rückstand auf zwei Punkte (31:33). In den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit konnten sie das Blatt jedoch nicht vollends wenden und mussten mit einem Halbzückstand von 34:37 in die Halbzeitpause gehen.

Mit Beginn des dritten Viertels war dem VfL anzumerken, dass man das Spiel unbedingt zu ihren Gunsten drehen wollte. Doch einige unglückliche Offensiv-Aktionen verhinderten dieses Vorhaben, so dass viele Chancen, in Führung zu gehen, liegen gelassen wurden. Zwei Minuten vor Ende des dritten Spielabschnittes war der VfL immerhin auf 46:48 herangekommen, durch fünf schnelle Punkte beendete der Gast aus Reutlingen das dritte Viertel aber erfolgreich und der VfL sah sich wieder mit einem größeren Rückstand konfrontiert (53:46).

Der letzte Spielabschnitte begann, wie das dritte Viertel endete. Reutlingen erzielte vier schnelle Punkte und baute so den Vorsprung weiter aus (57:48). Dem VfL waren diese Wirkungstreffer anzumerken, trotzdem gab sich das Team aus der Teckstadt noch nicht auf. Doch einige weitere unglückliche Einzelaktionen in der Offensive beendeten die Hoffnungen auf ein Comeback. Vor allem Damir Dronjic – mit 32 Punkten Topscorer der Partie – drückte dem Spiel jetzt sein Stempel auf. Immer wieder traf der Reutlinger Guard wichtige Würfe und sorgte so dafür, dass der VfL am Ende eine 60:75-Heimniederlage hinnehmen musste.

Auch VfL-Trainer Felix Jung war nach der Partie nicht zufrieden. „Heute haben wir das Spiel hauptsächlich in der Offensive verloren. Wir haben das gesamte Spiel keinen Rhythmus im Angriff gefunden und taten uns deshalb extrem schwer. Momentan fehlt uns vorne einfach die Leichtigkeit. Das gilt es durch harte Arbeit in den nächsten Wochen zu verbessern.“

Die Chance auf Besserung bietet sich dem VfL am kommenden Samstag in Karlsruhe. Um 15:30 Uhr treffen die Teckstädter auf die PS Karlsruhe, die sich momentan auf dem achten Tabellenplatz befinden.

VfL: Bekteshi (12/1 Dreier), Hedley (10), Kardauskas (4), Köppl (1), Oppermann, Pichl (9/1), Simpson (2), Sperber (16/1), Strickland (5), Vladov (1).


 

VfL-Basketballer wollen neue Erfolgsserie starten

Rund zwei Monate mussten die Basketballer des VfL Kirchheim auf ein Erfolgserlebnis warten, bevor mit dem 69:64 in Urspring am vergangenen Samstag der Knoten durchschlagen wurde. Mit dem Heimspiel in der Regionalliga Baden-Württemberg am Sonntag (17:30 Uhr Sporthalle Stadtmitte) gegen Mitaufsteiger TSG Reutlingen wollen die Teckstädter diesen Erfolg bestätigen und eine neue Erfolgsserie starten.

„Der Sieg in Urspring war eine Befreiung für uns“, berichtet VfL-Trainer Felix Jung. „Die Jungs haben bewiesen, dass sie es noch können. Das war genau dass, was wir in unserer Situation gebraucht haben.“ Der Aufsteiger aus Kirchheim konnte bekanntlich die ersten zehn Spiele für sich entscheiden, musste dann allerdings in den nächsten vier Partien das Parkett als Verlierer verlassen. Vor allem die  knappen Niederlagen gegen RW Stuttgart und BB Ulm nagten am Selbstvertrauen der Teckstädter. „Nach diesen Spielen hat man gemerkt, dass das Team etwas verunsichert war“, sagt Jung. „Am vergangenen Samstag haben wir in der zweiten Hälfte aber endlich wieder zurück zu unserer alten Stärke gefunden. Wir haben den Gegner durch eine mannschaftliche Geschlossenheit besiegt. Gegen Reutlingen müssen wir genau daran anknüpfen.“

Die TSG Reutlingen, als Oberliga-Zweiter über die Relegation zusammen mit dem VfL in die Regionalliga aufgestiegen, steht momentan mit vier Siegen und elf Niederlagen auf dem zwölften Tabellenplatz. In ihrem letzten Spiel musste sich die TSG im Kellerduell recht deutlich der BSG Ludwigsburg geschlagen geben (64:78). Nach dem Abgang von Topscorer Emilio Banic (KK Tajfun Sentur/1.Slowenische Liga) ruhen die Hoffnungen der Reutlinger hauptsächlich auf den Schultern von Damir Dronjic. Der vielseitige Flügelspieler erzielt im Schnitt 19,5 Punkte pro Partie. „Damir ist ein super Basketballer. Im Hinspiel konnten wir ihn allerdings sehr gut in Schach halten. Das wird auch eines der Ziele für Sonntag sein“, so Jung. Unterstützung erhält Dronjic von Justin Klay (13 Punkte/Partie) und Lucas Sipetic (10 Punkte/Partie). Gut zurecht gefunden hat sich inzwischen auch Akant Sengül, der nach der Oberliga-Meisterschaft aus persönlichen Gründen vom Meister zum Vizemeister wechselte und nach etwas holprigem Beginn inzwischen bei 7,7 Punkten pro Spiel angekommen ist.

„Der Plan für Sonntag wird sein, dass wir den Gegner durch unsere Defensive unter Druck setzten und sie in der Offensive als Mannschaft besiegen“, merkt Jung an. „Wenn uns das gelingt müssen wir uns nicht so sehr nach dem Gegner richten, sondern können ihm unser Spiel aufzwingen.“

Personell kann der VfL-Trainer für das Heimspiel in der heimischen Sporthalle Stadtmitte bis auf eine Ausnahme aus dem Vollen schöpfen. Jugendspieler Eren Sengül zog sich  beim Spiel in der zweiten VfL-Mannschaft einen Bänderriss im Sprunggelenk zu und muss mehrere Wochen pausieren. cpi

VfL: Auerbach, Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Oppermann, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


VfL-Basketballer zurück in der Erfolgsspur

Nach vier sieglosen Spielen gelang den Basketballern des VfL Kirchheim der lang ersehnte Befreiungsschlag. In der Regionalliga Baden-Württemberg setzten sich die Teckstädter beim Gastspiel in Urspring mit 69:64 durch und feierten damit den ersten Sieg im Jahr 2017.

Der VfL startete verhalten in die Partie. Der Gastgeber vom Basketballinternat aus Urspring war zu Beginn fokussierter und setzte sich schnell auf 13:6 ab. Nach fünf gespielten Minuten fanden dann auch die Teckstädter besser in das Spiel. Durch einen 6:0-Lauf verkürzte das Team um Kapitän Shkelzen Bekteshi den Rückstand auf einen Punkt (13:12). Bis zum Ende des ersten Viertels gelang es keinem Team, weitere Akzente zu setzten, so dass es mit 20:20 in die erste Viertelpause ging.

Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes änderte sich nicht viel an diesem Bild. Beide Teams schafften es nicht, sich vom Konkurrenten abzusetzen. Der VfL verpasste es vor allem in der Defensive, den Gegner unter Druck zu setzten. So leuchtet nach fünf Minuten im zweiten Viertel weiterhin ein ausgeglichener Spielstand auf der Anzeigetafel auf (31:31). Vier Minuten vor der Halbzeit schlug die Urspringschule dann Kapital aus der laschen VfL-Defensive. Mit einem 7:0-Lauf setzten sie sich ab und gingen mit einer 40:34-Führung in die Pause.

Zu Beginn des dritten Viertels merkte man den Kirchheimern an, dass sie mit diesem Zwischenstand nicht zufrieden waren. In der Defensive zeigte das Team von Coach Felix Jung plötzlich viel mehr Aggressivität und kam so zu einigen Ballgewinnen. Einzig das fehlende Wurfglück in der Offensive verhinderte zu diesem Zeitpunkt einen Führungswechsel. Nach der Hälfte des dritten Viertels liefen die Kirchheimer deshalb immer noch einem Vier-Punkte-Rückstand hinterher (44:48).

Doch die Mannschaft war gewillt, dieses Spiel zu drehen. Mit einem Kraftakt übernahm der VfL durch einen erfolgreichen Strickland-Dreier zum ersten Mal die Führung (51:48). Bis zum Ende des dritten Viertels folgte dann ein wahrer Schlagabtausch, so dass es beim Stand von 55:53 für die Heimmannschaft in die letzten zehn Minuten ging.

Hier übernahmen zunächst die Knights-Kooperationsspieler Niclas Sperber und Justin Hedley die Verantwortung. Immer wieder konnten sie einfache Punkte markieren und sorgten so für ein kleines Polster (61:55). Die Spieler aus dem Basketballinternat waren jedoch nicht gewillt aufzugeben. Trotz einer guten VfL-Defensive hielten sie sich in Schlagdistanz. Doch man merkten den Teckstädter an, dass sie nicht schon wieder ein enges Spiel verlieren wollten. Mit der knappen Führung im Rücken spielten sie das Spiel durch eine gute Ballbewegung souverän zu Ende, so dass sich alle Beteiligten über einen 69:64-Erfolg freuen konnten.

„So einen Sieg haben wir gebraucht", berichtet Trainer Felix Jung. „Das war wichtig für unser Selbstvertrauen. Vor allem in der zweiten Hälfte haben wir endlich wieder guten Teambasketball gespielt und so das Spiel für uns entschieden. Das müssen wir nun für die nächsten Spiele mitnehmen und bestätigen.”

Im nächsten Spiel treffen die Teckstädter zuhause auf die TSG Reutlingen. Spielbeginn ist am 29.01.2017 um 17:30 Uhr.

VfL:  Bekteshi (6 Punkte), Hedley (15), Hinitschew, Kardauskas (2), Köppl (10), Pichl (12/2 Dreier), Simpson (2), Sperber (12), Strickland (10/1), Vladov.


VfL-Basketballer wollen schwarze Serie beenden

Vier Spiele nacheinander verloren - die Basketballer des VfL Kirchheim benötigen in der Regionalliga Baden-Württemberg endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Die nächste Chance, den Negativtrend zu stoppen, hat das Team von Coach Felix Jung am Samstag im Auswärtsspiel beim bekannten Basketballinternat Urspring (15.00 Uhr, Junge Sporthalle Urspring).

„Wir müssen den Bock endlich wieder umstoßen“, sagt Felix Jung. „Alles, was uns fehlt, ist ein Erfolgserlebnis. Dann werden die Lockerheit und das Selbstbewusstsein wieder zurückkehren.“ Das von Jung angesprochene Erfolgserlebnis wäre schon am vergangenen Sonntag möglich gewesen. Zehn Sekunden vor dem Ende lagen die Teckstädter mit einem Punkt in Führung, mussten sich jedoch 66:68 geschlagen geben. „Das Spiel hätten wir eigentlich gewinnen müssen“, so Jung. „In den entscheidenden  Situationen waren wir einfach zu verkrampft und jeder wollte das Spiel alleine entscheiden. Das muss und wird sich definitiv verbessern.“

Die nächste Chance dafür bietet sich dem VfL beim Auswärtsspiel beim Basketballinternat Urspring. Das Hinspiel im Oktober konnten die Teckstädter dank einer starken Defensivleistung mit 75:53 klar für sich entscheiden. Für Jung und sein Team ein klarer Fingerzeig für den Samstag. „Wenn wir sie durch unsere Defensive unter Druck setzten, werden sie Probleme bekommen“, ist sich Jung sicher. „Wir müssen aus einer starken Defensive heraus das Spiel dominieren. Dadurch wird es uns auch in der Offensive leichter fallen, in einen guten Rhythmus zu kommen.“

Gegner TuS Urspringschule hatte ebenfalls einen Fehlstart ins Jahr 2017. Der Tabellenelfte (vier Siege, zehn Niederlagen) verlor sein Auswärtsspiel in Ludwigsburg mit 62:69. „Was den Kader betrifft, ist es ähnlich wie gegen Ulm“, sagt Jung. „Wir können nicht sagen, mit welchen Spielern der Gegner aufläuft.“ Topscorer der Urspringer ist Christopher Wolf mit 23,2 Punkten pro Partie. Allerdings absolvierte Wolf erst zwei Spiele. Mit Joel-Sadu Aminu (16,3 Punkte pro Partie), Finn Eckhardt (13,5), Andrew Onwuegbuzie (13,0) sowie Zaire Thompson (12,8) haben die Urspringer weitere gefährliche Spieler in ihren Reihen. „Sie haben ein sehr ausgeglichenes Team mit gut ausgebildeten Spielern. Wir müssen im Kollektiv dagegen halten und sie zu Fehlern zwingen“, weiß Jung.

VfL-Kader: Auerbach, Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


VfL-Basketballer verlieren in letzter Sekunde

Auch im neuen Jahr konnten die Basketballer des VfL Kirchheim ihren Negativlauf in der Regionalliga Baden-Württemberg nicht stoppen. Gegen den Tabellennachbarn BB Ulm mussten sich die Teckstädter nach einer umkämpften Partie 66:68 geschlagen geben.

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. In der Defensive standen beide Mannschaften recht sicher. Der Gegner aus Ulm kam in dieser Phase hauptsächlich durch Freiwürfe zum Erfolg und übernahm nach fünf gespielten Minuten mit 7:6 die Führung. In der Offensive taten sich beide Mannschaften sehr schwer. Erst kurz vor Viertelende konnten die Teckstädter einige Angriffe erfolgreich abschließen und gingen so mit einer 17:14-Fürhung in die erste Viertelpause.

Mit fünf schnellen Punkten zu Beginn des zweiten Viertels baute der VfL die Führung weiter aus (22:14). Doch die junge Mannschaft aus Ulm – kein Spieler war älter wie 19 Jahre – zeigte sich wenig beeindruckt. Gekonnt nutzen sie einige Abstimmungsprobleme der Kirchheimer aus und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 28:31.

Mit dem Start der zweiten Halbzeit merkte man dem VfL nun an, dass er gewillt war, dieses Spiel zu gewinnen. Durch mehrere Einzelaktionen konnten die Spieler um Kapitän Shkelzen Bekteshi den Vorsprung wieder etwas ausbauen (39:33). Doch plötzlich kippte das Spiel. Trotz einer soliden Verteidigungsleistung traf der Gegner aus Ulm einige schwere Würfe. In den letzten vier Minuten des dritten Viertels traf der Bundesliganachwuchs aus der Münsterstadt alleine vier Dreipunkte-Würfe. Niclas Sperber konterte den Sturmlauf der Ulmer mit zwei erfolgreichen Dreiern, trotzdem gingen die Teckstädter mit einem 49:54-Rückstand in das letzte Viertel.

Der VfL probierte nun alles, um diesen Rückstand zu egalisieren. Doch einige unglückliche Aktionen verhinderten zu diesem Zeitpunkt eine Aufholjagd. Vier Minuten vor dem Ende sahen sich die Teckstädter mit einem 56:62-Rückstand konfrontiert. Doch Desmond Strickland – mit 16 Punkten Topscorer des VfL – bäumte sich nochmal gegen die drohende Niederlage auf. Mit fünf schnellen Punkten brachte er sein Team auf 61:62 in Schlagdistanz. Durch zwei erfolgreiche Freiwürfe übernahmen die Kirchheimer zwei Minuten vor dem Ende sogar die Führung. Doch der Gegner aus Ulm wollte sich nicht geschlagen geben. Durch ein fragwürdiges Dreipunkte-Spiel – war das wirklich ein Foul beim Dunking des Ulmers Bretzel? – lagen die Münsterstädter wieder 65:63 in Front. Abermals war es Desmond Strickland, der sein Team auf die vermeintliche Siegerstraße brachte. Zehn Sekunden vor dem Ende sorgte er durch einen Korbleger mit Foul und verwandeltem Freiwurf für die erneute Führung (66:65). Doch die Ulmer hatten noch einen Pfeil in ihrem Köcher. Nach einer Auszeit verwandelte acht Sekunden vor dem Ende Heck eiskalt einen Dreier. Der anschließende letzte Angriff der Teckstädter war nicht von Erfolg gekrönt und so mussten sie sich im ersten Spiel 2017 mit 66:68 geschlagen geben.

„Es hat nicht sollen sein“, berichtet VfL-Trainer Felix Jung. „Insgesamt können wir mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden sein. In vielen engen Phasen wollten wir das Spiel durch Einzelaktionen entscheiden. Solche Spiele kann man nur über den Kampf und als Team gewinnen, und von beiden Komponenten haben heute einige Prozent gefehlt“, so Jung.

Die Chance, den Negativlauf zu stoppen haben die Basketballer des VfL nächsten Samstag bei der TuS Urspringschule. Um 15:00 Uhr treffen die Teckstädter in Schelklingen auf den Tabellenelften aus dem bekannten Basketballinternat Urspring. cpi

VfL: Bekteshi (10 Punkte/1 Dreier), Hedley (5, 1), Hinitschew, Kardauskas (9), Köppl (14), Pichl (2), Sengül, Simpson, Sperber (10/ 2), Strickland (16/1), Vladov.


Mit dem Rückrundenstart zurück in die Erfolgsspur

Für die Basketballer des VfL Kirchheim steht der Start in die Rückrunde bevor. In der Regionalliga Baden-Württemberg treffen die Teckstädter am Sonntag (17:30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte)  auf den Bundesliganachwuchs und direkten Tabellennachbar BB Ulm.

„Wir sind froh, dass es endlich wieder losgeht“, berichtet VfL-Trainer Felix Jung. „Die Spieler brennen darauf, endlich wieder einen Sieg einzufahren.“ Jung spielt damit auf die letzten drei Spiele der Hinrunde an. In allen drei Begegnungen mussten die Kirchheimer das Spielfeld als Verlierer verlassen und rutschten vom ersten auf den fünften Tabellenplatz ab. „Die Pause tat allen Beteiligten gut. Jeder konnte seinen Akku aufladen und ist jetzt wieder bereit für die nächsten Herausforderungen“, sagt Jung. Zum ersten Sieg im neuen Jahr soll auch Neuzugang Viktor Vladov beitragen. Der Center ersetzt den abgewanderten Roberto Malpede und verleiht dem Team damit wieder die nötige Stabilität unter dem Korb.

Mit Gegner BB Ulm kommt der direkte Tabellennachbar in die Teckstadt. Der Bundesliganachwuchs aus der Münsterstadt steht mit sieben Siegen und sechs Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz. Das Hinspiel in Ulm konnte der VfL nach einer starken Defensiv-Leistung mit 68:49 gewinnen. „Aus dem Hinspiel wissen wir, dass der Gegner Probleme bekommt, wenn wir in der Defensive Druck aufbauen“, erinnert sich Jung. „Das sollte unser Hauptziel am Sonntag sein. Eine gezielte Vorbereitung auf einzelne Spieler ist nämlich kaum möglich, da wir nicht wissen, mit welchem Kader die Ulmer bei uns antreten.“ Topscorer der Ulmer sind Till Pape (18,8 Punkte pro Partie) und Marvin Omuvwie (16,1). Beide liefen jedoch nur in sechs beziehungsweise in acht Partien für den Bundesliganachwuchs auf. „Wenn wir es wieder schaffen, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen, ist es ganz egal, wer auf der anderen Seite spielt“, sagt Jung. „In den ersten zehn Spielen der Saison ist uns das super gelungen. Dahin müssen wir nun wieder zurückfinden, dann können wir eine ähnliche Serie starten wie in der Hinrunde.“

Um so eine Serie zu starten, kann Jung voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. Bis auf Shkelzen Bekteshi, der an einer leichten Erkältung laborierte und eine Trainingseinheit verpasste, sind alle Spieler fit. Sprungball in der Sporthalle Stadtmitte ist am Sonntag um 17:30 Uhr. cpi

VfL: Auerbach, Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Kardauskas, Köppl, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland, Vladov.


Kirchheims Korbjäger lösen Center-Problem

Benjamin Zieker, Teammanager der VfL-Regionalligabasketballer, hatte über die Weihnachtszeit alle Hände voll zu tun. Nach dem unerwarteten Abgang von Roberto Malpede (wir berichteten) galt es, bis zum Start der Rückrunde einen Ersatz für die Centerposition zu finden. Dies gelang Zieker mit der Verpflichtung von Viktor Vladov. In Kirchheim ist der 25-jährige Deutsch-Bulgare kein Unbekannter. Vergangenes Jahr absolvierte der Center bereits einige Trainingseinheiten bei den Kirchheim Knights in der Pro A.

Schwarz-blauer Handschlag: VfL-Trainer Felix Jung begrüßt seinen neuen Center, Viktor Vladov. Foto: Tanja Spindler Handschlag im Dunkeln: Coach Felix Jung begrüßt Viktor Vladov

„Wir sind froh, dass wir Viktor verpflichten konnten“, so Zieker, „wir kennen ihn und wissen was er leisten kann. Zusammen mit unserem anderen Neuzugang Taurimas Kardauskas haben wir nicht nur alle Lücken geschlossen, sondern zusätzlich noch für mehr Qualität gesorgt.“

Vladov, der zuletzt bei Südost-Regionalligist BG Leiterhofen/Stadtbergen aktiv war, freut sich auf die neue Aufgabe. „Als Kirchheim bei mir anfragte, musste ich nicht lange überlegen. Ich möchte dem Team mit meiner Erfahrung helfen und werde alles dafür geben, dass wir erfolgreich in die Rückrunde starten“, so Vladov.

Die erste Chance dafür bietet sich bereits am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr. Dann erwarten die VfL-Korbjäger in der heimischen Sporthalle Stadtmitte den Bundesliganachwuchs von ratiopharm Ulm.cpi


VfL-Basketballer können Niederlagenserie nicht stoppen

Es war ein spannendes Spiel am Sonntag in der Regionalliga Baden-Württemberg. Nach einem harten Kampf musste sich der VfL Kirchheim am Ende mit 65:69 RW Stuttgart geschlagen geben und rutschte in der Tabelle auf den fünften Platz ab. Topscorer der Teckstädter war Justin Hedley mit 18 Punkten.

Von Anfang an entwickelte sich ein enges Spiel in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim. Es benötigte ganze zwei Minuten, bis die über 100 Zuschauer die ersten Punkte der Partie sahen.  In der Defensive standen die VfL-Basketballer zu Beginn relativ sicher. Aufgrund des fehlenden Wurfglückes verpassten sie es jedoch, sich einen Vorsprung zu erspielen. Beim Stand von 9:9 nach sechs gespielten Minuten feierte dann VfL-Neuzugang Taurimas Kardauskas sein Debüt für die Teckstädter. Er benötigte lediglich 40 Sekunden für seine ersten Punkte im neuen Trikot. Bis zum Ende des ersten Spielabschnittes konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzten und so ging es beim Stande von 15:16 aus Sicht der Teckstädter in die zweiten zehn Minuten.

Auch hier konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Die Kirchheimer schafften es in dieser Phase nicht, den Stuttgarter Center Martin Crnjak  zu kontrollieren. Der 2,08-Meter große Kroate punktete nach Belieben und erzielte im zweiten Viertel neun der zwölf Punkte für sein Team. Beim Stand von 24:25 konnte sich der VfL mit einem 6:0-Lauf zum ersten Mal etwas von seinem Gegner absetzten.  Doch der Tabellenletzte aus Bad Cannstatt blieb auf Tuchfühlung und verkürzte bis zur Halbzeit auf 28:30.

Mit Beginn des dritten Viertels erwischte Rot-Weiß den etwas besseren Start. Vier schnelle Punkte sorgten für die erneute Führung für das Team aus der Landeshauptstadt. Der VfL tat sich nun zunehmend schwerer gegen die Zonenverteidigung. Viel zu oft mussten die Spieler von Trainer Felix Jung ihren Angriff mit einem schwierigen Wurf abschließen. Beim Stand von 37:37 nach sechs gespielten Minuten nutzte der Gast dann plötzlich diese Schwächephase der Teckstädter. Mit einem 10:1-Lauf setzten sie sich auf 47:38 ab. Justin Hedley konnte mit einem Dreier den Rückstand vor den letzten zehn Minuten nochmal etwas verkürzen (41:47).

Den Spielern des VfL war nun anzumerken, dass sie mit diesem Zwischenstand nicht einverstanden waren. Innerhalb von zwei Minuten glichen sie das Spiel zum 51:51 aus. Doch einige vermeidbare Ballverluste stoppten diese Aufholjagd sofort wieder. Stuttgart nutze diese Fehler gnadenlos aus und zog wieder auf 61:56 davon. In den folgenden Minuten bissen sich die Teckstädter an ihrem Gegner die Zähne aus. Jeder Punkt des VfL wurde von den Stuttgartern gekontert. Zwei Minute vor dem Ende lagen die Spieler aus der Teckstadt noch immer mit 59:64 im Hintertreffen. Angefeuert von ihren Zuschauern und den Knights-Cheerleadern setzten sie zu einer letzten Aufholjagd an. Zwei Freiwürfe von Hedley und ein Dreier von Desmond Strickland brachten 30 Sekunden vor dem Ende den viel umjubelten Ausgleich (64:64). Die Gäste zeigten sich davon jedoch nicht beeindruckt. Trotz einer guten VfL-Verteidigung konnten sie acht Sekunden vor dem Ende einen Dreier zur erneuten Führung versenken. Im darauffolgenden Angriff schafften die Teckstädter nur einen Punkt von der Freiwurflinie und mussten sich so am Ende mit 65:69 geschlagen geben.

„Es hat heute einfach nicht sollen sein“, berichtet Trainer Felix Jung. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, die der Gegner dann gnadenlos ausgenutzt hat. Mit der Hinrunde können wir, abgesehen von den letzten zwei Spielen, trotzdem zufrieden sein. Zehn Siege als Aufsteiger sind nicht selbstverständlich. Wir lecken jetzt unsere Wunden und werden 2017 stärker zurückkommen“, versprach Jung.

Viertel-Ergebnisse: 15:16, 15:12, 11:19, 25:22

VfL: Bekteshi (10 Punkte/2), Hedley (18/2), Hinitschew (n.e.), Kardauskas (16), Oppermann (1), Pichl (5/1), Sarcevic (n.e.), Sengül (n.e.), Simpson (3/1), Sperber (7/1), Strickland (5/1).


Neuzugang für die VfL-Regionalliga-Basketballer

Nach zwei personellen Abgängen und einer Verletzung gibt es endlich wieder eine positive Nachricht für die Basketballer des VfL Kirchheim. Taurimas Kardauskas verstärkt ab sofort die Teckstädter und bestreitet schon am Sonntag das erste Spiel für den VfL.

VfL-Teammanager Benjamin Zieker hatte in der letzten Woche mehr zu tun, als ihm lieb war. Nach den Abgängen von Roberto Malpede und Simmion Habtemichael sowie der Verletzung von Florian Köppl musste der Teammanager reagieren. „Die zwei Abgänge waren unerwartet, aber wir wollen den Spielern dann auch keine Steine in den Weg legen. Als dann noch die Verletzung von Florian Köppl dazu kam, mussten wir etwas tun“, sagt Zieker. Dem Manager gelang es in dieser Woche, Taurimas Kardauskas unter die Teck zu holen. Der zwei Meter große Guard/Forward ist vielseitig einsetzbar und wechselt vom MTV Stuttgart (Regionalliga 1) nach Kirchheim. „Als ich erfahren habe, dass Taurimas verfügbar ist, musste ich nicht lange überlegen. Er bringt alles mit, was wir von einem kompletten Spieler erwarten“, so Zieker.

Kardauskas selbst freut sich auf seine neue Aufgabe und ist überzeugt dem Team sofort helfen zu können. „Ich habe die Spiele der Kirchheimer verfolgt und mir hat es einfach gefallen, wie sie Basketball spielen. Deshalb war es für mich sehr einfach, hier her zu kommen. Ich möchte dem Team sofort helfen und natürlich mit einem Sieg am Sonntag meine Aufgabe hier beginnen“, berichtet Kardauskas voller Vorfreude. cpi


Zurück in die Erfolgsspur

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge möchten die Basketballer des VfL Kirchheim in der Regionalliga Baden-Württemberg wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Die Teckstädter empfangen zum Jahresabschluss am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte das Team von RW Stuttgart. Im Falle eines Sieges und passender Ergebnisse der Konkurrenz winkt sogar noch die Herbstmeisterschaft.

56:82 – so lautete das Ergebnis nach dem letzten Spiel. Für die Basketballer des VfL Kirchheim ein ungewohntes Gefühl. Zum ersten Mal in dieser Saison war man nicht auf Augenhöhe mit einem Gegner. VfL-Trainer Felix Jung wertete das schwierige Spiel in Schwäbisch Hall als Entwicklungsschritt. „Während einer langen Saison muss man auch Rückschläge verkraften können. Nur ist es dabei wichtig, aus diesen Rückschlägen zu lernen. Wir haben am Samstag bemerkt, was passiert, wenn wir nicht als Team spielen und die nötige Intensität und der absolute Wille fehlt. Diesen Fehler werden wir sicher kein zweites Mal machen. Im Training merke ich, dass die Jungs unbedingt Wiedergutmachung betreiben wollen.“

Als Chance zur Wiedergutmachung bietet sich das Spiel am Sonntag gegen den Tabellenletzten RW Stuttgart an. Das Team aus Bad Cannstatt hat erst zwei Siege, aber schon zehn Niederlagen auf seinem Konto. Im letzten Spiel musste sich das Stuttgarter Team zuhause der SG Heidelberg/Kirchheim deutlich mit 71:90 geschlagen geben. Vor allem ein Spieler sticht beim Tabellenletzten heraus. Der Franzose Cyrill Da Silva leitet als Aufbauspieler geschickt das Spiel und ist mit über 16 Punkten pro Partie Topscorer seines Teams. Mit 15 Punkten pro Partie steht ihm Colin Anwender – was das Scoring betrifft – in nichts nach. Dazu kommen Alexander Feldberg und Simon Brisedou, die ebenfalls zweistellig punkten (zehn Punkte pro Partie). 

„Wir dürfen nicht den Fehler machen, dass wir die Stuttgarter aufgrund ihres Tabellenplatzes unterschätzen. Ein Selbstläufer wird das Spiel auf keinen Fall, schon gar nicht mit unserer angespannten Personalsituation“, berichtet Jung. Unter der Woche musste der VfL-Trainer die nächste Hiobsbotschaft verkraften. Forward Florian Köppl fällt aufgrund einer Fersenverletzung für unbestimmte Zeit aus. „Uns bleibt nichts anderes übrig, als aus dieser Situation das Beste zu machen. Jetzt müssen eben andere Spieler in die Bresche springen“, so Jung. „Motivation ist genügend da. Sollten wir gewinnen und Schwäbisch Hall gegen Crailsheim verlieren, dann winkt uns die Herbstmeisterschaft. Also werden wir unsere Aufgabe erledigen und dann schauen, ob es reicht, auf Platz eins Weihnachten zu feiern.“

Der voraussichtliche Kader: Auerbach, Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Oppermann, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland.


 

VfL kommt in Schwäbisch Hall unter die Räder

Nichts zu holen gab es für die Basketballer des VfL Kirchheim bei den Flyers aus Schwäbisch Hall. Im Spitzenspiel Zweiter gegen Erster der Regionalliga Baden-Württemberg verloren die Teckstädter deutlich 56:82 und mussten damit auch die Tabellenführung an den Gegner abtreten.

VfL-Trainer Felix Jung konnte die Reise zum Spitzenspiel in Schwäbisch Hall nur mit acht Spielern antreten, da Doppellizenzspieler Justin Hedley zeitgleich für die Kirchheim Knights in Weißenfels auflief. Der VfL startete nervös in die Partie. Der Tabellenzweite aus Schwäbisch Hall versuchte, sofort die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Nach vier gespielten Minuten erzielte Skhelzen Bekteshi die ersten Punkte für den VfL (2:7). Danach legte sich die anfängliche Nervosität etwas. Angeführt von Desmond Strickland gelang den Teckstädtern nach sechs Minuten der Ausgleich zum 9:9. Doch die Haller schafften es immer wieder, ihre Größenvorteile zu nutzen. Dies hatte zur Folge, dass der VfL nach dem ersten Viertel mit 14:20 im Hintertreffen lag. Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes starteten die Teckstädter die nächste Aufholjagd. Ein 10:2-Lauf sorgte für den erneuten Ausgleich (24:24). Zu mehr sollte es an diesem Abend jedoch noch reichen. Hall konterte mit einem 11:0-Lauf und setzte sich erneut vom Tabellenführer ab (35:24). Auch hier machte sich die fehlende Größe des VfL wieder bemerkbar. Durch einige Offensivrebounds kamen die Flyers zu einfachen Punkten. In der Offensive schafften es die Teckstädter nicht, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen. Das Resultat war ein 29:42-Rückstand zur Halbzeit.

Der VfL kam mit dem Ziel aus der Kabine, das Spiel wieder enger zu gestalten. Doch die Basketballer aus Schwäbisch Hall nahmen den Gästen sofort wieder den Wind aus den Segeln. Sie eröffneten die zweite Halbzeit mit einem 10:0-Lauf (50:29). Desmond Strickland gelangen nach erst fünf Minuten die ersten Punkte für die Teckstädter. Die Haller kamen jetzt richtig in Fahrt. Der VfL fand in der Defensive keinen Zugriff und kassierte immer wieder einfache Körbe. Hinzu kam, dass man sich in der Offensive selbst einer wichtigen Stärke beraubte. Das mannschaftliche Zusammenspiel, das den VfL bis jetzt immer ausgezeichnet hat, fand an diesem Abend nicht statt. Der Gegner nutze dies gekonnt aus und erhöhte bis zum Ende des dritten Viertels auf 64:40.

Im vierten Viertel änderte sich nicht mehr viel am Gesamtbild. Vielmehr ergab sich der VfL nun seinem Schicksal und erlaubte so dem Gegner weitere einfache Punkte. Dies führte am Ende zu einer deutlichen 56:82-Niederlage. Gleichzeitig musste der VfL die Tabellenführung an die Flyers abgeben. Trainer Felix Jung war nach dem Spiel bedient: „Wir haben heute alles vermissen lassen, was uns stark macht. In der Defensive haben wir mit zu wenig Intensität gespielt, während in der Offensive kein Zusammenspiel stattfand. Das war mit Abstand unsere schlechteste Leistung in dieser Saison. Ich denke die Jungs wissen, dass sie einiges wieder gut machen müssen.“

Die Chance zur Wiedergutmachung hat das Team beim Weihnachtsspiel am 18.12.2016. Um 17:30 Uhr empfängt der VfL in der heimischen Sporthalle Stadtmitte RW Stuttgart zum letzten Spiel im Jahr 2016.

Viertel-Ergebnisse: 14:20, 15:22, 11:22, 16:18

VfL: Bekteshi (17/3), Hinitschew, Köppl (3), Oppermann (1), Pichl (5/1), Simpson (8/1), Sperber (6), Strickland (16/2).


Sieg im Spitzenspiel bedeutet Herbstmeisterschaft

Am Samstag kommt es in der Regionalliga Baden-Württemberg zum Duell um die Tabellenführung, wenn die Flyers aus Schwäbisch Hall um 19.30 Uhr den Spitzenreiter aus Kirchheim empfangen.  Im Falle eines Kirchheimer Erfolges würde der inoffizielle Titel des Herbstmeisters an den Aufsteiger aus der Teckstadt gehen.

Für die Basketballer des VfL Kirchheim war es ein ungewohntes Gefühl am vergangenen Sonntag. Es galt die erste Niederlage der Saison zu verkraften. Für das Team um Trainer Felix Jung Motivation genug, um in Schwäbisch Hall Wiedergutmachung zu betreiben. „Die Niederlage ärgert uns natürlich, aber wir wissen, woran es lag. Das werden wir in dieser Form kein zweites Mal machen“, ist sich Jung sicher. Vor allem in den letzten fünf Minuten gab es Verbesserungsbedarf als der Gast aus Haiterbach das Spiel mit einem 16:0-Lauf für sich entscheiden konnte. „In Schwäbisch Hall wird es ähnlich schwierig wie gegen Haiterbach. Aufstiegsaspirant Mannheim hat bei den Hallern zum Beispiel auch schon mit 95:98 verloren. Da wir im Moment auf einige Positionen etwas dünn besetzt sind, wird das eine große Herausforderung für uns.“

Wie in jedem Jahr gehören die Flyers aus Schwäbisch Hall zum Favoritenkreis der Regionalliga. Der dritte Platz, auf dem die Haller mit neun Siegen und zwei Niederlagen stehen, zeigt warum. In ihrem letzten Heimspiel konnten die Flyers die ambitionierten Mannheimer mit 98:95 nach Verlängerung bezwingen. Dabei kann sich das Team vor allem auf Igor Salamun (20,1 Punkte pro Partie) und Nebojsa Erkic (17,5) verlassen. Unterstützung erhalten sie von Radovan Cavlin (13,5) sowie vom ehemaligen Bundesligaprofi Michael Heck (10,4). „Was das Scoring betrifft, sind die Haller sehr variabel. Da müssen wir als Team in der Defensive wieder richtig funktionieren“, sagt Jung.

Mit welchem Kader Jung die Fahrt nach Schwäbisch Hall antreten kann, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel, da die Kirchheim Knights zeitgleich beim Mitteldeutschen Basketballclub antreten müssen.

Sicher nicht dabei sein wird Simmion Habtemichael. Der Guard verlässt den VfL nach wenigen Wochen auf eigenen Wunsch und sucht eine neue sportliche Herausforderung. „Das macht die ganze Situation nicht einfacher, aber die Jungs können damit umgehen“, so Jung. Und weiter: „Keiner möchte zwei Spiele hintereinander verlieren, und mit der Aussicht auf die Herbstmeisterschaft sollte jeder bis in die Haarspitzen motiviert sein.“

Spielbeginn im Schulzentrum West in Schwäbisch Hall ist um 19:30 Uhr.

Der voraussichtliche Kader: Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Köppl, Oppermann, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland.


Viertes Viertel bringt die erste Niederlage

Dreieinhalb Viertel lang war es ein Spiel auf Augenhöhe zwischen dem VfL Kirchheim und KKK Haiterbach. Dann musste der Tabellenführer aus Kirchheim den Anstrengungen der letzten Wochen Tribut zollen und verlor das erste Spiel in der Regionalliga Baden-Württemberg mit 80:98.

Schon am Donnerstag galt es die erste Hiobsbotschaft zu verkraften. Center Roberto Malpede, der in den ersten zehn Saisonspielen unter den Körben dominierte, bat aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrags, um in seine italienische Heimat zurückzukehren. Die Vereinsführung des VfL entsprach diesem Wunsch und so mussten die Teckstädter im Spiel gegen die Startruppe aus Haiterbach ohne echten Center auskommen.

Dementsprechend nervös startete der VfL ins Spiel. Haiterbach übernahm schnell die Initiative und führte nach fünf Minuten 11:3. Vor allem Franko Filipovic, mit 2,10 Meter der größte Spieler auf dem Feld, bereitete dem VfL große Probleme. Der bullige Center kam immer wieder zu einfachen Punkten unter dem Korb. Nachdem sich die anfängliche Nervosität gelegt hatte, kam auch der Tabellenführer besser ins Spiel. Angeführt von Niclas Sperber und Desmond Strickland, die bis zum Ende des ersten Viertels für 17 Punkte verantwortlich waren, verkürzte der VfL den Rückstand kontinuierlich. So ging es beim Stand von 22:25 in die erste Viertelpause.

Man merkte, dass die Kirchheimer nun im Spiel angekommen waren. Die Defensive wurde deutlich besser, während in der Offensive der Ball weiter gut bewegt wurde. Beim Stand von 31:33 aus Sicht des VfL starteten die Kirchheimer ihren ersten Lauf. Acht Punkte in Folge sorgten für eine 40:33-Führung. Die fast 350 Zuschauer in der Sporthalle Stadtmitte, darunter sicher 100 Schlachtenbummler aus Haiterbach, waren beeindruckt. Angetrieben von Filipovic und Rückkehrer Tim Burnette verkürzte der Tabellenfünfte jedoch innerhalb von zwei Minuten wieder auf einen Punkt (42:41). Doch die Teckstädter zeigten in dieser Phase, warum sie ungeschlagen an der Tabellespitze stehen. In den letzten zwei Minuten bauten sie den Vorsprung vor der Pause wieder aus. Dank Justin Hedley, der mit dem Halbzeitpfiff einen Mitteldistanz-Wurf versenkte, ging der VfL mit einer 53:45-Führung in die Kabine.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich dieses Bild nicht. Unterstützt von ihren Zuschauern konnten die Teckstädter den Vorsprung weiter vergrößern (62:51). Haiterbach steckte allerdings nicht auf und übernahm mit einem 12:0-Lauf die Führung (62:63). Es entwickelte sich nun ein Schlagabtausch auf hohem Niveau. Der Spitzenreiter aus Kirchheim antwortete mit acht Punkte in Folge. Nun waren die Gäste wieder an der Reihe und verkürzte bis zum Viertelende auf 72:69.

Mit Beginn des letzten Spielabschnittes merkte man, dass dem VfL langsam die Kraft ausging. Bis Mitte des vierten Viertels konnten die Teckstädter das Spiel noch ausgeglichen gestalten (80:82, 36.). War es in den letzten Spielen ein Markenzeichen, im letzten Viertel nochmals das Tempo anzuziehen, so wollte das in diesem Spiel nicht gelingen. Hinzu kam, dass innerhalb von zwei Minuten mit Niclas Sperber und Florian Köppl die beiden größten Spieler des VfL das Spielfeld mit fünf persönlichen Fouls verlassen mussten. Haiterbach schlug daraus geschickt Kapital und erzielte die letzten 16 Punkte der Partie. Auf Seiten des VfL versuchte man die Niederlage mit Einzelaktionen statt Teamplay abzuwenden. Dieses Vorhaben war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Am Ende ärgerte sich das Team um VfL-Trainer Felix Jung über eine deutliche 80:98-Heimniederlage.

„Es war heute ein Spiel mit zwei Gesichtern. In der ersten Halbzeit haben wir sehr guten Team-Basketball gespielt, während wir es in der zweiten Hälfte vermehrt über Einzelaktionen probiert haben. Man muss jedoch auch die Leistung des Gegners anerkennen, sie haben das heute sehr gut gemacht. Am Ende hat man uns auch angemerkt, dass einige Spieler aufgrund von Krankheiten nur bedingt trainieren konnten. In der entscheidenden Phase hat uns dadurch die Spritzigkeit und Frische, die uns in den letzten Spielen ausgezeichnet hat, gefehlt“, sagte Felix Jung. „Die Niederlage ärgert uns, ist aber kein Beinbruch. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen und es im nächsten Spiel besser machen.“

Viertel-Ergebnisse: 22:25, 31:20, 19:24, 8:29

VfL: Bekteshi (14/2), Hedley (19), Hinitschew, Köppl (8), Oppermann, Pichl (3/1), Sengül, Simpson (2), Sperber (18), Strickland (16/3).


 

Nächster Härtetest für den Spitzenreiter

Für die Basketballer des VfL Kirchheim jagt ein Spitzenspiel das nächste. Am Sonntag um 17.30 Uhr trifft der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Regionalliga Baden-Württemberg in der Sporthalle Stadtmitte auf einen alten Rivalen. Die Teckstädter empfangen KKK Haiterbach zum Spitzenspiel des elften Spieltages.

Erster gegen Fünfter. So lauten die Voraussetzungen vor dem kommenden Spiel. Trainer Felix Jung möchte dem aber nicht viel beimessen. „Wir schauen nicht so viel auf die Tabelle. Uns ist bewusst, dass Haiterbach eine starke Truppe besitzt und erst drei Niederlagen auf ihrem Konto hat. Uns ist es aber wichtig, auf uns zu schauen und das Positive aus dem letzten Spiel mitzunehmen.“ Beim 84:76-Erfolg in Möhringen wurden die VfL-Basketballer bis zuletzt von einem starken Gegner gefordert. Letztlich brachte ein starkes defensive Schlussviertel den zehnten Sieg im zehnten Spiel. Daran möchte der VfL-Trainer anknüpfen. „Wenn wir die defensive Einstellung aus den letzten zehn Minuten des letzten Spiels mitnehmen können in das Spiel gegen Haiterbach, dann wird es für den Gegner in Kirchheim sehr schwer.“

Brisanz erhält die Partie gegen KKK Haiterbach auch, da es zu einem Wiedersehen mit einem alten Bekannten kommt. Timothy Burnette, der in der letzten Saison das Trikot der Kirchheim Knights trug, hat sich dem kommenden Gegner angeschlossen. Zusammen mit Franko Filipovic (23,7 Punkte/Spiel) bildet Burnette (20,5 Punkte/Spiel) die Speerspitze des Haiterbacher Teams. Unterstützung erhalten die zwei Scorer von Bozidar Bubablo und Marin Zelalija, die beide über zwölf Punkte pro Partie erzielen. „Mit Tim und Franko haben die Haiterbacher zwei super Spieler in ihren Reihen. Das wird eine große Herausforderung für uns. Aber auch diese Herausforderung werden wir annehmen und meistern“, ist sich Jung sicher.

Auch in diesem Spiel plagen den Trainer des Spitzenreiters Personalsorgen. „Skhelzen Bekteshi konnte aufgrund einer Sehnenentzündung im Knie nur leicht mittrainieren. Wir müssen sehen, ob es am Sonntag für das Spiel reicht. Desweiteren mussten Desmond Strickland und Christian Pichl aufgrund einer Erkältung einmal pausieren, für das Spiel sind sie aber fest eingeplant.“

Sprungball ist am Sonntag zur gewohnten Zeit um 17:30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim.

VfL: Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Köppl, Malpede, Oppermann, Pichl,Sengül, Simpson, Sperber, Strickland.


Siegesserie hält auch in Möhringen

Die Basketballer des VfL Kirchheim setzten auch beim Auswärtsspiel in Möhringen ihren Lauf fort. Am zehnten Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg gelang dem Aufsteiger mit dem 84:76 (47:47) der zehnte Sieg im zehnten Spiel.

Der Tabellenführer aus Kirchheim ging mit vielen Fragenzeichen in das wichtige Auswärtsspiel gegen Möhringen. Zum einen standen VfL-Trainer Felix Jung aufgrund einer angespannten Personalsituation (Krankheit, berufliche Verhinderung) nur acht Spieler zur Verfügung. Zum anderen war es schwierig, das Möhringer Team einzuschätzen, da es kurz vor dem Spiel zu einem Trainerwechsel beim Gegner kam. Am Freitag hatte sich der SVM von Marian Thede getrennt, der erst zu Beginn der Saison die Nachfolge von Jurica Puljic (41) angetreten hatte, der nur noch Spieler sein wollte. Doch die Vorstellungen von Thede und dem Team lagen zu weit auseinander: Der Profi-Coach wollte bis zu siebenmal in der Woche trainieren, die Spieler lieber Freizeit-Basketball spielen. So übernahm der Vorgänger in der Not, Puljic wird wieder Spielertrainer – bis zum Ende der Saison.

Entsprechend motiviert starteten die Möhringer in die Partie. Durch einfache Fastbreak-Punkte konnten sie sich nach vier Minuten auf 14:7 absetzten. Hinzu kam, dass sie trotz einer guten VfL-Verteidigung selbst schwierigste Würfe trafen. Doch beim Stand von 9:19 aus VfL-Sicht kam auch der Motor der Teckstädter besser ins Laufen. Durch klug herausgespielte Punkte wurde der Rückstand bis zur ersten Viertelpause auf 20:23 verkürzt.

Was die Zuschauer mit Beginn des zweiten Viertels sahen, waren vermutlich die besten offensiven fünf Minuten der Kirchheimer in dieser Saison. Der Ball lief wie am Schnürchen durch die eigenen Reihen und stellte die Möhringer Defensive ein ums andere Mal bloß. Mit vier erfolgreichen Dreiern in Folge übernahmen die Teckstädter zum ersten Mal die Führung (32:27). Möhringen zeigte sich beeindruckt, blieb jedoch durch Einzelaktionen in Schlagdistanz. Der VfL sorgte kurz vor der Halbzeit selbst dafür, dass Möhringen das Spiel wieder ausgeglichen gestaltete. Aufgrund von vermeidbaren defensiven Fehlern des Tabellenführers leuchtete ein 47:47 auf der Anzeigetafel auf.

Auch mit Beginn des dritten Viertels befanden sich beide Teams auf Augenhöhe, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzten. In der Offensive schaffte es der VfL in dieser Phase nicht, den besser positionierten Spieler zu finden. Vielmehr wurde versucht, das Spiel über Einzelaktionen zu entscheiden. Möhringen profitierte davon und zog in den letzten Minuten des dritten Viertels auf fünf Punkte davon (65:60).

Doch mit Beginn des letzten Spielabschnittes merkten die Zuschauer, warum der VfL ungeschlagen an der Tabellenspitze stand. Fast problemlos zogen die Teckstädter das Tempo in der Defensive an und ließen den Möhringer keine Luft zum Atmen. Nach drei Minuten war beim 70:70 der Rückstand egalisiert. Kapitän Skhelzen Bekteshi sorgte direkt danach mit einem Dreier zum 73:70 für die Kirchheimer Führung. Möhringen bäumte sich nochmals auf, biss sich an der aggressiven VfL-Verteidigung allerdings die Zähne aus. In der Offensive spielten die Teckstädter – ganz im Stile einer Spitzenmannschaft – nun geduldig und abgeklärt. Möhringen hatte dem nichts mehr entgegenzusetzten und so freuten sich die Kirchheimer über einen 84:76-Auswärtserfolg.

Felix Jung war nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Die Vorzeichen vor dem Spiel waren aufgrund der Personalsituation und des Trainerwechsels beim Gegner nicht ideal. Aber uns kann im Moment nichts aus der Bahn werfen. Wie die Jungs im letzten Viertel verteidigt haben, macht mich enorm Stolz. Das war purer Willen, pure Leidenschaft. In der Offensive haben wir teilweise überragend gespielt. Das nehmen wir für die letzten drei Vorrundenspiele mit, bevor es dann in die kurze Weihnachtspause geht.“

Viertel-Ergebnisse (SVM-VfL): 23:20, 24:27, 18:13, 11:24

VfL: Bekteshi (23/5), Hedley (13/1), Hinitschew, Köppl (4), Malpede  (7), Pichl (5), Sperber (17/2), Strickland (15).


Schweres Auswärtsspiel in Möhringen

Auf die Basketballer des VfL Kirchheim wartet in der Regionalliga Baden-Württemberg die nächste schwere Hürde. Der Tabellenführer reist am Samstag zum SV Möhringen (16.45 Uhr, Rembrandthalle) und möchte auch dort die eindrucksvolle Siegesserie fortsetzten.

„Das Spiel gegen Ludwigsburg haben wir schnell abgehakt, “ berichtet VfL-Trainer Felix Jung. „Wir wissen, was wir verbessern müssen und haben in dieser Woche hart daran gearbeitet.“ Jung spielt damit hauptsächlich auf die Leistung in der ersten Hälfte beim knappen 68:66 Auswärtserfolg in Ludwigsburg an. „In der ersten Halbzeit hat uns vor allem die körperliche als auch geistige Fitness gefehlt. Dadurch haben wir keine Intensität auf den Platz gebracht und Ludwigsburg nutze das gekonnt aus. Gegen Möhringen wird sich das jedoch nicht mehr wiederholen, “ ist sich Jung sicher.

Die Möhringen Basketballer stehen momentan mit fünf Siegen und vier Niederlagen auf dem siebten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag galt es eine 72:84-Niederlage in Ulm zu verkraften. Insgesamt punkten gleich vier Spieler im Schnitt zweistellig. Pius Weller und Nico Hihn stellen dabei mit jeweils 17 Punkte pro Partie die Topscorer des SV Möhringen. Unterstützung erhalten sie vom erfahrenen Distanzschützen Jurica Puljic (14 Punkte/Partie) sowie von Tobias Heintzen (13 Punkte/Partie). „Bei den Möhringern ist es ähnlich wie bei uns. Viele Spieler sind in der Lage zu scoren, deshalb macht es keinen Sinn, sich auf einen bestimmten zu konzentrieren,“ sagt Felix Jung. „Wie in jedem Spiel müssen wir zuerst auf uns schauen und unsere Stärken auf das Parkett bringen, denn so gewinnen wir unsere Spiele.“

Bis auf Shannon Simpson (beruflich verhindert) kann Jung personell aus dem Vollen schöpfen. Sprungball am Samstag in der Rembrandthalle in Möhringen ist um 16:45 Uhr.

VfL: Bekteshi, Habtemichael, Hedley, Hinitschew, Köppl, Malpede, Oppermann, Pichl, Sengül, Sperber, Strickland.


Hedleys Gamewinner bringt den Auswärtssieg

Lange sah es im Auswärtsspiel des VfL Kirchheim am Samstagnachmittag bei der BSG Basket Ludwigsburg nach der ersten Saisonniederlage aus. Bis zu 17 Punkte betrug zwischenzeitlich der Rückstand. Doch dann kämpfte sich der Tabellenführer der Regionalliga Baden-Württemberg zurück in die Partie und gewann am Ende knapp 68:66.

Der VfL startete schlecht in die Partie. Auf beiden Seiten des Feldes fanden die Spieler von Coach Felix Jung keinen Rhythmus. Ludwigsburg dagegen startete aggressiv in die Partie und führte nach drei Minuten 10:4. Auf Seiten der Kirchheimer schlichen sich immer wieder vermeidbare Fehler ein, in der Offensive wurden einfache Korbleger vergeben. Ludwigsburg nutze dies gekonnt aus. Da sie in der Offensive eine konstante Trefferquote hatten, betrug der Rückstand für den ungeschlagenen Tabellenführer aus Kirchheim nach dem ersten Viertel 14:19.

Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer das gleiche Bild. Ludwigsburg eröffnete mit einem 8:0-Lauf und setzte sich auf 27:14 ab, bevor nach vier Minuten Roberto Malpede die ersten Punkte für den VfL markierte. In der Offensive taten sich die Kirchheimer Spieler weiter schwer. Mit einem weiteren 6:0-Lauf vergrößerten die Barockstädter den Vorsprung auf 15 Punkte (40:25). Desmond Strickland konnte dank eines Drei-Punkte-Spiels den Rückstand zur Pause  auf 28:40 verkürzen.

Den Spieler des VfL war klar, dass in der zweiten Hälfte eine Leistungssteigerung dringend nötig war. Die Defensive des Tabellenführers wurde nun deutlich aggressiver, doch noch trug die Arbeit noch keine Früchte. Ludwigsburg traf immer wieder schwierige Würfe, so dass der Rückstand sogar auf 17 Punkte anwuchs (30:47). Doch jetzt  zahlte sich die verbesserte Defensive aus. Etliche Ballgewinne führten zu einfachen Körben. Innerhalb von drei Minuten verkürzte der VfL auf 49:55. Die Ludwigsburger agierten nun verunsichert, konnten dank mehrerer Freiwürfe die Führung aber in die letzte Viertelpause retten (54:60).

Die Teckstädter eröffneten den letzten Spielabschnitt mit einem 8:0-Lauf und übernahmen beim Stand von 63:62 die Führung. Von da an entwickelte sich ein zähes Spiel. Auf beiden Seiten gab es mehrere Ballverluste zu verzeuchnen. 30 Sekunden vor dem Ende übernahmen die Barockstädter dank zwei erfolgreicher Freiwürfe wieder die Führung (66:65). Doch dann schlug die Stunde von Justin Hedley. Der Knights-Guard schnappte sich den Ball und vollendete gekonnt gegen zwei Gegenspieler. Ludwigsburg versuchte noch einmal alles, doch dank einer guten Defensive war deren Angriff nicht von Erfolg gekrönt. Die Kirchheimer brachten den Erfolg dank eines verwandelten Freiwurfs über die Zeit und feierten durch den 68:66 Erfolg den neunten Sieg im neunten Spiel.

VfL-Trainer Felix Jung war trotz des Sieges nicht mit seiner Truppe zufrieden. „Wir haben heute nicht mit der nötigen Energie und Intensität gespielt. Dadurch haben wir Ludwigsburg in der ersten Hälfte quasi das Spielfeld überlassen. Erst im letzten Moment haben wir noch die Kurve bekommen. Daraus müssen wir nun für die anderen Spiele lernen und das natürlich verbessern.“ cpi

Viertel-Ergebnisse: 14:19, 14:21, 26:19, 14:6

VfL: Bekteshi (3), Hedley (13), Köppl (2), Malpede (13), Pichl (2), Sengül, Simpson, Sperber (20), Strickland (15).


Spitzenreiter gegen Bundesliga-Reserve

Die Basketballer des VfL Kirchheim stehen ungeschlagen an der Tabellenspitze in der Regionalliga Baden-Württemberg. Der Spitzenreiter muss nun am Samstag (15.00 Uhr, Rundsporthalle) zur Bundesliga-Reserve aus Ludwigsburg.

Nach dem Spitzenspiel ist vor dem Spitzenspiel. Zumindest, wenn es nach VfL-Trainer Felix Jung geht. „Wir müssen jedes Spiel so angehen, als wäre es ein Spitzenspiel. Wenn wir das schaffen und mit einer hohen Intensität sowie Konzentration spielen, wird jede Mannschaft Probleme gegen uns bekommen.“

Der überzeugende Sieg gegen den Meisterschaftsfavoriten SG Mannheim zeigte, was der Trainer der Teckstädter damit meint. „Wir dürfen jetzt nur nicht den Fehler begehen, Teams bewusst oder unterbewusst aufgrund ihres Rankings zu unterschätzen. Unser nächster Gegner ist nämlich um einiges besser als der Tabellenplatz, auf dem er momentan steht.“ Jung spielt damit auf den zehnten Rang an, auf dem die BSG Basket Ludwigsburg mit zwei Siegen und sechs Niederlagen steht.

Ihr letztes Spiel verloren die Barockstädter 82:93 gegen den SV Möhringen. Besonders Mateo Seric, mit 34 Punkten Topscorer der Partie, und Eyke Prahst, der beim VfL die ersten Basketball-Schritte unternahm,  spielten sich dabei ins Rampenlicht.

Beide sind für Jung keine Unbekannten. Durch seine Tätigkeit als Assistenztrainer der Ludwigsburger NBBL-Mannschaft im vergangenen Jahr weiß der VfL-Trainer um ihre Stärken. „Mateo ist ein Kämpfer und exzellenter Distanzschütze, während Eyke einen super Allrounder abgibt, der für seine Größe einen sehr guten Wurf besitzt. Das macht ihn für seine Gegner unberechenbar.“

Dennoch ist Jung überzeugt, auch nach diesem Spiel von der Tabellenspitze zu grüßen. „Es gibt nichts Schöneres, als als Tabellenführer von jedem Team gejagt zu werden. Wir werden alles uns mögliche tun, dass das so lange wie möglich der Fall bleibt.“

VfL: Bekteshi, Habtemichael, Hedley, Hinitschew, Köppl, Malpede, Oppermann, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland.


Nächster Favoritensturz in Kirchheim.

Beim Spitzenspiel des achten Spieltages setzten sich die VfL-Basketballer verdient mit 83:69 gegen den Favoriten aus Mannheim durch und sind nun alleiniger Tabellenführer der Regionalliga Baden-Württemberg.

Als Aufsteiger nach acht Spielen ohne Niederlage an der Tabellenspitze der Regionalliga! Für so eine Prognose wäre man vor Saisonbeginn mit Sicherheit für verrückt erklärt worden. Doch bei dem Sieg am Sonntag gegen den bisherigen Tabellenführer aus Mannheim zeigte die Mannschaft auch dem letzten Zweifler, dass sie zu Recht an ganz vorne stehen.

Aber der Reihe nach. Das Topspiel in Kirchheim begann ausgeglichen. Die Mannheimer begannen fokussiert und gingen durch zwei erfolgreiche Dreier schnell 6:0 in Führung. Doch die Teckstädter ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Mit neun Punkten in Folge übernahmen sie mit 9:6 zum ersten Mal die Führung. Aufgrund von Schwächen in der Reboundarbeit konnte sich der VfL jedoch nicht weiter absetzen. Mannheim punktete dank mehrerer Offensivrebounds und blieb so in Schlagdistanz. Zwei Minuten vor dem Ende der ersten Viertelpause starteten die Kirchheimer den nächsten Lauf und zogen auf 24:17 davon.

Zu Beginn des zweiten Viertels wurde unter den Brettern deutlich besser gearbeitet und zweite Wurfchancen auf Seiten der Mannheimer unterbunden. Somit betrug die Führung nach 15 Minuten zum ersten Mal mehr als zehn Punkte (34:23). Mannheim biss sich in dieser Phase ein ums andere Mal die Zähne an der guten Kirchheimer Defensive aus. Am Ende der ersten Hälfte leuchtete so eine klare 44:29-Führung an der Anzeigetafel auf.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde der Gast aggressiver. Durch drei Dreier konnte die SG den Rückstand schnell auf 41:49 verkürzen. Doch nach einer Auszeit von VfL-Trainer Felix Jung fanden die Teckstädter wieder in die Spur. Mit einem 14:5-Lauf wurde der alte Abstand wieder hergestellt (63:47). In dieser Phase übernahm vor allem Justin Hedley das Kommando. Der Doppellizenzspieler führte geschickt Regie im Aufbau des VfL und konnte auch immer wieder selbst punkten. Dies hatte zur Folge, dass die Kirchheimer mit einem 66:50-Vorsprung in den letzten Spielabschnitt gingen.

Mannheim warf jetzt noch einmal alles in die Waagschale. Innerhalb von drei Minuten wurde der Abstand auf neun Punkte verkürzt (68:59). Doch die Teckstädter hielten im Stile einer Spitzenmannschaft dagegen. Mit sieben Punkten in einer Minute wurde dem Favoriten klar gemacht, dass es heute nur einen Sieger geben konnte. Beim Stand von 78:61 drei Minuten vor dem Ende war die Entscheidung gefallen. In den letzten Minuten spielten die Kirchheimer die Partie souverän zu Ende und freuten sich beim Schlusspfiff mit den über 150 begeisterten Zuschauern über die Tabellenführung.

Felix Jung zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Im Vergleich zum letzten Spiel in Remseck war das eine Wende um 180 Grad. Vor allem in der Defensive haben wir heute eine super Leistung gebracht. Nach den anfänglichen Problemen beim Rebound konnten wir auch diese Fehler ab dem zweiten Viertel abstellen und haben so den Mannheimern kaum eine Möglichkeit geben, ihre Stärken umzusetzen. Alles in allem war es heute eine Leistung, die eines Spitzenreiters würdig war.“ cpi

Viertel-Ergebnisse: 24:17, 20:12, 22:21, 16:19

VfL: Bekteshi (7/1), Habtemichael (5), Hedley (17), Hinitschew (2), Köppl (15/1), Malpede (8), Oppermann, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber (14/1), Strickland (14/3)

Im nächsten Spiel trifft der VfL Kirchheim auf die Bundesliga-Reserve aus Ludwigsburg. Das Spiel findet am Samstag den 19.11.2016 um 15:00 Uhr in der Rundsporthalle in Ludwigsburg statt.


Härtetest im Duell der Ungeschlagenen

Für die Basketballer des VfL Kirchheim gehen die Highlight-Wochen weiter. Im Spitzenspiel der Regionalliga Baden-Württemberg treffen die noch ungeschlagenen Teckstädter am Sonntag (17.30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) auf den ebenfalls noch unbesiegten Spitzenreiter SG Mannheim.

Sieben Spiele, sieben Siege. Das ist die Bilanz beider Teams vor dem Aufeinandertreffen in Kirchheim. Nur aufgrund der besseren Korbdifferenz dürfen sich die Mannheimer Basketballer über den ersten Platz in der Tabelle freuen. Geht es nach Teammanager Benjamin Zieker, soll dies nur eine Momentaufnahme sein. „Unser Ziel ist es, jedes Spiel erfolgreich zu bestreiten, auch wenn es gegen einen der Favoriten um die Meisterschaft geht. Wenn jemand aufsteigen möchte, dann muss er erstmal gegen uns gewinnen.“ so der selbstbewusste Manager. „Wir werden am Sonntag wieder alles raushauen, und dann bin ich mir sicher, dass es einen neuen Tabellenführer geben wird, “ fügt Zieker hinzu.

Für beide Teams stellt das Spiel eine wichtige Standortbestimmung dar. Bis auf eine Ausnahme spielten beide Mannschaften ausschließlich gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Während die Teckstädter mit dem Sieg gegen den Mitfavoriten Crailsheim ein dickes Ausrufezeichen setzten, gewann die SG Mannheim ihren ersten Härtetest beim starken Konkurrenten in Möhringen. Verantwortlich für den Lauf der Mannheimer ist vor allem Center Max Bohrmann. Der 2,08 Meter-Hüne ist mit über 18 Punkte pro Spiel Dreh- und Angelpunkt in der Offensive des Spitzenreiters. Unterstützt wird der Topscorer von Mirel Klimentov (13,0) und Marcel Unkelbach (10,3), die ebenfalls eine zweistellige Punkteausbeute vorweisen können, Slawomir Klocek (9,8) und Alexander Kuhn (9,7) können ebenfalls konstant punkten.

„Unser Hauptaugenmerk sollte in der Defensive auf Max Bohrmann liegen. Dennoch dürfen wir die anderen nicht unterschätzen, denn die Mannheimer besitzen einige sehr gute Spieler. Sie spielen einen super Teambasketball“, berichtet Trainer Felix Jung. „Für uns geht es darum, mit Kirchheimer Basketball dagegen zu halten. Über eine intensive Defensive und eine variable Offensive wollen wir dem Gegner von Anfang an zeigen, dass es bei uns nichts zu holen gibt“, sagt Jung.

VfL: Auerbach, Bekteshi, Habtemichael, Hedley, Hinitschew, Köppl, Malpede, Oppermann, Pichl, Simpson, Sperber, Strickland.


Schwaches Spiel mit Happy End

Lange mussten die Spieler und mitgereisten Fans beim Gastspiel des VfL Kirchheim in Remseck zittern. Erst am Ende setzten sich die Teckstädter ab und konnten so einen 83:67-Auswärtssieg in der Basketball-Regionalliga Baden-Württemberg feiern.

Die Mannschaft von Trainer Felix Jung startete konzentriert in das Spiel und übernahm schnell das Kommando. Angeführt von Niclas Sperber, der zwölf der ersten 20 Punkte markierte, setzte sich der VfL auf 20:7 ab. Doch plötzlich verloren die noch ungeschlagenen Teckstädter ihren Rhythmus, Remseck fand immer besser ins Spiel und konnte den Rückstand bis zur Viertelpause auf 14:24 verringern.

Im zweiten Viertel setzte sich das fort. Dem VfL gelangen in den ersten vier Minuten nur zwei Punkte. Der Gastgeber dagegen konnte fast ohne Gegenwehr punkten und übernahm in der 15. Minute mit 30:29 zum ersten Mal die Führung. Nach einer Auszeit fand der VfL in der Offensive wieder etwas besser ins Spiel und blieb so auf Tuchfühlung. Trotzdem konnten der Rückstand bis zur Halbzeit nicht mehr gedreht werden und es ging beim Stand von 41:40 für Remseck in die Kabinen.

Mit dem klaren Ziel, eine bessere Leistung zu zeigen, startete der VfL in die zweite Hälfte. Doch auch jetzt fanden die Spieler keinen richtigen Zugriff. In der Defensive wurden viele vermeidbare Fehler begangen, während man in der Offensive ungewohnte Ballverluste beklagen musste. Daraus entwickelte sich ein knappes Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzten konnte. Dank eines Dreiers kurz vor Schluss des dritten Viertels übernahm die BG Remseck mit 58:57 wieder die Führung.

Den Spielern des VfL war klar, dass sie nun liefern mussten. Und sie eröffneten das Viertel mit einem 12:2-Lauf. Den Remseckern schien nun etwas die Luft auszugehen, wohl deshalb unterliefen ihnen einige Ballverlusten, was der VfL zu einfachen Punkten nutzte – 74:62, 37.). Die Gastgeber gaben sich aber noch nicht geschlagen. Innerhalb einer Minute verkürzten sie auf 67:74 und sorgten so wieder für Spannung. Doch dieser kleine Run sorgte dafür, dass den Spielern der BG Remseck endgültig die Kraft ausging. In der Offensive produzierten sie die nächsten Ballverluste, der VfL profitierte davon. Am Ende setzten sich die Teckstädter mit 83:67 durch und feierten so den siebten Sieg im siebten Spiel.

„Wir haben heute weit unter unseren Möglichkeiten gespielt“, sagte Felix Jung anschließend. „Das Positive ist, dass wir auch mit einer schlechten Leistung Spiele gewinnen können. Ansonsten haben wir heute keinen Zugriff auf das Spiel gehabt und konnten nicht wie gewohnt unsere Stärken ausspielen. Trotzdem freuen wir uns über den Sieg, wissen aber, dass wir eine Menge an uns arbeiten müssen.“

Am kommenden Sonntag steht das absolute Spitzenspiel auf dem Programm. Kirchheim empfängt den mit dem VfL alleine noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Mannheim. Sprungball in der Sporthalle Stadtmitte ist wie gewohnt um 17:30 Uhr. cpi

Viertel-Ergebnisse: 14:24, 27:16, 17:17, 9:26

VfL: Auerbach (3/1), Bekteshi, Habtemichael (8/1), Hedley (4), Hinitschew (4/1), Köppl (11), Malpede (16), Oppermann, Pichl (2), Simpson (2), Sperber (25/2), Strickland (8/2).


Ein Blick zurück nach vorn – der VfL zu Gast in Remseck

Bereits in der Vorbereitung trafen die Basketballer des VfL Kirchheim auf die BG Remseck und mussten nach einer schwachen Leistung den Platz als Verlierer verlassen. Nun kommt es in der Regionalliga Baden-Württemberg am Samstag zum Wiedersehen im Lise-Meitner-Gymnasium.

„Das Vorbereitungsspiel gegen Remseck war mit Abstand unser schlechtestes Spiel in dieser Saison, “ erinnert sichTrainer Felix Jung. „Wir kannten uns als Team gerade zwei Woche, und was die Abläufe betrifft, waren uns die Remsecker in allen Belangen deutlich voraus. In diesen Bereichen sind wir heute deutlich weiter und gefestigter“, sagt Jung. Bemerkenswert ist, dass das Team des VfL nach dieser Niederlage alle weiteren Spiele gewann. „Wenn man es so möchte, war das Remseck-Spiel so etwas wie der Wendepunkt“, analysiert Jung. „Dennoch gehen wir mit Respekt in das Spiel am Samstag. Die Remsecker sind eine abgezockte und schwierig zu bespielende Mannschaft. Da wird einiges an Arbeit auf uns zukommen.“

Mit zwei Siegen und vier Niederlagen steht die Mannschaft der BG auf dem achten Tabellenplatz. Auch sie konnten ihr Derby am Wochenende gewinnen, indem sie ihren Nachbar, die BSG Ludwigsburg, knapp mit 75:72 besiegte. Topscorer der Partie war Julian Danso mit 20 Punkten. „Julian ist ein sehr guter Spieler. Ihn komplett auszuschalten, wird extrem schwierig, “ sagt Jung. „Wir müssen wie im letzten Spiel gegen Crailsheim von Beginn an fokussiert sein und dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Wenn uns das wieder gelingt, wird es auch für die Remsecker extrem schwierig, etwas gegen uns zu holen.“

Sprungball in der Sporthalle des Lise-Meitner-Gymnasiums in Remseck, ist am Samstag um 19:30 Uhr.

VfL-Kader: Auerbach, Bekteshi, Habtemichael, Hedley, Hinitschew, Köppl, Malpede, Oppermann, Pichl, Simpson, Sperber, Strickland.


Start-Ziel-Sieg im Spitzenspiel

Die Basketballer des VfL Kirchheim bleiben in der Regionalliga Baden-Württemberg weiter ungeschlagen. Im Spitzenspiel setzte sich der Aufsteiger nach einem starken Spiel mit 92:83 gegen den TSV Crailsheim 2 durch.

Die gut 120 Zuschauer in der Sporthalle Stadtmitte sahen von Beginn an eine Kirchheimer Mannschaft, die zeigen wollte, dass sie nicht zu Unrecht ungeschlagen an der Tabellenspitze steht. Angeführt von Kapitän Skhelzen Bekteshi, der 10 seiner 21 Punkte im ersten Viertel erzielte, übernahmen die Teckstädter mit Anpfiff der Partie das Kommando. Aus einer aggressiven Defensive heraus konnte der VfL auch in der Offensive schnell den Rhythmus finden. Mit einem 10:0-Lauf Mitte des ersten Viertels setzte der Aufsteiger das erste Ausrufezeichen. Crailsheim versuchte eine Antwort auf den Sturmlauf des VfL zu finden, konnte den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels jedoch nicht mehr verkürzen (31:21).

Den Start in das zweite Viertel verschlief die Mannschaft von Trainer Felix Jung. Nach vier gespielten Minuten stand es plötzlich nur noch 37:36. Doch die Kirchheimer bewahrten im Stile einer Spitzenmannschaft in dieser Phase die Ruhe und bauten den Vorsprung innerhalb von drei Minuten auf 51:41 aus. Crailsheim war sichtlich beeindruckt und versuchte, kurz vor der Halbzeit durch Einzelaktionen den Rückstand zu verkürzen. Ein Dreier der Gäste in den letzten Sekunden sorgte für eine einstellige Halbzeitführung des VfL (53:45).

Wer jetzt einen Sturmlauf des Favoriten aus Crailsheim erwartete wurde sichtlich enttäuscht. Mit Beginn der zweiten Hälfte spielten sich die Kirchheimer, angefeuert von einem fantastischen Publikum, in einen echten Rausch. Ein 16:6-Lauf eröffnete das dritte Viertel. Durch schnelle Ballbewegungen wurde in der Offensive immer wieder Roberto Malpede gefunden. Die Crailsheimer brachten den italienischen Center in dieser Phase des Spiels nicht unter Kontrolle. Einzig die Foulproblematik verhinderte eine noch höhere Führung des VfL. Durch viele Pfiffe gegen die Teckstädter, konnten die Crailsheimer den Rückstand von der Freiwurflinie wieder etwas verkürzen. Beim Stand von 73:58 ging es in die letzten zehn Minuten.

Die Crailsheimer ProA-Reseve versuchte nochmal alles, um wieder zurück in das Spiel zu kommen. Doch die Teckstädter hatten immer eine Antwort parat. Jeder kleine Lauf der Gäste wurde durch fein heraus gespielte Aktionen in der Offensive gekontert. Zwei Minuten vor Ende der Partie verlor der VfL etwas die Konzentration und ließ mehrere Offensivrebounds zu. Die Crailsheimer konnten dadurch auf sechs Punkte verkürzen. Auch hier behielten die Teckstädter die Ruhe und brachten am Ende einen souveränen 91:83-Sieg über die Ziellinie.

Felix Jung äußerte sich nach dem Spiel zufrieden über seine Mannschaft: „Wir haben heute über 30 Minuten tollen Basketball gezeigt. Offensiv haben wir gute Entscheidungen getroffen und defensiv haben wir es geschafft die gefährlichen Guards der Crailsheimer konstant unter Druck zu setzten. Besonders im ersten und dritten Viertel haben die Jungs eine hervorragende defensive Leistung an den Tag gelegt. Unser Ziel muss es jedoch sein, diese Leistung über 40 Minuten abzurufen. Daran werden wir auch weiterhin hart im Training arbeiten. Dennoch hat sich die Mannschaft nach dieser super Leistung einen trainingsfreien Tag verdient.“ cpi

Viertel-Ergebnisse: 31:21, 22:24, 20:13, 18:25

VfL: Auerbach (2 Punkte), Bekteshi (21, 3 Dreier), Habtemichael (2), Hedley (9, 1), Hinitschew, Köppl (7, 1), Malpede (23, 1), Pichl (5, 1), Sengül (n.e.), Simpson (n.e.), Sperber (7, 1), Strickland (16, 1).

Im nächsten Spiel tritt der VfL auswärts bei der BG Remseck an. Sprungball ist am Samstag, dem 05.November, um 19:30 Uhr in der Sporthalle des Lise-Meitner-Gymansiums in Remseck.


Spitzenspiel der ProA-Farmteams

Zwei Wochen nach derselben Paarung in der ProA treffen am Sonntag in der Regionalliga Baden-Württemberg erneut Kirchheim und Crailsheim aufeinander. Doch diesmal sind es die Talentschuppen der alten Rivalen, die in der Sporthalle Stadtmitte (17.30 Uhr) darum kämpfen, weiter eine weiße Weste zu behalten.

Tabellenplatz zwei gegen Tabellenplatz drei, schon das lässt bei einem Basketballfan den Puls höher schlagen. Mischt man dazu noch ein wenig Historie, kommt ein wahrer basketballerischer Leckerbissen heraus. Da ist sich Teammanager Benjamin Zieker sicher. „Beide Mannschaften stehen mit fünf Siegen aus fünf Spielen ganz vorne. Das wird sich definitiv am Sonntag ändern“, so Zieker mit einem Lächeln.

Auch Trainer Felix Jung ist die Vorfreude auf das etwas spezielle Spiel deutlich anzumerken. „Wir sind alle extrem heiß auf dieses Spiel. Die Paarung Kirchheim – Crailsheim hat eine ganz eigene Geschichte, wenn das auch noch zum Topspiel wird, ist das etwas ganz Besonderes.“ Dass beide Mannschaften nach fünf Spieltagen ungeschlagen an der Spitze der Tabelle stehen, war im Fall des VfL Kirchheim nicht unbedingt zu erwarten. „Wir zählten als Aufsteiger sicher nicht zum Favoritenkreis. Unser Ziel ist es, in jedem Spiel unser Bestes zu geben. Der Start in die Saison war bis jetzt herausragend, aber für mich sind die Crailsheimer einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft.“

Großen Anteil am Höhenflug der Gäste hat der Topscorer der Liga, Karl Anderson Moore. Mit über 27 Punkten im Schnitt führt er die Liga mit Abstand an. Ihn unterstützen Liam Daniel Carpenter, Leon Christopher Friederici und Dalibor Cevriz, die jeweils weit über zehn Punkte im Schnitt beisteuern. „Für unsere Defense wird das Spiel eine große Herausforderung. Wenn wir von Anfang an dagegen halten, dann wird es auch für die Crailsheimer schwer werden“, ist sich Jung sicher. „Wir haben uns in dieser Woche gut vorbereitet. Mit unseren Fans im Rücken können wir alles schaffen. Darüber hinaus haben wir uns ein Beispiel an den Kirchheim Knights genommen. Vor zwei Wochen haben sie das Spiel gegen die Merlins gewonnen und uns so vorgemacht, wie man Crailsheim in einem Spitzenspiel schlägt.“

Personell kann der Trainer wieder aus dem Vollen schöpfen. Die Doppellizenzspieler Justin Hedley und Niclas Sperber (spielen am Vortag mit der Pro A gegen Ehingen) sind ebenso verfügbar wie der wieder genesene Max Hinitschew.

VfL: Auerbach, Bekteshi, Habtemichael, Hedley, Hinitschew, Köppl, Malpede, Oppermann, Pichl, Sengül, Sperber, Strickland.


Die Siegesserie lebt

35 Minuten war das Auswärtsspiel des VfL Kirchheim bei der SG Heidelberg/Kirchheim ausgeglichen. Dann zündeten die Spieler um Topscorer Niclas Sperber den Turbo und gewannen auch das fünfte Spiel in dieser Saison mit 86:71.

Aus Kirchheimer Sicht begann das Gastspiel in Heidelberg durchwachsen. Ohne ihren Aufbauspieler Justin Hedley, der parallel bei den Kirchheim Knights in der Pro A in Nürnberg im Einsatz war, sowie die Jugendspieler Tim Auerbach, Eren Sengül (beide im Einsatz bei der zweiten Mannschaft) und Max Hinitschew (krank), geriet die Mannschaft des VfL schnell mit 9:14 ins Hintertreffen. In der Defense waren die Spieler von Trainer Felix Jung in manchen Situationen zu unaufmerksam. Darüber hinaus wurde die Reboundarbeit zu sehr vernachlässigt, wodurch die Gastgeber immer wieder zu einfachen Punkten kamen. Hinzu kam, dass auch der Motor in der Offensive noch etwas stotterte. Freie, gut herausgespielte Würfe fanden nicht wie gewohnt ihr Ziel. Die ersten zehn Minuten endeten mit einem 22:24-Rückstand für den Tabellenführer.

Zu Beginn des zweiten Viertels sahen die Zuschauer das gleiche Bild. Zwar verteidigte der VfL nun etwas besser und intensiver, aber die Heidelberger schafften es immer, mit Ablauf der 24 Sekunden den Ball im Korb zu versenken. Beim Stand von 31:28 für den Gastgeber zahlte sich die bessere Defensive schließlich aus. Die Teckstädter konnten einige Ballgewinne verbuchen und Kapitän Skhelzen Bekteshi brachte den VfL mit 33:31 zum ersten Mal in Führung. Aber die Heidelberger hatten eine Antwort parat und sorgten so für ein knappes Spiel. Doch nun merkte man, dass der VfL mehr wollte. Ein 8:2-Lauf, bei dem Chris Pichl sechs Punkte erzielte, beendete die erste Hälfte und die Teams gingen beim Stand von 43:39 für den VfL in die Kabinen.

Die Teckstädter wollten mit Beginn der zweiten Hälfte an die letzten Minuten des zweiten Viertels anknüpfen. Doch die löchrige Defensive zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Die Spieler verteidigten 20 Sekunden gut, nur um dann den letzten entscheidenden Pass zuzulassen. Die Heidelberger nutzen dies gnadenlos aus und blieben so in Schlagdistanz. Bedanken konnte sich der VfL in dieser Phase bei Topscorer Niclas Sperber. Er sorgte dafür, dass sein Team weiterhin knapp die Führung behaupten konnte. Beim Stand von 61:57 ging es in die letzten zehn Minuten.

Die Zuschauer merkten, dass der VfL mit Beginn des letzten Spielabschnittes auf die Entscheidung drängte. Doch zunächst wollte jeder Spieler alleine für die Entscheidung sorgen. Von Erfolg war dieses Vorhaben natürlich nicht gekrönt. Einfache Ballverluste waren das Resultat und hielten so die SG weiter im Spiel. Erst beim Stand von 66:62 ging endlich ein Ruck durch die Mannschaft. Die Spieler bemerkten, dass man hier heute nur den Platz als Sieger verlassen kann, wenn man als Team zusammen spielt. Der Ball lief plötzlich problemlos durch die eigenen Reihen. Unterstützt durch etliche Ballgewinne baute der VfL den Vorsprung Punkt für Punkt aus. Highlight und Schlusspunkt der Partie war ein grandioser Alley-Oop Dunking von Niclas Sperber, der damit dem Spiel den Deckel verpasste.

Felix Jung war nach dem Spiel froh über den am Ende klaren Sieg, sah jedoch auch viel Verbesserungspotenzial. „Ich denke, wir haben heute zwei Sachen gelernt. Zum einen müssen wir die vollen 24 Sekunden verteidigen und nicht nach 20 Sekunden aufhören. Das bringt uns am Ende um unseren verdienten Lohn. Zum anderen können wir die Spiele nur gewinnen, wenn wir als Team zusammen spielen. Es gab Phasen, da hat es jeder Spieler über seine individuellen Fähigkeiten probiert. Wir sind jedoch am stärksten, wenn wir diese großartigen Fähigkeiten als Team ausspielen. Die letzten fünf Minuten haben das auch heute wieder gezeigt. Ansonsten sind wir natürlich froh über diesen Sieg und bereiten uns jetzt akribisch auf das Derby gegen Crailsheim vor.“

Viertel-Ergebnisse: 22:24, 21:15, 18:18, 25:14

VfL: Bekteshi (15/1), Habtemichael (9/1), Köppl (5), Malpede (13), Oppermann, Pichl (14/1), Simpson, Sperber (27/4), Strickland (3/ 1)

Im nächsten Heimspiel ist Derbytime angesagt. Der Tabellenzweite Crailsheim 2, ebenfalls noch ungeschlagen, kommt zum Spitzenspiel in der Sporthalle Stadtmitte nach Kirchheim. Sprungball ist am Sonntag, den 30.10.2016, zur Gewohnten Zeit um 17:30 Uhr.


Aufsteiger Kirchheim beim Absteiger Kirchheim

Am fünften Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg kommt es zum Duell Aufsteiger gegen Absteiger. Der VfL Kirchheim tritt am Samstag (18 Uhr, Sportzentrum Süd) als Tabellenführer beim Absteiger aus der 1.Regionalliga, die SG Heidelberg/Kirchheim, an.

„Mit dem Saisonstart sind wir sehr zufrieden. Ich denke, keiner hat uns als Aufsteiger vier Siege aus den ersten vier Spielen zugetraut, “ berichtet Trainer Felix Jung zufrieden. „Es erwarten uns jedoch noch einige harte Aufgaben. Dazu zähle ich auch das kommende Spiel in Heidelberg.“

Der Gegner aus der Universitätsstadt steht mit einem ausgeglichenen Punktekonto im Mittelfeld der Regionalliga. Zuletzt gab es für die Heidelberger einen 72:63-Auswärtssieg bei der BSG Ludwigsburg. Mit 26 Punkten avancierte dabei Martin Rittinger (25) zum Matchwinner. Zusammen mit Robert Zimmermann und Benjamin Ferri bildet Rittinger ein gefährliches Trio, das im Schnitt eine zweistellige Punkteausbeute vorzuweisen hat.

„Auf unsere Defense wird eine große Herausforderung zukommen, “ ist sich Jung sicher. „Im Vergleich zum letzten Spiel müssen wir in den Bereichen Intensität und Energie wieder deutlich mehr aus uns herausholen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass wir dem Spiel durch unsere Defense den Stempel aufdrücken. Das war im letzten Spiel nicht der Fall und war deshalb in dieser Woche ein Trainingsschwerpunkt.“

Bei der Mission „fünf Siege aus fünf Spiele“ kann Jung nicht auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Die Doppellizenzspieler Justin Hedley und Niclas Sperber werden aller Voraussicht nach beim Spiel der Kirchheim Knights in Nürnberg zum Einsatz kommen. „Es ist sehr schade, dass die Knights parallel zu unserem Spiel spielen und wir dadurch nicht auf Justin und Niclas zurückgreifen können. Unser Kader sollte jedoch stark genug sein, um diese Ausfälle zu kompensieren, “ so Felix Jung. „Wir werden auch in Heidelberg alles dafür geben, unsere Erfolgsserie fortzusetzten.“ cpi

VfL: Auerbach, Bekteshi, Habtemichael, Hinitschew, Köppl, Malpede, Oppermann, Pichl, Sengül, Simpson, Strickland.


90:78 – Starke Teamleistung, vierter Sieg in Folge

Gleich sieben Spieler punkten im Heimspiel der VfL-Basketballer der Regionalliga Baden-Württemberg gegen PS Karlsruhe zweistellig. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel fällt die Entscheidung erst im letzten Viertel.

Das Ziel für die Basketballer des VfL Kirchheim war klar. Mit einer weiteren guten Leistung sollte die makellose Startserie ausgebaut werden. Unterstützung erhielt der Tabellenführer dabei von Neuzugang Simmion Habtemichael, der am Sonntag seine Premiere im Trikot des VfL feierte.

Von Beginn des Spieles merkte man den Spielern von Trainer Felix Jung an, dass sie gewillt waren, das Ziel umzusetzen. Das Team knüpfte nahtlos an die gute Leistung aus dem Reutlingen-Spiel an. In der Defensive gelangen einige Ballgewinne und in der Offensive wurde immer wieder der freie Mann gefunden. Bis zur Mitte des ersten Viertels erspielte sich der VfL damit die  15:4-Führung. Doch dann folgte in der Defensive ein Bruch. Die Teckstädter erlaubten den Karlsruhern immer wieder leichte Körbe. Dies führte dazu, dass die Badener bis zum Ende des Viertels wieder in Schlagdistanz waren – 27:22.

Auch im zweiten Durchgang gelang dem VfL kein rechter  Zugriff in der Defensive. So konnte sich kein Team absetzten. Sobald der VfL im Begriff war, den Vorsprung auszubauen, konterten die Karlsruher und sorgten so für ein ausgeglichenes zweites Viertel. Beim Stand von 46:44 für den VfL ging es in die Kabinen.

Allen Beteiligten war bewusst, dass dies nicht die Leistung war, die man von sich selbst erwartete. Vor allem in der Defensive war noch viel Luft nach oben. Motiviert, dem Spiel endlich den eigenen Stempel aufzudrücken, starteten die Kirchheimer ins dritte Viertel. Doch auch das sieglose Schlusslicht  witterten seine Chance. Die Gäste starteten mit einem 9:0-Lauf in die zweite Hälfte und brachten den VfL mit 46:53 das erste Mal in dieser Partie ins Hintertreffen (23. Minute). Die Spieler um Kapitän Skhelzen Bekteshi konnten das nicht auf sich sitzen lassen und kamen schnell wieder auf 45:55 hern (26.). Doch die Badener legten nach, schafften einen erneuten 9:0-Lauf zum 64:54 und es war eminent wichtig, das Chris Pichl per Dreier und Flo Köppl bis zur Sirene auf 59:64 verkürzen konnten.

Das war die richtige Motivationspritze, der VfL startetn furios in die letzten zehn Minuten. Ein 18:2-Lauf prägte den letzten Spielabschnitt bis zur 36. Minute - die Entscheidung. Karlsruhe  war sichtlich beeindruckt und man merkte dem Schlusslicht an, dass nun die Kraft zu Ende ging. Der VfL nutze das geschickt aus und entschied das letzte Viertel mit 31:14 für sich. Das 87:75 war das krönende Highlight: Roberto Malpede brachte die Halle und die fast 100 Zuschauer mit einem krachenden Dunking zum Beben.

„Es ist gut zu wissen, dass wir auch solche Spiele gewinnen können“, sagte anschießend Felix Jung. „Wir haben über das gesamte Spiel keinen Zugriff in der Defensive bekommen. Heute war es unsere Offensive, die uns zum Sieg getragen hat. Normalerweise wollen wir über die Defensive das Spiel bestimmen, aber heute waren wir zu oft einfach einen Schritt zu langsam. Daran werden wir im Training hart arbeiten. Positiv ist auch heute wieder unsere überragende Teamleistung. Sieben Spieler haben zweistellig gepunktet. Das macht uns für den Gegner unberechenbar.“

Viertel: 27:22, 19:22, 13:20, 31:14

VfL: Auerbach (2 Rebounds, 1 Assist), Bekteshi (14 Punkte, 3 Dreier, 2, 3), Habtemichael (2, 0, 1, 2), Hedley (14, 0, 3, 4), Hinitschew (0, 0, 0, 1), Köppl (13, 1, 6, 0), Malpede (13, 0, 7, 4), Oppermann, Pichl (12, 1, 9, 2), Sengül, Sperber (10, 2, 3, 0), Strickland (12, 2, 5, 1).


 

Duell der Gegensätze

Auch nach drei Spieltagen steht der VfL Kirchheim weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze der Regionalliga. Zum zweiten Heimspiel der Saison treffen die Teckstädter am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle Stadttmitte auf das Team von PS Karlsruhe, das mit drei Niederlagen in die Saison gestartet sind und sich somit am Ende der Tabelle wiederfindet.

„Wir schauen nicht auf die Tabelle. Natürlich freut es uns, dass wir einen super Saisonstart hingelegt haben. Dass wir zudem an der Spitze der Tabelle stehen, nehmen wir gerne mit“ so Trainer Felix Jung. Den nächsten Schritt in einer Saison, dir vor allem für die jungen Spieler „eine Saison kontinuierlichen Lernens“ darstellen soll, erkannte Jung beim Auswärtssieg in Reutlingen. „Wir haben über weite Strecken eine konstante Offensivleistung gezeigt, allerdings können wir uns in der Verteidigung noch deutlich verbessern.“ Gemeint sind die durchschnittlich 66 Punkte, welche die Kirchheimer jedes Spiel zulassen.

Der kommende Gegner aus Karlsruhe steht dagegen vor ganz anderen Problemen. Drei Spiele – drei Niederlagen. Damit bilden die Badener zusammen mit der BG Remseck das Schlusslicht der Tabelle. „Wir werden auf keinen Fall den Fehler begehen, dass wir den Gegner unterschätzen. Sie stehen mit drei Niederlagen gewissermaßen mit dem Rücken zur Wand und werden sicher alles dafür tun, um das Spiel am Sonntag zu gewinnen“, ist sich Jung sicher. „In Max Roser und Thilo Schneider haben sie zwei starke Spieler, die im Schnitt zweistellig für ihr Team punkten. Aber wir werden vorbereitet sein“, so ein siegessicherer Jung.

Sprungball in der Sporthalle Stadtmitte ist am Sonntag, den 16.10.2016 um 17:30 Uhr.

VfL Kirchheim: Auerbach, Bekteshi, Hedley, Hinitschew, Köppl, Malpede, Oppermann, Pichl, Sengül, Simpson, Sperber, Strickland.


Dritter Sieg – VfL verteidigt die Tabellenspitze

Mit einer über weite Strecken bravourösen Leistung haben die Basketballer des VfL Kirchheim das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Von Beginn an dominierten sie die Auswärtspartie bei der TSG Reutlingen und feierte am Ende einen 93:73-Erfolg. Damit steht der VfL auch nach dem dritten Spieltag weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Das Team startete hochkonzentriert in die Partie. Man wollte dem Gastgeber von Beginn an zeigen, dass man nicht zu Unrecht an der Spitze der Tabelle steht. Forward Niclas Sperber markierte die ersten sechs Zähler für sein Team und sorgte dafür, dass der VfL sofort das Kommando übernahm. In der Offensive gelang es immer wieder, den freien Mann unter dem Korb zu finden, wodurch sich die Teckstädter nach fünf gespielten Minuten eine 11:8-Führung erkämpften. Reutlingen konnte in dieser Phase der Partie noch recht gut mithalten und blieb bis zum Ende des ersten Viertels in Schlagdistanz. Der Gastgeber profitierte in dieser Phase von kleineren Abstimmungsproblemen der Kirchheimer, die es ihrerseits versäumten, den Vorsprung auszubauen. So ging es beim Stand von 21:18 in die erste Viertelpause.

Mit Beginn des zweiten Viertels kam der VfL-Express dann richtig ins Rollen. In der Defensive zeigten die Spieler ihr gesamtes Potenzial und konnten mit einem 21:4-Lauf den Vorsprung auf 44:22 ausbauen. In der Offensive gelang es dem Team, eine überragende Balance aus offenen Würfen und Aktionen unter dem Korb zu kreieren. Die Reutlinger Spieler waren spürbar verunsichert, konnten jedoch durch einige Einzelaktionen den Rückstand etwas verringern. Beim Stand von 43:27 für den VfL ging es in die Kabinen.

Der Start des dritten Viertels war ein Spiegelbild des zweiten. Die Kirchheimer kamen deutlich aggressiver und wacher aus der Kabine und ihnen war deutlich anzumerken, dass es heute nur einen Sieger geben konnte. Ein 18:5-Lauf des VfL eröffnete die zweite Hälfte und zog dem Gastgeber endgültig den Zahn. Niclas Sperber erzielte wie schon in der ersten Halbzeit die ersten sieben Punkte für die Kirchheimer. Ihnen gelang in dieser Phase so gut wie alles. Die Defensive stand felsenfest und bescherte den verzweifelten Reutlinger etliche Ballverluste. In der Offensive wurde der Ball überragend bewegt, so dass immer der freie Mann gefunden wurde. Bis zum Ende des dritten Viertels konnte der VfL so den Vorsprung auf 72:45 vergrößern.

Mit Beginn des letzten Spielabschnitts konnten auch die Kirchheimer Eigengewächse Max Hinitschew, Jannis Oppermann und Eren Sengül einige wertvolle Minuten Regionalliga-Luft schnuppern. Die Reutlinger hatten scheinbar eingesehen, dass heute nichts gegen einen starken VfL Kirchheim zu holen war. So richtig mit der Niederlage abfinden wollten sich einige Reutlinger jedoch nicht. Sie versuchten, die Kirchheimer durch einige fragwürdigen verbalen Aktionen aus dem Konzept zu bringen. Erfolg hatten sie damit nicht, denn auch hier bewahrte der VfL kühlen Kopf. Man tat in dieser Phase nicht mehr als nötig und gestattete der TSG nur noch eine kleine Ergebniskorrektur. Am Ende freuten sich die Kirchheimer und ihre mitgereisten Fans über einen tollen 93:73-Sieg.

Auch Felix Jung zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Die Leistung war über weite Strecken der Partie sehr gut. Aus einer intensiven und stabilen Defensive heraus konnten wir unser Spiel aufziehen. Unser Ziel ist es, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen und das ist uns heute nahezu perfekt gelungen. Insgesamt war es eine überragende Teamleistung, jeder in der Halle hat bemerkt, dass wir den Sieg heute unbedingt nach Kirchheim holen wollten. Die Jungs haben ihn sich redlich verdient.“ cpi

Viertelergebnisse: 17:21, 10:22, 18:29, 28:21

VfL: Auerbach, Bekteshi (8/1), Hedley (12/1),  Hinitschew (5/1), Köppl (4), Malpede (13), Oppermann, Pichl (8/2), Sengül, Simpson (2), Sperber (25/2), Strickland (16/2).


Regionalliga: Duell der Aufsteiger

Nach zwei klaren Siegen zum Auftakt in die neue Saison reisen die Basketballer des VfL Kirchheim als Tabellenführer nach Reutlingen. Das Ziel: Mit einem weiteren Sieg im Gepäck die Heimreise nach Kirchheim anzutreten.

Schon in der letzten Saison lieferten sich die Basketballer des VfL Kirchheim und der TSG Reutlingen zwei spannende Duelle. Am Ende konnte der VfL beide Spiele für sich entscheiden und feierte mit nur einer Niederlage die Meisterschaft. Reutlingen, in der Abschlusstabelle hinter dem VfL auf Platz zwei, konnte sich über die Relegation ebenfalls einen Startplatz in der Regionalliga Baden-Württemberg erkämpfen. „Wir rechnen damit, dass die Reutlinger sich für die zwei Niederlagen aus der letzten Saison revanchieren wollen. Wenn wir jedoch von Anfang an dagegen halten und die Leistungen aus den vergangenen Spielen wiederholen, dann werden wir auch in Reutlingen als Sieger vom Platz gehen“ sagte Trainer Felix Jung.

Im Gegensatz zu Kirchheim startete Reutlingen eher durchwachsen in die Saison. Das erste Saisonspiel gegen Mannheim wurde nachträglich am grünen Tisch verloren. Den ersten Sieg gab es vergangenes Wochenende in einem knappen Spiel mit 78:73gegen die BSG Ludwigsburg. In beiden Spielen war Damir Dronjic mit jeweils 27 Punkten Topscorer. „Damir ist ein super Allrounder, der gut zum Korb zieht, aber auch einen starken Wurf besitzt. Ihn dürfen wir nicht ins Laufen kommen lassen“ meint Jung.

Nach einer intensiven Trainingswoche sind die Jungs fit und voller Vorfreude auf Reutlingen. Spielbeginn ist am Samstag um 19:00 Uhr in der Sporthalle des Isolde-Kurz-Gymnasiums.

VfL: Tim Auerbach, Shkelzen Bekteshi, Justin Hedley, Max Hinitschew, Florian Köppl, Roberto Malpede, Jannis Oppermann, Chris Pichl, Shannon Simpson, Niclas Sperber, Desmond Strickland.


Gelungene Heimpremiere für die VfL-Basketballer

Zwei Spiele – zwei Siege. So sieht die Bilanz des Aufsteigers  VfL Kirchheim in der Regionalliga Baden-Württemberg aus. Im ersten Heimspiel der neuen Saison gab es einen ungefährdeten 75:53 Sieg gegen ein ambitioniertes Team vom Basketballinternat Urspring.

Nach einer guten Trainingswoche startete der VfL motiviert in die Partie und übernahm sofort das Kommando. Die Spieler nutzten den Größenvorteil unter den Körben geschickt aus und kamen so in der Anfangsphase zu einfachen Punkten. Nach fünf gespielten Minuten beim Stand von 10:3 für den VfL Kirchheim kam der Gast aus Urspring etwas besser in die Partie. Die jungen Spieler des Basketballinternats konnten zwischenzeitlich auf 17:15 verkürzen, doch es handelte sich nur um ein kurzes Aufbäumen. Guard Chris Pichl verzeichnete einige starke Ballgewinne und in der Offensive wurde in dieser Phase immer wieder Center Roberto Malpede gekonnt in Szene gesetzt. Die Folge war ein 6:2-Lauf, der dem VfL eine 23:17-Führung nach dem ersten Viertel bescherte.

Den Jungs von Trainer Felix Jung war die Wichtigkeit dieser Phase bewusst, denn sie starteten furios ins zweite Viertel. In der Defense wurde die Intensität erhöht und in der Offensive zeigte Forward Niclas Sperber sein ganzes Können. Aus dieser Leistungssteigerung resultierte ein 13:3-Lauf, wodurch die Führung auf 36:20 ausgebaut werden konnte. Man merkte den Urspringer Spielern deutlich an, dass sie von der Spielweise des VfL beeindruckt waren. Auch unter den Brettern konnten die Teckstädter endlich ihre Reboundstärke beweisen. War dies in den letzten Spielen noch einer der wenigen Schwachpunkte, so landete in diesem Spiel so gut wie jeder Abpraller auf der Seite der Kirchheimer. Dies zahlte sich auch im Ergebnis aus, denn zur Halbzeit stand eine 40:26-Führung auf der Anzeigetafel.

Die Devise für die zweite Hälfte war klar: Nicht nachlassen und den Gegner weiter unter Druck setzten. Gesagt, getan: Angeführt von Shkelzen Bekteshi und Desmond Strickland starteten die VfL-Basketballer mit einem 20:4-Run ins dritte Viertel. In der Offensive konnten die über 100 Zuschauer in der Sporthalle Stadtmitte erkennen, dass die Abläufe in der Offensive immer besser funktionieren. Darüber hinaus wurde dem Gegner in der Defensive kaum Luft zum Atmen gelassen und so konnte der VfL durch eine gute Mischung von Fastbreak und schön herausgespielten Spielzügen punkten. Vom Gegner aus Urspring kam auch in dieser Phase so gut wie keine Gegenwehr und so ging das dritte Viertel mit 23:7 deutlich an die Kirchheimer Basketballer.

Mit der 63:33-Führung startete der VfL ins letzte Viertel. Hier konnten sich auch die Kirchheimer Eigengewächse Max Hinitschew, Jannis Oppermann und Tim Auerbach gekonnt in Szene setzten. Die Urspringer Basketballer wollten allem Anschein nach jedoch nicht mit einer solchen Klatsche im Gepäck die Heimreise antreten. Erst jetzt konnte man ein Aufbäumen des Teams erkennen, was zu diesem Zeitpunkt jedoch viel zu spät war. Die Kirchheimer taten in dieser Phase nicht mehr als nötig, wodurch man dem Gegner noch die ein oder anderen Punkte erlaubte. Am Ende jubelten jedoch alle über einen starken 75:53-Heimsieg.

Auch Trainer Felix Jung war mit dem Spiel zufrieden: „Wir haben es heute geschafft, die Intensität über den größten Teil des Spiels hoch zu halten und haben dadurch ein konstantes Spiel abgeliefert. In der Offensive habe ich wie in den letzten Spielen wieder einen deutlichen Fortschritt erkannt und in der Defensive ist es uns endlich gelungen, unsere Reboundstärke umzusetzen. Darüber hinaus haben wir heute 35 Minuten lang intensiv verteidigt. Dadurch haben wir dem Gegner immer wieder große Probleme bereitet. Alles in allem war es ein sehr gutes Spiel von uns. Die Jungs haben sich deshalb einen freien Tag verdient. Danach werden wir im Training weiter hart an unseren Abläufen arbeiten um auch in den nächsten Spielen eine sehr gut Leistung abzuliefern.“ cpi

VfL: Auerbach (2), Bekteshi (14/2 Dreier), Hedley (7/1), Hinitschew (2), Köppl (10), Malpede (6), Oppermann (2), Pichl (4), Sengül, Simpson, Sperber (15), Strickland (13/2).


 

Heimpremiere für den VfL Kirchheim

Da am vergangenen Wochenende ein souveräner Saisonauftakt in Ulm gefeiert werden konnte, blicken die Basketballer des VfL Kirchheim voller Vorfreude auf Ihr erstes Heimspiel. Gegner am Sonntag ist niemand geringeres als die Internatsschüler aus Urspring.

„Die Spieler und ich sind heiß auf das erste Heimspiel der neuen Saison“, berichtet Trainer Felix Jung. „Wir möchten unseren Fans zeigen, was in uns steckt. Der Sieg am letzten Wochenende hat uns nochmal viel Selbstvertrauen gegeben.“ Wenn es nach Jung geht, soll der 68:49-Auswärtssieg in Ulm erst der Anfang sein. „Die Jungs arbeiten im Training sehr hart und wollen sich alle verbessern. Ich erkenne deutlich, wie wir uns als Team mit jeder Trainingseinheit verbessern. Und auch außerhalb des Basketball-Feldes wächst das Team immer mehr zu einer richtigen Einheit zusammen.“ Trotz des deutlichen Sieges sieht der Coach des VfL noch Verbesserungspotenzial. „Gerade in der ersten Halbzeit kamen wir am Wochenende nicht so gut mit dem Druck der Ulmer zurecht. In manchen Spielsituationen hat dadurch dann die Abstimmung in der Offensive nicht so gepasst. Daran haben wir in dieser Trainingswoche intensiv gearbeitet, denn ich erwarte, dass der kommende Gegner ähnlich spielen wird.“

Gegner TuS Urspringschule reist ebenfalls mit viel Selbstvertrauen nach Kirchheim. Die Spieler des bekannten Basketballinternats Urspring konnten ihr erstes Saisonspiel gegen die BSG Basket Ludwigsburg mit 77:55 gewinnen. Mit Andrew Onwuegbuzie und Joel-Sadu Aminu stachen dabei zwei Spieler besonders hervor. Beide erzielten jeweils 19 Punkte. Unterstützung bekamen die zwei Topscorer von Moritz Noeres und Zaire Thompson, die ebenfalls zweistellig punkteten. „Was das Scouting angeht, ist es in diesem Spiel auch wieder schwierig vorherzusagen, mit welchen Spielern der Gegner antritt. Wie Ulm hat auch die Urspringschule einige Doppellizenzspieler, die noch in der Pro A antreten, “ sagt Felix Jung. Der Trainer möchte sich sowieso nicht so sehr nach dem Gegner richten: „Mir ist es wichtig, dass wir am Sonntag dem Gegner wieder unser Spiel aufzwingen. Wir müssen dafür sorgen, dass wir das Tempo bestimmen und der Gegner auf uns reagieren muss. Die zweite Halbzeit in Ulm hat gezeigt, dass wir auch in dieser frühen Phase der Saison schon dazu fähig sind. Wenn uns das gelingt, dann können wir auch in diesem Spiel das Feld als Sieger verlassen.“

Darüber hinaus kann Jung auch im ersten Heimspiel der neuen Saison personell aus dem Vollen schöpfen. „Alle Spieler sind fit und haben mit der Ausnahme von Skhelzen Bekteshi, Justin Hedley und Niclas Sperber, die am Montag pausiert haben, trainiert. Skhelzen ist letzte Woche leicht umgeknickt und hat deshalb am Montag nur individuell trainiert. Unsere Doppellizenzspieler Justin und Niclas bekamen einen Tag mehr frei, da sie am Sonntag noch mit den Kirchheim Knights in Dresden erfolgreich im Einsatz waren.“

Sprungball der Partie ist um 17:30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim.


Auftakt nach Maß für die Regionalliga-Basketballer

Eine Halbzeit konnte der Gastgeber BB Ulm mit den Basketballern des VfL Kirchheim mithalten. Dann erhöhte der Oberligameister das Tempo und konnte am Ende mit 68:49 den ersten Sieg im ersten Regionalliga-Spiel feiern.

Nach einer langen Vorbereitungszeit war es am Samstag in Ulm endlich soweit. Das erste Pflichtspiel in der neuen Saison stand auf dem Programm. Die Partie begann kurios. Nach wenigen Minuten verletzte sich ein Schiedsrichter am Sprunggelenk und war nicht mehr einsatzfähig. Dessen Kollege musste von da an die Partie alleine leiten. Die Mannschaften zeigten sich von diesem Zwischenfall jedoch unbeeindruckt. Ulm legte einen guten Start auf das Parkett und ging nach fünf Minuten mit 14:10 in Führung. Dann startete der VfL seinen ersten Lauf. Durch drei erfolgreiche Dreier von Skhelzen Bekteshi, Desmond Strickland und Chris Pichl gelang es den Kirchheimern, bis zum Ende des ersten Viertels mit 21:19 die Führung zu übernehmen.

Das zweite Viertel begann, wie das erste aufgehört hatte. Ein 7:0-Lauf des VfL bescherte die bis dato größte Führung im Spiel (28:19). Doch nun wurden die Jungs von Trainer Felix Jung etwas fahrlässig. Einige Ballverluste bescherten den Ulmern einen 7:0-Lauf, wodurch es mit 32:32 in die Halbzeit ging.

Alle Beteiligten erwarteten aufgrund des Spielverlaufs eine ausgeglichene zweite Halbzeit. Aber da hatten sie die Rechnung ohne den VfL Kirchheim gemacht. In der Defensive wurde zwei Gänge höher geschalten, was zu vielen Ballgewinnen führte. Höhepunkt dieser intensiven Defense war ein 9:0-Lauf, den Forward Niclas Sperber mit einem krachenden Alley-Oop-Dunk veredelte. Ulm fand überhaupt kein Mittel gegen den aggressiv spielenden VfL, und so ging es mit einer 50:40-Führung für Kirchheim in die letzten zehn Minuten.

Der VfL hielt auch im letzten Viertel das Tempo in der Verteidigung hoch und bewegte nun auch in der Offensive gekonnt den Ball. So konnte Center Roberto Malpede einige ansehnliche Punkte für sein Team erzielen. Der 12:2-Lauf Mitte des Viertels zog den Ulmern endgültig den Zahn, die Führung wurde auf 64:44 ausgebaut und die Kirchheimer konnten das Spiel souverän zu Ende bringen. Mit dem Schlusspfiff freuten sich die Spieler über den hochverdienten 68:49-Auswärtssieg.

Auch Trainer Felix Jung war mit dem Spiel zufrieden: „In der ersten Hälfte hat man uns angemerkt, dass wir noch in der Findungsphase sind. Teilweise kamen wir mit dem Druck der Ulmer nicht so gut zurecht. Was mich aber positiv stimmt, ist die super zweite Halbzeit. In der Verteidigung haben wir das Tempo stark angezogen und den Ulmern damit große Probleme bereitet. Wir konnten sie in der zweiten Hälfte bei 17 Punkten halten. Alles in allem war es für uns ein super Start in die neue Saison. Darüber hinaus freut es mich, dass wir, was das Scoring angeht, eine tolle Teamleistung abgeliefert haben. Fünf Spieler haben zweistellig gepunktet. Dadurch sind wir als Team für den Gegner unberechenbar.“ cpi

VfL: Auerbach (2), Bekteshi (16/1, 1:1 FW), Hedley (2), Hinitschew, Köppl (2), Malpede (13 (5:7 FW), Pichl (10/2), Simpson, Sperber (12, 4:5 FW), Strickland (11/2).


Das Abenteuer Regionalliga beginnt

Das Warten hat ein Ende. Am Samstag tritt der VfL Kirchheim als Meister der Oberliga Ost und Aufsteiger zum ersten Saisonspiel in der Regionalliga Baden-Württemberg an. Gegner in Ulm (17.00 Uhr, Listhalle) ist der Nachwuchs des Bundesligisten ratiopharm Ulm.

Nach einer langen Vorbereitungsphase geht es nun endlich los. Sechs Wochen Training liegen hinter der Mannschaft von Trainer Felix Jung. „Wir sind alle motiviert und brennen darauf, dass es endlich losgeht“, berichtet Jung. Die Vorbereitung wurde am Sonntag mit einem 84:76-Sieg gegen den Ligakonkurrenten RW Stuttgart abgeschlossen. „Das Spiel am Sonntag hat uns noch einmal richtig Selbstvertrauen gegeben. Wir merken, dass wir uns als Team immer mehr finden und unsere Abläufe immer besser funktionieren“, so Jung.

Der Trainer stand zu Beginn der Vorbereitung vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Nur wenige Spieler aus der Meistermannschaft kehrten nach Kirchheim zurück, auch weil in der Regionalliga nur noch ein US-Spieler erlaubt ist. Deshalb wurde eine Mannschaft aus erfahrenen Spielern, Doppellizenzspielern der Kirchheim Knights und Jugendspielern des VfL aufgebaut. Es lag also an Jung, in kurzer Zeit eine Mannschaft zu formen.  „Uns war von Anfang an klar, dass am Anfang nicht alles glatt laufen kann. Die Mannschaft muss sich kennenlernen und finden. Das Positive ist, dass ich von Woche zu Woche Fortschritte erkenne und die Mannschaft immer mehr zusammenrückt. Das Spiel am Sonntag hat eindeutig gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Deshalb ist es auch unser Ziel, mit einem Sieg in Ulm in die neue Saison zu starten.“

Das Nachwuchs-Team des Ulmer Bundesligisten besteht hauptsächlich aus Spielern der NBBL-Mannschaft (Nachwuchs Basketball Bundesliga). Deren Coach Danny Jannson verfügt über eine eingespielte Truppe, in der es einige herausragende Spieler gibt. „Es ist immer etwas schwierig, gegen so eine Mannschaft zu spielen, da man aufgrund von Doppellizenzspielern nicht weiß, mit welchen Spielern der Gegner antritt. Beispielsweise verfügt das Team mit David Krämer über einen sehr talentierten Spieler, der auch schon auf höherem Niveau gezeigt hat, dass er Basketball spielen kann“, berichtet Felix Jung. Dennoch ist der neue Trainer des VfL von einem guten Saisonstart überzeugt. „Wenn wir wieder als Team zusammenspielen und unsere Stärken auf das Parkett bringen, bin ich von einem positiven Ausgang des Spiels überzeugt.“ cpi


 

Doppelspiel-Wochenende als letzter Test vor der Saison

Die Regionalliga-Mannschaft des VfL Kirchheim trat am Freitagabend beim TV Zuffenhausen (Oberliga Ost) an sowie am Sonntag gegen Ligakonkurrent RW-Stuttgart.

Das Team des VfL für die Regionalliga Baden-Württemberg: Desmond Strickland, Coach Felix Jung, Max Hinitschewm Eren Sengül, Tim Auerbach, Chris Pichl, Shkelzen Bekteshi, Florian Köppl, Shannon Simpson, Roberto Malpede, Justin Hedley, Niclas Sperber, Turan Cal, Jannis Oppermann, Teammanager Benjamin Zieker.

Das Spiel in Zuffenhausen begann schon vor dem Anpfiff aufregend. Aufgrund eines Unfalls kam die Mannschaft erst zehn Minuten vor Spielbeginn in der Halle an. So mussten die Jungs von Coach Felix Jung ohne Warm-Up in die Partie starten. Und dies machte sich in der ersten Hälfte bemerkbar. Zuffenhausen war wacher und aktiver und konnte viele enge Aktionen nutzen. Des Weiteren gelang es den Basketballern aus Kirchheim nicht, einfache Fastbreak-Punkte des Gegners zu verhindern. Der Gastgeber nutzte dies geschickt aus und führte zur Halbzeit 50:39.

Nach der Halbzeitpause zeigte sich aber die Stärken des VfL. Es schien fast, als hätte die Mannschaft die komplette erste Hälfte als Warm-Up benötigt. Die Defense war aggressiv und der TV wurde zu Fehlern gezwungen. Das Einzige, was die Aufholjagd ein wenig beeinträchtigte, waren einige Ballverluste. Bis zum Ende des dritten Viertels konnte der VfL den Rückstand so auf fünf Punkte verringern.

Angeführt von einem starken Roberto Malpede gelang  Kirchheim  im vierten Viertel innerhalb von vier Minuten der Ausgleich. Von da an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich mit mehr als drei Punkten absetzen. Beim Stand von 86:86 hatte der VfL eine Sekunde vor dem Ende den letzten Wurf, aber unglücklicherweise fand der Ball nicht sein Ziel. So einigte sich die Mannschaften auf ein Unentschieden und der VfL verließ das  Spielfeld aufgrund der starken zweiten Halbzeit mit einem guten Gefühl.

Im Testspiel gegen den direkten Ligakonkurrenten Rot-Weiß Stuttgart am Sonntag in der Sporthalle Stadtmitte feierten dann zwei Neuzugänge ihr Debüt für den VfL Kirchheim. Mit Florian Köppl und Shannon Simpson konnte der Kader noch einmal verstärkt werden. Die Partie gegen RW Stuttgart war im ersten Viertel sehr ausgeglichen. Kein Team konnte sich mit mehr als zwei Punkten absetzen. Die Defensive des VfL stand gut. Einige Ballverluste in der Offensive verhinderten jedoch eine höhere Führung (18:16). Diese Fehler wurden im zweiten Viertel abgestellt. Angeführt von Desmond Strickland bauten die Kirchheimer ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf bis zu zehn Punkte aus. Aufgrund einer schlechten Reboundarbeit konnte sich der Gegner aus Stuttgart bis zur Pause wieder auf fünf Punkte herankämpfen (41:36).

In der Halbzeitansprache wies Coach Felix Jung vor allem auf die zum Teil nicht vorhandene Reboundarbeit hin. Die Spieler nahmen sich die Worte ihres Coaches zu Herzen und starteten furios in die zweite Hälfte. In den ersten Minuten wurde der Vorsprung auf 59:40 ausgebaut, Stuttgart war beeindruck und wusste bis zum Ende des Viertels keine Antwort. Mit einer 70:55-Führung ging das Spiel in den letzten Abschnitt. Hier verwaltete der VfL die Partie und spielte kontrolliert zu Ende. Am Ende stand ein 84:76 auf der Anzeigetafel.

Insgesamt kann man mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein. Es lässt sich erkennen, dass das Team mit jedem Training und jedem Spiel zusammenwächst.

Gegen Stuttgart spielten: Eren Sengül, Max Hinitschew (4), Chris Pichl (4), Shkelzen Bekteshi, Tim Auerbach (2), Desmond Strickland (17/2),, Roberto Malpede (16), Niclas Sperber (16/2), , Jannis Oppermann, Florian Köppl (18/2), Justin Hedley (4), Shannon Simpson (3), Turan Cal (n.e.).

Am kommenden Samstag startet der VfL bei der BBA aus Ulm in das Abenteuer Regionalliga Baden-Württemberg. Das erste Saison-Heimspiel steigt dann am 2.Oktober um 17:30Uhr  in der Sporthalle Stadtmitte gegen die TuS Urspringschule.


Niederlage im zweiten Testspiel

Am Samstagabend traf die Mannschaft um Trainer Felix Jung im zweiten Testspiel auf Liga-Konkurrent BG Remseck. Nach einer durchwachsenen, aber kämpferischen Leistung setzte es am Ende eine 64:76-Niederlage.

Bei annähernd 40 Grad in der Halle verschliefen die Kirchheimer die Anfangsphase. Erst nach vier Minuten markierte Justin Hedley die ersten Punkte. Von da an entwickelte sich im ersten Viertel ein offener Schlagabtausch, den die Remsecker 18:14 gewannen.

Im zweiten Viertel versuchte der VfL Kirchheim alles, um diesen Rückstand zu egalisieren, aber Turnover zum falschen Zeitpunkt verhinderten eine Aufholjagd. Stattdessen nutze Remseck diese Ballverluste eiskalt aus. Dazu kam, dass die Kirchheimer ihrerseits unter dem Korb einfache Punkte liegen ließen. So wuchs der Rückstand zur Halbzeit auf 24:36 an.

Mit dem Ziel, das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten, starteten die Jungs um Skhelzen Bekteshi in das dritte Viertel. In den ersten Minuten gelang es, den Vorsprung auf 34:38 zu verkürzen. Sobald die Kirchheimer jedoch im Begriff waren das Spiel zu drehen, häuften sich die Fehler, wodurch sich die BG wieder absetzten konnte. Der negative Höhepunkte war ein 17-Punkte-Rückstand (38:55) am Ende des dritten Viertels.

Wer jetzt dachte, die Kirchheimer würden sich einfach ihrem Schicksal ergeben, lag völlig falsch. Plötzlich funktionierte die Defense um einiges besser, wodurch in der Offensive leichte Punkte erzielt werden konnten. Mit einem 10:0-Lauf wurde der Rückstand auf 58:63 (37.) verkürzt. Doch mehrere  individuelle Fehler stoppten erneut die Aufholjagd und so musste sich der VFL Kirchheim am Ende mit einer 64:76-Niederlage abfinden.

Trainer Jung sah trotz der Niederlage einen Fortschritt im Vergleich zum letzten Testspiel: „Nachdem wir letzte Woche gegen Karlsruhe nur zehn Minuten auf Regionalliga-2-Level Basketball gespielt haben, waren es dieses Wochenende schon 20 Minuten. Das Team befindet sich weiterhin in einem Findungsprozess und muss auf und neben dem Feld noch zusammenwachsen. Außerdem gilt, es viele Kleinigkeiten und Feinheiten richtig zu machen, wenn wir uns in der Regionalliga Baden-Württemberg etablieren wollen. Deshalb heißt es jetzt, daran weiterhin hart zu arbeiten um zum Saisonstart am 24.09.2016 in Ulm auf den Punkt fit zu sein.“

Viertel-Ergebnisse: 14:18, 10:18, 14:19, 26:21

VfL: Hinitschew, Bekteshi, Auerbach, Hedley, Sperber, Cal, Wanzke und Malpede.

In den nächsten zwei Wochen stehen ausschließlich Trainingseinheiten auf dem Programm, bevor es am 16.09.2016 in Zuffenhausen und am 18.09.2016 zu Hause gegen RW Stuttgart zu weiteren Testspielen kommt.


 

Niederlage im ersten Testspiel

Zum Abschluss der ersten Trainingswoche traf das neu formierte Team des VfL Kirchheim auf die Mannschaft des KIT Karlsruhe aus der 1. Regionalliga. Das Team, in dem sich sechs Kirchheimer Eigengewächse (Eren Sengül, Max Hinitschew, Shkelzen Bekteshi, Tim Auerbach, Turan Cal und Marco Wanzke) befanden, startete furios in die Partie. Von einem Klassenunterschied war im ersten Viertel nichts zu sehen. Durch eine aggressive Verteidigung sowie überlegte Aktionen in der Offensive zog der VfL Kirchheim schnell auf 17:4 davon. Die Karlsruher ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und verkürzten bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:17.

Ab dem zweiten Viertel konnte man dann erkennen, dass sich der VfL noch in den Anfängen ihrer Trainingsphase befindet. Die Beine wurden schwerer und das Zusammenspiel klappte nicht mehr so gut wie zu Beginn des Spiels. Hinzu kam, dass die Karlsruher ihre gesamte Erfahrung einsetzten und so bis zur Halbzeit auf 46:30 davon zogen.

Im dritten Viertel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Man merkte, dass sich das Team des VfL in den nächsten Wochen noch finden muss. Nichtsdestotrotz ließ sich in der ein oder anderen Aktion bereits erkennen, welches Potenzial im neu formierten Team steckt. Dass das dritte Viertel mit 12:26 an die Gäste aus Karlsruhe ging, spielte deshalb nur eine untergeordnete Rolle. Angestachelt vom 30-Punkte-Rückstand versuchten der VfL noch einmal alles. Durch einige guten Defense-Aktionen konnten einfache Punkte heraus gespielt werden und der Rückstand wurde noch einmal verkürzt. Am Ende stand eine 59:83 Niederlage auf der Anzeigetafel.

Nun gilt es, dass Zusammenspiel in der Defense als auch der Offense in den nächsten Wochen weiter zu verbessern. Gelingt dies, kann man auch in diesem Jahr einiges vom Meister 15/16 der Oberliga Ost erwarten.

Die Viertel-Ergebnisse: 18:17 ; 12:29 ; 12:26 ; 17:11

VfL: D. Strickland (12/1), E. Sengül (3/1), J. Hedley (12), M. Hinitschew (5), N. Sperber (4), R. Malpede (7), S. Bekteshi (13/1), T. Auerbach (3/1), T. Cal, M. Wanzke

Chris Pichl, Roberto Malpede, Turan Cal, Justin Hedley, Max Hinitschew, Niclas Sperber, Shkelzen Bekteshi, Eren Sengül, Tim Auerbach, Marco Wanzke, Desmond Strickland (hinter der Kamera: Coach Felix Jung)

Bereits am kommenden Samstag (27.08.) kann es das Team von Neu-Coach Felix Jung besser machen, wenn es gegen die Jungs der BG Remseck geht. Tipoff ist um 18 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.


 

Zwei Youngster für Kirchheims Ritter

05.08.2016 (Pressemitteilung der Knights)

Justin Hedley und Niclas Sperber heißen die beiden Kirchheimer Neuzugänge, die in den kommenden beiden Spielzeiten per Doppellizenz in der ProA und in der Regionalliga Baden-Württemberg für die Kirchheimer auflaufen werden. 

Justin ist auf den Positionen des Point Guards und des Shooting Guards beheimatet. Ausgebildet wurde der Inhaber eines deutschen und eines britischen Passes beim MTSV Schwabing, für die er in der vergangenen Saison in der Regionalliga 12,3 Punkte, sowie 4 Rebounds und 2,5 Assists pro Spiel auflegte und seinem Team somit zum Aufstieg verhalf. Zudem spielte der 1,93m große Guard für die britische U16 Nationalmannschaft und die NBBL Mannschaft München Nord und hinterließ einen bleibenden Eindruck. 46% von jenseits der Dreierlinie sprechen eine deutliche Sprache. „Justins Stärken sind seine körperliche Robustheit, sowie sein Wurf. Er hat jede Menge Potenzial und wir wollen ihn hier in Kirchheim weiter ausbilden und auf die ProA vorbereiten. Unser neues Nachwuchskonzept gibt ihm die Möglichkeit, einerseits in der Regionalliga wichtige Minuten zu spielen und in der ProA von den etablierten Spielern zu lernen. Aber wir hoffen auch, dass er Druck macht und um seine Einsatzzeiten in der ProA kämpfen wird. Wir freuen uns sehr, das wir ihn für unser neues Programm gewinnen konnten, “ so Knights-Coach Michael Mai. 

Mit über 2m Körpergröße lässt sich die Position von Niclas Sperber bereits erahnen. Der 20-jährige Forward kommt aus dem Jugendprogramm der Eisbären Bremerhaven. Im dortigen NBBL Programm erzielte der athletische Youngster acht Punkte, sowie drei Rebounds pro Spiel. In der vergangenen Saison spielte Niklas beim TV Langen in der Regionalliga. „Niclas bringt trotz seiner erst 20 Jahre eine gewisse Erfahrung mit. Mit ihm erhalten wir einen körperlich robusten und großen Spieler, der ebenfalls sehr viel Potenzial mitbringt. Auch er soll in der Regionalliga eine wichtige Rolle einnehmen und in der ProA den Druck auf die etablierten Kräfte erhöhen, “ erklärt Team Manager Benjamin Zieker.

Beide werden am 15.8. zum Trainingsauftakt der Ritter erwartet.

 

Felix Jung wird Headcoach des Regionalliga-Teams

Nachwuchsprogramm der Kirchheimer Basketballer wird neu aufgestellt - Benni Zieker RL-Teammanager

In den vergangenen Wochen gab es viel zu tun für Kirchheims Ritter. Das neue Nachwuchskonzept, insbesondere die Verbindung zwischen der ProA-Mannschaft und der Regionalligamannschaft, durch die eine Einbeziehung von hoffnungsvollen Talenten in den Knights-Kader ermöglicht werden soll, hatte dabei absolute Priorität. Eine zentrale Rolle dabei spielt Benjamin Zieker. Der letztjährige Trainer-Hospitant wird in der kommenden Saison Assistenztrainer von Knights-Trainer Michael Mai. Zusätzlich übernimmt der 28-Jährige die Aufgabe des Team-Managers der Regionalligamannschaft. Diese Position wurde von den Knights neu geschaffen, um eine Verbindungsstelle zwischen Knights und Regionalligamannschaft herzustellen. Zieker bringt dabei die Erfahrungen von mehreren Trainerstationen mit. Unter anderem war er für den ASV Aichwald, BG Endersbach, VfL Waiblingen sowie TuS Stuttgart aktiv. „Benni hat in den vergangenen Monaten Beeindruckendes für uns geleistet. Obwohl er fast vollständig ehrenamtlich tätig war, hat er sehr wichtige Aufgaben übernommen und einen großen Beitrag zum jetzigen Knights-Regionalliga-Konzept geleistet. Wir werden nun gemeinsam mit dem e.V. die kommende Saison angehen und hoffen dabei, erste Erfolge erzielen zu können, “ sagte Knights Geschäftsführer Christoph Schmidt. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits auf Hochtouren. Zwei Spieler sollen per Doppellizenz sowohl für die Knights wie auch in der Regionalligatruppe auflaufen. „Wir sind hier sehr weit und werden sicher in den nächsten Tagen etwas verkünden können“, so Zieker.
 
Die erste Aufgabe bestand für den neuen Teammanager jedoch in der Trainersuche. Und auch hier gibt es bereits eine Entscheidung. Felix Jung wird neuer Head-Coach der Regionalligamannschaft. Der 27-jährige kommt aus Stuttgart und sammelte erste Erfahrungen als Trainer bei der SV Möhringen. Anschließend zog es Jung nach Tübingen. Als dortiger JBBL-Assistenztrainer machte er seine B-Trainerlizenz. In der vergangenen Saison übernahm er die Position des NBBL-Assistenztrainers der Porsche BBA in Ludwigsburg. Nun folgt die erste Aufgabe als Cheftrainer einer jungen und ambitionierten Regionalligamannschaft. „Felix passt sehr gut in unser Anforderungsprofil und wir trauen ihm absolut zu, den nächsten Schritt in seiner persönlichen Entwicklung zu gehen. Neben der Regionalligamannschaft wird er sich intensiv in das Nachwuchskonzept einbinden und auch bei den Knights aktiv sein“, so der neue Team-Manager, der gemeinsam mit dem neuen Trainer für die Kaderzusammenstellung des Regionalligateams verantwortlich ist. „Ich freue mich sehr auf Kirchheim und die kommende Saison. Wir wollen das Team in der Liga etablieren und das Nachwuchskonzept vorantreiben. Ziel muss es sein, jungen Spielern eine Möglichkeit zu geben sich zu entwickeln. Es ist eine große Herausforderung, “ erklärte der neue Trainer. VfL-BB-Geschäftsführer Uli Tangl zeigt sich ebenfalls positiv gestimmt. „„Wir haben in den letzten zwei Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Regionalliga als Unterbau für die Knights zu erreichen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, unsere besten Talente auf ihrem Weg nach oben in Kirchheim zu halten. Den Grundstein haben wir jetzt gemeinsam mit den Knights gelegt, aber das war erst der Anfang. Es kommen weitere Aufgaben auf uns zu, vor allem bei der Ausbildung unserer Jugendspieler, bei denen wir die Unterstützung von Sponsoren und Partnern benötigen“, sagteTangl. Diese Aufgaben werden nun gemeinsam angegangen. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und die kommenden Monate. Basketball in Kirchheim ist ein spannendes Projekt. Ich hoffe, dass wir viele Partner und Sponsoren finden, die uns unterstützen, “ so Zieker.

(Pressemitteilung der Kirchheim Knights)


 

Rolle rückwarts in den Stand

Rückzug vom Rückzug: In der neuen Saison wird es doch eine Kirchheimer Basketballmannschaft in der 2. Regionalliga geben. Die JBBL muss warten.

Muss momentan so manches Machtwort sprechen: Michael Mai. Foto: Riedl

Muss momentan so manches Machtwort sprechen: Michael Mai. Foto: Riedl

Kirchheim. Michael Schmauder spricht von einem „Ritt auf der Rasierklinge“ und davon, dass es zur Entschlossenheit im Handeln keine echte Alternative gibt. „Der Trainer macht zu Recht Druck“, sagt Schmauder. „Wir müssen uns nach vorne bewegen. Anders geht es nicht.“ Der einstige Teammanager der Knights hat in den vergangenen Wochen viel Zeit mit Kirchheims Headcoach Michael Mai verbracht. Stellvertretend für Geschäftsführer Christoph Schmidt, der erst am Dienstag vom Urlaub in den USA zurückkehrt, hat er die letzten Details im neuen Vertrag mit dem Trainer geklärt. Was am Ende herauskam, darf man, wenn nicht als Überraschung, so doch als ein deutliches Signal werten. Michael Mais Treueschwur für weitere drei Jahre zeigt, dass der 41-jährige Amerikaner mit seiner Arbeit in Kirchheim noch nicht fertig ist. Er drückt aufs Tempo, appelliert an den Mut der Verantwortlichen, wenn es darum geht, die nächsten Schritte zu wagen. Dass in der Abteilungsversammlung des VfL am Montagabend bei nur einer Enthaltung der einstimmige Beschluss fiel, das Projekt Regionalliga nun doch zu starten, ist im Wesentlichen Resultat von Überzeugungsarbeit des Trainers.

VfL-Geschäftsführer Ulrich Tangl war vergangene Woche vorgeprescht, hatte die Finanzierung für gescheitert erklärt, nachdem sich im Vereinsetat unerwartet große Lücken auftaten. Das JBBL-Projekt, finanziert aus einem separaten Topf, galt weiterhin als gesichert. Am finanziellen Rahmen hat sich nichts geändert, doch jetzt wollen Knights und VfL gemeinsam die Abfolge ändern. Statt Mitte Juni mit einer eiligst zusammengewürfelten Nachwuchstruppe in die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga zu starten, liegt nun das Hauptaugenmerk auf einer Mannschaft, die stark genug sein soll, um in der kommenden Saison einen sicheren Mittelfeldplatz in der 2. Regionalliga zu belegen. Ein Kursschwenk, der auch auf den zweiten Blick noch einen Sinn ergibt. Die erste Mannschaft des VfL hat schließlich eine Doppelfunktion: Als Aufstiegsperspektive für junge Talente und als Plattform für potenzielle Nachrücker in den Profikader. Die Entscheidung bringt zudem Zeit, die man braucht, um in Ruhe an einem Konzept für die JBBL zu arbeiten. Ab der Saison 2017/2018 führt in der Pro A daran kein Weg mehr vorbei. Dass die Regionalliga-Mannschaft für die kommenden beiden Jahre organisatorisch und finanziell unter dem Dach der Knights beheimatet sein soll, hat die Entscheidung am Montag erleichtert. Es ist kein Einstieg auf Pump, wie Knights-Gesellschafter Michael Schmauder versichert. Er sagt aber auch: „Spätestens im kommenden Jahr muss das Geld für beide Projekte da sein.“

Die nächsten Entwicklungsschritte sind alternativlos, solange man die Klasse halten will. Michael Mai spricht von „Wachstumsschmerzen,“ von einem langen und schwierigen Prozess. Dass er an den Erfolg glaubt, hat er mit seiner Unterschrift bekräftigt. „Wenn ich mich dieser Aufgabe für drei Jahre stelle“, sagt er, „dann will ich auch die Ernte einfahren.“

Sich der Aufgabe zu stellen, bedeutet momentan vor allem, gegen die Uhr zu kämpfen. Der Beschluss, die Regionalliga-Mannschaft nicht vom Spielbetrieb abzumelden, fiel am Montagabend in buchstäblich letzter Minute. Tags darauf war Meldeschluss. Jetzt heißt es, in Windeseile an einer schlagkräftigen Mannschaft zu basteln und einen Trainer zu bestimmen. Kandidaten gibt es bereits, das Anforderungsprofil ist klar: ein Coach, der im Folgejahr auch als Jugend-Koordinator sich um ein JBBL-Konzept kümmern soll.

Ein fordernder Job, vor allem für den Chefcoach, der aufpassen muss, dass die Kaderplanung für die Pro A nicht in Rückstand gerät. Im vergangenen Jahr lief vieles ungewöhnlich glatt. „Wir haben momentan deutlich mehr Arbeit“, sagt Michael Mai, „aber wir sind im Plan.“ Auch wenn bisher vor allem Abschiedsszenarien das Tagesgeschäft bestimmen. Bernd Köble


 

Der VfL packt ein

Erst die Party, dann der Kater: Die Basketballer des VfL Kirchheim ziehen ihre Mannschaft aus der Regionalliga zurück. In der Kasse klafft ein Loch.

Kirchheim. Dass es ein Abenteuer werden würde, war schon länger klar. Jetzt steht fest: Der Traum von der Regionalliga ist ausgeträumt. Der Aufstieg für Kirchheims Basketballer nicht finanzierbar. Schlimmer noch: Die Abteilung steht in der Kreide. Satte 40 000 Euro – so groß wäre die Deckungslücke gewesen, hätte der VfL das angepackt, was noch vor wenigen Wochen für Jubel sorgte. Nach dem nun beschlossenen Aufstiegsverzicht fehlen unterm Strich noch immer 15 000 Euro in der Kasse.

Mit dieser Summe war die Abteilung vor Beginn der abgelaufenen Oberliga-Saison in Vorleistung gegangen. Die Investition ins Unternehmen Regionalliga schien gut angelegtes Geld. Einen adäquaten Unterbau für das Profiteam der Knights wollte man so schaffen, eine sportliche Perspektive für den Nachwuchs. Alles in allem: ein bedeutender Schritt nach vorn für den gesamten Standort. Was folgte, war ein Scheitern in drei Akten. Keine neuen Sponsoren, keine zusätzlichen Einnahmen aus dem laufenden Spielbetrieb. Das Einzige, was eintrat, war der sportliche Erfolg.

Der ist nun wertlos, weil die Knights, die ihrerseits jeden noch so kleinen Geldtopf ausschöpfen müssen, auf noch ausstehende Ausgleichszahlungen beharren und eine Steuernachzahlung vor zwei Wochen das Fass vollends zum Überlaufen brachte. Vergangenen Mittwoch in einer gemeinsamen Sitzung von VfL und Knights dann der Entschluss: Es wird keine Regionalliga-Mannschaft geben. Der VfL peilt zwei Spielklassen tiefer den Neubeginn in der Landesliga an, weil auch in der Oberliga ohne Bares kein konkurrenzfähiges Team an den Start zu schicken wäre. Die endgültige Entscheidung soll im zuständigen Ausschuss am kommenden Montag fallen. Tags darauf ist beim Verband Meldeschluss.

VfL-Geschäftsführer Ulrich Tangl bringt die Ernüchterung mit einem Satz auf den Punkt: „Wir müssen einsehen, dass Basketball-Spitzensport unterhalb der Knights in Kirchheim nicht möglich ist.“ Dabei wehrt sich Tangl, der seit knapp zwei Jahrzehnten die Geschäfte der Basketball-Abteilung lenkt, gegen den Vorwurf der Misswirtschaft: „Wir sind keine Traumtänzer“, sagt er. „Wir haben vor Beginn der Saison immer gesagt, wenn wir das Geld nicht hereinholen, dann lassen wir‘s.“ Einen Seitenhieb in Richtung Hauptverein, der fiskalisch die Verantwortung trägt, kann sich Tangl allerdings nicht verkneifen. Was die Steuernachzahlung betreffe, habe es keinerlei Vorwarnung gegeben. „Das traf uns völlig unvermittelt.“

Nicht nur für die Verantwortlichen in der Basketball-Abteilung, auch für die Mannschaft war die Nachricht ein Schock. Die Aufstiegsfeier ist gerade sechs Wochen her. Jetzt gilt es für jeden Einzelnen, sich möglichst schnell einen neuen Verein zu suchen. Bernd Köble

 

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